Höherer Sockelbeitrag für ein IC/EC-Ticket

Moderator: Aktive Fachschaft

Um welchen Betrag soll der Sockelbetrag für das Semesterticket erhöht werden?

Umfrage endete am 14. Okt 2005 19:34

10,- Euro
41
36%
7,50 Euro
5
4%
5,- Euro
12
11%
4,- Euro
1
1%
3,- Euro
4
4%
2,- Euro
2
2%
1,- Euro
1
1%
gar nicht
48
42%
 
Abstimmungen insgesamt: 114

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Prom
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Beitrag von Prom »

m1ll3 hat geschrieben:
A. hat geschrieben: Viel interessanter wäre für mich persönlich an den Gesprächen vom AStA, ob das mit der Ausweitung des RNV(VRN)-Übergangsgebietes (auf Mannheim und Heidelberg) irgendwo hin gekommen ist... in dem Fall würde sich für mich nämlich auch das IC-Ticket plötzlich wieder lohnen...
Full ack... Eine Ausweitung auf das MVV-Gebiet (oder zumindest Mannheim/Heidelberg) würde das Ganze immerhin ein wenig schmackhaft machen.
Wenn sie grad dabei sind, können sie dann auch gleich das RMV-Übergangstarifgebiet mit hinzunehmen :roll:

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Michael W.
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Beitrag von Michael W. »

kann nur zustimmen die Übergangsgebiete auszudehnen!

Aber ich finde es nicht ok, den Sockelbeitrag für IC/EC für alle zu erhöhen, denn die Autofahrer tragen eh schon zum Semesterticket bei. Man kann da nicht noch mehr Solidarität erwarten für ein Zusatzticket, welches nicht unbedingt notwendig ist für die meisten Bahnfahrer.

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chrschn_fs
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Verhandlungen über Gebietserweiterungen

Beitrag von chrschn_fs »

Meines Wissens ist der AStA auch in Verhandlungen, das Tarifgebiet zu erweitern. Diese Verhandlungen sind aber unabhängig von denen über das IE/EC-Ticket.

Wer sich über den genauen Stand der Dinge informieren will, der sollte mal auf die AStA-Sitzungen gehen (siehe http://www.asta.tu-darmstadt.de/), im AStA-Büro anrufen (06151 - 162117) oder eine Mail hin schicken. Der zuständige Referent müsste Felix Weidner sein (weidner@asta.tu-darmstadt.de).

Die Ergebnisse würden sicherlich mehrere interessieren, also am Besten die Antwort wieder hier posten :-)
Schönen Gruß,

Christian
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ich
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Beitrag von ich »

Ich finde es ehrlich gesagt eine Frechheit der Bahn, für eine Leistung, die früher 10 bzw 7 € gekostet hat, jetzt schon 10€ alleine für die Möglichkeit, einen IC zu nehmen (mal abgesehen davon, dass das meist nur verkappte Interregios sind, die mal eben umbenannt wurden), zu zahlen. Und 30-50€ ist ja nun wirklich ein absolutes Unding.

Und da wundert die Bahn sich noch, dass es im Fernverkehr nicht läuft... *kopfschüttel*

vseifert
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Beitrag von vseifert »

Ich bin früher auch mit dem IC gefahren, weil die Fahrtzeit kürzer ist(RB=ca. 28min, IC= 12min) und ich auch mehr Züge hatte die ich nehmen konnte. Auf dem hinweg morgens hat es sich kaum gelohnt weil der IC total überfüllt war. Aber auf dem nach Hause Weg war es doch praktisch wenn mehr Züge da waren die man nehmen konnte. Aber 30-50 EUR dafür zu zahlen ist für mich doch zuviel des Guten, da nehm ich doch lieber die längeren Wartezeiten in Kauf.
Mit dem höheren Sockelbetrag weiss ich nicht so recht; fragt sich wirklich wieviele das Ding wirklich brauchen. Ich glaube in dieser Richtung könnte man auch ne Umfrage starten.

MfG, vseifert
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m1ll3
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Beitrag von m1ll3 »

ich hat geschrieben:Und da wundert die Bahn sich noch, dass es im Fernverkehr nicht läuft... *kopfschüttel*
Die Energiekosten sind ja bei jeder Fahrpreiserhöhung immer sooo gestiegen. hohoho :twisted:

ich
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Beitrag von ich »

Also wenn ich das mal so durchrechne unter der Annahme, dass man bei 0 Euro (nur der einfacheren Rechnung halber) 50 Euro für ne Zusatzkarte zahlen muss und bei 10 Euro 30 Euro zusätzlich, dann würde das ja bedeuten, dass jeder 2. ein IC-Ticket kaufen müsste, damit sich die Ersparnis wirklich lohnt... (weil jeder 10 Euro mehr bezahlen muss und man 20 Euro pro Karte spart)

Ich halte es nicht für realistisch, dass so viele Leute es brauchen, weswegen wäre ich wenn dann für den niedrigsten Betrag wäre, man muss ja der Bahn nicht alles in den Rachen werfen...

Mich betrifft es auch, ich würde auch lieber IC fahren (würde mir locker ne halbe Stunde Fahrtzeit sparen), aber dafür dann 40 oder 50 Euro zahlen und alle meine Kommilitonen mitlatzen lassen finde ich nicht so gut. Man kann ja schließlich froh sein, dass diese überhaupt aus Solidarität mitlatzen, aber man sollte es auch nicht übertreiben...

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chrschn_fs
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Beitrag von chrschn_fs »

ich hat geschrieben:Also wenn ich das mal so durchrechne unter der Annahme, dass man bei 0 Euro (nur der einfacheren Rechnung halber) 50 Euro für ne Zusatzkarte zahlen muss und bei 10 Euro 30 Euro zusätzlich, dann würde das ja bedeuten, dass jeder 2. ein IC-Ticket kaufen müsste, damit sich die Ersparnis wirklich lohnt... (weil jeder 10 Euro mehr bezahlen muss und man 20 Euro pro Karte spart
Du hast das falsch verstanden.

Die Bahn hat wohl feste Vorstellungen, was sie durch dieses Zusatzticket an Mehreinnahmen haben muss, damit das Ticket "möglich wird". Angenommen, der Sockelbetrag würde um 5,- Euro erhöht. Die TUD hat ca. 17.000 Studenten. Dann nimmt die Bahn 5,- x 17.000 = 85.000,- Euro mehr ein. Unterstellen wir mal, es würden 500 Studenten (reine Hausnummer) so ein IC/EC Ticket für 50,- Euro Kaufen. Dann wären das nochmal 50,- x 500 = 25.000,- Euro Einnahmen, zusammen also 85.000,- + 25.000,- = 110.000,- Euro. Für dieses Geld kann die Bahn (oder besser: ist gewillt) das Ticket anzubieten.

Würde der Sockelbeitrag gar nicht erhöht werden, dann müsstest du jetzt umgekehrt den Gesamtbetrag durch die Anzahl Studenten teilen, die das Ticket haben wollen, also 110.000,- : 500 = 220,- Euro pro IC/EC-Ticket.

Die Zahlen sind natürlich rein spekualtiv, außerdem würden bestimmt keine 500 Studenten ein Zusatzticket für den Preis kaufen, aber das ist das Prinzip. Es geht also nicht um eine Preisspanne zwischen 30,- und 50,- Euro, sondern um 30,- bis 200++ Euro (wenn überhaupt).
Schönen Gruß,

Christian
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Prom
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Beitrag von Prom »

Die Frage ist, wieso will die Bahn auf einmal irgendwas zwischen 500-2000% mehr verdienen durch IC/EC Zusatzticket? Wo gibts denn sonst solche Preisaufschläge? Schade, dass die Bahn keine Konkurrenz (außer vielleicht dem Auto) hat...

LukasRos
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Beitrag von LukasRos »

Ich will das IC-Ticket auf jeden Fall wieder haben. Ich denke der höhere Sockelbeitrag sollte auch von den nicht-Nutzern verschmerzt werden können.

ich
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Beitrag von ich »

Mal abgesehen davon, dass ich mich frage, wie die Bahn wissen will, wieviel Studenten dann das Ticket zu welchem Preis kaufen wollen...

Ist doch alles rein spekulativ, dass Ganze.

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Yankee
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Beitrag von Yankee »

LukasRos hat geschrieben:Ich will das IC-Ticket auf jeden Fall wieder haben. Ich denke der höhere Sockelbeitrag sollte auch von den nicht-Nutzern verschmerzt werden können.
Na ja Solidarität schön und gut, wenn mir das Bafög-Amt auf der anderen Seite alles zusammenstreicht, sage ich auch bei 10 Euro nein.

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Prom
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Beitrag von Prom »

Das mit dem höheren Sockelbeitrag ist doch wie wenn zufällig 80% der Studenten ausgewählt werden, 10 Euro mehr zu bezahlen, damit 20% 40 Euro weniger bezahlen müssen...
Es ist doch wirklich so: Es sollen die Leute, die sich in Darmstadt ne Wohnung gemietet haben und die Leute, die mit dem Auto anreisen, mehr bezahlen, damit diejenigen, welche mit dem Zug fahren, schneller zur Uni und zurück kommen. Wo ist denn da die Gerechtigkeit?

LukasRos
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Beitrag von LukasRos »

Yankee hat geschrieben:Na ja Solidarität schön und gut, wenn mir das Bafög-Amt auf der anderen Seite alles zusammenstreicht, sage ich auch bei 10 Euro nein.
Ist natürlich auch wahr, ich hab' auch schon ein ganz schlechtes Gewissen wegen der Aussage ... naja, aber wenn der Semesterbeitrag um ein paar Euro erhöht wird, wurde er das nicht schon vom letzten WS zum SS, dann müssen wir das ja akzeptieren - man muss den Leuten ja nicht unbedingt sagen warum ... nein, auch nicht okay. Ich weiß nicht wie es richtig ist.

Dass die Bahn mehr einnehmen will ist klar. Soweit ich weiß ist bei der Bahn der Fernverkehr profitabel und der Regionalverkehr nicht und das soll wohl so bleiben, man möchte die ganzen Semesterticket-, Schülerkarten-, Jahreskarteninhaber o.ä., die "unkalkulierbaren Flatratekunden halt", im Regionalverkehr lassen und im Fernverkehr eben für die gut zahlenden Kunden unter sich lassen.

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chrschn_fs
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Beitrag von chrschn_fs »

Prom hat geschrieben:Das mit dem höheren Sockelbeitrag ist doch wie wenn zufällig 80% der Studenten ausgewählt werden, 10 Euro mehr zu bezahlen, damit 20% 40 Euro weniger bezahlen müssen...
Es ist doch wirklich so: Es sollen die Leute, die sich in Darmstadt ne Wohnung gemietet haben und die Leute, die mit dem Auto anreisen, mehr bezahlen, damit diejenigen, welche mit dem Zug fahren, schneller zur Uni und zurück kommen. Wo ist denn da die Gerechtigkeit?
Du scheinst noch nicht verstanden haben, wie ein "solidarisches" System funktioniert. Warum soll der gesunde 40-jährige Arbeitnehmer einen Krankenkassenbeitrag bezahlen, den er fast nie in Anspruch nimmt, um damit die Chemo-Therapie für ein leukämiekrankes Kind zu finanzieren, dass in seinem kurzen Leben noch nie in die Kasse eingezahlt hat? Wieso sollte ein gut Verdienender, der ohnehin eine dicke private Rentenversicherung abgeschlossen hat, trotzdem in die staatlichen Rentenkassen einzahlen? Und wieso überhaupt zahlen die Erwerbstätigen das Arbeitslosengeld für die Arbeitslosen? Die Erwerbstätigen bekommen doch auch kein Geld von den Arbeitslosen? Fragen über Fragen... :shock:

Jetzt kommt bestimmt gleich die Antwort, dass das alles ja gar nicht zu vergleichen wäre und es hier um was völlig anderes geht. Aber das tut es in meinen Augen nicht: Für die Studis, die das IC/EC-Ticket in Anspruch nehmen wollen, ist es nicht nur reine Bequemlichkeit, dass ein Zug jetzt alle 15 Minuten statt alle halbe Stunde fährt, sondern es erhöht die Mobilität doch spürbar, wenn man den Postings der Zugfahrer Glauben schenkt. Nur alleine könnte sich keiner so ein Ticket leisten (bzw. es würde sich nicht rentieren).

Aussagen wie "Was gebt ihr mir zu meinen Benzinkosten dazu?" sind für mich in dem Zusammenhang wirklich dummes Geschwätz, denn die Leute, die mit dem Zug fahren, haben häufig keine Alternative, die sie sich leisten könnten. Die meisten Autofahrer könnten auch mit dem Zug fahren und tun dies aus Bequemlichkeit nicht (ich bin früher auch lieber 40 Minuten mit dem Auto gefahren als 90 Minuten mit der Bahn). Zugfahrer können auch keine Fahrgemeinschaften bilden, um sich die Fahrtkosten zu teilen. Und abgesehen davon haben prinzipiell alle Studenten was von der Möglichkeit auf ein IC/EC-Ticket. Wer weiss, was passiert, plötzlich kann man es doch ganz gut gebrauchen, weil vielleicht die neue Freundin/der neue Freund irgendwo weit weg im RMV-Gebiet wohnt (sind ja nicht nur Infe betroffen :lol: ).

All das zusammen genommen rechtfertigt in meinen Augen schon, dass alle Studis z. B. 5,- Euro mehr pro Semester zahlen (ist ja wirklich nicht die Welt, 83 Cent pro Monat), damit auch alle die Möglichkeit haben, die Uni mit der Bahn besser zu erreichen. Und bevor hier Spekulationen aufkommen: Ich wohne in Darmstadt, fahre nicht mit dem Zug und brauche auch kein IC/EC-Ticket.

In diesem Sinne.
Schönen Gruß,

Christian
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