Taschenrechner für die Klausur

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Tigger
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Taschenrechner für die Klausur

Beitrag von Tigger »

Da mein alter Taschenrechner wohl bald den Löffel abgibt, wollt ich mir einen neuen zulegen, welcher natürlich auch Klausurkonform sein sollte. Meinen Informationen nach soll dieser hier ein recht gutes Preis/Leistungsverhältnis haben. Habe auch schon hier im Forum gelesen, dass dieser zu früheren Mathe 3 Klausuren zugelassen wurde. Weiß jemand wie es dieses Jahr aussieht? Auf der Mathe 3 Homepage steht als Bedingung "nicht programmierbare Taschenrechner, die nicht symbolisch rechnen können und keine Graphen,Plots anzeigen können.". Also Programmierbar ist er auf keinen Fall und Plotten kann er auch nicht. Was hats denn mit dem Symbolischen Rechnen auf sich?

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Demmi
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Re: Taschenrechner für die Klausur

Beitrag von Demmi »

Der Casio FX-991ES war, soweit ich weiß, bisher immer als nicht-programmierbarer Taschenrechner (mit all den genannten Einschränkungen) zugelassen. Außerdem kenne mehrere Leute die dieses Modell haben und auch schon in Klausuren benutzt haben, für die exakt diese Einschränkungen galten. Daher vermute ich, dass es damit keine Probleme geben wird.
Zuletzt geändert von Demmi am 4. Aug 2009 20:19, insgesamt 1-mal geändert.
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Steven
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Re: Taschenrechner für die Klausur

Beitrag von Steven »

Ich habe diesen Taschenrechner auch und gehe davon aus, ihn in der Klausur benutzen zu können. Das symbolische Rechnen verstehe ich so, dass der Rechner nicht mit Formelzeichnen rechnen können darf, wenn man mal von einfachem Einsetzen oder ähnlichem absieht. Darauf sollte halt kein komplettes Computeralgebrasystem laufen :)
Zuletzt geändert von Steven am 4. Aug 2009 20:20, insgesamt 1-mal geändert.

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Demmi
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Re: Taschenrechner für die Klausur

Beitrag von Demmi »

So ein bisschen Auflösen und Integrieren kann er aber ;)
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Tigger
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Re: Taschenrechner für die Klausur

Beitrag von Tigger »

Also laut Wikipedia kann er:

- lineare Gleichungssysteme (max. 3 Gleichungen mit 3 Unbekannten)
- beliebige Gleichung durch Approximation numerisch nach der Variablen X

lösen.

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oren78
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Re: Taschenrechner für die Klausur

Beitrag von oren78 »

ist zwar etwas offtopic, betrifft jedoch den im topic genannten taschenrechner: Casio fx-991ES

meine frage ist folgende, bei aufgaben bzgl. numerischer integration überprüfe ich meine ergebnisse
mit denen die der taschenrechner liefert, dabei stelle ich immer wieder fest das dieser eine deutlich bessere
näherung liefert als SÄMTLICHE verfahren die wir behandelt haben, daher würde es mich sehr intressieren
zu wissen, welcher algorithmus bzw. verfahren der Casio taschenrechner benutzt um integrale zu lösen...

kennt da jemand eine seite im netz die mehr darüber weiß ?? bei den erhofften quellen wurde ich leider nicht fündig...

http://www.casiofans.de
http://www.casio-europe.com/de
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Steven
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Re: Taschenrechner für die Klausur

Beitrag von Steven »

Die Frage ist eher, wie das Verfahren implementiert ist. Du kannst z.B. ein Runge-Kutta-Verfahren beliebiger Ordnung herleiten, wenn du mit der entsprechenden Steigerung des Rechenaufwands einverstanden bist (nichtlinear, genauer müsste ich nachlesen). Dann gibt es ja noch die Frage der Schrittweite. Wenn der TR einen ausreichend schnellen Prozessor hat, kann man da viel machen.

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oren78
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Re: Taschenrechner für die Klausur

Beitrag von oren78 »

hmmm, die schrittweite alleine ist ja nicht das entscheidende, sonst bräuchte man ja auch nur ein einziges
verfahren (z.B summierte trapezregel) und der prozessor des rechners ist auch nicht gerade der renner...
daher meine neugierde wie das ding so eine gute approximation in so kuzer zeit liefern kann.

naja, schätze mal das geheimnis wird weiterhin nur den casio entwickler vorbehalten sein 8)
nichtsdestotrotz dieser taschenrechner verblüfft mich immer wieder aufs neue...
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aldara
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Re: Taschenrechner für die Klausur

Beitrag von aldara »

Welches Verfahren der Taschenrechner verwendet kann ich dir auch nicht sagen. Aber wir haben in der Vorlesung nur die leichteren Quadraturverfahren besprochen: Neben den Newton-Cotes-Formeln gibt es z.B. noch die Gauß-Legendre-Verfahren, bei denen man keine äqidistanten Stützstellen verwendet sondern diese so wählt, dass der maximale Fehler minimal wird. Das ist dann halt nicht mehr so schön zu rechnen, liefert aber schon bessere Ergebnisse als unsere Verfahren.
Noch als Anmerkung: mit der summierten Trapezregel kann man auch jede beliebige Genauigkeit erreichen, man muss nur die Schrittweite klein genug machen. Das Problem dabei ist ja nur der Rechenaufwand...

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oren78
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Re: Taschenrechner für die Klausur

Beitrag von oren78 »

alles klar, vielen dank euch beiden für die infos...ich fands halt intressant zu wissen ;-)
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jm1035
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Re: Taschenrechner für die Klausur

Beitrag von jm1035 »

hmm... hier: http://www.mathematik.tu-darmstadt.de/l ... aleint.pdf steht "einzeiliges Display" - das Bild auf der verlinkten Seite sieht aber nach mehr als einer Zeile aus...

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Demmi
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Re: Taschenrechner für die Klausur

Beitrag von Demmi »

Der besagte Casio hat genau wie mein Sharp 2 Zeilen. Eine für den Term, den man eingegeben hat und eine für das Ergebnis. Ich glaube die Einschränkung für den einfachen Taschenrechner meint, dass man nicht eine Art History der letzten 3 oder 4 berechneten Werte im Display sieht.
So oder so habe ich schon 3 Matheklausuren mit meinem TR gemacht und keine Probleme gehabt. Und nur wegen dem Satz in dem PDF leg ich mir auch keinen neuen TR zu ;)
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