Abgaben mit illegalen Methodensignaturen

Prof. Karsten Weihe
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Abgaben mit illegalen Methodensignaturen

Beitrag von Prof. Karsten Weihe »

Hallo allerseits,

eine Mitteilung an die kleine Zahl von Teilnehmern, die die vorgegebenen Methodensignaturen abgeändert haben: Diese Abgaben müssen als nicht bestanden gewertet werden, auf weitere Diskussionen werden wir uns dazu nicht einlassen.

KW

SteffenKu
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Re: Abgaben mit illegalen Methodensignaturen

Beitrag von SteffenKu »

Laut JavaDoc https://docs.oracle.com/javase/tutorial ... thods.html behinhaltet die Signatur nur den Methodennamen und die Parameter,
also wurde die Signatur nicht verändert und damit die Aufgabenstellung nicht verletzt

Prof. Karsten Weihe
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Re: Abgaben mit illegalen Methodensignaturen

Beitrag von Prof. Karsten Weihe »

SteffenKu hat geschrieben: also wurde die Signatur nicht verändert und damit die Aufgabenstellung nicht verletzt
Unabhängig von Begrifflichkeiten wurde eine selbstverständliche Grundregel verletzt.

Die Verwendung des Wortes "Signatur" im initialen Beitrag dieses Threads war mglw. inkorrekt, dafür bitte ich ggf. um Entschuldigung.

KW

SteffenKu
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Re: Abgaben mit illegalen Methodensignaturen

Beitrag von SteffenKu »

In der Aufgabenstellung wird auch von der Signatur und nicht dem Methodenkopf gesprochen.
Es steht: "Do not change any parts of the given code (including method signatures and access modifiers)."

Prof. Karsten Weihe
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Re: Abgaben mit illegalen Methodensignaturen

Beitrag von Prof. Karsten Weihe »

SteffenKu hat geschrieben: Es steht: "Do not change any parts of the given code (including method signatures and access modifiers)."
Was ist an "Do not change any parts of the given code" misszuverstehen?

KW

SteffenKu
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Re: Abgaben mit illegalen Methodensignaturen

Beitrag von SteffenKu »

Es wurde ja nichts verändert sondern nur hinzugefügt.
Ich bin zwar nicht in der Position auf das Testat für die Klausurzulassung angewiesen zu sein, trotzdem finde ich es ärgerlich wegen so einer Trivialität ein Testat mehr machen zu müssen.
Wenn es bei dieser Endscheidung bleibt, werde ich diese natürlich akzeptieren, achten sie in Zukunft am besten auf die Formulierung der
Aufgabenstellung oder stellen sie die Tests so, dass es nicht ohne Fehler möglich ist, die Deklaration hinzuzufügen.

Prof. Karsten Weihe
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Re: Abgaben mit illegalen Methodensignaturen

Beitrag von Prof. Karsten Weihe »

SteffenKu hat geschrieben:Es wurde ja nichts verändert sondern nur hinzugefügt.
Entschuldigen Sie bitte, aber das ist doch jetzt nur noch Wortklauberei.

SteffenKu hat geschrieben: achten sie in Zukunft am besten auf die Formulierung der
Aufgabenstellung oder stellen sie die Tests so, dass es nicht ohne Fehler möglich ist, die Deklaration hinzuzufügen.
Befehlston ist absolut unangebracht, insbesondere da die weit überwiegende Mehrheit kein Problem damit hatte.

KW

¯\_(ツ)_/¯
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Re: Abgaben mit illegalen Methodensignaturen

Beitrag von ¯\_(ツ)_/¯ »

Prof. Karsten Weihe hat geschrieben: Befehlston ist absolut unangebracht, insbesondere da die weit überwiegende Mehrheit kein Problem damit hatte.
KW
Eine Entscheidung auf die Mehrheit, die es gar nicht betrifft, zu begründen ist meines Erachtens auch absolut unangebracht.
Denn nur für die, die es auch betrifft, ist es relevant.
Um das ganze mal in ein globales Problem zu übertragen: Viele Menschen (die Mehrheit) haben (hat) auch kein Problem, dass Menschen in anderen Ländern für unsere Konsumgüter ausgebeutet werden. Für diese Menschen stellt es aber doch ein ziemliches Problem dar.
Soll heißen: Die Mehrheit hat evtl den Text falsch interpretiert und Try/Catch hinzugefügt während andere dies evtl. wussten und mit throw keine Veränderung, sondern nur Ergänzungen hinzugefügt haben.
Ich muss jedoch auch beipflichten, dass eine genaue Aufgabenstellung wünschenswert ist, da es hierbei um die Klausurzulassung geht und bei 3 verschiedenen Testatskategorien mit 10+ Testaten ein vergeigtes (durch eine mehr oder weniger genaue Aufgabenstellung) ein Fehlversuch bedeutet und dieser bei schwierigen Testaten doch recht hilfreich wäre.

Prof. Karsten Weihe
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Re: Abgaben mit illegalen Methodensignaturen

Beitrag von Prof. Karsten Weihe »

¯\_(ツ)_/¯ hat geschrieben:
Prof. Karsten Weihe hat geschrieben: Befehlston ist absolut unangebracht, insbesondere da die weit überwiegende Mehrheit kein Problem damit hatte.
KW
Eine Entscheidung auf die Mehrheit, die es gar nicht betrifft, zu begründen ist meines Erachtens auch absolut unangebracht.
Denn nur für die, die es auch betrifft, ist es relevant.
Habe ich etwas verpasst - hat eine Minderheit der Teilnehmer eine andere Aufgabenstellung als die Mehrheit?

Dann - und nur dann - könnte ich Ihre Argumentation mit dem von Ihnen angeführten globalen Problem in Einklang bringen mit dem hier vorliegenden Sachverhalt.

¯\_(ツ)_/¯ hat geschrieben: und mit throw keine Veränderung, sondern nur Ergänzungen hinzugefügt haben
Wieder dieselbe Wortklauberei.

Von meiner Seite daher: Ende uns aus.

KW

hololol2
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Re: Abgaben mit illegalen Methodensignaturen

Beitrag von hololol2 »

Ehrlich gesagt ist dieser Vergleich doch sehr an den Haaren herbeigezogen.

Meiner Meinung nach ist die Aussage "do not change the given Code" vollkommen klar.

Außerdem wurde von vorneherein klar kommuniziert, dass die vorgegebenen Tests (ohne Veränderung) durchlaufen müssen.
Wenn eine "throws" eingefügt wird, sind die Tests nicht mehr lauffähig -> Durchgefallen.
Eigentlich vollkommen logisch

SteffenKu
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Re: Abgaben mit illegalen Methodensignaturen

Beitrag von SteffenKu »

hololol2 hat geschrieben:Ehrlich gesagt ist dieser Vergleich doch sehr an den Haaren herbeigezogen.

Meiner Meinung nach ist die Aussage "do not change the given Code" vollkommen klar.

Außerdem wurde von vorneherein klar kommuniziert, dass die vorgegebenen Tests (ohne Veränderung) durchlaufen müssen.
Wenn eine "throws" eingefügt wird, sind die Tests nicht mehr lauffähig -> Durchgefallen.
Eigentlich vollkommen logisch
Die Tests laufen durch auch mit throw Deklaration

hololol2
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Re: Abgaben mit illegalen Methodensignaturen

Beitrag von hololol2 »

Wie das? Wenn ich jetzt nicht komplett aufm Schlauch stehe muss jeder Throw abgefangen werden oder weitergereicht werden. Dies ist in den Tests ja wohl nicht vorgesehen.
Ich habe die Tests aber grad auch nicht da

SteffenKu
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Re: Abgaben mit illegalen Methodensignaturen

Beitrag von SteffenKu »

hololol2 hat geschrieben:Wie das? Wenn ich jetzt nicht komplett aufm Schlauch stehe muss jeder Throw abgefangen werden oder weitergereicht werden. Dies ist in den Tests ja wohl nicht vorgesehen.
Ich habe die Tests aber grad auch nicht da
Ich habe nochmal nachgeschaut: die Tests für DeletePoint fangen den Throw ab. Hätte man die Tests verändern müssen wäre es eine klare Sache.

headhumper
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Re: Abgaben mit illegalen Methodensignaturen

Beitrag von headhumper »

Die (unveränderten) Tests laufen alle fehlerfrei durch, aber das Testat wurde trotzdem als nicht bestanden gewertet?

Ich dachte der Hinweis "Do not change any parts of the given code (including method signatures and access modifiers)." soll nur eine Hilfestellung sein, um sicherzustellen, dass die Tests funktionieren und sich die Leute nicht wundern, warum sie es nicht tun, wenn sie an den Methoden rumschrauben.

Ich bin zwar nicht betroffen, muss aber zugeben, dass es unter diesen Umständen tatsächlich etwas missverständlich ist, da ich bisher auch davon ausgegangen bin "Wenn Tests grün = Testat bestanden".

Ansonsten sollte man als Prüfling alle Aufgaben/Anweisungen immer möglichst "ungünstig" (für einen selbst) auslegen, um genau solche Situationen zu vermeiden. Letztendlich muss man nämlich auch sagen, dass man Aufgaben beliebig präzise formulieren kann und es trotzdem mindestens eine Person gibt, die sie falsch interpretiert (willentlich oder unwillentlich).

SteffenKu
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Re: Abgaben mit illegalen Methodensignaturen

Beitrag von SteffenKu »

headhumper hat geschrieben:Die (unveränderten) Tests laufen alle fehlerfrei durch, aber das Testat wurde trotzdem als nicht bestanden gewertet?

Ich dachte der Hinweis "Do not change any parts of the given code (including method signatures and access modifiers)." soll nur eine Hilfestellung sein, um sicherzustellen, dass die Tests funktionieren und sich die Leute nicht wundern, warum sie es nicht tun, wenn sie an den Methoden rumschrauben.

Ich bin zwar nicht betroffen, muss aber zugeben, dass es unter diesen Umständen tatsächlich etwas missverständlich ist, da ich bisher auch davon ausgegangen bin "Wenn Tests grün = Testat bestanden".

Ansonsten sollte man als Prüfling alle Aufgaben/Anweisungen immer möglichst "ungünstig" (für einen selbst) auslegen, um genau solche Situationen zu vermeiden. Letztendlich muss man nämlich auch sagen, dass man Aufgaben beliebig präzise formulieren kann und es trotzdem mindestens eine Person gibt, die sie falsch interpretiert (willentlich oder unwillentlich).
Es handelt sich bei dieser falschen Interpretation nicht um einen Einzelfall, weswegen es durchaus berechtigt ist die Aufgabenstellung und das Durchdallen zu kritisieren.

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