OT: Umfrage

ykaerflila
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OT: Umfrage

Beitrag von ykaerflila »

Hallo erstmal,

ich würde gerne wissen, wie Eure Erfahrungen so sind.
Ein Tag hat 24 Std. Eine Woche demnach 168 Std. Das heisst, wenn man nicht das ETSS auf die 3 Std. "Testzeiten" beschränkt hat man max. 56 Testläufe zur Verfügung.

Klar erwarte ich jetzt ein "56 Testläufe sind mehr als genug, um ein Programm zu schreiben. Wenn man das nicht hinkriegt sollte man es sein lassen.". Aber ebenso könnte ich sagen "1 Versuch ist mehr als genug, um ein Kind zu zeugen...".

Man kann meiner Meinung nach nicht effizient programmieren, wenn die Zahl der Testläufe so beschränkt sind, weil z.B. "schnell mal was ausprobieren" auch nicht möglich ist.
Dem Veranstalter ist es ja offensichtlich sowieso egal was man über ihn denkt... ;) Daher sollte das Ergebnis hier wahrscheinlich eher die Studenten interessieren. Wie auch immer... Ich würde gerne wissen, wie viele mit diesen Rahmenbedingungen auskommen.


Grüße,
y.

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Red*Star
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Re: OT: Umfrage

Beitrag von Red*Star »

ykaerflila hat geschrieben:Hallo erstmal,

ich würde gerne wissen, wie Eure Erfahrungen so sind.
Ein Tag hat 24 Std. Eine Woche demnach 168 Std. Das heisst, wenn man nicht das ETSS auf die 3 Std. "Testzeiten" beschränkt hat man max. 56 Testläufe zur Verfügung.
Sofern du mit ETSS unser automatisches Testsystem meinst, hast du es - wie viele andere offenbar auch - nicht verstanden: Es geht nicht darum, auf dem Server zu testen, sondern deine eigenen Testfälle zu schreiben. Wenn du das berücksichtigst, dann reichen /wirklich/ ein, zwei, drei Tests und Programmkorrekturen (war bei mir bisher zumindest so) /auf dem Server/, die dann aber nicht stattfinden, um das Programm auf Bugs zu überprüfen, sondern um zu schauen, ob man die Parameter des automatisierten Testsystems eingehalten hat.

Es wurde schon unendlich oft gesagt, und ich frage mich langsam wirklich ob die Leutz hier (ich meine natürlich nur die, die es nicht mitbekommen haben), zu blind oder einfach nur zu doof (sorry, aber das mein ich jetzt /wirklich/ so wie es da steht) sind:
1.) - quoted from der "Praktikum 3"-Seite - "die Informationen auf der allgemeinen Praktikumsseite sind zum Lesen da" und 2.) - das steht u.a. auf jener allgemeinen Seite: EIGENE Testfälle schreiben.
ykaerflila hat geschrieben: Dem Veranstalter ist es ja offensichtlich sowieso egal was man über ihn denkt... ;) Daher sollte das Ergebnis hier wahrscheinlich eher die Studenten interessieren. Wie auch immer... Ich würde gerne wissen, wie viele mit diesen Rahmenbedingungen auskommen.
Ganz im Gegenteil. Auch wenn ich, obwohl ich zu denjenigen gehöre, die bisher *relativ* wenig Zeit dafür gebraucht haben, der Meinung bin, dass das Praktikum nicht gerade zu den "leichtesten" zählt:
"Der Veranstalter" hat schon desöfteren Dinge geändert, weil wir ihn darauf angesprochen haben. Beispiele gefällig?

- Testsystem: Veränderter Debug-Output
- Veränderung der Servertestzeiten auf Donnerstag -> Donnerstag
- Präzisierung der Aufgabenstellungen in den neuen Aufgaben (empfinde ich zumindest so) gegenüber der ersten

Gruß, Red*Star
Was Sonnenschein für das schwarze Erdreich ist,
ist wahre Aufklärung für die Verwandten des Erdreichs.

- N.F.S. Grundtvig

ykaerflila
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Beitrag von ykaerflila »

Mit ETSS meine ich eigentlich "Essen Trinken Schlafen Scheissen".
Desweiteren geht es nicht um die Informationen auf den Seiten, sondern um Effizienz beim Entwickeln. Wenn man ein Softwarprojekt in Auftrag nimmt, dann stellt der Auftraggeber auch Testfälle bzw gibt vor was wann wie zu handlen ist. Und wenn mal was bei seinen Tests schiefläuft, dann gibt er diese an den Entwickler weiter, damit Bugs schnellstmöglich entfernt werden.

Ich gratuliere Dir, dass dein Programm schnell als PASSED deklariert wurde, aber der Großteil scheitert eben.
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Beitrag von 6(sic)6 »

Ich find das Testsystem so wie es ist in Ordnung. Das einzige was mich ein wenig stört ist, dass ich nach einem "PASSED" keine Änderungen mehr machen kann. so hab ich z.B. im Praktikum 3 nun ein Codefragment drin, was nicht genutzt wird. Stört zwar nicht, aber ich würde es trotzdem gerne ändern.
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6(sic)6
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Beitrag von 6(sic)6 »

ykaerflila hat geschrieben:Mit ETSS meine ich eigentlich "Essen Trinken Schlafen Scheissen".
Desweiteren geht es nicht um die Informationen auf den Seiten, sondern um Effizienz beim Entwickeln. Wenn man ein Softwarprojekt in Auftrag nimmt, dann stellt der Auftraggeber auch Testfälle bzw gibt vor was wann wie zu handlen ist. Und wenn mal was bei seinen Tests schiefläuft, dann gibt er diese an den Entwickler weiter, damit Bugs schnellstmöglich entfernt werden.

Ich gratuliere Dir, dass dein Programm schnell als PASSED deklariert wurde, aber der Großteil scheitert eben.
Klar werden Testfälle gegeben, ABER gerade wenn du mit Kundeneingaben arbeitest, wird der Auftraggeber dir auch nur sagen "die Eingaben müssen auf gültigkeit geprüft werden, wenn was falsch ist muss dies/das erscheinen". Was der Kunde aber alles falsch eingeben kann, dass muss der Auftragnehmer analysieren und abfangen.

Genau das, sollst du hier auch machen.
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Beitrag von ykaerflila »

Es gibt Leute, die keine Eingabefehler mehr haben.
Es sind noch Fehler in den topSort-Algorithmen. Von korrekten Eingaben gehen diese aus, nur sind die Ergebnisse falsch. Z.B. sind Knoten mehrfach im Resultat bzw. es fehlen welche. Und das sogar beim bottomUp, was ja im Script schon angegeben ist und nun wirklich nicht schwer umzusetzen ist. Wäre Interessant zu wissen für welche Eingaben dies schiefläuft.

Es entwickelt sich halt bei einigen zu einem Ratespiel, was ja auf keinen Fall Sinn und Zweck der Sache sein kann, findet Ihr nicht?
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Beitrag von ykaerflila »

6(sic)6 hat geschrieben: Was der Kunde aber alles falsch eingeben kann, dass muss der Auftragnehmer analysieren und abfangen.

Genau das, sollst du hier auch machen.

Genau das ist der Punkt. Das was der Kunde eingibt, weiss kein Mensch. Wie willst Du das sinnvoll/systematisch analysieren?! Oder besser: wie HAST Du das sinnvoll/systematisch analysiert? :)

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Beitrag von Panulli »

Wir sind hier in GRUNDLAGEN der Informatik 2....nicht im große SoftwareEngineering Praktikum oder sonst wo...nicht jeder möchte Anwendungsentwickler werden...Klar gehören gewisse Kenntnisse dazu, aber hier schon voll auf praktisch zu trimmen finde ich etwas übertrieben...vorallem in dem Zeitraum....zumal man wegen einer nicht geworfenen Exception nicht zum Testat zugelassen wird...
Grüßlich ULI

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Beitrag von HolgerF »

Naja, der Zwang zur strengen Eingabeprüfung mit Exceptions ist imho aber dringend nötig. Die Leute, die dann nämlich doch Entwickler werden und es sich nicht angewöhnt haben, sind dann auch die, die bestimmt für 95% aller gewöhnlichen Fehler in Software verantwortlich sind ;) Weil Eingaben nämlich nicht ausreichend geprüft wurden.

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Beitrag von ykaerflila »

Panulli hat geschrieben:Wir sind hier in GRUNDLAGEN der Informatik 2....nicht im große SoftwareEngineering Praktikum oder sonst wo...nicht jeder möchte Anwendungsentwickler werden...Klar gehören gewisse Kenntnisse dazu, aber hier schon voll auf praktisch zu trimmen finde ich etwas übertrieben...vorallem in dem Zeitraum....zumal man wegen einer nicht geworfenen Exception nicht zum Testat zugelassen wird...
Siehe oben: Exceptions sind abgefangen.
Auf SE trimmen will hier auch keiner. Entwickler soll ja auch keiner werden aber als Geschäftsführer will man schon wissen wo die Entwicklungskosten so hingehen, ne? ;)
Aber wenn ich bei GRUNDLAGEN der Informatik schon eingetrichtert bekomme, dass ich mehr oder weniger raten soll, na dann gute Nacht :?

ykaerflila
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Beitrag von ykaerflila »

HolgerF hat geschrieben:Naja, der Zwang zur strengen Eingabeprüfung mit Exceptions ist imho aber dringend nötig. Die Leute, die dann nämlich doch Entwickler werden und es sich nicht angewöhnt haben, sind dann auch die, die bestimmt für 95% aller gewöhnlichen Fehler in Software verantwortlich sind ;) Weil Eingaben nämlich nicht ausreichend geprüft wurden.
Wie schon gesagt gibts offenbar KEINE Eingabefehler mehr im Sinne der Aufgabestellung.

ykaerflila
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Beitrag von ykaerflila »

PS: Der zugesicherte Zeitrahmen über 3 Std wird auch nicht eingehalten :( Machen die das per Hand? Stichwort Cron...
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Beitrag von 6(sic)6 »

ykaerflila hat geschrieben:
6(sic)6 hat geschrieben: Was der Kunde aber alles falsch eingeben kann, dass muss der Auftragnehmer analysieren und abfangen.

Genau das, sollst du hier auch machen.

Genau das ist der Punkt. Das was der Kunde eingibt, weiss kein Mensch. Wie willst Du das sinnvoll/systematisch analysieren?! Oder besser: wie HAST Du das sinnvoll/systematisch analysiert? :)
Richtig, was der Kunde eingibt weiß kein Mensch, ist aber doch auch unwichtig. Wichtig ist, dass du weißt, was er eingeben darf. Alles andere ist falsch, genauso läuft die Analyse hier auch. Gültige Eingaben sind spezifiziert, also fange ungültige ab. Mit raten hat das nun wirklich nichts zu tun.

Für sowas erstellt man ja gerade eine Spezifikation.
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Beitrag von 6(sic)6 »

ykaerflila hat geschrieben:PS: Der zugesicherte Zeitrahmen über 3 Std wird auch nicht eingehalten :( Machen die das per Hand? Stichwort Cron...
Meine Erfahrung der letzten Woche ist, dass alle 6 Stunden getestet wird. 0 Uhr 6 Uhr 12 Uhr 18 Uhr... das war's.
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Beitrag von ykaerflila »

Dann verstehen also ziemlich viele Studenten die Aufgabestellung nicht richtig?! ;)
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