Höherer Sockelbeitrag für ein IC/EC-Ticket

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Um welchen Betrag soll der Sockelbetrag für das Semesterticket erhöht werden?

Umfrage endete am 14. Okt 2005 19:34

10,- Euro
41
36%
7,50 Euro
5
4%
5,- Euro
12
11%
4,- Euro
1
1%
3,- Euro
4
4%
2,- Euro
2
2%
1,- Euro
1
1%
gar nicht
48
42%
 
Abstimmungen insgesamt: 114

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Yankee
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Beitrag von Yankee »

guter Mann

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Owyn
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Beitrag von Owyn »

Ich bin auch gegen jede Erhöhung des Semesterticketbeitrags für ein IC-Zusatzticket, das Semesterticket wird ohnehin schon ständig teurer.

Die Leute, die GEZ-Gebühren zahlen, müssen ja auch nicht zu den sowieso überhöhten Gebühren noch was extra zahlen, damit die Premiere- und sonstigen Pay-TV-Kunden weniger zahlen müssen...

Und anfängliche Kommentare hier im Thread, dass sich 10 Euro ja wirklich jeder leisten könne, finde ich etwas daneben. Es gibt mit Sicherheit genügend Studenten hier, die finanzielle Schwierigkeiten haben, und da läppert sich jedes kleine Sümmchen.

Wer sich immer noch über die so unglaublich schlechten Verbindungen hierbeschwert, dem empfehle ich als Verhältnismäßigkeitstherapie folgendes: mit dem Zug (wer will bzw. die Ärzte kennt, auch mit dem Schwert) nach Polen an die masurische Seenplatte. Wir waren damals 25 Stunden unterwegs (so ungefähr die einzige Verbindung am Tag), die Züge waren mit Sicherheit überfüllter als jeder IC hier, die Wartezeiten in den Bahnhöfen länger und der Schaffner betrunkener.

Ich bin auf jeden Fall für eine Beibehaltung des Semestertickets als sinnvolle Grundversorgung und gegen eine allgemeine Erhöhung für die Option auf ein IC/EC-Zusatzticket.
All those who believe in psycho-kinesis, raise my hand.
(Steven Wright)

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Sam
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Beitrag von Sam »

Wer sich immer noch über die so unglaublich schlechten Verbindungen hierbeschwert, dem empfehle ich als Verhältnismäßigkeitstherapie folgendes: mit dem Zug (wer will bzw. die Ärzte kennt, auch mit dem Schwert) nach Polen an die masurische Seenplatte. Wir waren damals 25 Stunden unterwegs (so ungefähr die einzige Verbindung am Tag), die Züge waren mit Sicherheit überfüllter als jeder IC hier, die Wartezeiten in den Bahnhöfen länger und der Schaffner betrunkener.
Eine Zugfahrt nach Polen mit allem was dazugehört (vor allem russische Mitpassagiere mit Wodka zum Frühstück und einem Volkstanz im Abteil) ist definitiv eine Art Bildungsurlaub, die jeder mal mitgemacht haben sollte und als solcher von unschätzbarem immateriellen Wert.

Wenn also die IC-Ticketfreunde für ihre Tickets zuschüsse kriegen, sollte jeder auch das Recht auf eine vom AStA finanzierte Bildungsreise nach Polen haben. Es sei denn, die Rikschas werden angeschafft, das wäre was anderes.

So, mal schön sinnlos abgeschweift,
Sam

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Yankee
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Beitrag von Yankee »

lol

sorry für ein-wort-post, aber das musste mal gesagt werden ;P

DreckSoft
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Beitrag von DreckSoft »

giftnudel hat geschrieben: Wem es zu teuer mit seinem Auto ist: Verkauft das Auto, steigt auf die Bahn um, da habt ihr was für die Umwelt und euren Geldbeutel getan. Da spart ihr selbst trotz Erhöhung noch Geld. (DISCLAIMER: Das ist nicht ganz ernst gemeint)
Ist auch besser das das nicht ernst gemeint ist!
Kleine Beispiel: Nach DA brauch ich mit der Bahn gut doppelt so lange wie mitm Auto. Zu meiner alten Schule mit dem Bus knapp die 3-fache Zeit. So ist es eigentlich immer: Die Bahn ist langsamer und wenn man die Einzelfahrpreise rechnet nicht günstiger (von 2-4 Leuten pro Auto will ich mal gar nicht reden). Dazu kommen noch die ständigen Verspätungen bzw Ausfälle. Ne danke, die Bahn nutz ich nur, weil ich das Ticket eh bezahlen muß aber noch mehr zahlen kommt nicht in Frage.

Wenn schon 10.-EUR ausgeben, dann für was sinnvollen, z.B. Shuttleservice Willy-Brandt-Platz - S202 - Schloß und zurück - oder so
:wink:
Zuletzt geändert von DreckSoft am 11. Okt 2005 22:40, insgesamt 1-mal geändert.

A.
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Beitrag von A. »

Also bei Einzelfahrscheinen schlägt das Auto die Bahn auf so kurzen Strecken sowieso (bei mir: 6.20 (VRN) +3.30 (RMV) vs so um die 4l Sprit).
Nur zahl ich mit meinen zwei Semestertickets zur Zeit so um die 60 cent pro Fahrt.

Dafür brauch ich mit dem Auto ne halbe Stunde länger nach Darmstadt, weil andere Leute zufällig auf die Idee kommen, auch auf der A5 oder B3 zu fahren (und das sind verdammt viele).

Zeitlich lohnt sich die Bahn ab so etwa 30 km (nach meinen Erfahrungen - wenns auf der Strecke keine Autobahn gibt, dann auch schon ab 15).

Verspätungen und Ausfälle gibts im Regionalverkehr eigentlich kaum, vielleicht einmal die Woche 10 Minuten Verspätung. Jedenfalls seltener als auf der Autobahn in nen Stau zu kommen.

Übrigens, das "noch mehr zahlen".... ihr wisst, das der Preis vom Grund-Semesterticket die nächsten Jahre jedes Semester steigt? und zwar ordentlich?

mehlvogel
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Beitrag von mehlvogel »

Übrigens, das "noch mehr zahlen".... ihr wisst, das der Preis vom Grund-Semesterticket die nächsten Jahre jedes Semester steigt? und zwar ordentlich?
Eine weitere Erhöhung des Sockelbetrages kann doch schon deshalb nicht ernsthaft in Erwägung gezogen werden...
"Das Problem an Eleganz ist, dass man hart arbeiten muss um sie zu erreichen und eine gute Bildung braucht um sie zu erkennen" -- E. W. Dijkstra

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Yankee
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Beitrag von Yankee »

DreckSoft hat geschrieben:
Yankee hat geschrieben: Wem es zu teuer mit seinem Auto ist: Verkauft das Auto, steigt auf die Bahn um, da habt ihr was für die Umwelt und euren Geldbeutel getan. Da spart ihr selbst trotz Erhöhung noch Geld. (DISCLAIMER: Das ist nicht ganz ernst gemeint)
Ist auch besser das das nicht ernst gemeint ist!
Kleine Beispiel: Nach DA brauch ich mit der Bahn gut doppelt so lange wie mitm Auto. Zu meiner alten Schule mit dem Bus knapp die 3-fache Zeit. So ist es eigentlich immer: Die Bahn ist langsamer und wenn man die Einzelfahrpreise rechnet nicht günstiger (von 2-4 Leuten pro Auto will ich mal gar nicht reden). Dazu kommen noch die ständigen Verspätungen bzw Ausfälle. Ne danke, die Bahn nutz ich nur, weil ich das Ticket eh bezahlen muß aber noch mehr zahlen kommt nicht in Frage.

Wenn schon 10.-EUR ausgeben, dann für was sinnvollen, z.B. Shuttleservice Willy-Brandt-Platz - S202 - Schloß und zurück - oder so
:wink:
Kannst du bitte Deinen Post editieren? Du zitierst da etwas, was angeblich von mir sein soll, es aber nicht ist. Danke

Yen
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Beitrag von Yen »

A. hat geschrieben: Verspätungen und Ausfälle gibts im Regionalverkehr eigentlich kaum, vielleicht einmal die Woche 10 Minuten Verspätung. Jedenfalls seltener als auf der Autobahn in nen Stau zu kommen.
Was? Aber auch nur wenn man alles bis 5Minuten nicht als Verspätung rechnet, die sind bei der S3 völlig normal.
Und auch RB/RE haben in Langen schon regelmäßig ein paar Minuten, obwohl sie in Frankfurt erst lod gefahren sind und wahrscheinlich genügend Wartezeit hatten um eine frühere Verspätung auszugleichen. Habs sogar schon erlebt, dass eine RB komplett ausgefallen ist (ok, das ist dann eher die Ausnahme)

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Yankee
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Beitrag von Yankee »

Komplexe Systeme können eben nicht jede Störung vor dem Anwender verstecken, das sollten wir als Informatiker doch wissen ;)

A.
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Beitrag von A. »

Yen hat geschrieben:
A. hat geschrieben: Verspätungen und Ausfälle gibts im Regionalverkehr eigentlich kaum, vielleicht einmal die Woche 10 Minuten Verspätung. Jedenfalls seltener als auf der Autobahn in nen Stau zu kommen.
Was? Aber auch nur wenn man alles bis 5Minuten nicht als Verspätung rechnet, die sind bei der S3 völlig normal.
Und auch RB/RE haben in Langen schon regelmäßig ein paar Minuten, obwohl sie in Frankfurt erst lod gefahren sind und wahrscheinlich genügend Wartezeit hatten um eine frühere Verspätung auszugleichen. Habs sogar schon erlebt, dass eine RB komplett ausgefallen ist (ok, das ist dann eher die Ausnahme)
also die RB/RE von Frankfurt Richtung Heidelberg (und in die Gegenrichtung) sind bei mir praktisch immer pünktlich - einzige Ausnahme: Wenn sich ein IC/EC/ICE so verspätet hat, dass er in Frankfurt/Langen/Darmstadt unbedingt vorher durch muss. Das kommt durchaus mal vor.
Komplettausfälle... hatte ich bisher (d.h. in den letzten drei Jahren) nur damals, als einer in Egelsbach mitm Flieger die komplette Oberleitung mitgenommen hatte. Da war dann für IR erst mal 3 Monate dicht, die RB fuhren praktisch am nächsten Tag wieder (bis Darmstadt halt). Sonst, soweit ich mich erinnere, ... ach ja, zweimal Blitzschlag im Stellwerk, und einmal hat n Güterzug vor unserm gebrannt.

"Genügend Wartezeit" hat die RB in Frankfurt übrigens nicht... bei 7 Minuten für den Wechsel zum anderen Ende vom Zug für den Lokführer (offiziell eingeplante Zeit, im Notfall geht das natürlich eventuell auch schneller...) bleiben genau 9 Minuten, die der Zug bei der Einfahrt in Frankfurt Verspätung haben durfte (Ankunft 48, Abfahrt 07).

DreckSoft
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Beitrag von DreckSoft »

Yankee hat geschrieben:Kannst du bitte Deinen Post editieren? Du zitierst da etwas, was angeblich von mir sein soll, es aber nicht ist. Danke
Sorry, da war noch ein quote zu viel drin
A. hat geschrieben:Zeitlich lohnt sich die Bahn ab so etwa 30 km (nach meinen Erfahrungen - wenns auf der Strecke keine Autobahn gibt, dann auch schon ab 15).
bei 15km bezweifel ich das mal sehr stark, du mußt ja auch die zeit rechnen, die du zum bahnhof und vom zielbahnhof zum ziel brauchst. dann kannst du ja auch nicht auf die letzte minute kommen, das kostet alles zeit. selbst bei 30km klappt das nur wenn es ne direktverbindung ist und es keine s-bahn ist. selbst bei langstrecken ist die bahn oft langsamer. Beispiel: Ich fahr ein- bis zweimal im Jahr nach Kissing, ich brauche mit dem Auto 3 bis 3,5 Stunden (einmal warns auch 4 aber das ist die Ausnahme) für die 380km. Mit dem Zug (ICE!!!) brauch ich alleine 3 Std FFM => Augsburg. Dazu kommen 35Min nach FFM, 2x 10 Min Aufenthalt (im Idealfall), ~10Min Augsburg => Kissing und da bin ich noch weder hier zum Bahnhof gefahren und vom Bahnhof in Kissing muß ich ja auch noch weg.
A. hat geschrieben:Verspätungen und Ausfälle gibts im Regionalverkehr eigentlich kaum, vielleicht einmal die Woche 10 Minuten Verspätung. Jedenfalls seltener als auf der Autobahn in nen Stau zu kommen.
Naja, wenn man nicht gerade um 8 Uhr VL hat geht das schon. Jedenfalls habe ich mit dem Auto (Strecke ca 60km) noch NIE länger gebraucht als mit der Bahn. Einmal wars genauso lang, im Normalfall ist es ca halbe Fahrtzeit im Vergleich zur. Bahn. Ansonsten: Kaum Ausfälle/Verspätungen? Kann ich irgendwie nicht nachvollziehen...
A. hat geschrieben:Übrigens, das "noch mehr zahlen".... ihr wisst, das der Preis vom Grund-Semesterticket die nächsten Jahre jedes Semester steigt? und zwar ordentlich?
Ja - leider

Evgeni
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Beitrag von Evgeni »

Wieso fährt ihr dann nicht mit den Rädern zur Schule. Bei 15km schafft man das locker in halber Stunde oder auch 25min. Ist viel gesünder, gibts kaum Staus.
Selbst bei 40km ist man öfters schneller.

Ich brauch im ungünstgen Fall mit der Bahn 2 Std. Mit dem Rad 1:17 h:mm. Wenn ich bischchen Gas gebe dann auch 1:10.

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Spawn
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Beitrag von Spawn »

jeff hat geschrieben:Wieso fährt ihr dann nicht mit den Rädern zur Schule. Bei 15km schafft man das locker in halber Stunde oder auch 25min. Ist viel gesünder, gibts kaum Staus.
Selbst bei 40km ist man öfters schneller.

Ich brauch im ungünstgen Fall mit der Bahn 2 Std. Mit dem Rad 1:17 h:mm. Wenn ich bischchen Gas gebe dann auch 1:10.
weil's für den einen oder anderen auch ein paar km mehr sind und weil ich keine Lust habe den ganzen Tag total verschwitzt rum zu laufen und dann Abends nach nem langen Tag, wenn ich eh schon müde bin, wieder heim zu fahrn zu müssen.

mehlvogel
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Beitrag von mehlvogel »

Hallo? Informatiker und Sport? Wo kommen wir denn da hin?
"Das Problem an Eleganz ist, dass man hart arbeiten muss um sie zu erreichen und eine gute Bildung braucht um sie zu erkennen" -- E. W. Dijkstra

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