OT: Umfrage

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m0ep
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Beitrag von m0ep »

j0chen hat geschrieben:
zum schluss bleibt mir noch: ich warte nun seit 5 std auf das nächste ergebnis.. kann's doch auch nicht sein.

Musst mal jetzt schauen.
Meins hat er nach ~4 Stunden endlich getestet und bestanden \o/


%u20AC: Und dafür ne neue Seite niccccccccce :|

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Tapion
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Beitrag von Tapion »

j0chen hat geschrieben: deshalb sag ich's nochmal: mir wäre es lieber wenn es öffentliche tests gibt, die dann jeder selbst durchführen kann und anhand diesen tests die aufgabe gelöst hat und auch gelöst weiss. Dafür könnte man die testate verlängern. und auch evtl hintergrundwissen abfragen. mir ist es halt lieber 15min (anstatt 1,5) mit einem testat zu verbingen und noch was zu lernen anstatt 20std zu brauchen bis ich alle fehlerhaften eingaben abgefangen hab die sich irgendwer ausgedacht hat und eigentlich null lerneffekt habe.
öffentliche Tests fänd ich ganz ganz schlecht. Dann könnte die Tests ja jeder bestehen. Ich hänge hier nebenbei auch gerade an den fehlerhaften Eingaben und frage mich, was ich vergessen haben könnte. Wenn ich das bis morgen Nachmittag nicht gebacken bekommen habe, fehlen mir eben 10 Punkte. Das ist dann zwar ärgerlich, doch der volle Bonus soll ja auch für die Besten da sein und nicht für alle. Und für mich würde es dann eben knapper. ;)
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j0chen
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Beitrag von j0chen »

öffentliche Tests fänd ich ganz ganz schlecht. Dann könnte die Tests ja jeder bestehen.
naja die frage ist halt was das lernziel ist. ich finde stundenlanges debuggen wegen "fehlerhaften" eingaben bringt nichts.
dafür n schweres testat machen, bei dem man bangen muss nicht zu bestehen klingt für mich sinniger. da könnte man dann auch besser abstufen. denn so ist es ja scheinbar alles oder nichts.. also 0 oder 10pkt und das nur weil ich nicht drauf komme wo ich eine exception werfe.. naja

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bruse
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Beitrag von bruse »

j0chen hat geschrieben: aber warum nicht einfach testfälle öffentlich machen und dafür meinetwegen das testat ausweiten, das war bisher nämlich immer unnötig wie ich finde. dauert 2min und man muss nichts wissen.
So in etwa ist das Praktikum letztes Jahr durchgeführt worden. Das Ergebnis: Ein Testat hat mal eben locker 20 Minuten oder länger gedauert, selbst wenn alles lief und man ganz offensichtlich Ahnung von der Materie hatte. Man musste stundenlang warten, zu einem festgesetzten Termin (bei mir in der Mittagspause zwischen 2 Zweierblocks - Mittagessen adé), und wenn man Pech hatte, hatte jemand vor einem in der Schlange einen Bug im Programm, der dann erst gesucht werden musste usw. Und es sind halt auch Leute mit offensichtlich nicht funktionierendem Programm zum Testat gekommen und haben dann angefangen zu diskutieren, sie müssten das Testat ja doch bekommen, weil (beliebigen Grund hier einsetzen). Das hält nicht nur den Laden auf, sodern ist auch ungerecht und hat zu einer recht gereizten Stimmung im Pool geführt. Im übrigen ist ein Testat von sagen wir mal 30 Minuten pro Student gar nicht machbar: 30 minuten * 500 Studenten (es gibt deutlich mehr Anmeldungen, ich geh mal von einem gewissen Schwund aus) = 250 Stunden. Es gibt 28 Übungsgruppen, macht 28 Tutoren. Jeder Tutor müsste also 9 Stunden im Pool verbingen, oder anders gesagt: Es müssten mindestens drei mal so viele Tutoren eingestellt werden. Das ist weder möglich (so viele geeignete Kandidaten gibts gar nicht) noch bezahlbar.

Bei mir dauern Testate auch nicht anderthalb Minuten, sondern eher 10. Insofern kann ich die Kritik nach den lächerlichen Testaten hier nicht nachvollziehen.

Zum Thema nichtöffentliche Tests: Es ist nunmal Teil der Aufgabenstellung, sein Programm korrekt zu erstellen und gegen Fehleingaben abzusichern. Die Tests auf dem Server sind auch nicht zum debuggen da, sondern eben um festzustellen, ob das auch passiert ist. Wenn ich Software für einen Kunden schreibe liefere ich ihm die ja auch nicht 20 mal aus in der Hoffnung, dass er für mich schon alle Fehler findet (gut, den Eindruck hat man mitunter, aber das ist nicht Thema hier). Und wer eben nicht auf alle Kleinigkeiten kommt und partout feststeckt, der kann ja mal zu (s)einem Tutor gehen, es finden nun weiss Gott genügend Sprechstunden statt. Wer eben erst einen Tag vorher anfängt und es nicht gebacken bekommt, mal nachzufragen, wenn er feststeckt, der ist eben selber Schuld. Ich hatte gestern abend die letzte Sprechstunde vor der Abgabe und es war kaum jemand da. Ich bin mal gespannt, wie viele Leute in die Sprechstunde am Freitag kommen...

Ansonsten wünsche ich einen angenehmen Feiertag.

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giftnudel
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Beitrag von giftnudel »

Ich wollte noch mal drauf hinweisen, dass es durchaus Spass machen kann, sich sein eigenes (oder andere) Programm so mit "Müll" zu malträtieren, dass es abstürzt. Freud euch doch dann, wenn das nicht mehr geht, denn das ist wirklich gute Arbeit.

EDIT:
Man muss übrigens nicht 2321123 Testfälle zusammstellen, aber Gedanken über die Testfälle sollte man sich schon vorher machen. Dann sollte das auch gehen.

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tudstudent
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Beitrag von tudstudent »

6(sic)6 hat geschrieben:
ykaerflila hat geschrieben:
6(sic)6 hat geschrieben: Was der Kunde aber alles falsch eingeben kann, dass muss der Auftragnehmer analysieren und abfangen.

Genau das, sollst du hier auch machen.

Genau das ist der Punkt. Das was der Kunde eingibt, weiss kein Mensch. Wie willst Du das sinnvoll/systematisch analysieren?! Oder besser: wie HAST Du das sinnvoll/systematisch analysiert? :)
Richtig, was der Kunde eingibt weiß kein Mensch, ist aber doch auch unwichtig. Wichtig ist, dass du weißt, was er eingeben darf. Alles andere ist falsch, genauso läuft die Analyse hier auch. Gültige Eingaben sind spezifiziert, also fange ungültige ab. Mit raten hat das nun wirklich nichts zu tun.

Für sowas erstellt man ja gerade eine Spezifikation.
IMHO design by contract.
:shock:

ykaerflila
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Beitrag von ykaerflila »

tudstudent hat geschrieben:
6(sic)6 hat geschrieben:
ykaerflila hat geschrieben:
Genau das ist der Punkt. Das was der Kunde eingibt, weiss kein Mensch. Wie willst Du das sinnvoll/systematisch analysieren?! Oder besser: wie HAST Du das sinnvoll/systematisch analysiert? :)
Richtig, was der Kunde eingibt weiß kein Mensch, ist aber doch auch unwichtig. Wichtig ist, dass du weißt, was er eingeben darf. Alles andere ist falsch, genauso läuft die Analyse hier auch. Gültige Eingaben sind spezifiziert, also fange ungültige ab. Mit raten hat das nun wirklich nichts zu tun.

Für sowas erstellt man ja gerade eine Spezifikation.
IMHO design by contract.
:shock:
Naja das ist so eine Sache: Es wurden Programme als PASSED markiert, die nonsense geliefert haben. Es wurden andere Exceptionserwartet (die Programme waren PASSED) obwohl in der Aufgabenstellung und im Rahmencode stand, dass wieder andere Exceptions geworfen werden sollten. Beispiele: Ich war dabei als ein Code eingecheckt wurde, dass bei der topologischen Sortierung einfach ein Array mit Inhalten 0 bis n hatte (also es wurde nichts sortiert, sondern einfach stur ein Array generiert!!) und das Ding war PASSED! :lol: Beim 4. Praktikum stand zumindest im ersten Coderahmen, dass bei einem startVertex außerhalb des Graphen eine "IndexOutOfBoundException" geworfen werden soll. FAILED. Wenn man entgegen der (ursprünglichen) Aufgabenstellung eine "IllegalArguments" wirft, PASSED. Dies wurde aber scheinbar im Laufe des Praktikums geändert. Ebenso gab es eine Signaturänderung bei dem 5. Praktikum. Das ist sicher nicht Design by Contract. Wenn ich eine Pflichtenheft (Contract!) kriege, dann steht die Aufgabe. Ich will ja nicht sagen, dass die Jungs unfehlbar sein müssen (und das sind die Studenten auch nicht, geben sich aber nicht Godlike), aber ich empfinde den Ablauf als undurchdacht. Das Ding mit der Revokation ist schon mal ein Schritt in die Richtige Richtung.
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6(sic)6
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Beitrag von 6(sic)6 »

ykaerflila hat geschrieben: Ich war dabei als ein Code eingecheckt wurde, dass bei der topologischen Sortierung einfach ein Array mit Inhalten 0 bis n hatte (also es wurde nichts sortiert, sondern einfach stur ein Array generiert!!) und das Ding war PASSED! :lol:
Wenn keine Kante im Graphen ist, ist das sehr wohl eine gültige topologische Sortierung. Genau das habe ich auch gemacht. Was hätte ich auch machen sollen? Die Knoten zufällig im Array verteilen, damit immer was anderes rauskommt?
ykaerflila hat geschrieben: Beim 4. Praktikum stand zumindest im ersten Coderahmen, dass bei einem startVertex außerhalb des Graphen eine "IndexOutOfBoundException" geworfen werden soll. FAILED. Wenn man entgegen der (ursprünglichen) Aufgabenstellung eine "IllegalArguments" wirft, PASSED. Dies wurde aber scheinbar im Laufe des Praktikums geändert. Ebenso gab es eine Signaturänderung bei dem 5. Praktikum.
Da gebe ich dir Recht, es wurde (zu) oft nachgebessert. Das wäre ein Punkt, welchen ich dem Veranstalter ans Herzen legen würde, da bitte aufzupassen. Allerdings ist es doch auch nicht zuviel verlangt einmal am Tag auf die GDI II Page zu schauen und dann eventuelle Änderungen anzupassen. Wenn ich hier ab und zu sehe, dass Studenten die Änderungen nach 5 Tagen immernoch nicht mitbekommen haben, dann kann ich nur den Kopf schütteln.
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Beitrag von ykaerflila »

6(sic)6 hat geschrieben:
ykaerflila hat geschrieben: Ich war dabei als ein Code eingecheckt wurde, dass bei der topologischen Sortierung einfach ein Array mit Inhalten 0 bis n hatte (also es wurde nichts sortiert, sondern einfach stur ein Array generiert!!) und das Ding war PASSED! :lol:
Wenn keine Kante im Graphen ist, ist das sehr wohl eine gültige topologische Sortierung. Genau das habe ich auch gemacht. Was hätte ich auch machen sollen? Die Knoten zufällig im Array verteilen, damit immer was anderes rauskommt?
Entschuldige, ich habe mich nicht korrekt ausgedrückt. Das Ergebnisarray war hardgecoded. D.h. es konnte Code OHNE jegliche sinnvolle Implementierung als PASSED eingecheckt werden. Dann musste man nur noch Glück bei den Tutoren haben... aber social engineering ist ja wieder ein Kapitel für sich :roll:
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Beitrag von ykaerflila »

6(sic)6 hat geschrieben: Da gebe ich dir Recht, es wurde (zu) oft nachgebessert. Das wäre ein Punkt, welchen ich dem Veranstalter ans Herzen legen würde, da bitte aufzupassen. Allerdings ist es doch auch nicht zuviel verlangt einmal am Tag auf die GDI II Page zu schauen und dann eventuelle Änderungen anzupassen. Wenn ich hier ab und zu sehe, dass Studenten die Änderungen nach 5 Tagen immernoch nicht mitbekommen haben, dann kann ich nur den Kopf schütteln.
Dagegen habe ich ja nichts einzuwenden. Man sollte sich schon regelmäßig Infos einholen.
Ich finde nur, dass man den Studenten auch einmal die Chance geben sollte trotz kleinerer Fehler, bedingt durch Kommunikationsschwierigkeiten (Auffassung der Aufgabenstellung), ein paar Punkte rausholen zu können. Und soweit ist das Testatsystem einfach noch nicht.
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Beitrag von HerrDerFlammen »

j0chen hat geschrieben: Wenn ich Software für einen Kunden schreibe liefere ich ihm die ja auch nicht 20 mal aus in der Hoffnung, dass er für mich schon alle Fehler findet (gut, den Eindruck hat man mitunter, aber das ist nicht Thema hier).
Geb Dir voll und ganz Recht. Jedoch macht das selbst die größte Softwarefirma der Welt so ;-)
Das Lehren soll so sein, dass das Dargebotene als wertvolles Geschenk und nicht als saure Pflicht empfunden wird.
(Albert Einstein)

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Beitrag von Red*Star »

Größe muss nicht zwangsläufig für Qualität stehen, und schon gar nicht für die Art und Weise "wie man es machen sollte" ;)

[verallgemeinerbar auf viele Bereiche des Lebens ^^]
Was Sonnenschein für das schwarze Erdreich ist,
ist wahre Aufklärung für die Verwandten des Erdreichs.

- N.F.S. Grundtvig

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Beitrag von HerrDerFlammen »

Sicher, aber sie machen auch den größten Umsatz. Das bedeutet zwar auch nicht, dass die Qualität stimmt, aber wenn kümmerts, wenn man das Geld erstmal hat.
Das Lehren soll so sein, dass das Dargebotene als wertvolles Geschenk und nicht als saure Pflicht empfunden wird.
(Albert Einstein)

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Beitrag von Red*Star »

"wen kümmerts, wenn man das Geld erstmal hat."

That's the problem.
Was Sonnenschein für das schwarze Erdreich ist,
ist wahre Aufklärung für die Verwandten des Erdreichs.

- N.F.S. Grundtvig

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