Seltsame Art der Testierung

MikMik
Mausschubser
Mausschubser
Beiträge: 53
Registriert: 24. Apr 2015 18:56

Seltsame Art der Testierung

Beitrag von MikMik »

Unerwartete Art der Testierung

Zunächst war ich mir nicht ganz sicher, ob ich zu den Theorie Testaten etwas ins Forum schreiben sollte, aber da bestimmt noch mehr als ich diese Problem hatte, denke ich das es gar keine so schlechte Idee ist.
Bevor ich mein erstes Theorietestat besuchte , hörte ich mich bei Freunden um, was mich in diesem erwartete und hörte von allen welche ich fragte, dass man dem Tutor seinen Code zeige würde, diesen dann gemeinsam durchgehen würde, anschließend Code spezifische Frage gestellt bekommen würde.
Als ich mein Testat besuchte war dies etwas anders, etwa eine Hälfte dieses Testats fiel darauf, Fragen zum Code zuklären. Also in der Art „wo steht denn…“. Die andere Hälfte des Testats waren dann aber auf einmal unvermutete Fragen. Etwa wurde gefragt was in-place Programmierung sei. Meine Antwort dass bei dieser keine neuen Objekte erstellt werden dürften wurde mir ohne Nachfrage gesagt dies seid nicht die richtige Antwort, es dürfte nicht extra Speicherplatz in Anspruch genommen werden (eine Tatsache welche ich bei Nachfragen auch gesagt hätte… aber davon ausging meine Antwort würde reichen, da sie ja das für die Implementierung wichtige zusammen fasste) . Auf die anschließende Frage was Rekursion sei, auf welche ich antwortete, dass dort eine Funktion sich selber immer wieder mit einem übergeben Objekt aufgerufen würde, bekam ich erneut ohne Nachfragen zu hören, dies seid falsch, da das wichtige an der Rekursion der Rekursionsanker sei, welchen ich nicht erwähnt hatte (auch dies hätte ich bei Nachfrage ohne Probleme ergänzen können).
Anschließend wurde mir eröffnet das ich durchgefallen sei, was mich doch ziemlich überraschte, da mein Code stimmte und ich ihn offensichtlich auch selber geschrieben hatte. 
Als ich nachfragte sagte mir der Tutor, dass er sich zwar sicher sei, dass mein Code laufen würde, es in den Theorie Testaten aber eher um Begrifflichkeit gehen würde, in welchen ich offensichtlich nicht so sicher sei, und er mir einen Gefallen damit tun würde, da ich so etwas für die nächsten Testate und die Klausur lernen würde.
Dies finde ich etwas schwer nachzuvollziehen, da nirgends in der Aufgabenstellung etwas darüber stand, dass man mehr müsste als seinen Code zu kennen. Wenn erwartet wird, dass man die Lehrbuchdefinitionen von gewissen Begriffen auswendig kennt, dann sollte das meines Erachtens auch in der Aufgabenstellung stehen.
Natürlich sehe ich ein, dass die Entscheidung des Tutors gültig ist, und ich möchte auch gar nicht einen extra Versuch oder so, da ich denke das ich genügend der anderen Testate bestehen werde. Aber trotzdem wollte ich anmerken, dass ich es wirklich schade finde , dass entweder die Tutoren unterschiedliche Vorstellungen von Leistungsanforderungen haben, oder die Aufgabenstellung nicht hinreichend präzise gestellt wurde. Zudem wollte ich anregen, dass man dies in den folgenden beiden Theorietestaten eventuell noch einmal überarbeiten könnte, da solche Fehleinschätzungen (von welcher Seite auch immer) doch eigentlich recht einfach vorzubeugen sind.

Julian Prommer
Endlosschleifenbastler
Endlosschleifenbastler
Beiträge: 167
Registriert: 17. Apr 2013 15:48

Re: Seltsame Art der Testierung

Beitrag von Julian Prommer »

Fall MikMik wird untersucht.
AuD Orga

d110
Erstie
Erstie
Beiträge: 13
Registriert: 13. Apr 2015 19:28

Re: Seltsame Art der Testierung

Beitrag von d110 »

Unabhängig von dem konkreten Fall oben, finde ich, man könnte für Studenten mehr Transparenz schaffen bzw. ein objektives Kriterium wann man bestanden hat. Im Moment kommt mir das ziemlich willkürlich vor.
Wenn ich die Wortwahl / Inhalte der Aussagen meines Tutors anschaue, scheint er wirklich zu glauben, er könnte sowieso machen was er will.

Prof. Karsten Weihe
Dozentin/Dozent
Beiträge: 1824
Registriert: 21. Feb 2005 16:33

Re: Seltsame Art der Testierung

Beitrag von Prof. Karsten Weihe »

d110 hat geschrieben:Unabhängig von dem konkreten Fall oben, finde ich, man könnte für Studenten mehr Transparenz schaffen bzw. ein objektives Kriterium wann man bestanden hat. Im Moment kommt mir das ziemlich willkürlich vor.
Wenn ich die Wortwahl / Inhalte der Aussagen meines Tutors anschaue, scheint er wirklich zu glauben, er könnte sowieso machen was er will.
Könnten Sie mir bitte per Email Details zukommen lassen, danke!

KW

¯\_(ツ)_/¯
Erstie
Erstie
Beiträge: 15
Registriert: 25. Apr 2015 17:53

Re: Seltsame Art der Testierung

Beitrag von ¯\_(ツ)_/¯ »

Ich habe auch von verschiedenen anderen gehört, wie unterschiedlich die Testierung ist.
Manche, wie der Fall oben, werden sehr viel gefragt, viele Fachbegriffe und kaum über den eigenen Code, andere fast nur über den Code und wie die Funktion dessen ist.
Es scheint alles leider sehr Tutorabhängig zu sein.

Grüße
¯\_(ツ)_/¯

Prof. Karsten Weihe
Dozentin/Dozent
Beiträge: 1824
Registriert: 21. Feb 2005 16:33

Re: Seltsame Art der Testierung

Beitrag von Prof. Karsten Weihe »

¯\_(ツ)_/¯ hat geschrieben:Ich habe auch von verschiedenen anderen gehört, wie unterschiedlich die Testierung ist.
Bitte nennen Sie mir Details per Email.

Gerade zu Punkten wie diesem haben wir in der Vergangenheit die Erfahrung gemacht, dass "Hörensagen" sich bei genauerer Betrachtung oft verflüchtigt.

Ich möchte generell darauf hinweisen, dass verschiedene Fragestile per se noch kein Problem sind, im Gegenteil, individuelles Eingehen auf die einzelnen Testees ist sogar notwendig, um jedem gerecht zu werden. Sie sind erst dann ein Problem, wenn der Fragestil über bestanden / nicht bestanden entscheidet. Falls das der Fall wäre, würden wir entsprechend korrigierend eingreifen.

KW

Antworten

Zurück zu „Archiv“