Übung 3.1 f)

claudius
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Übung 3.1 f)

Beitrag von claudius »

Es wird nach der höchsten vorliegenden NF gesucht. Es ist gegeben:
R = ABCDE
SK = { A,B, {C,E}}
F = {AB → C, B → D, D → E, CE → B, CE → A}

Als Lösung wird angegeben
2. Normalform (für die Wahl von {A,B} als Schlüssel ist bereits die 2. NF verletzt. Allerdings können wir {C,E} als Schlüssel wählen, dann existieren keine partiellen Abhängigkeiten und die 2. NF ist erfüllt)
Das keine partielle Abhängigkeit für {C,E} vorliegt ist klar. Aber für D liegt überhaupt keine Abhängigkeit von {C,E} vor. Die Definition aus der Vorlesung sagt:
2NF: eine Relation ist in 2NF wenn sie in 1NF ist und alle Nichtschlüsselattribute vollständig vom Primärschlüssel abhängen
Da D nicht und somit auch nicht vollständig von {C,E} anhängt müsste hier als doch höchstens die 1. NF vorliegen. Für mich heisst vollständig abhängig von allen Teilen des Schlüssels und nicht abhängig von allen Teilen des Schlüssels oder garnicht abhängig vom Schlüssel. Liegt bei mir ein verständnisfehler vor oder ist die Lösung an dieser Stelle falsch?

Noch eine allgemeine Frage zu der Aufgabe: Kann eine solche Menge überhaupt die 1. NF verletzten? Mir ist ja überhaupt nicht bekannt ob die Attribute nicht atomar sind.

JensWa
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Re: Übung 3.1 f)

Beitrag von JensWa »

D ist abhängig von CE, weil CE → B und B → D. Daraus kannst du dann CE → D machen.

Wegen der 1.NF sollten wir wahrscheinlich einfach davon ausgehen :)

TobiasF
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Re: Übung 3.1 f)

Beitrag von TobiasF »

claudius hat geschrieben: Noch eine allgemeine Frage zu der Aufgabe: Kann eine solche Menge überhaupt die 1. NF verletzten? Mir ist ja überhaupt nicht bekannt ob die Attribute nicht atomar sind.
Wie in der Präsenzübung erwähnt, hängt "atomar" durchaus auch von der Interpretation der Daten und deren Verwendung ab. Bei solch abstrakten Beispielen kann ich darüber natürlich keine Aussage treffen und wir gehen deshalb vereinfachend davon aus, dass die Werte immer Atomar sind.

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