Student's t-test, Aufgabe aus den Folien

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apulix
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Student's t-test, Aufgabe aus den Folien

Beitrag von apulix »

Hallo,

ich habe versucht die Aufgabe aus den Folien vom 21.4., F. 50 mit den beiden gegebenen Verfahren zu rechnen, kriege mit denen aber völlig unterschiedliche Ergebnisse raus. Beim einen ist der Unterschied gar nicht Signifikant (erst am einem Niveau von 20%) und beim anderen hoch signifikant (vll. sogar über 5% hinaus). Hat vielleicht sonst noch jmd. die Aufgabe nachgerechnet und etwas besseres heraus bekommen? Oder sind die beiden Tests gar nicht identisch und können auch unterschiedliche Ergebnisse liefern? Wobei selbst dann der Unterschied doch arg groß wäre.
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raistlin
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Re: Student's t-test, Aufgabe aus den Folien

Beitrag von raistlin »

variante 1 ist unpaired
variante 2 ist paired

das heist wenn Bedingung 1 und Bedingung 2 zusammenhängen dann musst du Variante 2 machen ansonten Variante 1
=> Variante 1 und 2 sind nicht equivalent und sollen unterschiedliche Ergebnisse liefern

Also wenn z.B. mehrere Testpersonen den selben Test gemacht haben und es sollen die Ergebnisse verglichen werden dann kann man Variante 2 benutzen da beide die selben Bedingungen hatten

Stichwort beetween groups(Variante 1), within group(Variante 2)

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apulix
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Re: Student's t-test, Aufgabe aus den Folien

Beitrag von apulix »

Jein, die unpaired-Variante kann man in beiden Fällen anwenden, also auch wenn die Ergebnisse gepaart werden können. Mich wundert es nur, dass dann so unterschiedliche Ergebnisse rauskommen.
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mba
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Re: Student's t-test, Aufgabe aus den Folien

Beitrag von mba »

Je nach T-Test Art, 1. Version oder 2. Version, kann es im ersten Fall sein, dass es significant ist und im zweiten nicht significant. Dies ist absolut möglich und berechtigt. Eine Aufgabe die dies aufgreift, gab es auch in einer der Klausuren. Der Fall wurde in der Sprechstunde besprochen.

P.S.: Jeder der beiden Versionen ist anwendbar, die Frage liegt darin, welche mehr Sinn macht, s. alte Klausuren T-Test.
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