beispielklausur 7a

lisa
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beispielklausur 7a

Beitrag von lisa »

hallo,
ich verstehe nicht, waqrum in der beispielklausur nicht die verneinten literale der gain berechnet werden muss, so wie in übung acht. weiß jemand, warum das so ist?
gruß,
lisa

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oren78
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Re: beispielklausur 7a

Beitrag von oren78 »

hmmm naja....

beispielklausur aufg. 7 --> \(dinus\)
übung 8 --> \(\neg \; dinus\)

http://www.dvs.tu-darmstadt.de/teaching ... ng/ilp.pdf --> folie: 64
"Unter allen menschlichen Entdeckungen sollte die Entdeckung der Fehler die wichtigste sein.", Stanisław Jerzy Lec

lisa
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Re: beispielklausur 7a

Beitrag von lisa »

aber in aufgabenteil a steht nichts von dinus.
und ich fand nicht, dass man aus der aufgabenstellung schließen kann, dann man dieses verfahren anwenden soll, oder soll man das prinzipiell immer tun?

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oren78
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Re: beispielklausur 7a

Beitrag von oren78 »

das hast völlig recht, aus der aufgabenstellung heraus ist das nicht ersichtlich..

ich habe es aber auch eigentlich komplett auf die 7. bezogen, also nicht nur auf die teilaufgabe a.
fakt ist, du weißt nicht, wie der gain errechnet werden soll, ist ja schließlich keine tabelle gegeben,
erst in der teilaufgabe b.) taucht das wort "dinus" auf....

alles was die eigentlich in a.) wollen, sind lediglich die jenigen literale deren variablenbelegungen
auf die positiven beispiele matchen, sonst nichts..
"Unter allen menschlichen Entdeckungen sollte die Entdeckung der Fehler die wichtigste sein.", Stanisław Jerzy Lec

jogo
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Re: beispielklausur 7a

Beitrag von jogo »

hallo,
mit der übung 8 komm ich gut klar, aber mit der klausuraufgabe 7 garnicht.
kann mir jemand erklären, wie man vorgeht um auf das ergebnis zu kommen???

Steven
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Re: beispielklausur 7a

Beitrag von Steven »

Welche Teilaufgabe meinst du genau? Bei der b) führst du den Dinus-Algorithmus aus, d.h. du überträgst deine Beispiele (positiv und negativ) in die ganz linke Spalte, zusammen mit ihrer Klasse (=positiv oder negativ). Für alle Spalten, in denen kein neues Attribut eingeführt wird, schaust du nach, ob die Variablenbelegung deines Beispiels in der jeweiligen Relation enthalten ist. Wenn du z.B. das Beispiel p(a,b) betrachtest, hast du X=a, Y=b. In der zweiten Spalte steht q(Y), also in unserem Fall q(b). Das finden wir im Hintergrundwissen, also schreiben wir "true" in die Zelle. Das machst du für alle Zeilen und alle Spalten, in denen nur X und Y in den Literalen vorkommen. Findest du das jeweilige Literal nicht im Hintergrundwissen, trägst du "false" ein, z.B. in der ersten Zeile in der dritten Spalte. Da steht r(Y,X), also mit unserer Belegung r(b,a) und das finden wir nicht im Hintergrundwissen.
Taucht eine neue Variable auf wie z.B. in der fünften Spalte bei r(X,Z), dann suchst du dir für das aktuelle X (in der ersten Zeile also a) das einzige Z, das r(X,Z) erfüllt. Das ist hier b, denn es gilt r(a,b). Das schreibst du in die Zelle. Der Sinn dabei ist, dass du diese Variable später genauso verwenden kannst wie X und Y (wird hier aber nicht genutzt).
Falls du gerade an der Uni bist und weitere Fragen hast, findest du mich in Raum C120. Zur Not rechne ich dir die Aufgabe schnell vor.

jogo
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Re: beispielklausur 7a

Beitrag von jogo »

wie in der überschrift schon erwähnt, verstehe ich nicht was man bei der teilaufgabe a) machen sollt, bzw wie man hier vorgeht.
gruß und danke

The One and Only Markus
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Re: beispielklausur 7a

Beitrag von The One and Only Markus »

Also eigentlich isses total simpel:

Kuck dir mal die Folie 33/34 im ILP Teil an. Da ist exakt die gleiche Situation. Man soll in der Aufgabe nur hinschreiben, für welche Literale man den Gain ausrechnen muss. Den Gain muss man natürlich für alle Literale und alle Variablenkombinationen in der DB berechnen, da man ja das Literal finden will, welches am Besten auf die positiven Beispiele passt.

PS: natürlich gilt wie immer: no pain no gain :D

fl4$h g0rd0n
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Re: beispielklausur 7a

Beitrag von fl4$h g0rd0n »

Kann mir jemand erklären, weshalb die Mulö nur positive Literale auflistet?
Nach meiner Auffassung ist nach der Menge gefragt, die "AllPossibleLiterals" bei der ersten Ausführung von "SelectCondition" auf Folie 31 zurückgibt.
Folie 32 zählt die Eigenschaften der Elemente dieser Menge auf. Wenn man die Einschränkung aus der Aufgabenstellung berücksichtigt, fehlen dann immer noch negierte Literale und welche mit Konstantensymbolen aus den Beispielen. Z. B. not(s(X,a,Y)).
"Education is the path from cocky ignorance to miserable uncertainty" -- Mark Twain

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