LAR-Optimization Query Localization

drakon
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LAR-Optimization Query Localization

Beitrag von drakon » 11. Feb 2008 18:55

Hallo!
Ich wollte fragen, wie Query Localization nun genau funktioniert.
Path locality heuristic: Look for a new path that contains at
most k nodes that were not present in the previously known
route
• Old route is piggybacked on a Route Request
• Route Request is forwarded only if the accumulated route in the
Route Request contains at most k new nodes that were absent in
the old route
• This limits propagation of the route request
Ich habe ein Beispiel im Netz gefunden und angehängt. Allerdings, verstehe ich den Ablauf nicht ganz.
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LAR.jpg (23.26 KiB) 551 mal betrachtet

Matthias Hollick
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Re: LAR-Optimization Query Localization

Beitrag von Matthias Hollick » 12. Feb 2008 11:18

hallo,

"query localization" bedeutet, dass man ausgehend von vorwissen (in diesem fall der alten route) eine neue route aufbaut, die nahe zu der bisherigen route verläuft (anstatt das komplette netz zu fluten). indem man fest vorgibt, dass in der neuen route höchstens k neue knoten enthalten sind, erfolgt die suche letztlich in einer art korridor um die alte route.

die beschreibung der "path locality heuristic" stellt die eher technische umsetzung dieses prinzips dar. d.h. die alte route wird an den request angehängt (piggybacking), eine weiterleitung der anfragenachricht erfogt nur, wenn nicht mehr als k knoten von der alten route abweichen, ...

-- matthias hollick
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Re: LAR-Optimization Query Localization

Beitrag von ABD » 25. Feb 2008 11:07

Man kann also sagen, dass viele RREQ, nennen wir es...im Boden versickern?

Diese LAR Variante wird angewendet, wenn die Source-Node EINMAL (nicht adaptiv) die request zone gesetzt hat? Innerhalb dieser findet dann die query localization statt?

Matthias Hollick
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Re: LAR-Optimization Query Localization

Beitrag von Matthias Hollick » 25. Feb 2008 11:28

Hallo ABD,

die RREQs werden einfach nicht mehr weitergeleitet, wenn das "locality" Kriterium nicht mehr erfüllt ist (also hier, wenn mehr als 2 Knoten NICHT in dem alten Pfad enthalten waren). Das ist deutlich effizienter als das Fluten des gesamten Netzes.

Die in diesem Thread beschriebene Query-localization findet Anwendung, wenn bereits eine *bestehende Route* vorhanden war (die bspw. mit normalem LAR gefunden wurde).

Gruß

-- Matthias Hollick
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