Nachklausur Winter 2009 t-Test

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mad_moses
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Nachklausur Winter 2009 t-Test

Beitrag von mad_moses »

Hi,

hat jemand den t-Test der Nachklausur Winter 2009 mal gerechnet?

Ich komme auf einen t wert von sqrt(3), also ca 1,73 und einem Freiheitsgrad von 6. Dieser
Wert ist nicht in der Tabele. Was kann ich jetzt aussagen? Nicht signifikant? Steht dazu
was in den Folien? Ich finde irgendwie nichts zu diesem Fall, man prueft ja nur auf
groesser oder gleich...

Oder hab ich mich verrechnet?

Gruesse
¯\(°_o)/¯

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UdoWeber
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Re: Nachklausur Winter 2009 t-Test

Beitrag von UdoWeber »

Habe es jetzt selber nicht gerechnet, kann ich später mal machen, wenn aber der t-Wert nicht >= Wert in Tabelle dann ist das Ergebnis nicht Signifikant. Das würde bedeuten H0 ist nicht widerlegt. Dies bedeutet aber ->nicht<- H1 ist falsch!

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UdoWeber
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Re: Nachklausur Winter 2009 t-Test

Beitrag von UdoWeber »

Habe mal kurz geschaut, das findest du in der Folie hcs-2010-0430.pdf

auf Seite 47
Auswertung des t-Wertes:
Die Differenz zwischen zwei Mittelwerten ist signifkant, wenn der
t-Wert größer oder gleich dem Wert in der Tabelle ist
bzw. Seite 42
Aussage: nicht signifkant -> H1 ist falsch
Antwort: absolut falsch, das einzige, was man aussagen kann ist, dass H0 nicht widerlegt ist

b00m3r
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Re: Nachklausur Winter 2009 t-Test

Beitrag von b00m3r »

Kann es sein das in der Klausur ein Fehler ist. Wir dürfen in der Klausur keine Taschenrechner benutzen, deshlab sind die Tabellen ja eigentlich schon fertig ausgefüllt.

Um die Std.abweichung zu berechnen muss man nun wurzel (2 2/3) berechnen ... in der Aufgabe steht jedoch als Tipp Wurzel(4/3) müsste es nicht 8/3 sein ...
Das berechnen einer Wurzel ohne Taschenrechner ist mir nicht möglich :) deswegen wollte ich mal wissen ob das ein Druckfehler ist oder ich einen Fehler mache ?

Gruß

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UdoWeber
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Re: Nachklausur Winter 2009 t-Test

Beitrag von UdoWeber »

Da hast Du dich wohl verrechnet, also die 6 Schritte sind:

1. Daten --> vorhanden
2. Mittelwert --> schon ausgerechnet
3. Varianz --> schon ausgerechnet

4. Varianz des Unterschieds der Mittelwerte:
Varianz.d = Varianz.A / n + Varianz.B / n = 4 2/3 / 4 + 2/3 / 4 = 4/3

5. Standardabweichung berechnen:
Standardabweichung = Wurzel(Varianz.d) = Wurzel(4/3) nach Tipp --> 1,15

6. t-Wert berechnen:
t = (Mittelwert.A - Mittelwert.B) / Standardabweichung = 2 / 1,15 = 1,739

Freiheitsgrad Anz.A + Anz.B - 2 = 6

1,739 ist also kleiner als 1,943(Wert in der Tabelle) -> nicht Signifikant (siehe vorheriger Post)

André R.
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Re: Nachklausur Winter 2009 t-Test

Beitrag von André R. »

Woher habt ihr denn die Winter 09 Klausur?
Auf der Homepage gibts doch nur bis 08wdh.

Wäre Dankbar für Link hier oder per PN.

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UdoWeber
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Re: Nachklausur Winter 2009 t-Test

Beitrag von UdoWeber »

Schau mal was auf der Klausur 08wdh oben drauf steht ;) Die Nachklausur wurde halt 2009 geschrieben ... leicht verwirrend!

linn
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Re: Nachklausur Winter 2009 t-Test

Beitrag von linn »

Hab zu der Aufgabe auch noch ein paar Fragen:

Wofür die dritte Spalte mit mit der Differenz? Die brauch man doch garnicht!?
der Mittelwert der Differenzen wird mit 4 angegeben, aber (2+4+2+0) / 4 = 2.
Die Varianz der Differenzwerte stimmt auch nur, wenn man mit dem Mittelwert 2 rechnet.

Und was hat es mit dem paired und unpaired t-test auf sich.
Unpaired war die Variante bei der man den t wert über sigma_x und sigma_y berechnet und paired die Variante mit sigma_z?
Ist paired / unpaired gleichbedeutend mit with-in group / between-group ?

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Tigger
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Re: Nachklausur Winter 2009 t-Test

Beitrag von Tigger »

Also für den geforderten Test ist die letzte Spalte in der tat sinnlos. Die 4 ist anscheinend ein Fehler.
Die paired variante ist in der tat die mit sigma_z.
Wann man was verwendet würde mich aber auch brennend interessieren. Bei älteren Klausuren wird vor meist gefragt, welchen man verwenden sollte. Gibts da prinzipiell falsche antworten, oder muss man das nur begründen. Muss für einen Paired Test wirklich mit between groups gearbeitet werden oder reicht es aus, wenn beide Testgruppen gleich groß sind? Prinzipiell arbeitet es sich ja bei gegebenen werden mit paired test viel schöner. Vor allem weil man nicht die Wurzel aus der der Summe zweiter Brüche ziehen muss, sondern nur noch aus dem Nenner.

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UdoWeber
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Re: Nachklausur Winter 2009 t-Test

Beitrag von UdoWeber »

Also im Prinzip geht es bei Paired und Unpaired darum ob eine Gruppe beide Tests, also A und B gemacht hat oder eine Gruppe in zwei geteilt wurde und die eine Hälfte die Spalte A und die andere die Spalte B gemacht hat.

Beispiel aus der Übung war der Geschwindigkeitsvergleich zwischen Touchscreen und Maus:
Sind es jetzt 10 Leute und jeder bedient das Programm einmal mit Maus und einmal via Touchscreen wäre es ein paired t-Test.
Sind es 20 Leute in zwei Gruppen und 10 bedienen es mit der Maus und 10 mit dem Touchscreen wäre es ein unpaired t-Test

In beiden Fällen würde die kleine Tabelle in der Aufgabe gleich aussehen und welchen man nehmen muss ist nur aus der Aufgabestellung ersichtlich.
Deshalb auch die Spalte mit den Differenzen, falls es ein paired t-Test wäre, bräuchte man diese. Die Tabelle soll also so nicht gleich info darüber geben wie es gerechnet wird.

Alles IMHO ;)

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