Praktikum als Bonus oder Teil der Note

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Praktikum als Bonus oder Teil der Note

Beitrag von das Wesentliche » 29. Jun 2010 14:37

Praktikum als Bonus oder Teil der Note

In dem letzten Lehr- und Studienausschuss wurde über das Bonussystem diskutiert (liebevoll Payback-Punkte genannt). Dabei wurde von Prof. Koch die Frage in den Raum gestellt, ob Studenten bei einer vorlesungsbegleitenden Prüfung ein dazugehöriges Praktikum lieber als Bonus oder als Teilnote einbringen möchten. Um diese Frage von anderen Fragen zu trennen, betrachten wir zunächst einmal eine Veranstaltung die in beiden Fällen vorlesungsbegleitend geprüft wird.

Eine Teilnote bedeutet, dass das Praktikum als eine Teilprüfung gewertet wird. Es hat den Vorteil, dass die gesamte erbrachte Leistung des Praktikums direkt in die Endnote eingeht. Dies kann jedoch auch zum Nachteil denn bei einer Nichtbearbeitung des Praktikums ist es nicht mehr möglich eine 1.0 als Endnote zu erreichen.

Ein Bonus bedeutet, dass die erreichten Punkte anschließend zu den Punkte aller Prüfungen gezählt werden und die Note verbessern können. Eine Nichtbearbeitung hat keine Folgen, da es noch immer möglich ist, in den Prüfungen insgesamt eine 1,0 zu erreichen.

Wie seht ihr das?

Soll ein Praktikum einer vorlesungsbegleitenden Prüfung als Bonus oder als Teilprüfung in die Note eingehen?

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(Dieser Beitrag von Ingo Reimund erschien auf das Wesentliche.)

Richie
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Re: Praktikum als Bonus oder Teil der Note

Beitrag von Richie » 29. Jun 2010 17:45

Für mich nicht mehr so relevant (da ich dieses Semester meine letzten Prüfungen haben werde (hoffentlich)).
Wo wäre denn aus studentischer Sicht der Vorteil einer Teilnote?
Könnte man nur mit dem Praktikum schon bestehen?
Generell klingt Bonus immer besser als Teilnote.
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robert.n
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Re: Praktikum als Bonus oder Teil der Note

Beitrag von robert.n » 29. Jun 2010 23:30

Beides denke ich kann sinnvoll eingesetzt werden...

d_s
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Re: Praktikum als Bonus oder Teil der Note

Beitrag von d_s » 30. Jun 2010 09:48

robert.n hat geschrieben:Beides denke ich kann sinnvoll eingesetzt werden...
Was ist denn deines Erachtens der Vorteil von Teilprüfungen statt Bonussystem?

Im Endeffekt geht es doch darum, dass der Aufwand etwas verteilt werden soll bzw. die Studenten motiviert werden sollen, sich intensiver mit dem Stoff zu beschäftigen, als wenn sie zwei Wochen Bulimie-Lernen vor der Klausur herunterreißen. Diese Ziele sind so oder so kein Fehler. Die Frage ist jetzt mMn, ob man einen positiven Anreiz schafft ("Du kannst zwar auch ohne Bonus eine gute Note schreiben, aber wenn du dich im Bonussystem engagierst, belohnen wir das mit einer Verbesserung deiner Klausurnote") oder eher einen negativen ("Es reicht nicht aus, bei der Endklausur gut vorbereitet zu sein: Du muss das jetzt auch bei der ersten Teilprüfung sein").

Ich finde Zuckerbrot ja motivierender als Peitsche... Bei Bonussystemen wird bei mir immer die Sucht nach Highscores geweckt ;)

LucasR
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Re: Praktikum als Bonus oder Teil der Note

Beitrag von LucasR » 30. Jun 2010 09:57

@d_s: +1

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Thomas
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Re: Praktikum als Bonus oder Teil der Note

Beitrag von Thomas » 30. Jun 2010 10:25

d_s hat geschrieben:
robert.n hat geschrieben:Beides denke ich kann sinnvoll eingesetzt werden...
Was ist denn deines Erachtens der Vorteil von Teilprüfungen statt Bonussystem?

Im Endeffekt geht es doch darum, dass der Aufwand etwas verteilt werden soll bzw. die Studenten motiviert werden sollen, sich intensiver mit dem Stoff zu beschäftigen, als wenn sie zwei Wochen Bulimie-Lernen vor der Klausur herunterreißen. Diese Ziele sind so oder so kein Fehler. Die Frage ist jetzt mMn, ob man einen positiven Anreiz schafft ("Du kannst zwar auch ohne Bonus eine gute Note schreiben, aber wenn du dich im Bonussystem engagierst, belohnen wir das mit einer Verbesserung deiner Klausurnote") oder eher einen negativen ("Es reicht nicht aus, bei der Endklausur gut vorbereitet zu sein: Du muss das jetzt auch bei der ersten Teilprüfung sein").

Ich finde Zuckerbrot ja motivierender als Peitsche... Bei Bonussystemen wird bei mir immer die Sucht nach Highscores geweckt ;)
Beachtet bitte genau die Fragestellung – sie steht unter der Annahme, dass in beiden Fällen vorlesungsbegleitend geprüft wird. Es gibt also in dem Szenario immer Teilprüfungen.
„Die Universität steht nunmehr vor der Aufgabe, die Lehre vor Qualitätseinbußen zu schützen, damit der dort vorhandene sehr gute Ruf gehalten wird.“
Rechenschaftsbericht des TU-Präsidiums 2009-2010 (Seite 20), angesichts von aktuell 23.000 Studenten und vor G8

robert.n
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Re: Praktikum als Bonus oder Teil der Note

Beitrag von robert.n » 30. Jun 2010 10:56

Also wenn es zum Beispiel eine Lehrveranstaltung ist mit 2 großen Bereichen, die man gut voneinander trennen kann, dann finde ich es besser wenn die Teilprüfung direkt in die Endnote miteinfließt.
Das trägt mMn. mehr dazu dabei den Arbeitsaufwand zu verteilen als der Bonus.
Jedoch: In der Endprüfung sollte dann der erste Teil nicht nochmal abgefragt werden, zumindest nicht im Detail.

Beispiel:
GdI 1: Scheme vs. Java
MfI 3: Numerik vs. Statistik

Dann lernt man einmal ca. 40% (Teilprüfung) und einmal ca. 60% (Endprüfung) des Stoffes, statt sich am Endes des Semesters die vollen 100% reinzukloppen (für den Fall, dass die beiden Bereiche etwa gleich groß sind).

Aber: Lernen für eine Klausur WÄHREND des Semesters ist etwas völlig anderes, als wenn man das in den Semesterferien tut. Insbesondere dann, wenn mal wieder zu wenige CPs verteilt wurden und so ein paar Veranstalter Fantastilliarden Praktika, Testate, Hausübungen blabla raushauen.
Außerdem muss es in vielen Fällen einfach "klick!" machen, das kann man nicht erzwingen mit Lernen, das braucht seine Zeit und in vielen Fällen sogar gerade das Gegenteil: Ein bisschen Abstand/Entspannung. Gerade im Grundstudium, besonders in Mathe (was mich betrifft).

Wenn die Teilprüfung also bspw. NACH der Weihnachtspause käme, dann könnte man sich hervorragend drauf vorbereiten finde ich. Im Sommersemester sehe ich eine solche Möglichkeit nicht.

Also mit der richtigen Trennung/Einteilung des Stoffes (wer sagt denn, dass es jeweils etwa die Hälfte sein muss? es wäre doch auch eine feine Sache 1 Drittel vs. 2 Drittel draus zu machen ;) ) und im besten Fall dem richtigen Timing fände ich es toll, wenn die Teilprüfung direkt in die Endnote miteinfließt. In diesem Fall müsste das den Arbeitsaufwand eigentlich wunderbar verteilen...

EDIT: Was genau ist mit Praktikum gemeint?
Zuletzt geändert von robert.n am 30. Jun 2010 11:31, insgesamt 1-mal geändert.

d_s
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Re: Praktikum als Bonus oder Teil der Note

Beitrag von d_s » 30. Jun 2010 11:05

Thomas hat geschrieben:Beachtet bitte genau die Fragestellung – sie steht unter der Annahme, dass in beiden Fällen vorlesungsbegleitend geprüft wird. Es gibt also in dem Szenario immer Teilprüfungen.
Meine Argumentation gilt dafür genauso wie für nur eine Prüfung. Es geht ja darum, dass n Teilprüfungen auf jeden Fall abgelegt werden müssen und eine weitere entweder als Teilprüfung oder als Bonussystem stattfindet. Es ist dafür egal, wie groß n ist. Meine Argumentation ging der Einfachheit wegen von 1 aus, aber mit 2, 3 etc. funktioniert das genauso.

Nochmal in (fast unzulässig) verkürzter Form:
  • Bonussystem = Zuckerbrot = positiver Anreiz = gut
  • zusätzliche Teilprüfung = Peitsche = negativer Anreiz = schlecht
Geht es nicht bei den Protesten zur Bologna-Reform oft auch darum, dass vielen Leuten vor lauter Druck der Spaß am Studium abhanden kommt?

Nochmal dazu:
Ingo hat geschrieben:Eine Teilnote bedeutet, dass das Praktikum als eine Teilprüfung gewertet wird. Es hat den Vorteil, dass die gesamte erbrachte Leistung des Praktikums direkt in die Endnote eingeht. Dies kann jedoch auch zum Nachteil denn bei einer Nichtbearbeitung des Praktikums ist es nicht mehr möglich eine 1.0 als Endnote zu erreichen.
Ein Bonus geht auch in die Endnote ein, kann das nur eben nicht in negativer Form. Wo ist der Vorteil der Teilprüfung?

Tobias
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Re: Praktikum als Bonus oder Teil der Note

Beitrag von Tobias » 30. Jun 2010 13:15

d_s hat geschrieben:
  • Bonussystem = Zuckerbrot = positiver Anreiz = gut
Aber nur, wenn der Bonus auch in einem angemessenen Verhältnis zum Aufwand steht, sonst macht nämlich auch wieder keiner mit. Gerade bei Praktika besteht die Gefahr, dass der Aufwand zu groß bzw. der Bonus zu klein gerät.
d_s hat geschrieben:Im Endeffekt geht es doch darum, dass der Aufwand etwas verteilt werden soll bzw. die Studenten motiviert werden sollen, sich intensiver mit dem Stoff zu beschäftigen, als wenn sie zwei Wochen Bulimie-Lernen vor der Klausur herunterreißen.
Wenn der Bonus zu groß wird, würde das nicht mehr richtig funktionieren. Im Extremfall könnte es dann nämlich passieren, dass jemand schon durch den Bonus so gut wie besteht und sich in der "echten" Prüfung nur noch ein paar Pünktchen holen muss. Ich habe mal von einer Prüfung in einem anderen Fachbereich gehört, in der drei Klausuren zu schreiben waren, von denen aber nur die zwei besten in die Endnote eingingen. In der Folge kam zur dritten Klausur bzw. zum dritten Vorlesungsdrittel kaum jemand. Aus studentischer Sicht wäre das sicher bequem, nur dürften die Veranstalter das vermutlich anders sehen.

Warum muss der Bonus eigentlich so genau ausgewiesen werden? Was wäre denn der Unterschied, wenn man z.B. eine Klausur und ein Praktikum als Teilprüfungen wertete und zusätzlich noch eine Bonusklausur anböte? Im Endeffekt läuft das doch auf dasselbe hinaus. Bonus bedeutet doch, dass insgesamt "mehr als 100%" erreichbar sind. Insofern ist ein Bonus immer gut.

Das eigentliche Problem ist wohl eher die Gewichtung der einzelnen Teile, so dass eine merkliche Notenverbesserung möglich ist, aber gleichzeitig "wichtigere" Inhalte nicht untergraben werden. Das kann man denke ich durch geschickte Wahl der Aufgabenstellung lösen. Die Unterscheidung zwischen Bonus und Teilprüfung würde dadurch hinfällig. Der eigentliche Bonus bestünde dann einfach aus dem gesamten Punkteüberschuss, der in den einzelnen Teilprüfungen erarbeitet wurde.
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Ingo
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Re: Praktikum als Bonus oder Teil der Note

Beitrag von Ingo » 30. Jun 2010 15:40

Tobias hat geschrieben: Warum muss der Bonus eigentlich so genau ausgewiesen werden? Was wäre denn der Unterschied, wenn man z.B. eine Klausur und ein Praktikum als Teilprüfungen wertete und zusätzlich noch eine Bonusklausur anböte? Im Endeffekt läuft das doch auf dasselbe hinaus. Bonus bedeutet doch, dass insgesamt "mehr als 100%" erreichbar sind. Insofern ist ein Bonus immer gut.
Bei vorlesungsbegleitenden Prüfungen müssen zu Beginn der Veranstaltung, also bei der ersten Vorlesung, die Modalitäten geklärt werden. So will es zumindest $5 Abs. 6 der APB der TU Darmstadt.
d_s hat geschrieben: Geht es nicht bei den Protesten zur Bologna-Reform oft auch darum, dass vielen Leuten vor lauter Druck der Spaß am Studium abhanden kommt?
Naja, die 30 CP pro Semester bedeuten an der TU Darmstadt 900 Stunden, also ungefähr 22 Wochen pro Semester an Arbeit. Hier entsteht dann mit einer ungünstigen CP Vergabe der Veranstalter und dem Wunsch von einigen Studenten alle Prüfungen im Juli abzulegen ein großes Problem, da der Arbeitsaufwand sich von 22 auf maximal 16 Wochen reduzieren. Das will man dann auch wieder nicht, bzw. einige schon andere nicht. Ist aber auch wieder ein anderes Thema das wohl nie gelöst werden kann und vor allem nicht in den nächsten Jahren, da an der TU Darmstadt zur Zeit die Räume die Prüfungstermine vorgeben.

Aber mal zum Praktikum das Teil einer vorlesungsbegleitenden Prüfung ist und als Teilnote eingeht. Der große Vorteil ist, dass das Praktikum mit mehr als der mit der Bonusleistung möglichen Punkte in die Note eingehen kann. Zusätzlich ist es eine Leistung die, ähnlich wie ein Seminar, über einen längeren Zeitraum abgelegt werden kann und somit schon mal nicht die Tagesform über den Erfolg entscheidet. Alle vorkommenden Nachteile sind allgemeine Probleme der vorlesungsbegleitenden Prüfungen und in dem gefragen Szenario damit sowieso vorhanden. (Zur Erinnerung, es die Veranstaltung ist so oder so vorlesungsbegleitend.)

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Re: Praktikum als Bonus oder Teil der Note

Beitrag von Tobias » 30. Jun 2010 16:39

Ingo hat geschrieben:
Tobias hat geschrieben: Warum muss der Bonus eigentlich so genau ausgewiesen werden? Was wäre denn der Unterschied, wenn man z.B. eine Klausur und ein Praktikum als Teilprüfungen wertete und zusätzlich noch eine Bonusklausur anböte? Im Endeffekt läuft das doch auf dasselbe hinaus. Bonus bedeutet doch, dass insgesamt "mehr als 100%" erreichbar sind. Insofern ist ein Bonus immer gut.
Bei vorlesungsbegleitenden Prüfungen müssen zu Beginn der Veranstaltung, also bei der ersten Vorlesung, die Modalitäten geklärt werden. So will es zumindest $5 Abs. 6 der APB der TU Darmstadt.
Das meine ich doch gar nicht. Ich will wissen, ob man nicht alles als Teilprüfung werten, und sozusagen als Bonus einfach die Mindestpunktzahlen für die Noten senken könnte. Dadurch könnte man die Vorteile beider Alternativen kombinieren.
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Re: Praktikum als Bonus oder Teil der Note

Beitrag von Ingo » 1. Jul 2010 11:37

Angenommen es gibt einer Veranstaltung drei Teilprüfungen die exakt gleich Schwer und gleich viele Punkte bringen. Nehmen wir weiter an, dass man mit zwei Teilprüfung und der daraus ergebenen maximalen Punktzahl bereits die Note 1.0 erreicht kann. Also eine der drei Teilprüfungen einfach als Bonus gewertet wird, jedoch ohne das diese explizit genannt wird. Klingt zunächst gut. Man kann Krank sein, keine Lust haben und geht nicht zu der Klausur und kann immer noch eine 1.0 erreichen.

Zunächst stellt sich die Frage, wann muss man sich anmelden. Da wir eine vorlesungsbegleitende Prüfung haben und das oben beschriebene Szenario nicht unbedingt von der APB direkt unterstützt wird, sagen wir der Einfachheit einfach mal, man muss sich 4 Wochen vor der ersten Teilprüfung anmelden.

Die Sache mit dem Abmelden wird dann auch gleich problematischer. Sobald die erste Teilprüfung stattgefunden hat, gilt die Prüfung als angetreten, da es nach außen ja keine direkt Unterscheidung gibt. Das heißt also, dass man ab jetzt auf jeden Fall ein Attest benötigt, wenn man sich abmelden möchte, egal ob die erste Teilprüfung als "Bonus" in die Note eingeht oder nicht. Sollte der Prüfling bei der ersten Teilprüfung nicht anwesend sein und kein Attest vorlegen können, so gilt dann gleich alles als "nicht bestanden". So beschreibt es zumindest §15 Abs. 3 der APB. Wobei dies eher für die normalen Prüfungen und vorlesungsbegleitende Prüfungen nicht explizit erwähnt werden.

Der spannendste Punkt ist nun die Notenbildung. Angenommen der Rest ist kein Problem und die Teilprüfungen wurden alle abgelegt. Dann macht uns blöderweise $25 Abs. 2 APB ein Strich durch die Rechnung der der sagt folgendes:
$25 Abs. 2 Satz 1, APB hat geschrieben: (2) Besteht eine Fachprüfung aus mehreren Prüfungs- und/oder Studienleistungen, errechnet sich die Fachnote aus dem Durchschnitt der Noten der einzelnen Prüfungs- und Studienleistungen.

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