Zeitaufwand GDI 2 Praktikum

strauß
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Beitrag von strauß »

ich glaube der nette herr gallenbacher hat schon lange jeglichen Sinn für Realität verloren

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Panulli
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Beitrag von Panulli »

Dann würde ich sagen sollte sich der Herr Christian Wach mal hiermit angesprochen fühlen.......Stellungnahmne ist erwünscht :-)
Grüßlich ULI

http://www.SGE4ever.de

soulphiction
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Beitrag von soulphiction »

die aufgabenstellung ist in meinen augen grundsätzlich völlig ok, was den dafür aufzubringenden zeitaufwand angeht:
allerdings denke ich
1) es wird in völlig unangebrachtem ausmaß wert auf das abfangen von sonst irgendwelchen quatscheingaben gelegt
2) durch das nichtveröffentlichen von testcases und das gebunden sein an das testsystem wird völligst der sinn verfehlt...wer backtracking noch so gut verstanden hat und eine algor. gute lsg abliefert, kann nicht erwarten, dass das testsystem das genauso sieht, da nicht klar ist, welche bizarre eingaben überhaupt gemacht werden...
3) das system ist an sich sicherlich toll, nur dass eine zulassung zum mündlichen testat gar nicht erst erfolgt, wenn der autotest failed, ist überzogen.
es kann an sonst irgend einem kleinen fehler liegen, der mit der algorithmik der lösung gar nichts zu tun hat.

ich finde es einfach nicht ganzheitlich genug zuende gedacht...

secretmojo
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Beitrag von secretmojo »

nach zwei tagen durch arbeiten lief endlich p1, schnell noch hoch geladen und dann ein failed. supa, alles für die katz. -> Keine Testatzulassung :-(
Bin zu den Betreuern hin und bekam logisch keine extrawurst. Geplant seien ca 300 Studenten für gdi2 angemeldet sollen sich über 700 haben. Um für jeden Studenten eine extrawurst zu braten sei nicht finanzierbar. Deshalb das strenge Testsystem.
Ich will nichts entschuldigen, finds auch sehr sehr blöd, aber da müssen wir wohl durch :-(

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Wang Tang
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Beitrag von Wang Tang »

1) es wird in völlig unangebrachtem ausmaß wert auf das abfangen von sonst irgendwelchen quatscheingaben gelegt
Also, das finde ich ist das geringste Problem. Die paar Exceptions sind schnell geworfen, das sind gesamt vllt. 15 Zeilen Code.
Allerdings funktioniert in meinen ganzen Tests mein Programm einwandfrei, nur im Testsystem rasselts durch alle 3 "test_Distanzen". Versteh das wer will..

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user
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Beitrag von user »

secretmojo hat geschrieben:Geplant seien ca 300 Studenten für gdi2 angemeldet sollen sich über 700 haben. Um für jeden Studenten eine extrawurst zu braten sei nicht finanzierbar. Deshalb das strenge Testsystem.
Wenn es so weiter geht und man bedenkt, daß die Durchfallquote bei ungefähr 80% liegt und jeder Student 3 Wiederholungsversuche hat, könnte es nächstes Semester schon auf die Tausend Studenten zugehen. Da bin ich aber mal gespannt... :D

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MisterD123
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Beitrag von MisterD123 »

vielleicht hofft man ja darauf, dass genügend aufgeben dann ~

MvS
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Beitrag von MvS »

Erebos hat geschrieben:Ich kann mich noch gut an Gallenbachers Worte erinnern... "Das sind diesmal einfachere Praktikas, die in 2-3 Stunden zu lösen sind..."
ja ist klar :D
wenn man den Lsg-Weg ungefähr kennt stimmt das sogar, aber ich denke für die meisten(inklusive mich) trifft das nicht zu. hab auf jeden Fall DEUTLICH länger als 3Std gebraucht.

Anubiz
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Beitrag von Anubiz »

nun ja, für den ersten algo hab ich wohl 20 minuten gebraucht - bestanden hab ich trotzdem nicht.

beim 2. hab ich zwei tage rumgesucht und debuggt um zu sehen, warum mein algo nich läuft.
der algo selber war auch einfach zu klöppeln.
das problem hab ich zwar gefunden und beseitigt, wie es sowas aber geben kann versteh ich nich (java suxx)

wenn das jetzt wieder nix wird, spar ich mir den aufwand, den schein hab ich zum glück schon, kann also eh mitschreiben ...

das testsystem ist btw totaler mist.
normal würd ich erstmal nen einfachen algo machen, damit man was zum testieren hat - und dann wenn noch zeit und lust is, das vielleicht optimieren (weg von brute force in P1 und so) - bringt aber nix, weil man es ja dann eh nich mehr abgeben kann ...

yourmaninamsterdam
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Beitrag von yourmaninamsterdam »

Also ich finde die Praktika völlig in Ordnung. Ganz ohne Zeitaufwand geht es nicht, aber ich bin selbst mit Codeoptimierungen sehr gut klargekommen; und ich bin kein alter Java-Crack, sondern habe vor einem Jahr mit Java angefangen.
Wie jemand behaupten kann, dass sein Code einwandfrei funktioniert, aber keine Testinstanz besteht ist mit ein Rätsel. Ich habe beim Testen noch einige Fehler in meine Code aufgedeckt und anschließend den Online Test auf Anhieb bestanden.
Man kann immer mal was übersehen, aber testet müsst ihr schon selbst, wie schon oft gesagt.
Ich persönlich finde die hier getsellten Aufgaben wenigstens mal halbwegs interessant, im Vergleich zu den Hausübungen aus GdI 1.

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Red*Star
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Beitrag von Red*Star »

Buchinho hat geschrieben:Ich sitze mittlerweile seit über 20 Stunden an dieswöchigen GDI Praktikum.
Bin mittlerweile bei Codezeile 400 angelangt und frage mich wirklich, ob das Ausmaß dieser Praktika gerechtfertigt ist? Ich habe für fast garnichts mehr Zeit! Es ist jetzt 02:37...
Ich hab auch insgesamt knapp 400 Codezeilen (ohne Tests), die Originaldaten sind da allerdings schon mit drin. Aber auch wenn es 400 reine Codezeilen für die Algorithmik wären... das sagt nicht unbedingt etwas über den Schwierigkeitsgrad der Aufgabe aus.

Was die Zeit angeht... also ich hab für das erste Praktikum deutlich länger gebraucht als fürs zweite, hauptsächlich weil ich eine Woche nach Optimierungen gesucht hab, bis mir aufgefallen ist, dass die nur eine blöde dämliche Brute-Force-Methode wollen. /Dann/ war es tatsächlich in zwei, drei Stunden fertig implementiert, plus Tests vielleicht nochmal eine Stunde.

7mSeni hat geschrieben: Mich persönlich würde auch mal interessieren, wie viele von den ganzen Studierenden, die sich für GDI2 angemeldet haben, die einzelnen Praktika bestehen? Bei mir in der Gruppe waren es nur 11.
11 von 11, oder wie? SCNR... Sorry, aber ohne Relation macht so eine Angabe keinen Sinn ^^.

Buchinho hat geschrieben:@Panulli: Genau so ist es. Theoretisch bin ich schon seit Donnerstag fertig, nur finde ich die Fehler nicht! Und das bedeutet, dass ich für 20Std. Aufwand 0,0 Punkte bekomme, obwohl mein Algorithmus im Prinzip richtig ist!
Fair ist das nicht.
Ottifanti hat geschrieben:Ich würde an Eurer Stelle mal mit dem Veranstalter sprechen, [...]

Ich habe bis jetzt immer die Erfahrung gemacht, daß die Veranstalter sich bei (begründeter) Beschwerde sehr kooperativ gezeigt haben und denke das wäre auch in diesem Fall so.
In der Tat, siehe Sticky Topic.

Erebos hat geschrieben:Ich kann mich noch gut an Gallenbachers Worte erinnern... "Das sind diesmal einfachere Praktikas, die in 2-3 Stunden zu lösen sind..."
ja ist klar :D
Alles zusammengenommen hab ich beim 2. Praktikum tatsächlich länger gebraucht (Mo Abend + Di Morgen), aber für die reine Implementierung stimmt Herr Gallenbachers Zeitangabe (für mich). Mal schauen wie es beim 3. wird.

soulphiction hat geschrieben:die aufgabenstellung ist in meinen augen grundsätzlich völlig ok, was den dafür aufzubringenden zeitaufwand angeht:
allerdings denke ich
1) es wird in völlig unangebrachtem ausmaß wert auf das abfangen von sonst irgendwelchen quatscheingaben gelegt
2) durch das nichtveröffentlichen von testcases und das gebunden sein an das testsystem wird völligst der sinn verfehlt...wer backtracking noch so gut verstanden hat und eine algor. gute lsg abliefert, kann nicht erwarten, dass das testsystem das genauso sieht, da nicht klar ist, welche bizarre eingaben überhaupt gemacht werden...
3) das system ist an sich sicherlich toll, nur dass eine zulassung zum mündlichen testat gar nicht erst erfolgt, wenn der autotest failed, ist überzogen.
es kann an sonst irgend einem kleinen fehler liegen, der mit der algorithmik der lösung gar nichts zu tun hat.

ich finde es einfach nicht ganzheitlich genug zuende gedacht...
1) : Da möchte ich aber doch heftigst widersprechen. Die Ausnahmen zu behandeln ist nun wirklich der geringste Aufwand, und wo sollen wir denn lernen, fehler"freie" Programme zu entwerfen wenn wir es nicht schon in den Praktika machen, ja wenn wir nicht mal die einfachsten Regeln beherrschen - sinnlose Eingaben abfangen. Jeder Depp kann dir irgendeinen Schrottcode hinknallen, aber kann er dir auch a) die Validität garantieren und b) zeigen, dass er auch auf inkorrekten Eingaben arbeitet (sprich: In diesem Fall die Arbeit verweigert)? Beides können wir Informatiker zwar auch nicht perfekt, aber wir versuchen es wenigstens.
2) & 3) : Zustimmung. Das System ist etwas unpersönlich. Bei 500 (oder 300? 500 warens in GdI 1, wenn ich mich recht entsinne) Studenten oder wieviel wir sind ist es aber wohl auch kaum anders machbar.

@ganzheitlich: Ganzheitlich ist in unserer westlichen Welt sehr wenig. Wir vertrauen halt mehr auf die Ratio als auf die Irratio. Zuviel, möchte ich behaupten, aber das ist ein Thema für sich.

user hat geschrieben:
secretmojo hat geschrieben:Geplant seien ca 300 Studenten für gdi2 angemeldet sollen sich über 700 haben. Um für jeden Studenten eine extrawurst zu braten sei nicht finanzierbar. Deshalb das strenge Testsystem.
Wenn es so weiter geht und man bedenkt, daß die Durchfallquote bei ungefähr 80% liegt und jeder Student 3 Wiederholungsversuche hat, könnte es nächstes Semester schon auf die Tausend Studenten zugehen. Da bin ich aber mal gespannt... :D
Ich sag nur Elite-Uni. Gefällt mir auch nicht, Förderung der Basis fände ich angebrachter, aber das ist schon wieder so ein Thema für sich :D.

yourmaninamsterdam hat geschrieben:Wie jemand behaupten kann, dass sein Code einwandfrei funktioniert, aber keine Testinstanz besteht ist mit ein Rätsel.
*lol*, du bist genial. Der war gut, ich glaub den muss ich mir aufschreiben. :D
Ich glaube dank dieses Kommentars hab ich mal wieder was über uns Studenten gelernt - oder sogar über die Menschheit an sich ^^.

Anubiz
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Beitrag von Anubiz »

tjo, mein code läuft einwandfrei, daran ändert auch die Tatsache nichts, daß das Testsystem nach ner gewissen Zeit abbricht!
oder man zeige mir den betreffenden Teil der Aufgabenstellung!

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Buchinho
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Beitrag von Buchinho »

@Anubiz: FULL ACK!
Si hoc legere scis nimium eruditionis habes

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giftnudel
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Beitrag von giftnudel »

Ich habe als Tutor (normalerweise) etwa 2*90 = 180 Minuten für 25 Studenten, das sind weniger als 10 für jeden. Ich habe keine Lust jedes Programm zu debuggen, denn das dauert deutlich mehr (ich habe das auch schon gemacht). Diese Zeit soll auch noch für Sprechstunden verwendet werden.

Ich denke es ist klar, warum das nicht geht.

banshee
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Beitrag von banshee »

Erebos hat geschrieben:Ich kann mich noch gut an Gallenbachers Worte erinnern... "Das sind diesmal einfachere Praktikas, die in 2-3 Stunden zu lösen sind..."
ja ist klar :D
mit 2-3 stunden schlaf in der woche kommt wohl eher hin.
mich kotzt GDI II mittlerweile einfach nur noch an, genau wie schon GDI I aber das war nicht ganz so schlimm. der zeitaufwand bei beiden fächern lag/liegt bei mir ungefähr beim doppelten, was ich für alle anderen fächer zusammen brauche und am ende bringt es meistens doch nichts, weil ja nicht leistung sondern ergebnis bewertet wird.
besonders geil finde ich aber immer wieder, dass wir in der vorlesung die besten techniken und problemanalysen vorgestellt kriegen, aber dann irgendeine stilistisch höchst bedenkliche vorlage bekommen und brute-force-spaghetti-code machen sollen.
also bisher hab ich von dem fach - bis auf den spaß am programmieren verloren - noch nicht allzuviel...

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