Übung 3. H1

oreon
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Übung 3. H1

Beitrag von oreon »

Hallo,

zu a)
Sollte das kleine phi nicht eigentlich ein großes sein?

zu c)
Sollte hier nicht auch von nicht negativen Hornformeln ausgegangen werden?
Wenn die Menge auch negative Hornformeln enthält, würde sich ja trivial die leere Klausel ergeben können.
zB. Hornklauselmenge: {{p},{nicht p}}???

Vielen Dank

kartzow
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Re: Übung 3. H1

Beitrag von kartzow »

In der a) sind alle kleinen \(\varphi]\) natuerlich eigentlich \(\Phi\)


Bei c) meinen wir natuerlich auch nur nicht-negative Hornformeln, das ist etwas unpraezise.

oreon
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Re: Übung 3. H1

Beitrag von oreon »

Vielen Dank erstmal, aber wir hätten da noch eine weitere Verständisfrage.

Diesmal zur H1b), bzw. zur Defintion vom minimalen Modell aus a)

Nach dieser Defintion dürfte es überhaupt keine Formelmenge geben, die kein minimales Modell besitzt.
Selbst wenn die Menge aller Modelle leer ist, ist nach dieser Definition das minimale Modell \(I_0(p)=1\) für jedes p.

Was haben wir hier falsch verstanden?

Danke für die Hilfe

LordHoto
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Re: Übung 3. H1

Beitrag von LordHoto »

oreon hat geschrieben:Nach dieser Defintion dürfte es überhaupt keine Formelmenge geben, die kein minimales Modell besitzt.
Selbst wenn die Menge aller Modelle leer ist, ist nach dieser Definition das minimale Modell \(I_0(p)=1\) für jedes p.
Kleiner Gedanke von meiner Seite: Was ist denn der Unterschied von Phi in der a und der b? (Ich denke darauf setzt auch der Hinweis in Klammern an).
Compiler 1 Tutor WS 12/13

kartzow
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Übung 3. H1 b)

Beitrag von kartzow »

Ihr habt recht, das minimale Modell, wie es definiert ist, gibt es natuerlich immer.
Aber natuerlich wollen wir eine Interpretation nur dann "minimales Modell" nennen, wenn es auch ein Modell ist.

In diesem Sinne lautet die Aufgabe also: "Finden sie eine Formelmenge, deren minimales Modell kein Modell dieser Formelmenge ist!"

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