Höherer Sockelbeitrag für ein IC/EC-Ticket

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Um welchen Betrag soll der Sockelbetrag für das Semesterticket erhöht werden?

Umfrage endete am 14. Okt 2005 19:34

10,- Euro
41
36%
7,50 Euro
5
4%
5,- Euro
12
11%
4,- Euro
1
1%
3,- Euro
4
4%
2,- Euro
2
2%
1,- Euro
1
1%
gar nicht
48
42%
 
Abstimmungen insgesamt: 114

Chris
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Beitrag von Chris »

Leider sind die ICs gerade morgen und abends zu den Stoßzeiten so voll mit Pender und Studenten gewesen (keine Ahung wie das momentan aussieht, durch den Wegfall der Studenten sicherlich nicht mehr so extrem), dass man von Glück sprechen konnte wenn man überhaupt einen Sitzplatz bekommen hat. Meistens waren nämlich auch die Gänge zwischen den Sitzen brechend voll.
Ein erhöhter Fahrkomfort war das auf keinem Fall. Außerdem kam der IC Richtung Heidelberg sogut wie immer mit mindesten 5 Minuten Verspätungin HD an, sodaß ich praktisch jedes mal meine Anschluss S-Bahn verpasst habe. :evil:
Ganz zu schweigen von der Tatsache dass noch oft genug alte IR benutzt wurden, die man einfach zu ICs umgepinselt hat...

Was ich an dieser Stelle noch loswerden will: Die alten Wagons in den Regionalbahnen sind eine Zumutung! Der Geräuschpegel ist dermaßen laut, dass es mich nicht wundern würde, wenn man bei regelmäßiger Benutzung einen Hörschaden davonträgt. Besonders wenn irgend welche Idioten die Schiebefenster aufreißen müssen. :evil:

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Yankee
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Beitrag von Yankee »

Chris hat geschrieben:Leider sind die ICs gerade morgen und abends zu den Stoßzeiten so voll mit Pender und Studenten gewesen (keine Ahung wie das momentan aussieht, durch den Wegfall der Studenten sicherlich nicht mehr so extrem), dass man von Glück sprechen konnte wenn man überhaupt einen Sitzplatz bekommen hat. Meistens waren nämlich auch die Gänge zwischen den Sitzen brechend voll.
Ein erhöhter Fahrkomfort war das auf keinem Fall.
Ja drei Mal darfst Du raten, warum die die Studenten da raushaben wollen. Da geht es halt um vernünftiges Reisen für ausreichend zahlende Kunden.
Den Luxus-Vorwurf mit der Aussage, dass es ja gar kein Luxus mehr ist, wenn viele Studenden diesen annehmen, aushebeln zu wollen, ist irgendwie ... na ja.

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foo
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Beitrag von foo »

Chris hat geschrieben:Was ich an dieser Stelle noch loswerden will: Die alten Wagons in den Regionalbahnen sind eine Zumutung! Der Geräuschpegel ist dermaßen laut, dass es mich nicht wundern würde, wenn man bei regelmäßiger Benutzung einen Hörschaden davonträgt. Besonders wenn irgend welche Idioten die Schiebefenster aufreißen müssen. :evil:
Ehrlich gesagt fahre ich lieber damit (notfalls auch S-Bahn) als mit Doppelstockwagen. Die haben naemlich ca. einen Zentimeter Polsterung, kaum Sitzabstand und sind insgesamt sehr eng.

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amk
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Beitrag von amk »

Chris hat geschrieben:Leider sind die ICs gerade morgen und abends zu den Stoßzeiten so voll mit Pender und Studenten gewesen (keine Ahung wie das momentan aussieht, durch den Wegfall der Studenten sicherlich nicht mehr so extrem), dass man von Glück sprechen konnte wenn man überhaupt einen Sitzplatz bekommen hat. Meistens waren nämlich auch die Gänge zwischen den Sitzen brechend voll.
Ein erhöhter Fahrkomfort war das auf keinem Fall.
Naja, aber auch wenn man in den Stoßzeiten keinen Platz bekommt, ist es dennoch ein Unterschied, ob man (wie in meinem Fall) 10 Minuten im IC oder gut 30 Minuten in der ebenfalls vollbesetzten RB steht... Die Möglichkeit der Beförderung ist zumindest mir wichtiger als solch ein Komfort, der bei entsprechend niedrigerer Fahrzeit sowieso nicht so wichtig ist.
Chris hat geschrieben:Was ich an dieser Stelle noch loswerden will: Die alten Wagons in den Regionalbahnen sind eine Zumutung! Der Geräuschpegel ist dermaßen laut, dass es mich nicht wundern würde, wenn man bei regelmäßiger Benutzung einen Hörschaden davonträgt. Besonders wenn irgend welche Idioten die Schiebefenster aufreißen müssen.
Genau das ist der Punkt. Ich gebe Dir da völlig recht (und habe sogar einen Zettel im Rucksack immer parat, auf dem steht, wann die alten Kisten fahren), und auch darum stehe ich lieber etwas im IC anstatt einer solchen RB.

ahoefer
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Beitrag von ahoefer »

Robert hat geschrieben: sortiert nach dem preis und der qualität/komfort etc. und da ist der IC nunmal auf platz 2, direkt hinter dem ICE, für mich ist das luxus .. kannst dir auch noch angucken was nen IC denn noch so alles bietet neben einem sitzplatz: oftmals tische zwischen den stühlen, bzw immer nen kleines tischen vorm sitz .. und auch oftmals steckdosen ... sowas gibts sonst auch nur im ice ... wenn das kein luxus ist was dann?
Es geht mir nicht um den Schnick-Schnack , den der IC bietet, sondern um die Anzahl der Zug-Verbindungen, die man als Student nutzen kann. Kein Student will IC fahren, weil der evt. nen Bord-Bistro oder Steckdosen oder Tischchen hat, sondern weil die zusätzlichen IC-Verbindugen die Wartezeit am Bahnhof deutlich verkürzen.
Auf der Srecke Frankfurt-Darmstadt-Heidelberg fahren die Regional-Bahnen üblicherweise stündlich. Da es von Darmstadt aus Richtung Süden keine S-Bahn gibt, muss man also fast eine Stunde warten, wenn man aus irgendwelchen nichtigen Gründen den Zug verpasst. Von Darmstadt aus Richtung Frankfurt sieht es wegen der S-Bahn etwas besser aus: Die Regional-Bahn fährt stündlich um '30, die S-Bahn halbstündlich um '5 und um '35. Allerdings braucht die S-Bahn für die Strecke Darmstadt-Frankfurt Hbf ca. 45 Minuten, die Regionalbahn und der IC nur knapp 20. Wenn man Zug und S-Bahn um halb verpasst hat, dann ist man mit der S-Bahn um '5 nach auch nicht schneller als wenn man den Zug um '30 wählt.
Ein Verkürzung der Worst-Case-Wartezeit von 1 Stunde auf 30 Minuten auf den nächsten Zug ist sicherlich eine Erleichterung, aber imho kein Luxus. Wenn man die die Bahn dazu bewegen könnte, durchgängig jede halbe Stunde eine Regionlabahn auf der Stecke Darmstadt-Frankfurt fahren zu lassn, dann wäre zumindest auf dieser Strecke das Interesse am IC-Ticket erledigt.

Grüße,
Andreas

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Yankee
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Beitrag von Yankee »

ahoefer hat geschrieben: Es geht mir nicht um den Schnick-Schnack , den der IC bietet, sondern um die Anzahl der Zug-Verbindungen, die man als Student nutzen kann.
Das ist auch eine Form von Luxus. Die autofahrenden Studenten verlangen auch keine Verbreiterungen der Autobahnen wohlmöglich noch auf Kosten der Komilitonen, um nicht mehr so oft in Staus zu geraten ...

ahoefer
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Beitrag von ahoefer »

Yankee hat geschrieben:
ahoefer hat geschrieben: Es geht mir nicht um den Schnick-Schnack , den der IC bietet, sondern um die Anzahl der Zug-Verbindungen, die man als Student nutzen kann.
Das ist auch eine Form von Luxus. Die autofahrenden Studenten verlangen auch keine Verbreiterungen der Autobahnen wohlmöglich noch auf Kosten der Komilitonen, um nicht mehr so oft in Staus zu geraten ...
1. Die A5 zwischen Darmstadt und Frankfurt ist eh schon 8-spurig, kein Wunder das sich da niemand beschwert ;)
Abgesehen davon ist die Anbindung von Darmstadt ans Straßenetz auch sonst gut, soweit ich das beurteilen kann. Ich hab zumindest noch kein Klagen von autofahrenden Kommilitonen über zu schmale Autobahnen gehört.
2. Als Autofahrer kannst du jederzeit losfahren. Du wartest eben nicht bis zu einer 1 Stunde auf den nächsten Zug und vielleicht nochmal ne halbe Stunde auf nen Anschlusszug. Das ist wirklicher Luxus...

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Yankee
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Beitrag von Yankee »

Ja und der Autofahrer zahlt das auch selber und lässt sich das nicht von seinen Komilitonen finanzieren. So einfach ist das.

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Absolut Lord
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Beitrag von Absolut Lord »

Ich bin auch gegen eine Erhöhung des Sockelbetrag für das Semesterticket.

Es ist wirklich super, dass es dieses Semestertiket gibt und damit die "Grundmobilität" der Studierenden gewährleistet ist. Wir sollten echt dankbar sein, dass für diese Mobilität der Preis recht annehmbar ist.

Ob man mit dem Auto, Fahrrad, Bahn zur Uni fährt oder zu fuß unterwegs ist - das alles ist imho die Sache eines jeden einzelnen Studenten. Und es ist auch die Sache eines jeden einzelnen Studenten für die weitere Kosten der Fortbewegung selbst aufzukommen. Und das bitteschön ohne Einbeziehung anderer Studierenden.

Wer genug Geld hat und mit dem Auto fährt, das ist seine/ihre Sache. Wer nicht genug Geld hat, begnügt sich eben mit dem, was das Ticket bietet. (Und das ist schon viel!)
Ich finde es nicht in Ordnung, wenn für eine Minderheit der Studierenden für alle die Preise erhöht werden.

schönen Abend noch
Absolut Lord

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giftnudel
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Beitrag von giftnudel »

Yankee hat geschrieben:Ja und der Autofahrer zahlt das auch selber und lässt sich das nicht von seinen Komilitonen finanzieren. So einfach ist das.
Und ich darf mit den Umweltschäden leben, aber lassen wir das ...

Ich finde das auch nicht ok, dass die Bahn soviel Geld haben möchte, trotzdem bin ich bereit 10€ mehr im Semester zu bezahlen. Ich finde das Semesterticket eine absolut geile Sache, ich kann in (fast) ganz Hessen für ~360€ Im Jahr (war doch in etwa soviel oder?) Bus + Bahn fahren. Was will man mehr, es rechnet sich ja schon meistens schon nach einem Monat. Und da tun die 10€ mehr auch nicht weh, es ist immer noch richtig günstig. Ausserdem tut man da was für seine Kommilitonen.

Wem es zu teuer mit seinem Auto ist: Verkauft das Auto, steigt auf die Bahn um, da habt ihr was für die Umwelt und euren Geldbeutel getan. Da spart ihr selbst trotz Erhöhung noch Geld. (DISCLAIMER: Das ist nicht ganz ernst gemeint)

Und nur weil es um's Prinzip geht ...

giftnudel

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Yankee
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Beitrag von Yankee »

giftnudel hat geschrieben:Und da tun die 10€ mehr auch nicht weh, es ist immer noch richtig günstig. Ausserdem tut man da was für seine Kommilitonen.
Dir mag es nicht weh tun, anderen vielleicht schon.

Evgeni
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Beitrag von Evgeni »

Yankee hat geschrieben:Ja und der Autofahrer zahlt das auch selber und lässt sich das nicht von seinen Komilitonen finanzieren. So einfach ist das.

Und die ganzen Straßen und Autobahnen die gebaut werden? Zahlst du alles aus deiner Tasche???

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Yankee
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Beitrag von Yankee »

Man kann auch Äpfel mit Birnen vergleichen.

Die Autofahrer zahlen schon das Semesterticket mit, auch wenn sie es vielleicht gar nicht nutzen. Warum sollten sie jetzt über den notwendigen Grundstock hinaus auch noch das Luxusbedürfnis ihrer Kommilitonen finanzieren?

Irgendwo muss ein Strich gezogen werden. Wenn wir alles aufrechnen wollten, was wer wem irgendwie mitfinanziert, kommen wir auch nicht weiter. Hier geht es aber um direkte Beträge und ich kann jeden Autofahrer verstehen, der einen Solidarbeitrag leistet, der allen Studierenden ein bei weitem angemessenes Maß an Mobilität garantiert, und gleichzeitig für seinen persönlichen Luxus selber aufkommt, und der nicht begeistert darüber ist, nicht nur seine Annehmlichkeit, sondern auch noch die seiner Kommilitonen zu finanzieren.

Hier geht es eindeutig um nichts mehr als Bequemlichkeit, nicht mehr nur um das Nötigste.
Eine Bahnverbindung alle Stunde ist ausreichend und erfordert halt ein gewisses Maß an Flexibilität und Vorrausschau. Das sollte man von jedem vollmundigen Studierenden erwarten können.
Ich selber fahre öfters nach Wiesbaden und habe kein Problem mit diesen Verbindungen. Wer weiter weg wohnt, sollte sich ernsthaft überlegen, ob er nicht näher an seinen Studienort oder vielleicht irgendwo anders studieren sollte.

Übrigens fahre ich kein Auto.

mehlvogel
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Beitrag von mehlvogel »

Und die ganzen Straßen und Autobahnen die gebaut werden? Zahlst du alles aus deiner Tasche???
KFZ Steuer? Aber wie gesagt, Äpfel und Birnen....

Das Semesterticket ist ohne Frage sehr gut, und wenn die Zehn Euro dafür wären, das es überhaupt erhalten bleibt, sähe die Sache ganz anders aus. Aber Zehn Euro mehr dafür bezahlen das eine handvoll Studenten mit dem IC fahren kann, und das obwohl es wahrlich genug Verbindungen im Rhein Main Gebiet gibt, dann ist das sicher alles andere als Gerecht.
"Das Problem an Eleganz ist, dass man hart arbeiten muss um sie zu erreichen und eine gute Bildung braucht um sie zu erkennen" -- E. W. Dijkstra

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Sam
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Beitrag von Sam »

So, hier nochmal ein Bericht von der Front: ich habe immer das Semesterticket geliebt, denn ich fahre öfters nach Marburg und da ist es ein Riesenvorteil und superbequem. Es geht aber auch ohne.
Und ganz ehrlich: für Mehrkosten von 40 € sitze ich gerne öfters mal in Frankfurt und warte. Für die Kohle kann ich mir ja 2x ein richtiges IC-Ticket kaufen, falls es mal wieder erwarten um Leben und tot gehen sollte.

Und ich denke, das geht den meisten so - die, die auf das IC Ticket echt angewiesen sind, sind eine absolute Minderheit. Für das Geld könnte die AStA lustige Rikscha-Zieher beschäftigen, die jeden IC-Angewiesenen bis vor die Uni bringen.

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