Seite 1 von 2

Frage bezüglich der Nabla-Testate

Verfasst: 15. Apr 2016 10:56
von D'Angelo Russell
Servus,

ich wollte wissen, ob es während der Nabla-Testate erlaubt ist, sich auf einem Blatt Notizen zur Aufgabe zu machen?

Vielen Dank!

D'Angelo

Re: Frage bezüglich der Nabla-Testate

Verfasst: 15. Apr 2016 11:47
von Prof. Karsten Weihe
D'Angelo Russell hat geschrieben: ich wollte wissen, ob es während der Nabla-Testate erlaubt ist, sich auf einem Blatt Notizen zur Aufgabe zu machen?
Ja, die Idee ist, dass Sie mit Stift und Papier die Aufgabe lösen und dann Ihre Lösung in Nabla eingeben.

KW

Re: Frage bezüglich der Nabla-Testate

Verfasst: 19. Apr 2016 19:08
von D'Angelo Russell
Mir stellt sich außerdem noch eine Frage zur Bewertung der Testate. Ist das Testat nur dann bestanden, wenn die eingegebene Lösung zu 100% richtig ist oder reichen beispielsweise auch 80% um zu bestehen? Bei mir war es schon ein paar Mal der Fall, dass ich beim "Simple String Matching" bei 12 Feldern ein Feld falsch hatte. Das wäre ja beim Testat mega ärgerlich, wegen einer solchen Kleinigkeit nicht zu bestehen ...

Danke schon mal!

Greets

D'Angelo

Re: Frage bezüglich der Nabla-Testate

Verfasst: 19. Apr 2016 19:50
von Prof. Karsten Weihe
D'Angelo Russell hat geschrieben: Ist das Testat nur dann bestanden, wenn die eingegebene Lösung zu 100% richtig ist oder reichen beispielsweise auch 80% um zu bestehen?
100% :!:

Don't panic: Letztes Jahr wurde jedes des sechs Testate nach dieser Regel von mehr als 90% aller Teilnehmer bestanden.
D'Angelo Russell hat geschrieben: Bei mir war es schon ein paar Mal der Fall, dass ich beim "Simple String Matching" bei 12 Feldern ein Feld falsch hatte. Das wäre ja beim Testat mega ärgerlich, wegen einer solchen Kleinigkeit nicht zu bestehen ...
Wenn Sie - mein Lieblingsbeispiel - Steuerungssoftware für ein AKW bauen, wäre es "mega ärgerlich, wegen einer solchen Kleinigkeit" einen Großteil Deutschlands unbewohnbar zu machen. :wink:

Will sagen: Informatik ist eine verantwortungsvolle Profession. Ich bin dezidiert der Meinung, dass Mangel an Sorgfalt durchaus das Studienergebnis beeinflussen darf.

KW

Re: Frage bezüglich der Nabla-Testate

Verfasst: 21. Apr 2016 18:52
von Sebastian Schuch
Wie genau muss ich das mit den 100% verstehen?

Also wenn da steht "Ihre Lösung ist nicht korrekt bekommen wir keine Punkte? :O

musste das bild auf 640px stutzen

Re: Frage bezüglich der Nabla-Testate

Verfasst: 21. Apr 2016 19:44
von luedecke
Sebastian Schuch hat geschrieben:Wie genau muss ich das mit den 100% verstehen?

Also wenn da steht "Ihre Lösung ist nicht korrekt bekommen wir keine Punkte? :O

musste das bild auf 640px stutzen
Es wird in jedem Fall nach dem Testat die Möglichkeit bestehen, die im Testat getätigten Aufgaben rückwirkend einzusehen und Einspruch zu erheben.

In der URL der jeweiligen generierten Aufgabe müsste ein Identifikationsstring stehen, e.g. 2c620a8c232f32aa9e7dcbc90102c253
Könntest du mir diesen bitte mitteilen, damit wir den Fehler untersuchen können? Danke :mrgreen:

Re: Frage bezüglich der Nabla-Testate

Verfasst: 21. Apr 2016 23:20
von Sebastian Schuch
https://nabla.algo.informatik.tu-darmst ... 54a4c85b30

den hier?

was anderes finde ich nicht, der link zu der "großen Liste" funktioniert scheinbar noch nicht

Re: Frage bezüglich der Nabla-Testate

Verfasst: 22. Apr 2016 23:40
von sqrt(2)
Hallo,

wie viele Versuche hat man pro Algorithmus?

a. 1 Versuch (entweder falsch oder richtig)
b. 3 Versuche (nach 3-maligen Scheitern erhält man 0 Punkte für den Algorithmus)

Re: Frage bezüglich der Nabla-Testate

Verfasst: 23. Apr 2016 05:55
von luedecke
sqrt(2) hat geschrieben:Hallo,

wie viele Versuche hat man pro Algorithmus?

a. 1 Versuch (entweder falsch oder richtig)
b. 3 Versuche (nach 3-maligen Scheitern erhält man 0 Punkte für den Algorithmus)
Berechtigte Frage. Nach meinem Stand der Daten findet sich keine Antwort in den Orga Folien, Kursanhängen oder Verkündungen.

Die Antwort lautet b, wobei ein Ablauf der Bearbeitungszeit ebenfalls ein Scheitern für jede unvollständige Aufgabe im jeweiligen Testat impliziert.
Antwort a wäre zu kritisch, insofern man sich nur bei einer Eingabe vertippt.


Anbei ein paar Screenshots. Ich komme dieses Jahr zeitlich nicht vor dem ersten Testat dazu, eine neue Version des "Testat HowTo" zu schreiben.
Ich füge noch mal das damalige Testat HowTo mit diversen Markierungen im PDF an. Durchgestrichene Inhalte sind nicht mehr gültig.

Re: Frage bezüglich der Nabla-Testate

Verfasst: 23. Apr 2016 07:58
von Prof. Karsten Weihe
sqrt(2) hat geschrieben: wie viele Versuche hat man pro Algorithmus?
a. 1 Versuch (entweder falsch oder richtig)
b. 3 Versuche (nach 3-maligen Scheitern erhält man 0 Punkte für den Algorithmus)
Wie schon Thomas Lüdecke geantwortet hat: (b).

KW

Re: Frage bezüglich der Nabla-Testate

Verfasst: 23. Apr 2016 15:41
von sqrt(2)
Vielen Dank für die Rückmeldung.

Re: Frage bezüglich der Nabla-Testate

Verfasst: 29. Apr 2016 01:21
von headhumper
Prof. Karsten Weihe hat geschrieben:Wenn Sie - mein Lieblingsbeispiel - Steuerungssoftware für ein AKW bauen, wäre es "mega ärgerlich, wegen einer solchen Kleinigkeit" einen Großteil Deutschlands unbewohnbar zu machen. :wink:
Wird Steuerungssoftware für AKWs entwickelt indem eine einzige Person unter Zeitdruck Zahlen in eine Tabelle eingibt und diese dann blind übernommen werden?
Wenn es einer einzelnen Person gelingt, in einem so sensiblen Bereich einen schwerwiegenden Fehler zu verursachen, ist das nicht die Schuld der Person (jeder macht Fehler!), sondern der Prozess ist grundsätzlich fehlerhaft.

Re: Frage bezüglich der Nabla-Testate

Verfasst: 29. Apr 2016 08:52
von Prof. Karsten Weihe
headhumper hat geschrieben:
Prof. Karsten Weihe hat geschrieben:Wenn Sie - mein Lieblingsbeispiel - Steuerungssoftware für ein AKW bauen, wäre es "mega ärgerlich, wegen einer solchen Kleinigkeit" einen Großteil Deutschlands unbewohnbar zu machen. :wink:
Wird Steuerungssoftware für AKWs entwickelt indem eine einzige Person unter Zeitdruck Zahlen in eine Tabelle eingibt und diese dann blind übernommen werden?
Ich kann Ihre Einlassung nur so verstehen, dass Sie meinen: Die Tatsache, dass jemand bei den Nabla-Testaten aufgrund von Sorgfaltsfehlern zu den schlechtesten <10% gehört, die nicht bestanden haben, lässt keine Rückschlüsse zu auf die Fähigkeit dieser Person, ausreichend Sorgfalt bei der Entwicklung von Steuerungssoftware für AKWs an den Tag zu legen.

Sollte meine Interpretation Ihrer Einlassung richtig sein, finde ich das eine sehr gewagte These.

Sollte meine Interpretation falsch sein, bitte ich um Präzisierung.

KW

Re: Frage bezüglich der Nabla-Testate

Verfasst: 29. Apr 2016 11:19
von headhumper
Wenn Sie der Meinung sind, man kann die Fähigkeit zum Lösen von Foo-Aufgaben mit der Sorgfalt, die eine Person besitzt, korrelieren, wäre das sicher eine äußerst interessante These, über die Sie ein Paper schreiben sollten... Natürlich mit den entsprechenden Daten, die diese These untermauern. Und der ich widerspreche, wie Sie richtig verstanden haben.

Menschen machen Fehler, jeder, früher oder später immer. Deswegen gibt es (im Berufsleben und dabei insbesondere bei sensiblen Aufgaben) Prozesse, die diese menschlichen Fehler abfangen. Das heißt nicht, dass man beliebig sorglos arbeiten kann (oder sollte), aber es wäre schlimm, wenn ein kurzer "Denkaussetzer" dafür sorgen würde (oder könnte), dass ein AKW explodiert, die Stromversorgung ausfällt oder der DE-CIX zusammenbricht... Genau wie ein "Aussetzer" bei foo nicht gleicht heißt, dass diese Person nicht im Stande ist, sorgfältig zu arbeiten.

Re: Frage bezüglich der Nabla-Testate

Verfasst: 29. Apr 2016 11:29
von Prof. Karsten Weihe
headhumper hat geschrieben:Wenn Sie der Meinung sind, man kann die Fähigkeit zum Lösen von Foo-Aufgaben mit der Sorgfalt, die eine Person besitzt, korrelieren, wäre das sicher eine äußerst interessante These, über die Sie ein Paper schreiben sollten...
Ich habe "aufgrund von Sorgfaltsfehlern" geschrieben und es damit schon auf Sorgfalt als Ursache eingegrenzt. Die von Ihnen genannte "Korrelation" ist daher völlig gegenstandslos.

Außerdem habe ich keine These aufgestellt, sondern ich habe versucht, Ihre Aussage zu interpretieren, auch in diesem Sinne geht Ihre Replik völlig fehl.
headhumper hat geschrieben: Und der ich widerspreche, wie Sie richtig verstanden haben.
Ich habe nicht verstanden, wie Sie dazu stehen, sondern dies offengelassen.

Tut mir leid, wenn ich das jetzt so hart formuliere, aber ich sehe keinen Sinn darin, mit jemandem zu diskutieren, dem ich laufend nur immer erklären muss, was ich geschrieben habe und was nicht.

KW