Interessante Tools für den Projektalltag

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sproksch
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Interessante Tools für den Projektalltag

Beitrag von sproksch »

Ich stoße mal die Diskussion um Tools an, die man so praktischerweise irgendwo nutzen könnte.

Ich nutze für kleine Projekte gerne Trello um meine TODO Liste zu erfassen. Das Tool lässt sich im Prinzip als "Online"-Scrumboard benutzen und erlaubt das Herunterbrechen von User-Stories auf Tasks. Praktisch ist auch, dass man einzelne Karten ganz konkret jemandem zuweisen kann und somit klar ist, wer sich um was kümmert.

Umständlich finde ich bei dieser Lösung allerdings, dass man die User-Stories für Planung und Schätzung nochmal getrennt davon verwalten muss.

Was habt ihr denn schon für Tools benutzt und welche Erfahrungen habt ihr damit? Was würdet ihr anderen empfehlen bzw. wovon würdet ihr anderen abraten?

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MisterD123
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Re: Interessante Tools für den Projektalltag

Beitrag von MisterD123 »

wir können aus letztem jahr kunagi empfehlen. Ein bisschen zeug für Zeitlogging fehlte uns, da haben wir uns ein wenig selbst dazugebastelt, aber für normalen scrum-alltag ist das ziemlich top.

Edoat
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Re: Interessante Tools für den Projektalltag

Beitrag von Edoat »

Ich persönlich finde UMLet ziemlich gut, wenn man schnell UML Diagramme zeichnen will und keine weiter gehenden Features braucht.

Ansonsten kann ich noch einige Empfehlungen aus unserem SE-Projekt vom letzten Jahr geben.

Wir haben zum Pair Programming das Eclipse Plugin Saros benutzt. Das befindet sich noch im Beta-Studium, ist aber schon sehr hilfreich. Es synchronisiert in Echtzeit die Änderungen zwischen den Entwicklern (auch mehr als 2 wenn gewünscht). Man kann auch Entwicklern folgen, so dass man in Echtzeit sieht woran sie gerade arbeiten. Saros ist eigentlich für Distributed Pair Programming gedacht und bietet dafür auch Unterstützung wie z.B. einen Chat und ein "Whiteboard". Diese Features haben wir allerdings nicht ausprobiert, da wir uns zum Pair Programming immer getroffen haben.

Auf einen Continous Integration (CI) Server sollte man auf keinen Fall verzichten. Mit einem CI-Server kann man sich sehr einfach einen Überblick über den "Gesundheitszustand" des Projekts verschaffen, sobald man die entsprechenden Werkzeuge (z.B. statische Analyse) eingehängt und genügend Tests hat. Darüber hinaus werden Integrationsprobleme vermieden. Man merkt auch sofort, wenn jemand bei einem Commit Dateien vergessen hat.

Wir haben Jenkins als CI-Server verwendet, da Jenkins ziemlich flexibel ist. Bei Jenkins gibt es Plugins für verschiedene Build-Systeme, verschiedene Programmiersprachen, verschiedene Versionsverwaltungssysteme und viel mehr. CI funktioniert am besten wenn man wenig mit Branches arbeitet. Wir haben in unserem Projekt gar keine Branches verwendet.

Als Build-System hatten wir Maven verwendet. Ob Maven geeignet ist, hängt meiner Meinung nach stark vom Projekt ab. Man kriegt durch Maven viel Funktionalität für Java-Projekte praktisch geschenkt. Sobald man aber von dem abweichen muss was Maven als Standard-Projekt-Struktur und Standard-Build-Prozess ansieht, kann es hässlich werden. Dann muss man evtl. Mavens Erweiterungsmöglichkeiten nutzen und eigene Plugins schreiben. Eines unserer Teammitglieder hat das gemacht. Er sagte, es sei ziemlich einfach gewesen.

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