Konstruktive Kritik an der Klausur

samarafim
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Konstruktive Kritik an der Klausur

Beitrag von samarafim »

Hallo,

Da ich bereits bei der Zwischenklausur verpasst habe, konstruktive Kritik zu äußern, möchte ich mich jetzt dazu äußern.

Der Kritik bezüglich der Zwischenklausur kann ich mich im Allgemeinen anschließen. Kurz gesagt: Die Zeit war viel zu knapp.

Bei der Endklausur war der Zeitrahmen wesentlich entspannter gesetzt. Ich würde schon fast sagen: ZU gutmütig. Ich hatte zwischendurch das Gefühl, dass die Klausur viel zu gut läuft.
An dieser Stelle möchte ich ein großes Lob an die Veranstalter aussprechen: Die Depression nach der Zwischenklausur wurde mit der Endklausur erfolgreich wieder "wett" gemacht.

Dennoch wäre es mir wesentlich lieber gewesen, beide Klausuren wären vom Schwierigkeitsgrad (dazu zähle ich auch den Zeitfaktor) ein Mittelding zwischen Zwischen- und Endklausur gewesen. Dadurch, dass die Zwischenklausur so schlecht ausgefallen ist, haben sich (denke ich) viele sehr verrückt gemacht und bei der Endklausur unter Druck gesetzt. Es hieß zwar von offizieller Seite nach der Zwischenklausur, man solle sich nicht verrückt machen und man bemühe sich, die Endklausur besser zu gestalten, doch den inneren Druck nimmt eine solche Aussage nicht wirklich, wenn man bei der Zwischenklausur schlecht abgeschnitten hat.
Dadurch dass die Zwischenklausur so "schwer" (Zeitmangel) war, ist es auch (meiner Meinung nach) kaum möglich, eine gute Note in dem Fach zu erreichen (da ja beide Teilklausuren gleichgewichtig sind), wenn man nicht gerade die Vorlesung zum zweiten Mal hört und/oder bereits ein Genie in diesem Fachbereich ist. Ich weiß, dass der Bonus die Noten noch einmal aufbessert, aber meiner Empfindung nach sollte der Bonus nicht als "Ausrede" gelten, eine Klausur schwerer zu gestalten.
An den guten Willen der Veranstalter möchte ich an dieser Stelle aber dennoch glauben ;-)

Ein weiterer Kritikpunkt, den ich anbringen möchte, sind die mangelnden Übungsmaterialien. Ich weiß, dass solche immer mit (teils erheblichen) Mehraufwand verbunden sind, aber ich möchte es dennoch zur Sprache bringen. Mit nur zwei Übungen (und nur zwei/drei Vorlesungssätzen) zur Klausurvorbereitung fühlte ich mich mehr als unwohl. Zu der Datenpfad-/Steuerwerkaufgabe gab es auch nur eine einzige Übung (in der Wiederholungsvorlesung), die zudem noch genau dieselbe Aufgabenstellung enthielt, wie bereits eine ältere Übung aus dem Vorjahr.

Mein letzter Punkt: Die Uhrzeit. Während ich es bei der Zwischenklausur noch irgendwie verstanden habe, dass die Klausur zu so später Zeit angesetzt wurde (weil ja noch Vorlesungs-Zeit war), so fand ich es "blöd", dass man die Endklausur auch zurselben Zeit geschrieben hat.
18 Uhr ist denke ich für die Meisten eine Art "Totzeit", zu der man sich nur sehr schlecht konzentrieren kann. Viele sind den ganzen Tag nervös und können mit dem Tag nichts anfangen; hier spielt noch einmal das Thema "Nervosität aufgrund der Zwischenklausur" mit rein.
Deswegen würde ich die Veranstalter bitten, die Klausuren nächstes Mal möglichst früh (Vormittags/Mittags) anzusetzen. Natürlich ist das organisatorisch nicht immer möglich.

Alles in Allem war ich aber (dennoch) sehr zufrieden mit der Veranstaltung und ich bedanke mich für das nette Semester :)
Ich drücke allen die Daumen, dass sie die Klausur nach ihren Vorstellungen gemeistert haben.

Freundliche Grüße

jls
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Re: Konstruktive Kritik an der Klausur

Beitrag von jls »

Kann mich nur anschließen, die Veranstalter haben sich Mühe gegeben, die Gesamtklausur durch die 2te Teilklausur (besonders zeitlich) fair zu gestalten. Das ist auch gut gelungen; ich habe mich beim Vorbereiten allerdings auch etwas unsicher gefühlt, der Videocontroller selbst sollte ja auch nicht drankommen und zur systematischen Konstruktion gab es nur ein einfaches Beispiel und die Bresenham-Aufgabe. Ich persönlich fand mich daher bei der ersten Teilklausur sogar sicherer (konnte alle Aufgabentypen vorher einüben), mit beiden zusammen sollte es aber reichen.

Abschließend noch, danke dass die Kritik der Studenten nach der ersten Teilklausur beherzigt wurde.

Thorti
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Re: Konstruktive Kritik an der Klausur

Beitrag von Thorti »

Vielen Dank für die konstruktive Kritik.

Gruß
Thorsten
Assistent zur Vorlesung TGDI im WS 11/12

DanielSchoepe
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Re: Konstruktive Kritik an der Klausur

Beitrag von DanielSchoepe »

samarafim hat geschrieben: Mein letzter Punkt: Die Uhrzeit. Während ich es bei der Zwischenklausur noch irgendwie verstanden habe, dass die Klausur zu so später Zeit angesetzt wurde (weil ja noch Vorlesungs-Zeit war), so fand ich es "blöd", dass man die Endklausur auch zurselben Zeit geschrieben hat.
18 Uhr ist denke ich für die Meisten eine Art "Totzeit", zu der man sich nur sehr schlecht konzentrieren kann. Viele sind den ganzen Tag nervös und können mit dem Tag nichts anfangen; hier spielt noch einmal das Thema "Nervosität aufgrund der Zwischenklausur" mit rein.
Deswegen würde ich die Veranstalter bitten, die Klausuren nächstes Mal möglichst früh (Vormittags/Mittags) anzusetzen. Natürlich ist das organisatorisch nicht immer möglich.
Also die Ansicht teile ich so nicht. 18:00 fande ich als Klausurzeit weitaus angenehmer als Klausuren um 9:00 oder 10:00 (oder gar noch früher). Gerade in unserem Studiengang dürfte ich mit dieser Meinung bestimmt nicht alleine sein :).

Thorti
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Re: Konstruktive Kritik an der Klausur

Beitrag von Thorti »

Ein Kommentar zu der Uhrzeit:
Wie schon gesagt bekommen wir die Termine vorgegeben und haben darauf leider keinen Einfluss.
Assistent zur Vorlesung TGDI im WS 11/12

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