Hochschulwahl 2014: Uniweite Gremien

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Hochschulwahl 2014: Uniweite Gremien

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Hochschulwahl 2014: Uniweite Gremien

In den nächsten Tagen stellen wir euch noch einen Kandidat nach dem anderen für die immer näher kommenden Wahlen vor, jetzt aber schon einmal ein kurzer Überblick über die vier Gremien, deren Mitglieder gewählt werden müssen: der Fachschaftsrat, der Fachbereichsrat, das Studierendenparlament und die Universitätsversammlung, heute die beiden uniweiten Gremien:

Das Studierendenparlament (StuPa) ist ein rein studentisches Gremium, das hochschulweit agiert. Es hat 31 Mitglieder und tagt in der Vorlesungszeit monatlich. Seine Mitglieder kommen aus allen Fachbereichen der TU Darmstadt und gehören "Listen" an. Diese sind teilweise angegliedert an die Jugendorganisationen der großen Parteien, teilweise sind sie politisch unabhängig.

Das Studierendenparlament wählt und kontrolliert den Allgemeinen Studierendenausschuss (AStA). Es verabschiedet den Haushalt der Studierendenschaft, trifft Grundsatzentscheidungen in Angelegenheiten der Studierendenschaft und entscheidet Dinge, die der AStA nicht alleine entscheiden kann, beispielsweise über größere Investitionen der Studierendenschaft und Personalangelegenheiten.



In der Universitätsversammlung (UV) kommen alle Statusgruppen der TU zusammen. Hier werden alle Themen von grundsätzlicher Bedeutung für die Universität behandelt, zum Beispiel zur Entwicklung der Universität, zum Lehr- und Studienbetrieb oder zur Grund- oder Wahlordnung. Die UV wählt alle fünf Jahre den Präsidenten, der ihr gegenüber Rechenschaft ablegen muss. Die UV entsendet auch die Mitglieder des Senats, der das Präsidium berät und überwacht.

Professoren haben mit 31 Sitzen die Mehrheit, dann folgen die Studierenden mit 15 Sitzen, Wissenschaftliche Mitarbeiter mit 10 und Administrativ- Technische Mitarbeiter mit 5 Sitzen. Trotz der Mehrheit der Professoren haben die Studierenden hier großen Einfluss, da die Professoren zwei Listen haben, die gegeneinander stehen, und meist ist eine der Listen eher auf Studierendenseite.

(Dieser Beitrag von wahlwesen erschien auf das Wesentliche.)

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