System-Sequenzdiagramm

rindphi
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System-Sequenzdiagramm

Beitrag von rindphi »

Hey!

Ich habe eine Verständisfrage. Auf Wikipedia habe ich folgendes Zitat gefunden, das eine meiner Vermutungen bestätigt:
"All systems are treated as a black box; the diagram places emphasis on events that cross the system boundary from actors to systems."
Heißt das, dass ein Systemsequenzdiagramm GENAU ZWEI Lifelines besitzt: Eine für den User (":User") und eine für das System als Blackbox (":System")? In den Folien wurde das nicht genau so gesagt, weshalb ich mir nicht sicher bin. Wir haben momentan drei Lifelines (also noch eine zusätzliche für das System), was das Blackbox-Prinzip natürlich verwässert.
Weiß da jemand genaueres?

Grüße,
Dominic

Johannes
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Re: System-Sequenzdiagramm

Beitrag von Johannes »

Hey,

es gibt genau 2 Lebenslinien, einmal der Benutzer und einmal das System. Es geht darum, die Interaktion des Benutzers mit dem System zu modelieren. Dabei wären interne Abläufe im System für das Model unwichtig und würden den Leser eher verwirren, als das es was nützen würde.

Viele Grüße
Johannes

Edit: Ich hab nochmal kurz recherchiert. Systemsequenzdiagramme bestehen üblicherweise nur aus Benutzer und System. Bei Bedarf können aber auch weitere Komponenten hinzugefügt werden. Für die Aufgabenstellung sollte dies allerdings gut begründet werden.

eichberg
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Re: System-Sequenzdiagramm

Beitrag von eichberg »

Ganz allgemein gilt: Ein Systemsequenzdiagram soll veranschaulichen, wie die Interaktion zwischen einem Nutzer und dem System bzw. mit den Systemen und ggf. zwischen den Systemen aussieht. Wie bereits in der Vorlesung gesagt: Jedes System hat seine eigene Darstellung und es ist durchaus möglich, dass es mehrere Systeme (inkl. Lebenslinien) gibt (POS System, Tax System, Personal Management System,...).
Viel wichtiger als die Frage nach der "korrekten/maximalen" Anzahl der Lebenslinien ist jedoch die Frage danach was ich gerade darstellen will und was hilft mir beim Verständnis?

Da wir Systemsequenzdiagramme auf der Basis (der Main Success Story) von Use Cases erstellen, werden Sie in den allermeisten Fällen mit der Darstellung eines Aktors und eines Systems auskommen.

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