Klausur

Hast du die Tree sort Aufgabe gelöst?

Nein
59
87%
Ja
9
13%
 
Abstimmungen insgesamt: 68

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HerrDerFlammen
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Beitrag von HerrDerFlammen »

Entschuldige Mal, aber die Klausur von letztem Jahr, zumindestens die, die mir vorliegt, war erheblich einfacher. Die Programmieraufgabe zu den Rucksäcken war n witz, da musste man nur Java Code aus den Folien bisschen modifizieren. Und wenn die Aufgabe mit den AVL-Bäumen keine Punktesammelaufgabe war, weiß ich auch nicht wie so eine Aufgabe hätte aussehen sollen. Das Quiz war auch erheblich einfacher. Die Aufgabe zu Hahshing will ich mal nicht beurteilen, weil ich nicht weiß ob ich das in ner Klausur so hingebracht hätte. Aber so ein richtiger Hammer war die auch nicht. Die Aufgabe zu Prim und Dijkstra in der Klausur von gestern gab insgesamt 9 von 100 Punkten. wirkliches Sammeln war das nicht. Zumindestens ich hab mich bestimmt beim Dijkstra irgendwo vertan. Das lag schon daran, dass man ja stänidg wieder auf den Graphne zurückblättern musste.
Das Lehren soll so sein, dass das Dargebotene als wertvolles Geschenk und nicht als saure Pflicht empfunden wird.
(Albert Einstein)

Edoat
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Beitrag von Edoat »

Entschuldige Mal, aber die Klausur von letztem Jahr, zumindestens die, die mir vorliegt, war erheblich einfacher
Das ist immer Ansichtssache und sagt sich im Nachhinein leicht, wenn man die Klausur nicht geschrieben hat (ich habe sie auch nicht geschrieben).
Die Programmieraufgabe zu den Rucksäcken war n witz, da musste man nur Java Code aus den Folien bisschen modifizieren.
Das heißt, man konnte entweder dynamische Programmierung oder musste den Java Code auf den Folien haben. Für falsche Ausgabe gab's bei der Aufgabe laut Korrekturschema 6 Punkte Abzug.
Bei unseren Programmieraufgaben waren Stack + Queue zu implementieren mit vorgegebenen Klassen.
Dann war da noch Prioritätswarteschlange, wie man die grundsätzlich implementieren kann, wurde in einer Übung besprochen. Ich behaupte mal, wenn man Heapsort konnte, wusste man auch wie das ungefähr zu implementieren war. Da blieb' als Schwierigkeit dann noch, dass Arrays in Java mit 0 anfangen und wir bei Heapsort auf 1 basierende Arrays besprochen haben.

Hyst
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Beitrag von Hyst »

oren78 hat geschrieben:... wärs besser angebracht DIREKT zum Dekan zu gehen (so wie ich und 6 andere es machen werden..) und dort alles vortragen bezüglich den Großteil des GDI2-Stoffes den wohl 70 % der Leute gelernt und verstanden haben und der NICHT in der Klausur drankam...

Also, für die jenigen die sich trauen ihr Mund aufzumachen damit sich solche lustigen Klausuren hoffentlich nicht mehr wiederholen:

Dekan: Prof. Dr. Karsten Weihe, (Fachgebiet Algorithmik) Gebäude S2|02 (Piloty), Räume E 122-126

naja da wünsch ich euch viel glück... als jedoch Prof. Dr. Weihe die "prüfungsvorbereitungs"-Vorlesung gemacht hat, kam es mir nicht so vor, als hätte er vom schwierigkeitsgrad in GDI II keine ahnung... im gegenteil... ich hatte den eindruck er ünterstützt eine solche prüfungspolitik sogar..
so wäre eine prüfung im sinne von: "Jemand der die aufgaben nicht lösen kann hat den schein auch nicht verdient" begrüßenswerter. Jedoch vertritt man offensichtlich hier die ansicht: "wer durchkommen will muss weit übern durchschnitt sein." und so wie es mir vorkam ist das auch vom dekan so gewollt. GDI 2 soll eben als "abschreck-frach"

Das große problem ist ja außerdem, dass wenn an der uni viele leute durchfallen, dann waren die studenten faul und dumm... in der wirtschaft ist der dozent schuld, wenn es die leute nicht schaffen.
so hält man es anscheinend nicht für nötig mal eine problemanalyse in der eigenen lehrtechnik zu machen (denn die studenten sind ja schuld, wenn sie es nicht packen) --- jedoch muss ich sagen, dass mir die vorlesungen im großen und ganzen schon gut gefallen haben... jedoch habe ich so meine probleme mit den praktika und dem verhältnis Übungen : Klausur

jah
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Beitrag von jah »

Weiss jemand ungefähr wann die mündlichen Nachprüfungen ca. angelegt werden? Oder gibts für sowas kein festes Datum?

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HerrDerFlammen
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Beitrag von HerrDerFlammen »

Edoat hat geschrieben:
Dann war da noch Prioritätswarteschlange, wie man die grundsätzlich implementieren kann, wurde in einer Übung besprochen. Ich behaupte mal, wenn man Heapsort konnte, wusste man auch wie das ungefähr zu implementieren war.
Also wenn du damit G10.3 meinst, dann willst du mich wohl vereimern. Das läßt sich jawohl kaum mit Folie 11-21 und 11-22 vergleichen! :roll:
Von der Idee, ne PriorityQueue mit MaxHeaps zu realisieren, und zum fertig geschriebenen Java-Code, ist ja unbestreitbar noch ein weiter weg.
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\Hannes
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Beitrag von \Hannes »

Also, man muss ja fairerweise zugeben, dass man gewarnt wurde, dass definitiv alles prüfungsrelevant wäre, und zudem:
"Eine "Beschwerde" nach der letzten Klausur bezog sich darauf, daß es über 800 Präsentationsfolien gäbe mit Inhalten. Das stimmt -und Ihr Job ist, hier Wichtiges und Unwichtiges voneinander zu unterscheiden!"
(http://www.di.informatik.tu-darmstadt.d ... -Intro.pdf)

Alles von mir aus im Rahmen, man weiß wenigstens was los ist- ABER: Mich würde hierzu eins interessieren - was genau den TreeSort als "wichtig" gekennzeichnet hat. Eine Folie aus den ~800 oder so, und wenn ich das richtig sehe keine Übung dazu.. ich sehe wirklich nicht wie mir hier die Implikation der Wichtigkeit aufgehen soll.

Wirklich sehr schade, dass jedes Jahr wieder solche (gerechtfertigten) Beschwerdetopics kommen müssen..
Schwabbeldiwapp hier kommt die Grütze.

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MisterD123
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Beitrag von MisterD123 »

also mal von der anderen seite gesehen, ich kann mich ohne jede folie nochmal durchgegangen zu sein, und ich kann mich einfach noch dran erinnern, dass der prof treesort erwähnt hatte als "man sortiert einfach alles in nen avl baum oder so ein und nimmt danach die inorder", und mal im ernst, mehr ist nicht dran an dem system. wer sich das nicht merken kann ist hier glaube ich falsch. und auf die idee zu kommen, statt nem avl-baum dann nen b-baum zu nehmen wenn das ganze halt nich mehr in den ram passt, so viel verlangt ist das nun auch nicht oder?

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Skylo
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Beitrag von Skylo »

... Sie sollen die Prioritätswarteschlange so organisieren, dass stets das PrioElement mit maximaler Priorität zurückgegeben werden soll. Sie dürfen die Klasse PrioElement nicht verändern.
Die Verwendung, von Klassen der Java API ist nicht gestattet. D.h. Sie müssen den zugrunde liegenden Heap in einem Array implementieren.
Also das fand ich nun nicht so schwer! Ich habs halt als heap gemcht und wenn du an einer stelle im array ein objekt gelöscht hast, dann war es beim neuaufbau des Heaps ja dann Kleiner als ein Sohn und damit wurds repariert !! ODER?

*fg*

Übrigens bei der Suche anch Treesort findet man bei Google kaum etwas und wenn nur sehr schmal, kein Wunder, ich fand das auch von vornherin UNWICHTIG!

Naja 18 Punkte adé ich bleibe bei meinem Plan mich zu beschweren über die Weise wie man diese Klausuren erstellt, immerhin hab ich wirklich viel gelernt und von dem kam kaum etwas dran was ich als Nichtbeachtung meiner Anstrengungen werte.

HRHR!
Junge, geh kacken! Echt jetzt!

Edoat
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Beitrag von Edoat »

Alles von mir aus im Rahmen, man weiß wenigstens was los ist- ABER: Mich würde hierzu eins interessieren - was genau den TreeSort als "wichtig" gekennzeichnet hat. Eine Folie aus den ~800 oder so, und wenn ich das richtig sehe keine Übung dazu.. ich sehe wirklich nicht wie mir hier die Implikation der Wichtigkeit aufgehen soll.
In der Vorlesung "Gute Klausurvorbereitung" wurde folgendes zu Stoff in Klausuren gesagt (verkürzt):
1. Alles was in den Folien/Skript/Übung/Vorlesung dran war, kann drankommen, sonst bräuchte man es gar nicht erst reinschreiben/behandeln
2. Was ausführlich erklärt wird, ist schwer zu erklären, aber deshalb nicht notwendigerweise besonders wichtig und umgekehrt, nur weil was kurz erklärt wird, ist es noch lange nicht unwichtig

HolgerF
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Beitrag von HolgerF »

Ich kann mir allerdings nicht vorstellen, dass TreeSort in der Praxis ein allzu relevantes Sortierverfahren ist. Dafür ist das Verfahren im Vergleich zu Heapsort oder auch Mergesort einfach viel zu aufwendig.
Andererseits gibt es zu TreeSort auch nicht viel zu sagen, seine Funktionsweise lässt sich in einem Satz beschreiben. Letztlich hat die Aufgabe auch nicht wirklich TreeSort an sich thematisiert, sondern eigentlich B(+)-Bäume und deren Eigenschaften. Da es aber offenbar bei einigen am Begriff TreeSort schon gescheitert ist, wäre es vielleicht fair gewesen, den einen Satz Erklärung in die Aufgabe aufzunehmen...

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\Hannes
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Beitrag von \Hannes »

Edoat hat geschrieben:
Alles von mir aus im Rahmen, man weiß wenigstens was los ist- ABER: Mich würde hierzu eins interessieren - was genau den TreeSort als "wichtig" gekennzeichnet hat. Eine Folie aus den ~800 oder so, und wenn ich das richtig sehe keine Übung dazu.. ich sehe wirklich nicht wie mir hier die Implikation der Wichtigkeit aufgehen soll.
In der Vorlesung "Gute Klausurvorbereitung" wurde folgendes zu Stoff in Klausuren gesagt (verkürzt):
1. Alles was in den Folien/Skript/Übung/Vorlesung dran war, kann drankommen, sonst bräuchte man es gar nicht erst reinschreiben/behandeln
2. Was ausführlich erklärt wird, ist schwer zu erklären, aber deshalb nicht notwendigerweise besonders wichtig und umgekehrt, nur weil was kurz erklärt wird, ist es noch lange nicht unwichtig
Jau, hab den Vortrag auch gesehen ;)
Meine Frage bleibt aber doch grad deswegen bestehen - wenn ich schon Filtern und Entscheiden soll, anhand welcher Merkmale? Dann doch bitte lieber einfach die Prämisse "Alles kann kommen, alles wird kommen", ohne noch zu tun, als gäbe es wichtigeres oder unwichtigeres. :)
Schwabbeldiwapp hier kommt die Grütze.

banshee
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Beitrag von banshee »

das sehe ich genauso. die diskussion, ob treesort hätte drankommen dürfen oder nicht, lässt irgendwie die tatsache außer acht, dass sonst wirklich nach nicht mehr viel gefragt wurde.

man hätte die klausur bestehen können, wenn man das kapitel über sortieralgos und grafische datenstrukturen gelesen hat.

und der schein, der aussagen soll, dass man alle grundlegenden algorithmen und datenstrukturen beherrscht wird hier irgendwie zu einem schein, sich die richtigen folien ausgesucht zu haben.

warum nicht eine klausur in der (wenigstens fast) alles drankommt und sich auch jeder auf die gebiete konzentrieren kann, die er gut kann. könnten dann ja im gegenzug auch schwierigere aufgaben sein, als nur nen baum zu basteln aber mit der methode, die da gerade läuft wird wahllos ein (zu) großer teil der studenten rausgefiltert.

Edoat
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Beitrag von Edoat »

warum nicht eine klausur in der (wenigstens fast) alles drankommt und sich auch jeder auf die gebiete konzentrieren kann, die er gut kann. könnten dann ja im gegenzug auch schwierigere aufgaben sein,
Ich behaupte jetzt mal einfach, ohne tatsächlich Ahnung davon zu haben, dass das Ziel in den Grundlagenfächern ist, den Studenten den Kram beizubringen, den sie unbedingt brauchen. Da kann es nicht das Ziel sein, selektives Lernen zu fördern in dem man jedem die Möglichkeit gibt, sich auf seine Lieblingsthemen zu konzentrieren.

RomanSoldier
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Beitrag von RomanSoldier »

Edoat hat geschrieben:das Ziel in den Grundlagenfächern ist, den Studenten den Kram beizubringen, den sie unbedingt brauchen.
Da liegst du goldrichtig, aber bedenke, dass man sich dann wirklich fragen sollte, ob B+-Bäume zur Speicherverwaltung wirklich Grundlagen sind. Mal eben ein ReiserSF zu schreiben, ist nicht trivial. Nichts gegen B-Bäume, ich finde B-Bäume eine gelungene Idee zur Schlüsselverwaltung. Jedoch gehört die Klausuraufgabe eher in den Bereich GdI 3, da geht es um Scheduling, Paging und Speichernutzung.

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HerrDerFlammen
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Beitrag von HerrDerFlammen »

Edoat hat geschrieben: 2. Was ausführlich erklärt wird, ist schwer zu erklären, aber deshalb nicht notwendigerweise besonders wichtig und umgekehrt, nur weil was kurz erklärt wird, ist es noch lange nicht unwichtig
Ich hab die Vorlesung von Herrn Weihe auch gesehen und ich hab schon damals gedacht, dass das nur bedingt stimmt. Sicherlich ist die Menge an Folien ein Indkikator dafür, dass etwas schwierig ist zu erklären. ABER:
Wenn ich eine Vorlesung über Straßen halte, und 99 meiner 100 Folien über Autobahnen gehen, und in einer Folie steht "Ach ja, es gibt auch noch Landstraßen, die bestehen auch aus Asphalt", dann würden sich in der Klausur auch alle Wundern, wenn man Brücken bauen soll (da stand in einer Übung, das man die benutzen kann, um 2 Straßen übereinander zu bauen) und die einzige Frage über Straßen, über Landstraßen geht.
Das Lehren soll so sein, dass das Dargebotene als wertvolles Geschenk und nicht als saure Pflicht empfunden wird.
(Albert Einstein)

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