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Re: Klausur

Verfasst: 7. Sep 2011 16:55
von ShabbY
Cpro hat geschrieben:Klar war die schwer... wir sind ja auch an der TU Darmstadt und net in der Oberstufe des Hand-und-Fuß-Gymnasiums...
ja, gerade deswegen weil wir nicht in der Oberstufe des Hand-und-Fuß-Gymnasiums sind habe ich mehr erwartet.

die klausur war nicht Schlecht weil sie schwer war, in dem Fall hätte ich nichts auszusetzen, aber die klausur war Schlecht weil sie Schlecht war!

Re: Klausur

Verfasst: 7. Sep 2011 17:03
von okoch86
Kann mich nicht daran erinnern, dass irgendwo auf zyklen geprüft wurde..., hab auch dijkstra

Re: Klausur

Verfasst: 7. Sep 2011 17:05
von Sebastian R.
Die Klausur war, meiner Meinung nach, kaum an den Übungen orientiert. Sinnlose Aufgaben wie "Geben Sie eine Formel an..." stehen für sich. Was das Interpretieren eines Pseudocodes mit wirren Variablennamen mit dem Verständnis der Vorlesungsthematik zu tun haben soll, weiß ich auch nicht ganz. Alles in allem: Klausur gefiel mir nicht.

Re: Klausur

Verfasst: 7. Sep 2011 17:07
von Enrico
Mir ging es nicht um die Schwierigkeit, sondern um die faire Chance die Aufgaben innerhalb einer Klausur lösen zu können... Aufgabe zwei errinerte mich ein wenig an das chaos vom letzen jahr bei der ford fulkerson aufgabe, nicht schwer, aber einfach schlecht zu verstehen... :-)

Re: Klausur

Verfasst: 7. Sep 2011 17:08
von downsampling
@okoch86
Wenn ich mich richtig errine schon.

@Sebastian

"Diskrepanz zwischen Übung und VL" - also wenn es nach den Veranstaltern geht, gibt es keine. -.-'
Achja zu seltsamen Variablendeklarationen.
Als ich an der 4 Musterklausur saß hab ich ich auch ewig gefragt, was ol, ul, ro und rl waren.......

Re: Klausur

Verfasst: 7. Sep 2011 17:40
von Ankou
Kann mich nicht daran erinnern, dass irgendwo auf zyklen geprüft wurde..., hab auch dijkstra
Zyklenprüfen bei prim? Das wär dann wohl Kruskal

da stand E[...] minimal, nachdem was ich hinein interpretiert habe waren das nur die Kantengewichte => Prim

(dass sie schlecht gemacht war hab ich ja schon gesagt und brauch mich nicht wiederholen :p)

Re: Klausur

Verfasst: 7. Sep 2011 17:48
von cwb38
Kommt halt drauf an, was genau in E[...] drinsteht: Wenn es die Entfernung zum Startknoten ist, dann wäre es Dijkstra... ansonsten nicht :-)

Re: Klausur

Verfasst: 7. Sep 2011 18:14
von DB_420
In E[] wurde meines Wissens nach nur eine Zahl gespeichert (maximale Entfernung); Prim würde ja einen Spannbau generieren, also irgendwie Kanten speichern...Schaut euch dazu mal Prim im englischen Skript an, hier ist das völlig anders dargestellt. Habe also auch Dijkstra.

Re: Klausur

Verfasst: 7. Sep 2011 18:29
von Matthias Senker
DB_420 hat geschrieben:In E[] wurde meines Wissens nach nur eine Zahl gespeichert (maximale Entfernung)
In E[] wurden aber immer nur direkt Werte aus M (der Adjazenzmatrix) abgespeichert. Also stand in E nicht die Entfernung der jeweiligen Knoten vom Start, sondern das Gewicht der kleinsten Kante, die vom bisher aufgebauten Spannbaum zu diesem Knoten hinführt. Das ist genau die Abwandlung, mit der im deutschen Skript aus Dijkstra Prim gewonnen wurde!
Außerdem gab es ziemlich am Anfang noch eine Schleife, wo alle vom Start aus erreichbaren Knoten in die Warteschlange eingefügt wurden. Das macht man soweit ich weiß auch nur bei Prim. Bei Dijkstra würde man einfach den Startknoten in die Warteschlange setzen.

Re: Klausur

Verfasst: 7. Sep 2011 18:34
von DB_420
Matthias Senker hat geschrieben:
DB_420 hat geschrieben:In E[] wurde meines Wissens nach nur eine Zahl gespeichert (maximale Entfernung)
In E[] wurden aber immer nur direkt Werte aus M (der Adjazenzmatrix) abgespeichert. Also stand in E nicht die Entfernung der jeweiligen Knoten vom Start, sondern das Gewicht der kleinsten Kante, die vom bisher aufgebauten Spannbaum zu diesem Knoten hinführt. Das ist genau die Abwandlung, mit der im deutschen Skript aus Dijkstra Prim gewonnen wurde!
Außerdem gab es ziemlich am Anfang noch eine Schleife, wo alle vom Start aus erreichbaren Knoten in die Warteschlange eingefügt wurden. Das macht man soweit ich weiß auch nur bei Prim. Bei Dijkstra würde man einfach den Startknoten in die Warteschlange setzen.

Perfekt, dann fehlen mit 24 Punkten gleich mal fast 1/4 der Klausur...vielleicht wird der Dijkstra ja als Folgefehler gewertet.

Re: Klausur

Verfasst: 7. Sep 2011 19:22
von Sebastian R.
@DB_420:

Ich glaube es gab auf die Aufgabe "nur" 19 Punkte. Ich habe die auch verrissen und bin mal gespannt, wie das alles bewertet wird.

Notenverteilung

Verfasst: 13. Okt 2011 16:33
von mrzb6
Die Ergebnisse sind da.
Aus der Moodle Liste ergibt sich folgende Notenverteilung:

Re: Klausur

Verfasst: 13. Okt 2011 17:42
von M.Schanz
Hier auch meine Statistik. 408 Leute haben an der Klausur teilgenommen. Natürlich alle Angaben ohne Gewähr!

Ich denke die Klausur ist dafür dass sie so einen ungewöhnlichen Inhalt hatte (nennen wirs mal so) doch noch relativ gut ausgefallen. Ich glaube da wurde sehr fair bewertet. Ich bin jedenfalls zufrieden.
Bild

Re: Klausur

Verfasst: 14. Okt 2011 19:36
von Daki
M.Schanz hat geschrieben:Über die 6 Punkte für den Beweis mit der Stirling Formel lässt sich auch streiten. Er war jetzt zwar nicht sonderlich schwer, aber auch da habe ich nicht erwartet dass soetwas in der GDI Klausur drankommt die ja meiner Meinung nach das Wissen über die Algorithmen testen soll und nicht Mathematische Gleichungen.
Beziehst du dich auf die Aufgabe, wo so etwas wie "Theta(n log n)" steht? Ich muss zugeben, dass ich die Aufgabe wohl komplett anders aufgefasst habe. Es wird da, wenn ich mich recht erinnere und die Aufgabe richtig verstanden habe, etwas in der Richtung behauptet, dass vergleichsbasiertes Sortieren durch Theta(n log n) beschränkt wäre (oder so ähnlich, kann ich nicht genau sagen). Jedenfalls habe ich dann geschrieben, dass das völliger Murks wäre, weil bereits Bubblesort im besten Fall mit O(n) auskommt, was nicht mehr in Theta(n log n) liegt. Ob das stimmt, weiß ich natürlich nicht.

Was die Aufgabe mit dem gegebenen Pseudocode betrifft: Nach dem, was uns die Aufseher bei der Klasur gesagt haben, gäbe es irgendwo (und ich meine, es wäre sogar in diesem Pseudocode gewesen) zwei Fehler. Wenn ich das mit Prim und Dijkstra richtig verstanden habe, ist also der Fehler, den ich mache, wenn ich den falschen Algorithmus erkenne, kleiner als der Fehler, den der Aufgabensteller gemacht hat. Ob das stimmt, weiß ich natürlich nicht, aber wer sagt eigentlich, dass der Aufgabensteller nicht auch an der einen kleinen Stelle einen Fehler gemacht hat, die für die Wahl des richtigen Algorithmus entscheidend ist?