Extended Characteristic Function Kap. 5, F. 23,24

Moderator: Eingebettete Systeme 2

momoto
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Extended Characteristic Function Kap. 5, F. 23,24

Beitrag von momoto » 14. Jul 2008 21:22

Hallo,

kann mir jemand kurz erklären wozu dient und was ist die "Extended Characteristic Function" ? :?:

Vielen Dank im Voraus!

Gruß

barnie
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Re: Extended Characteristic Function Kap. 5, F. 23,24

Beitrag von barnie » 15. Jul 2008 11:24

Ich verstehe das so:

Das "Extended" bezieht sich hier darauf, dass anders als beim synchronen MoC hier zusätzlich die Historie der Eingangssignale als Parameter auftaucht. Das ist erforderlich, da beim CS-MoC die Ausgabe einer funktionalen Komponente erst im nächsten Zeitschritt sichtbar wird, und sich so Ereignisketten über mehrere Zeitschritte kaskadieren können, bzw. beliebig viele bisherige Eingaben für die Ausgabe relevant sein können.

Bei dem Beispiel unten auf Folie 24 ist die Ausgabe in jedem Schritt gleich der Eingabe aus dem vorherigen Schritt. Falls noch keine vorherige Eingabe existierte (am Anfang der Zeit), dient ein "Absent" als Startwert.

Ziel ist, wie hier zu sehen ist, diese charakteristische Funktion algebraisch indexrelativ anzugeben, so dass man eine universelle Aussage erhält, wie und welche vergangenen Eingaben in das Ergebnis jeweils eingehen. Es ist durchaus denkbar, dass hier auf der rechten Seite der Gleichung auch Reihen (Summen- oder Produktzeichen) auftauchen können. Das Ziel sollte aber zumindest eine geschlossene (d.h. nicht-rekursive) Aussage sein. Bei Feedback-Loops kann das schwierig oder evtl. sogar unmöglich sein.

In diesem Sinne ist Huss' oberer Kommentar zu verstehen: Die [zeitlich] benachbarten Eingangs- und Ausgangssignale werden in eine Beziehung zu einander gesetzt (über Indizes), bzw. diese Beziehung aus den Rechenvorschriften abgeleitet.

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