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Re: Linux in einer VM?!

Verfasst: 3. Okt 2008 15:16
von fetzer
SmilingJ hat geschrieben:Nur mal so .. es ist immerwieder erstaunlich, wie die Inf. Ersties sich jedes Sem. aufs neue auf Linux stoßen.
Klar, wenn auf den RBG Rechnern nur Linux läuft und alles so schön funktioniert. Auch wurden ja während des Vorkurses zu oft Linux-Windows-Diskssion geführt, bei denen sicherlich viele auch neurgierig wurden. Und das Studium ist (meiner Meinung nach) dazu da, auch mal über den Tellerrand zu schauen und auch was anderes mal auszuprobieren. Wer umsteigen will, weil ihn sein OS an manchen Ecken und Enden stört oder aus welchem Grund auch immer, der kann sich ja Linux/OSX/Unix mal widmen. Ubuntu und Co. laufen ja out-of-the-box raus und haben einen haufen Software schon vorinstallliert. Während des ersten Semesters wird man denke ich mal nicht mit Dingen konfrontiert, bei denen man ein voll konfiguriertes und funktionierendes OS braucht. Und zum Coden und lernen reicht genauso oft auch nur ssh, z.b. unter Putty (ssh benutzername@clientssh.rbg.informatik.tu-darmstadt.de) ;)

Aber natürlich: wer unter Windows gut zurrecht kommt muss nicht auf Linux umsteigen, ausser es interssiert ihn. Das ist sicherlich einer der Gründe, warum manch einer Informatik studiert ;)

Re: Linux in einer VM?!

Verfasst: 3. Okt 2008 16:47
von SmilingJ
fetzer hat geschrieben:auch mal über den Tellerrand zu schauen und auch was anderes mal auszuprobieren.
ack. solange du es in deiner *freizeit* machst .. rofl ... (mmh.. gibts hier keinen schönen rofl smilie... sowas aber auch)
fetzer hat geschrieben:Während des ersten Semesters wird man denke ich mal nicht mit Dingen konfrontiert, bei denen man ein voll konfiguriertes und funktionierendes OS braucht.
ich erinner mich da an den meta-zirkulären-interpreter, der scheme in scheme interpretiert und den es galt zu erweitern.. würd' mich interessieren, ob man die ersties immernoch damit quält, oder ob das inzwischen wirder umgestoßen wurde..

als voll funktionsfähig bezeichne ich ein system, auf dem alles installiert ist und läuft, was du während des semesters brauchst und das nicht aus heiterem himmel abschmiert/nicht mehr reagiert (keine witze über fenster! - ich hab auch schon linux kleinbekommen)

solange das geht is alles in ordnung :-)

Re: Linux in einer VM?!

Verfasst: 3. Okt 2008 22:57
von fetzer
SmilingJ hat geschrieben:als voll funktionsfähig bezeichne ich ein system, auf dem alles installiert ist und läuft, was du während des semesters brauchst und das nicht aus heiterem himmel abschmiert/nicht mehr reagiert (keine witze über fenster! - ich hab auch schon linux kleinbekommen)
Linux ist genauso leicht kleinzubekommen wie Windows auch, wenn man sich nicht damit auskennt :mrgreen: (Wenn der Mr. Green noch rollen würde hätte man einen rofl-Smilie :D )
Aber mal ne Frage: was benötigt man alles im ersten Semester? Ein Compiler/Interpreter, einen Editor und das ein oder andere mal einen Browser? Das ganze hat man sogar in der Consolenoberfläche von Linux: javac/gcc/..., nano/vim/emacs und links2/lynx. Und dafür benötigt man maximal ssh und ein nicht-abstürzendes System. So war jetzt auf jedem Fall mal meine Wahrnehmung nach dem Vorkurs...

Re: Linux in einer VM?!

Verfasst: 3. Okt 2008 23:45
von Osterlaus
fetzer hat geschrieben:Aber mal ne Frage: was benötigt man alles im ersten Semester? Ein Compiler/Interpreter, einen Editor und das ein oder andere mal einen Browser? Das ganze hat man sogar in der Consolenoberfläche von Linux: javac/gcc/..., nano/vim/emacs und links2/lynx. Und dafür benötigt man maximal ssh und ein nicht-abstürzendes System. So war jetzt auf jedem Fall mal meine Wahrnehmung nach dem Vorkurs...
Los gehts mit einer für viele neuen Programmiersprache mit einer eigenen IDE - da nützt dir eine Konsole nicht viel - und für den zweiten Teil der Vorlesung brauchts dann wirklich nur javac auf der Konsole, wobei JUnit-Tests in Eclipse viel komfortabler sind. Und das Programmierpraktikum braucht, wenn es so beibehalten wird, sogar ne VM ;) Aber: Lasst euch nicht einschüchtern, das hat letztes Wintersemester auch alles geklappt ;)

Re: Linux in einer VM?!

Verfasst: 4. Okt 2008 00:37
von Christoph-D
Osterlaus hat geschrieben:Und das Programmierpraktikum braucht, wenn es so beibehalten wird, sogar ne VM ;)
Welches Programmierpraktikum meinst du?

Ich frag nur aus Interesse, weil ich bisher noch keins hatte, bei dem mir eine VM geholfen hätte, ich hab aber auch noch nicht alle Praktika erfüllt.

edit: Achso, oder meinst du den MIPS-Emulator aus GdI3?

Re: Linux in einer VM?!

Verfasst: 4. Okt 2008 09:32
von Osterlaus
Christoph-D hat geschrieben:
Osterlaus hat geschrieben:Und das Programmierpraktikum braucht, wenn es so beibehalten wird, sogar ne VM ;)
Welches Programmierpraktikum meinst du?

Ich frag nur aus Interesse, weil ich bisher noch keins hatte, bei dem mir eine VM geholfen hätte, ich hab aber auch noch nicht alle Praktika erfüllt.

edit: Achso, oder meinst du den MIPS-Emulator aus GdI3?
Ich meine das Programmierpraktikum am Ende des GdI1-Semesters. Vielleicht gabs das bei dir noch nicht, aber in den letzten zwei Wintersemestern wurde es durchgeführt und ich gehe mal davon aus, dass das beibehalten wird.

Re: Linux in einer VM?!

Verfasst: 4. Okt 2008 16:59
von MaBo
Wenn man eure Beiträge so liest, kann einem schon schlecht werden, besonders wenn man mit Programmieren und/oder Linux bis dato noch nichts am Hut hatte :(
Jedoch bin ich guter Dinge und versuche auf meinem Notebook dann doch endlich Debian zu installieren, was aber gar nicht so leicht ist, da weder meine Grafikkartentreiber laufen, bzw. aus diesem Grund die GUI ihren Dienst versagt und auch NIC sowie WLAN-Treiber nicht vorhanden sind. Ich hab mir echt das beste Notebook für dieses Studium gekauft *TILT*

Aber ich bekomm das sicher noch hin ;)

Blöd nur, dass ich so nicht zu meinen Programmierübungen komme :?

Gruß Mathias

Re: Linux in einer VM?!

Verfasst: 4. Okt 2008 19:04
von haase
MaBo hat geschrieben:Wenn man eure Beiträge so liest, kann einem schon schlecht werden, besonders wenn man mit Programmieren und/oder Linux bis dato noch nichts am Hut hatte :(
Wie schon geschrieben wurde: Lass dich nicht entmutigen. Hier lässt dich keiner allein, und vollkommen unschaffbar ist das erste Semester nicht ;) Die wichtigste Grundlage dazu wirst du ab übermorgen bei uns in der Ophase lernen: Gemeinsam kommt man weiter als allein. Du wirst Übungsgruppen mit deinen Freunden besuchen, gemeinsam dort die Aufgaben und außerhalb der Übungen die Hausaufgaben bearbeiten und das Praktikum wird, wenn sich nichts ändert, in Vierergruppen gelöst. Und für alle anderen Fragen, die inhaltlich nichts mit den Vorlesungen zu tun haben, steht euch euer Mentor zur Seite - aber ich möchte der kommenden Woche nicht zuviel vorweg nehmen. Nur nochmal diesen wichtigen Satz: Ihr werdet das schaffen!
MaBo hat geschrieben:Jedoch bin ich guter Dinge und versuche auf meinem Notebook dann doch endlich Debian zu installieren, was aber gar nicht so leicht ist, da weder meine Grafikkartentreiber laufen, bzw. aus diesem Grund die GUI ihren Dienst versagt und auch NIC sowie WLAN-Treiber nicht vorhanden sind. Ich hab mir echt das beste Notebook für dieses Studium gekauft *TILT*
Auch hier gilt: Nicht verkrampfen. Wenns nicht geht, gehts halt nicht, und spätestens am nächsten Wochenende solltest du dafür sorgen, dass wieder alles klappt, egal ob unter Debian oder doch unter Windows. Denn mit Beginn der Vorlesungszeit wirst du zum planlosen Rumfrickeln nicht mehr unbedingt Zeit haben, aber du wirst ein lauffähiges System brauchen. Erst recht, wenn du keinen Zweitrechner daheim hast, auf den du zurückgreifen kannst, solltest du die Migration verschieben. Oder gibts wirklich gute Gründe zu wechseln?

Re: Linux in einer VM?!

Verfasst: 4. Okt 2008 20:05
von MaBo
Danke haase für die ermutigenden Worte :wink:

Mittlererweile läuft aber zumidest der Grafikkartentreiber, ich habe durch das Problem schon einiges über Linux gelernt. Man wurschtelt sich durch :mrgreen:

Gruß Mathias