Übung 12.1b

mister_tt
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Übung 12.1b

Beitrag von mister_tt » 29. Jan 2011 15:36

Hallo zusammen,

Fehlen bei dem elektrischen Schaltkreis da nicht die Pfeile an den Modulen, um das ganze eindeutig und sinnvoll lösen zu können?

EDIT:
Und noch was... Zu den Flussgleichungen... Wenn ich mir die Vorzeichen der \(I\)s auf Folie 13 so anschaue, käme ich auf die Flussgleichungen von Folie 15 mal \(-1\)... Irgendwie würde ich nach der Notation auf Folie 13 die Vorzeichen genau andersrum machen... Kann die Vorzeichen da jemand erklären?

Viele Grüße und Danke vorab,
Simon

dschneid
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Re: Übung 12.1b

Beitrag von dschneid » 29. Jan 2011 19:22

Nö, wieso? Die Pfeile sind doch sowieso nur "syntactic sugar". Da sie immer von einem Modul aus nach außen zeigen, gehen auch keine wichtige Richtungsinformationen verloren, wenn man sie weglässt. Die Pfeile geben also nicht irgendwie die Stromrichtung an, oder so etwas. So eine Interpretation würde zum Beispiel bei einem mechanischen Modulschaltbild auch gar keinen Sinn ergeben.

Deine zweite Frage verstehe ich nicht so ganz...

mister_tt
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Re: Übung 12.1b

Beitrag von mister_tt » 29. Jan 2011 22:59

Nene, ich meine nicht die Pfeile vom Modul weg, das ist schon klar... Ich meine die Pfeile neben dem "Modul"... Und die geben meinem Verständnis nach schon die Stromrichtung an...

Und zur zweiten Frage: Guck mal auf Folie 13, da steht an den Modulen an der einen Seite \(-I\) und an der anderen Seite \(I\)... Wenn man das betrachtet, kommt es mit den Flussgleichungen auf Folie 15 aber nicht hin... Man kann natürlich sagen, dass die Vorzeichen "egal" sind, weil auf der einen Seite eh \(0\) steht und man damit ja mit \(-1\) multiplizieren kann, wie man lustig ist... Kontraintuitiv ist es dennoch...

dschneid
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Re: Übung 12.1b

Beitrag von dschneid » 30. Jan 2011 13:01

Achso, verstehe. Es ist aber trotzdem meiner Meinung nach nicht relevant. Erstmal kannst du im Allgemeinen in einem Stromkreis sowieso nicht die Stromrichtung einfach mit Pfeilen angeben, weil die mit der Zeit die Richtung wechseln könnte (Beispiel: LC-Schwingkreis). Also können auch diese Pfeile nicht das Maß aller Dinge sein.

Dein Problem, dass die Pfeile fehlen, läuft doch letzlich darauf hinaus, dass du Eingang und Ausgang der Module nicht vorgegeben hast. Dann kannst du dir das einfach aussuchen (zumindest habe ich das gemacht). Du hast dann Recht damit, dass die Aufgabe nicht ganz eindeutig lösbar ist, aber sinnvoll lösbar ist sie dennoch. Es ist ja nur eine Konvention, in welche Richtung man den Strom misst, und die kann man sich beliebig aussuchen, solange man dann konsistent ist.

Was deine andere Frage betrifft: Ja, du hast Recht. Wenn man sich tatsächlich an die Pfeile hält, um Eingang und Ausgang zu definieren, und dann auch noch an die Konvention, dass der Strom am Eingang negativ ist, dann sind die aufgestellten Flussgleichungen tatsächlich nicht ganz intuitiv, weil alle Vorzeichen genau vertauscht sind.

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