6. Übung

jueziman1
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6. Übung

Beitrag von jueziman1 »

Es geht um die Aufgabe 2. Für die Zustände state und next_state wurden jeweils 4 Bit verwendet. Hat das irgendeinen Hintergrund, den ich momentan noch nicht erkenne? Denn 2 Bit Register sollten doch eigentlich ausreichen, oder ?

reg [3:0] state, next_state;
reg eis;

The One and Only Markus
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Re: 6. Übung

Beitrag von The One and Only Markus »

Es wurde halt ne One-Hot-Codierung verwendet (http://de.wikipedia.org/wiki/1-aus-n-Code). Prinzipiell gehts natürlich auch mit 2 Bits, aber aus Gründen der Rednundanz nimmt man wohl gerne eine Codierung mit größerer Hammingdistanz.

Christoph-D
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Re: 6. Übung

Beitrag von Christoph-D »

Der Vorteil bei one-hot-kodierung ist, dass der state praktisch schon dekodiert vorliegt und daher die delays ziemlich niedrig sind, man die Einheit also sehr hoch takten kann. Nachteil ist der hohe Bedarf an flipflops, der ist dann identisch mir der Anzahl der states.
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Drudge
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Re: 6. Übung

Beitrag von Drudge »

Wieso braucht man beim Zustandsdiagramm eigentlich den Zustand Grundpos???
Man könnte doch auch darauf verzichten, da der Zustand von Wait1a nach Wait1b nur dann wechselt, wenn Anschlag3 [E3] wahr ist.

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oren78
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Re: 6. Übung

Beitrag von oren78 »

hallo miteinander,

hab 'ne frage zu der Aufgabe 2 a), ich weiß jetzt nicht ob's schon gefragt wurde, habe es zumindest nicht gesehen...

also, warum wird X_0 als Eingabe beim Zustandsgraphen modelliert??

betrachtet man das ganze wie in der realen welt, so haben wir keine 0 Cent Münze, somit also auch natürlich keine solche mögliche Eingabe...wäre es dramatisch wenn ich den graph also ohne X_0 angeben würde??

und noch was kleines, ich hoffe mal es ist kein fehler wenn man `'n parr überflüssige redundanzen im graph hat oder gibts da etwa punktabzug in der klausur deswegen?
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Re: 6. Übung

Beitrag von marlic »

In Ordnung, kein X0.

Wie kodierst du dann, dass im letzten Takt kein Einwurf erfolgt ist?
(Keine rhetorische Frage sondern echtes Interesse ;) )
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Re: 6. Übung

Beitrag von oren78 »

marlic hat geschrieben:Wie kodierst du dann, dass im letzten Takt kein Einwurf erfolgt ist?
was genau meinst du jetzt mit letzten takt ???
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Re: 6. Übung

Beitrag von marlic »

Naja, das ganze soll doch ein Automat werden.

Und der ist nunmal getaktet.
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Drudge
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Re: 6. Übung

Beitrag von Drudge »

na so: (~X50 & ~X100) ^^

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Re: 6. Übung

Beitrag von MisterD123 »

~X50 & ~X10 gilt aber immer wenn der benutzer grade mal nicht die münzen genausoschnell einschmeißt wie dein takt geht (*g*), weiß grad nich mehr wie der zustandsgraph aussah aber vllt gibt das dann ein problem.

Drudge
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Re: 6. Übung

Beitrag von Drudge »

ja und.... das soll es doch... oder hast du mal in einen automaten ne null-cent-münze eingeworfen?
wenn keine münze zu einem takt eingeworfen wird, dann landet man wieder im selben zustand... ist doch genau das was wir wollen, oder irre ich mich da?

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Re: 6. Übung

Beitrag von marlic »

Also, die X50 und X100 sind ja noch nicht mal einzelne Bits sondern als Parameter kodierte Werte der Eingänge.

Würde man dann X50 als 10 und X100 als 01 kodieren, könnte man X0 als 00 kodieren, dann wäre es im prinzip das, was ihr mit ~X50 & ~X100 angedeutet habt.
Allerdings ist es ja auch vollkommen egal, welche Kodierung man benutzt. Man muss nur irgendwie darstellen können, dass im letzten Takt keine Münze eingeworfen wurde - was halt dieses X0 macht.

Hast dus verstanden, Oren?
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Re: 6. Übung

Beitrag von oren78 »

marlic hat geschrieben:Allerdings ist es ja auch vollkommen egal, welche Kodierung man benutzt. Man muss nur irgendwie darstellen können, dass im letzten Takt keine Münze eingeworfen wurde - was halt dieses X0 macht.
hi michi,

also damit ich's mal festhalten kann, der automat rückt ERST DANN ein eis raus wenn 1,50 ODER mehr eingeworfen wurde, also reicht es doch nur diese beiden münzen zu modellieren, oder nicht?
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Re: 6. Übung

Beitrag von Trendopfer »

marlic hat geschrieben:Naja, das ganze soll doch ein Automat werden.

Und der ist nunmal getaktet.
Mal ne Anfängerfrage: Wenn wir einen Automaten modellieren sollen, ist da generell ein Takt zu implementieren?? Ich habe die 2. Aufgabe vom 6. Übungsblatt nämlich ohne Takt implementiert da ich dachte dass beim Mealy Automat die Ausgabe direkt vom Eingang beeinflusst wird...richig??
Oder steckt das mit in der Definiton eines Automaten dass er einen Takt hat??

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Re: 6. Übung

Beitrag von Drudge »

Natürlich brauchst du einen Takt. Bei allen Automaten gibt es Zustände die irgendwie gespeichert werden müssen und bedingen doch damit einen Takt,
auch wenn die Ausgabe zusätzlich von der Eingabe abhängt.

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