Fehler bzw. Widersprüche im Script?

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tony
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Fehler bzw. Widersprüche im Script?

Beitrag von tony »

1.) Letzte Vorlesung Folie 15:
Thus, rules can be generated with an algorithm similar to FreqSet
(starting with heads with length 1, etc.)

if a rule with a head is unconfident, adding conditions from the body to
the head will also result in unconfident rules ? need not be searched
stimmt einfach nicht.. denn wenn man dem Head Bedingungen hinzufügt kann sich die Konfidenz erhöhen aber nie erniedrigen.. von daher sollte man mit einem Head der Länge n (alle Items) anfangen und nach und nach Bedingungen in den Körper bewegen.. wie dann später richtig in der Graphik dargestellt.. oder?

2.) Letzte Vorlesung: Folie 20
unproductive:

? R2 has an equal or higher confidence
Sowie R2 aussieht kann es nie eine großere Konfidenz haben! Oder?

3.) Letzte Vorlesung: Folie 22
Lift:
ratio of confidence over a priori expectaction for head
Sowie ich das verstanden habe ist Lift das Verhältnis der Konfidenz zu Support(Body) - also im Satz hätte ich eigentlich Body statt head erwartet.. nicht?

4.) Folie 23: Wieso heißt es eigentlich "Best First"? Hätte eher Breadth First erwartet :) Die ersten Assoziationsregeln die man findet sind doch nicht zwangweise die besten! Wenn ja wieso denn? Weil man nur die Konfidenz erniedrigen kann? Aber große Konfidenz != bessere Regel... ?

5.) Folie 26: Sequences? Was denn für Sequenzen? Kann mir gar nichts darunter vorstellen.. Hilfe :)


Gruß und Daaanke,
tony.

tux
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Beitrag von tux »

zu 1.)
Kann es sein, dass Du Head und Body verwechselst?

Sulzmann
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Beitrag von Sulzmann »

Nur um Mißverständnisse zu vermeiden, Regeln sehen wie folgt aus:
Body -> Head

1.)Verschiebt man eine Bedingung vom Head in den Body bzw. vom Body in den Head, dann erhöht sich bzw. sinkt die Konfidenz der Assoziationsregel, da der Nenner kleiner bzw. größer wird und der Zähler unverändert bleibt. Natürlich kann eine solche Verschiebung keine Auswirkung haben, falls n(A) = n(A \(\cup\) B) für die A-Regeln A->B,C und A,B->C gilt.

2.)
R1: A,B -> C
R2: A -> C

Beispiel1: n(A) = 8, n(A \(\cup\) B) = 5, n(A \(\cup\) C) = 3, n(A \(\cup\) B \(\cup\) C) = 2

conf(R1) = 2/5 = 0,4
conf(R2) = 3/8 = 0,375

=> conf(R1) > conf(R2)


Beispiel2: n(A) = 5, n(A \(\cup\) B) = 4, n(A \(\cup\) C) = 4, n(A \(\cup\) B \(\cup\) C) = 3

conf(R1) = 3/4 = 0,75
conf(R2) = 4/5 = 0,8

=> conf(R1) < conf(R2)

Also ist beides möglich!

3.) Ich vermute, du hast Body und Head mißverstanden.

4.) OpusMagnum pruned den Suchraum und beschränkt sich dabei immer auf die n besten Regeln bezüglich eines vorher festgelegten Gütekriteriums. BFS würde den gesamten Suchraum durchsuchen. (siehe Webb Efficient Search for Association Rules oder Opus: An efficient admissible algorithm ...)

5.) Bezieht sich höchstwahrscheinlich auf Text Mining, wie z.B. in der aktuellen Übung.

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tony
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Beitrag von tony »

Hab tatsächlich Body mit Head verwechselt :(

Ich hasse Prolog: Head :- Body == Body -> Head!!?

Welcher Frosch hat sich das eigentlich ausgedacht... :roll:

Alle anderen Fragen sind auch klar..

Vielen Dank für die Antworten!

Gruß,
tony.

rtfm
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Beitrag von rtfm »

Laut Wikipedia:
Alain Colmerauer

;-)

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