Testat oder Tribunal

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flieb
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Testat oder Tribunal

Beitrag von flieb »

Ich möchte mich zunächst mal bei meinem Testat-Tutor bedanken. Die Testierung war freundlich, fair und hat mit Sicherheit klar gemacht, dass ich sowohl meinen Code selbst schrieb, als auch wusste, worum es ging.

Das gilt aber scheinbar nicht für alle Tutoren. Ein Kollege war bei einem, der wohl davon ausgeht, dass Studenten - alle außer ihm, schätze ich - Betrüger sind. Schuldige, die zum Tribu... Testat gehen, um ihre Unschuld zu beweisen. Das ist eine Frechheit, wie die dummen Kopierschutz-Videos am DVD-Anfang. Es ist durchaus in Ordnung, den ohnehin schon aufgeregten Studenten, etwas eindringlicher nach etwas zu befragen. Aber dieses Verhör, das länger dauerte als 5 andere Testate, während draußen noch Leute von 13 Uhr standen und die 14-Uhr-Schlange schon lang war, ist einfach nur frech. Nun könnte man meinen, es könnte ja auch einen Anlass dafür gegeben haben. Allerdings bekam ich bei einigen Unterhaltungen in der Warteschlange mit, dass jener Tutor ein besonders liebenswürdiger sei. Bei meinem Kollegen jedenfalls, der eigentlich relativ ruhig und gelassen ist, war ich überrascht von der Aufregung nach dem Testat.

Beim Testat geht es darum, dass der Testierte darlegt wie und warum er seinen Code so geschrieben hat. Es soll zu erkennen sein, dass er es selbst war und das Thema verstanden hat. Dazu bedarf es nicht noch der Beleidigung erstmal ein Betrüger zu sein, der dem mürrisch penetranten Tutor beweisen darf, dass er unschuldig ist.

Diese Tutoren sollten sich überlegen, wozu sie da sind und ob sie für diese Funktion taugen.


Ansonsten finde ich die Organisation ganz gut. Keine Gruppenabgaben mehr, keine peinlichen Fragen nach Funktionen die ein Kollege geschrieben hat. Faire Testfallsituation. Nur mit der Aufgabenstellung würde ich mal noch ein bißchen üben ;o)
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dk1001
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Re: Testat oder Tribunal

Beitrag von dk1001 »

Wenn das wirklich so schlimm war wie du das schilderst sollte dein Freund (und die anderen "Geschädigten") sich mal beim Veranstalter beschweren, den wird es sicherlich interessieren wenn mehrere Studenten ernsthafte Probleme mit einem Tutor haben - ein semi-anonymes Gemecker in einem Forum und auf dem Gang bringt dagegen eher weniger...

Ich persönlich hatte jetzt 2 Testate und keine Probleme, die ich nicht selbst produziert hätte (O-Ton "Schreib das nächste Mal einfach mehr Code, dann kann ich dich auch sinnvolleres fragen" nach folgender Abschlussfrage: "Wo fügst du die Teamzugehörigkeit in die Ergebnisliste ein" - (mit gefühltem super-dämlichen Gesichtsausdruck) "Was?" - "Zeig einfach drauf ;)").

Ich finde die Praktikas gar nicht schlecht, genauso die Hausübungen - die Texte sind immer genial - man sollte nur vermeiden Bekannten davon zu erzählen, irgendwie werde ich in letzter Zeit schief angekuckt nach der Aufgabe mit der Telefonnummer ;)

Meine persönlichen Favoriten (bisher)
- im Praktikum : Testat 3, Linktip c) (deutsches Handout - wahrscheinlich aber auch im englischen)
- in der Hausübung: Helfen Sie Herr Feldfrau ...
Die Kombination aus Feldfrau und Testat 3 ist allerdings auch nicht zu verachten ;)
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Re: Testat oder Tribunal

Beitrag von oren78 »

redet ihr von den einen mit den kurzen haaren und 'ner brille? den namen kenne ich leider nicht...
aber jedenfalls, der hat heute einen studenten neben mir im C-Pool testiert bzw. verhört, das klang echt wie vor Gericht ;-)
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flieb
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Re: Testat oder Tribunal

Beitrag von flieb »

Bedenke: anonym != nutzlos

Meine Absicht ist nicht, einfach nur zu meckern. Zum einen hatte ich keinen schlechten Tutor, zum anderen würde ich auch keine Namen nennen. Es gibt sowas wie natürliche Repression, egal wie ausgeprägt ein Intellekt ist.

Zweck des augenscheinlichen Gemeckers ist, nicht nur still da zu hocken, sondern auch eine Stimme zu haben. Das löst auch Prozesse aus, schafft Bewusstheit.

Gemecker ist relativ aussagenlos, wie "x ist doof" und transportiert auch nichts weiter, als diese Meinung. Es ist jedoch immer schwer pauschalisierend ablehenenden Meinungen zu entgegnen, da die Mühe, die Pauschalisierungen zu differenzieren zu groß ist und vom Zweck der ursprünglichen Aussage zu sehr abgelenkt wird.

Vlt. liest ja ein Tutor mit und ist selbstkritisch genug, darüber nachzudenken und für sich zu verifizieren, was hier seine Aufgabe ist. Mich stört im Grunde nur die offensichtliche Vorverurteilung als Betrüger, die auch schon häufig - möglicherweise durch ungeschicktes Ausdrücken - von Prof. Buchmann transportiert wurde - gewollt oder nicht.

Edit:
Dann gibt es wohl noch mehr von der Sorte.
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sZnake
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Re: Testat oder Tribunal

Beitrag von sZnake »

@oren: GdI2 wird nicht im C-Pool testiert.. Testate finden im A313 statt
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oren78
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Re: Testat oder Tribunal

Beitrag von oren78 »

hmm...vielleicht wars auch ein privat-testat oder sowas? jedenfalls wars auf jedenfall ein gdi2 tutor der einen da ausgefragt hat (und das ziemlich laut) wie gesagt habs nur so mitbekommen weil ich neben ihm saß
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sZnake
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Re: Testat oder Tribunal

Beitrag von sZnake »

ok, ich bin auch praktikumstutor. allerdings jetzt hier nicht direkt betroffen.

ich werde es allerdings mal ansprechen, da ich nicht denke dass das verhalten beabsichtigt "bösartig" war ..

@flieb: rede doch einmal mit der entsprechenden person wenn sie poolsprechstunde hat .. vielleicht klärt/relativiert sich das dann ja ..
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glowhand
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Re: Testat oder Tribunal

Beitrag von glowhand »

Ich war jetzt bereits 2 mal beim Testat.
Beim ersten Mal hatte ich auch das Gefühl, dass der Tutor erstmal davon ausgeht, dass ich Plagiarist bin. Fand ich aber nicht weiter schlimm, ich meine, jeder hat seine eigene Art. Und solange er nicht unhöflich wird bzw. das Testat unbegründet nicht bestehen lässt, ist doch alles in Ordnung.
Muss aber zugeben, dass ich das 2. Testat bei einem anderen Tutor dann doch ein Stück smoother fand ;)

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bruse
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Re: Testat oder Tribunal

Beitrag von bruse »

Ich finde, dass eine solche Debatte "kurze haare, Brille - der ist doch Böse" hier im Forum nichts zu suchen hat. Euch sollte klar sein, dass ihr damit die fragliche Person durch eine größere Anzahl Studenten identifizierbar macht. Angesehen davon ist beschweren im Forum bei so etwas meiner Meinung nach echt daneben, zunächst sollte man die fragliche Person immer selbst ansprechen. Das seid ihr ihm euch euch gegenüber schuldig. Wenns dann weiterhin Probleme gibt, sollte man vielleicht mal einen anderen Tutor ansprechen, dem man vertraut, und dann Wes Terpstra. Ich bezweifle, dass so etwas geschehen ist.

Ich persönlich wäre reichlich angefressen, wenn so halbanonym hier im Forum über mich und meine Fehler (die ja jeder macht) hergezogen würde.

Ich habe damals übrigens auch immer ziemlich lange Testate gemacht. Geschadet hat das glaube ich niemanden, und zu schlecht weg gekommen dürfte auch niemand sein.
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Re: Testat oder Tribunal

Beitrag von oren78 »

bruse hat geschrieben:Ich finde, dass eine solche Debatte "kurze haare, Brille - der ist doch Böse" hier im Forum nichts zu suchen hat...
ohhhh mannn....also falls du dich jetzt angesprochen fühlst, dann weiß ich auch nicht mehr weiter ;-) Wie gesagt kein plan wie der typ heißt ist mir auch wurscht, habe definitiv nicht dich damit gemeint (ich kenn dich ja schließlich :D ) alles was ich nur sagen wollte ist, das ich die Meinung des "Threadstarters" nachvollziehen kann, nicht mehr und nicht weniger !

ps:
bruse hat geschrieben:...wenn so halbanonym hier im Forum über mich und meine Fehler (die ja jeder macht) hergezogen würde...
ist doch wohl ein witz, oder? also mich kennt wohl wirklich jeder, sowohl hier als auch außerhalb des forums... 8)
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Re: Testat oder Tribunal

Beitrag von dk1001 »

Wie war das noch gleich: Allaussagen widerlegt man mit einem Gegenbeispiel? ;)
Genauso sind im Allgemeinen Verallgemeinerungen unzulässig. So finde ich es im Allgemeinen schon ziemlich aggressiv etwas wie "Diese Tutoren sollten sich überlegen, wozu sie da sind und ob sie für diese Funktion taugen." zu schreiben. Auch weil ich denke, dass das "die falschen" Tutoren lesen, den nicht jeder Tutor wird hier mitlesen/antworten und die die es tun erfüllen wohl nicht die Anfangsbedingung...

Ich glaube übrigens nicht das Florian Bruse (von dem ich übrigens auch nur das Avatar kenne - aber auch nicht persönlich ;) ) explizit jetzt oren78, flieb oder jemand Anderem im speziellen gemeint hat oder sich angesprochen fühlt. Ich meinte ja auch genausowenig, das anonyme Hinweise nutzlos sind - das Problem mit solcher Art Threads ist halt nur dass sie magisch Posts anziehen die nichts mehr mit "hinweisen" sondern mehr mit "darüber herziehen" zu tun haben.

Vielleicht geht es auch nur mir so, aber Tribunal assoziere ich gleich mit Verhandlungen über (riesige) Verbrechen ( z.B. einem Kriegsverbrechertribunal) das Wort in Verbindung mit einem Testat, also einer Prüfung des geforderten Wissen, ruft in mir Bestrebungen wach zu verhindern, dass unschuldige Tutoren an den Pranger gestellt werden, den darauf läuft so ein Thread mehr oder weniger schnell hinaus und das widerspricht einer anständigen Verhandlung vor einem Tribunal...
Ich assoziere da nämlich auch den Grundsatz der Unschuld bis zur erwiesenen Schuld - auch wenn das in letzter Zeit vermehrt abgeschafft werden soll, aber das ist ein ganz anderes Thema...
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Re: Testat oder Tribunal

Beitrag von DerInformator »

Also heute werde ich mein Testat haben.....und da testiere ich mal den Tutor...mal sehen wie gut er Java kann :P

nein mal im Ernst... ich habe gehört, dass einige ein Testat von 40 (!!!) Minuten hatten und einige ein Testat von nur 5 ?? also ...ähm...naja..da stelt sich schon die Frage: wtf ?

naja schau ma mal wie lange ich morgen reden darf ^^
Gruß ^^
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bruse
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Re: Testat oder TribunalT

Beitrag von bruse »

oren: Das halbanonym bezog sich auf die Tutoren, über die gesprochen wird. Das sind ja nicht so viele, und jeder zusätzliche Hinweis macht den einzelnen davon identifizierbar. Ich bin übrigens diesmal beim Praktikum nicht dabei, ich fühle mich also nur insofern angesprochen, dass ich auch Übungen gebe. Ich für meinen Teil wünsche mir, dass Kritik immer erstmal bei mir selbst vorgetragen wird, dann beim Assistenten und erst danach hier. Ich finde, die Fairness gebietet das. Dass unter der Hand trotzdem gelästert wird, ist okay, mache ich ja auch.

Zur Länge der Testate: Das ist glaube ich jedem selbst überlassen, wie er das gestaltet. Ich habe früher auch immer lange Testate gemacht und gründlich das Codeverständnis abgefragt. Dabei kommt es aber auf die Art an. Es kann nie schaden, einem nervösen Zweitsemester zu sagen: "Hey, atme erstmal tief durch, hier wird niemand getötet. Außerdem hab ich schon gegessen" oder einem strauchelnden Studenten mal einen Hinweis zu geben. Die Leute ohne Ahnung fallen auch so schon schnell genug auf...
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Re: Testat oder Tribunal

Beitrag von flieb »

Es ist schon interessant, wie schnell vom Thema ablegenkt und dadurch gerüchteartige Pseudofakten entstehen.

Es steht kein Tutor am Pranger. Einer, der am Pranger steht, ist eindeutig identifiziert und kriegt direkt Dreck ins Gesicht. Ein Pranger ist im übrigen was äußerst archaisches. Das hier ist ein Forum, das beide Parteien lesen. Beleidigt wurde niemand, bezichtigt - naja so ein bißchen, verleumdet aber nicht. Ich habe auch keine optische Beschreibung abgegeben, Namen auch nicht.

Es geht hier auch nicht um die unschuldigen Tutoren, sondern um die unschuldigen Studenten. Ich fand's interessant, dass in dem Zuge die grundsätzliche Unschuld von Angeklagten erwähnt wurde. Denn wenn ein Tutor einen Studenten von vorne herein als Plagiarist verurteilt ist das eben genau das Gegenteil. Darauf wies ich hin. Grundsätzlich hat nämlich der Student Respekt vor dem Tutor, weil er sein Testat haben will - ganz egoistisch - aber immerhin Respekt.

Es kann nie schaden, ein bißchen zu provozieren und eine Diskussion anzustoßen. Diskretion in allen Ehren, hier wurde niemand direkt beschuldigt. Mein Aufruf galt konkret allen Tutoren, selbstkritisch zu überdenken, was ihre Aufgabe ist und ob sie diese angemessen erfüllen. Wo da die Beleidigung ist, verstehe ich nicht. Diejenigen, die selbstkritisch sind und ihre Aufgabe erfüllen, werden feststellen: Ja, ich bin hier richtig. Es ging mir um einen Aufruf zur Reflexion. Im Alltag vergessen wir alle gerne, worum es einmal ging. Nach vielen Testaten schwirrt mit Sicherheit der Kopf und die Besinnung auf die Aufgabe schlägt fehl. Im Vordergrund steht dagegen: Nächsten Studi abhaken.

Ich persönlich kann mich bisher nicht beschweren, aber ich krieg bei falschen Anschuldigungen, bzw. Vorverurteilungen nen riesen Hals - dafür habe ich mich gepflegt ausgedrückt. Meine Anmerkung, dass hier alles, bis auf die etwas holprige Aufgabenstellung, gut läuft, ging leider im gesichtslosen Forentonfall unter.

Ich freue mich jedenfalls, zu sehen, dass das Thema hin und herschaukelt. Das wollte ich - es präsent und diskutierbar machen.




PS: Unfaire Flames gehören hier nicht rein. Das wäre, wenn ich geschrieben hätte TUTORNAME ist sowas von BELEIDIGUNG, seine Mudder BELEIDIGUNG der könnte nicht mal BELEIDIGUNG.
Das andere ist eine öffentliche Diskussion zu einem Thema, das alle was angeht. Wer sich dabei gepflegt verhält, ist willkommen. An der Stelle wär ich gerne Alan Shore - verbaler Kantersieg ftw.
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Re: Testat oder Tribunal

Beitrag von Ibliss »

Die Tutoren benutzen das Programm zum vergleichen von Codes. Und sie machen das, meiner meinung nach, bei jedem der den Testat ablegt (ganz still auf seinem Laptop, während du auf dem großen Bildschirm deinen Code den du schon vor einer Woche geschrieben hast guckst). Wenn dein Code ähnlichkeiten mit dem Code eines anderen zeigt, bist du verdächtig. Ich war heute zum ersten mal testiert (vor 2 wochen war ich verschont), es hat ca. 20 Minuten gedauert, der Tutor hat mich ganz höfflich gefragt ob ich beim Lösen Probleme hatte, und welche. Ich musste keine Graphen zeichen, das ganze war eher eine diskussion als trockene Befragung, klar dass er fragen gestellt hat, aber pädagogisch und höfflich. Wir haben uns über alle Methoden unterhalten. Er hat mir am Ende Tipps gegeben wie ich den Code verbessern konnte, sowie ein Buch empfohlen. Am Ende habe ich ihn, aus Neugier, nach diesem Vergleichsprogramm von Codes gefragt. Er hat es mir kurz demonstriert, das ding sieht toll aus, mein Code hat keine Ähnlichkeiten mit dem Code eines Anderen gezeigt, alles war im Grünen bereich. Er hat mir aber gesagt dass sie ein Paar Leuten hatten mit ähnlichkeiten über 90% und dass sie gründlich alles erklären mussten. Ich kann nur sagen dass ich aus diesem Testat etwas beigebracht bekommen habe, und mich nicht unterdrückt gefühlt habe.
"Honesty is the first chapter in the book of wisdom.
Alien vs Predator 2 is the movie version of that book."

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