Kruskal: Kritik am Foo Testat

Hallo
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Kruskal: Kritik am Foo Testat

Beitrag von Hallo »

Hallo,

Ich habe bisher alle Foo Testate schon bestanden und heute hoffte ich meinen letzten Testat abzuschließen um endlich die GDI 2 Studienleistung zu kriegen, allerdings ist es nicht so gelaufen wie ich gedacht habe.

Es ist nicht anders zu behaupten dass die Foo 6 Aufgaben von den einfachsten Aufgaben in Foo sind, wenn nicht die einfachsten.

Was mich aber am meisten geärgert hat war,dass die Iterationen im Testat bei Kruskal (18 Iterationen) waren. Mehr als die doppelte Anzahl der Iterationen die von Foo außerhalb den Testat (MAXIMAL 8) generiert werden. Nicht nur die Iterationen sind mehr, der Graph war viel zu groß, unübersichtlich und zusammen gedruckt, eine Zahl konnte man bei mir nicht mal lesen.

Die Prim Aufgabe hatte jedoch gleichen Schwierigkeitsgrad und ich kann mich darüber nicht beschweren, da ich die beim 1st try richtig hatte.


Ich bitte um eine Erklärung ob das auch einen Glitch wie beim ersten Foo Testat ist oder ob das bewusst schwieriger war, damit mehr Studenten durchfallen und die Anzahl geschriebener Klausuren sinkt.

Vielen Dank.

Prof. Karsten Weihe
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Re: Kruskal: Kritik am Foo Testat

Beitrag von Prof. Karsten Weihe »

Hallo hat geschrieben: Ich bitte um eine Erklärung ob das auch einen Glitch wie beim ersten Foo Testat ist oder ob das bewusst schwieriger war, damit mehr Studenten durchfallen und die Anzahl geschriebener Klausuren sinkt.
Wie Ihnen soeben schon auf Ihre persönlich an mich gerichtete Email hin geantwortet:

Ob ein "Glitch" vorliegt, wäre zu prüfen. Ich kann Ihnen aber garantieren, dass die Aufgabe NICHT "bewusst schwieriger war, damit
mehr Studenten durchfallen und die Anzahl geschriebener Klausuren
sinkt".

KW

headhumper
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Re: Kruskal: Kritik am Foo Testat

Beitrag von headhumper »

Prof. Karsten Weihe hat geschrieben:Ob ein "Glitch" vorliegt, wäre zu prüfen. Ich kann Ihnen aber garantieren, dass die Aufgabe NICHT "bewusst schwieriger war, damit
mehr Studenten durchfallen und die Anzahl geschriebener Klausuren sinkt".
Trifft die Aussage zu, wenn man den Finalsatz weglässt? :mrgreen:

Prof. Karsten Weihe
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Re: Kruskal: Kritik am Foo Testat

Beitrag von Prof. Karsten Weihe »

headhumper hat geschrieben: Trifft die Aussage zu, wenn man den Finalsatz weglässt? :mrgreen:
Was genau meinen Sie, welche Aussage?

Wir haben bisher 90% Bestehensquote.

KW

headhumper
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Re: Kruskal: Kritik am Foo Testat

Beitrag von headhumper »

luedecke hat geschrieben:Der Bearbeitungsaverage liegt bei 331,745 Sekunden.
Hö?
Prof. Karsten Weihe hat geschrieben:
headhumper hat geschrieben:Und wie sieht es aus mit der für eine korrekten Lösung benötige Zeit?
Aus Datenschutzgründen können wir die Sachlage nur sehr eingeschränkt analysieren.
Also geht es nun doch?

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luedecke
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Re: Kruskal: Kritik am Foo Testat

Beitrag von luedecke »

headhumper hat geschrieben:luedecke hat geschrieben:
Der Bearbeitungsaverage liegt bei 331,745 Sekunden.

Hö?
Sind ca 5,5 Minuten ;-)
headhumper hat geschrieben:Prof. Karsten Weihe hat geschrieben:
headhumper hat geschrieben:
Und wie sieht es aus mit der für eine korrekten Lösung benötige Zeit?


Aus Datenschutzgründen können wir die Sachlage nur sehr eingeschränkt analysieren.

Also geht es nun doch?
Dieses Zitat ging aus dem Thread des Pivot Partitioning hervor. Dort gab es eine Unterscheidung:
headhumper hat geschrieben:Und wie sieht es aus mit der für eine korrekten Lösung benötige Zeit?
Die nicht ganz zulässig ist.

"für eine korrekte Lösung" -> Diese Zeitangabe ist für alle Versuche und demnach folgt keine Verletzung des Datenschutzes.

Deshalb hat der Anhang auch keine Werte an der X-Achse ;-)

headhumper
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Re: Kruskal: Kritik am Foo Testat

Beitrag von headhumper »

Also es ist ok, die Bearbeitungszeit zu veröffentlichen, wenn man sowohl die richtigen als auch die falschen Abgaben betrachtet? Aber es ist nicht ok, wenn man nur die korrekten Abgaben betrachtet?
Gleichzeitig ist es ok, eine (relative) Statistik zu veröffentlichen, aus der hervorgeht, wie viele Leute bei wie vielten Versuch bestanden haben?

Was ist denn dann das problematische an "durchschnittliche Zeit für korrekte Abgaben"? Ich will hier nicht stänkern, ich würde tatsächlich gerne verstehen wie das Datenschutzrechtlich zusammenhängt/zu erklären ist.

Prof. Karsten Weihe
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Re: Kruskal: Kritik am Foo Testat

Beitrag von Prof. Karsten Weihe »

Zur weiteren Klärung der hier im Thread angesprochenen Fragen habe ich den inkriminierten Beitrag entfernt.

KW

Nullmann
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Re: Kruskal: Kritik am Foo Testat

Beitrag von Nullmann »

Kann mich anschließen, dass das Testat heute insofern schwieriger war, dass es einen größeren Graphen gab und die Anzahl der Iterationen im Vergleich zu dem Übungsmodus erhöht war.
Konnte die Aufgabe jedoch trotzdem beim ersten Versuch lösen.
Finde, dass die Erhöhung zwar machbar ist, aber keinen Mehrwert bietet. Wenn man den Algorithmus mit 8 Iterationen erfolgreich schafft, sollte man das Schema dahinter verstanden haben.

Alexj1988
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Re: Kruskal: Kritik am Foo Testat

Beitrag von Alexj1988 »

Nullmann hat geschrieben:Kann mich anschließen, dass das Testat heute insofern schwieriger war, dass es einen größeren Graphen gab und die Anzahl der Iterationen im Vergleich zu dem Übungsmodus erhöht war.
Konnte die Aufgabe jedoch trotzdem beim ersten Versuch lösen.
Finde, dass die Erhöhung zwar machbar ist, aber keinen Mehrwert bietet. Wenn man den Algorithmus mit 8 Iterationen erfolgreich schafft, sollte man das Schema dahinter verstanden haben.
Sie bietet insofern Mehrwert, das häufiger mal ne Kante auch weggelassen wird (was die Aufgabe aber dennoch nicht schwieriger macht).

mfg Alex

Nasdat
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Re: Kruskal: Kritik am Foo Testat

Beitrag von Nasdat »

Alexj1988 hat geschrieben:Sie bietet insofern Mehrwert, das häufiger mal ne Kante auch weggelassen wird (was die Aufgabe aber dennoch nicht schwieriger macht).
Wäre es da nicht einfacher, diese "Fälle" bewusst zu provozieren (mit dem Graph, Anpassung der Kantenlänge) so wie es z.B. auch beim Dobule Hashing der Fall war? (Wo die Kollisionen ja auch im Testat "erzwungen" wurden, so hatte ich zumindest das Gefühl).

Soll nur ein Verbesserungsvorschlag sein, da die Plattform ja weiter benutzt werden soll. Denn viele Iterationen erhöhen natürlich die Anfälligkeit für Flüchtigkeitsfehlern, selbst wenn man die Arbeitsweise des Algorithmus verstanden hat.

Nullmann
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Re: Kruskal: Kritik am Foo Testat

Beitrag von Nullmann »

Das Erzwingen wäre eine erfolgversprechende Methode.
Ich glaube nicht, dass es gewollt war, dass ich mit 11 Iterationen und keinen Wegfallen irgendeiner Kante bestehe, während andere zum Teil 18 Iterationen bearbeiten dürfen.

Hallo
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Re: Kruskal: Kritik am Foo Testat

Beitrag von Hallo »

Nullmann hat geschrieben:Ich glaube nicht, dass es gewollt war, dass ich mit 11 Iterationen und keinen Wegfallen irgendeiner Kante bestehe, während andere zum Teil 18 Iterationen bearbeiten dürfen.

Genau. Bei mir im Foo Testat waren es 2 mal 18 Kanten gewesen, und einmal 13. Und bei einer der 18 Iterationen konnte man eine Kantenlänge nicht mal lesen können, da der Graph zu sehr gequetscht war (wegen der Größe).
Ich hoffe das wird bald geklärt und das diesen Glitch entdecken.

headhumper
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Re: Kruskal: Kritik am Foo Testat

Beitrag von headhumper »

Prof. Karsten Weihe hat geschrieben:Zur weiteren Klärung der hier im Thread angesprochenen Fragen habe ich den inkriminierten Beitrag entfernt.
Dann war die Statistik doch nicht in Ordnung?

Ich möchte nur mal anmerken, dass man in Tucan zu allen Prüfungen eine sehr präzise Statistik abrufen kann, in der genau aufgeschlüsselt ist, welche Note wie oft erreicht wurde.
Deswegen verstehe ich die Aufregung hier nicht so ganz, wessen Daten werden denn nicht geschützt, wenn man die durchschnittliche Zeit zum korrekten Lösen einer Aufgabe veröffentlicht? Und wieso werden die Daten auf einmal geschützt, wenn man auch falsche Abgaben mit einbezieht?

Naja, wahrscheinlich ist das Motto wohl "Vorsicht ist besser als Nachsicht". An der TUD wurden ja auch im vorauseilenden Gehorsam Multiple-Choice-Aufgaben in Klausuren rausgenommen.

Damit ich den Thread jetzt nicht endgültig hijacke, hier noch ein bisschen Ontopic:
Ich hatte heute im Testat bei Kruskal i=20 Iterationen, fand es aber trotzdem nicht schwer. Nagut, ich hab 1x neu angefangen, weil ich dachte mich einmal verzählt zu haben (ich hatte nichts zum Schreiben dabei). Ich finde nur, die Aufgabe sollte dann auch im Übungsmodus so viele Iterationen haben, denn letztendlich soll man da ja auch was lernen - das geht aber schlecht, wenn der einzig interessante Fall nur in einer verschwindend kleinen Anzahl an generierten Aufgaben auftritt.

Alby407
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Re: Kruskal: Kritik am Foo Testat

Beitrag von Alby407 »

headhumper hat geschrieben:Ich finde nur, die Aufgabe sollte dann auch im Übungsmodus so viele Iterationen haben, denn letztendlich soll man da ja auch was lernen - das geht aber schlecht, wenn der einzig interessante Fall nur in einer verschwindend kleinen Anzahl an generierten Aufgaben auftritt.
Dafür wäre ich auch!
Im Übungsmodus hatte ich bisher nur maximal i=10 Iterationen.
Bei i=20 Iterationen ist die Chance groß, sich zu verzählen, was das "wegschmeißen" von Kanten, die einen Zykel bilden, betrifft.

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