Frage zu Folgen (Übung 3)

empe
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Frage zu Folgen (Übung 3)

Beitrag von empe »

In Übung 3 sollen wir uns ja mit Folgen beschäftigen.
Nun ist meine Frage ob folgendes schon nach unserer Definition in der Vorlesung gilt:

"Sei D ein Wertebereich und d aus D. Dann ist (d) = ((), d)."

Oder wäre das eine zusätzliche Konvention, die ich einführen muss, wenn ich sie benutzen will?
Oder ist das sogar so großer Unsinn, dass es weder per Definition gilt, noch von mir eingeführt werden darf?

Benjamin Blümchen
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Re: Frage zu Folgen (Übung 3)

Beitrag von Benjamin Blümchen »

Hi,

ich denke das darf so verwendet werden, oder gibt es andere Meinungen?

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oren78
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Re: Frage zu Folgen (Übung 3)

Beitrag von oren78 »

laut dem assistenten (haben wir vor einigen wochen in einer sprechstunde geklärt) gilt: \((a) = a\) falls \(\lbrace a \rbrace ^{1}\) gilt
"Unter allen menschlichen Entdeckungen sollte die Entdeckung der Fehler die wichtigste sein.", Stanisław Jerzy Lec

schuster
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Re: Frage zu Folgen (Übung 3)

Beitrag von schuster »

Hallo zusammen,
empe hat geschrieben:In Übung 3 sollen wir uns ja mit Folgen beschäftigen.
Nun ist meine Frage ob folgendes schon nach unserer Definition in der Vorlesung gilt:

"Sei D ein Wertebereich und d aus D. Dann ist (d) = ((), d)."

Oder wäre das eine zusätzliche Konvention, die ich einführen muss, wenn ich sie benutzen will?
Oder ist das sogar so großer Unsinn, dass es weder per Definition gilt, noch von mir eingeführt werden darf?
Sie dürfen d=(d)=((),d) verwenden.

Beste Grüße,

Dieter Schuster

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m_stoica
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Re: Frage zu Folgen (Übung 3)

Beitrag von m_stoica »

Warum ist im Lösungsvorschlag zur Aufgabe 1.1 eigentlich die Regel:
remove(a, d) = a für a \(\in\) D \ {d} ?
Die anderen 4 Regenl reichen doch auch völlig aus.

mister_tt
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Re: Frage zu Folgen (Übung 3)

Beitrag von mister_tt »

Du meinst, weil man das \(remove(a, d) = a\) auch so auflösen könnte \(remove(((), a), d) = (remove((), d), a) = ((), a)\)? Dann steht da aber nicht das gleiche... Weiß nicht, ob man das einfach so zu \(a\) vereinfachen darf...

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oren78
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Re: Frage zu Folgen (Übung 3)

Beitrag von oren78 »

mister_tt hat geschrieben:Du meinst, weil man das \(remove(a, d) = a\) auch so auflösen könnte \(remove(((), a), d) = (remove((), d), a) = ((), a)\)? Dann steht da aber nicht das gleiche... Weiß nicht, ob man das einfach so zu \(a\) vereinfachen darf...
nein kann man nicht !

Sei D = {1,2}, l = (1), d = 2 dann hast du ein problem, mit remove(l,d) ohne die besagte regel...
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m_stoica
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Re: Frage zu Folgen (Übung 3)

Beitrag von m_stoica »

schuster hat geschrieben: Sie dürfen d=(d)=((),d) verwenden.

Beste Grüße,

Dieter Schuster
Warum sollte dann dein Beispiel noch Probleme bereiten?
l=(1)=((),1)

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oren78
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Re: Frage zu Folgen (Übung 3)

Beitrag von oren78 »

m_stoica hat geschrieben: Warum sollte dann dein Beispiel noch Probleme bereiten?
l=(1)=((),1)
hast du versucht das mal auszuwerten...?? Also selbes Beispiel wie vorhin: D = {1, 2} l = (1), d = 2
Es gelten NUR die folgenden 4 Regeln (also ohne die Regel 3.) die du entfernen möchtest):

\(1.) \; remove((\;), d) = (\;)\) mit: \(d \in D\)
\(2.) \; remove(d, d) = (\;)\) mit: \(d \in D\)
\(4.) \; remove((l, d), d) = remove(l, d)\) mit: \(d \in D, l \in D^{*}\)
\(5.) \; remove((l, a), d) = (remove(l, d), a)\) für: \(a \in D, l \in D^{*}\) mit \(a \neq d\)

von dir entfernt: \(3.) \; remove(a, d) = a\) für: \(a \in D\) mit: \(d \in D\)
wir werten also aus: remove((1),2) \(\rightarrow\) remove((1),2) \(\rightarrow\) remove((1),2)\(\rightarrow\) .....

wie man hoffentlich erkennen kann: Endlosrekursion, weil keine der Regeln 1 - 5 (ohne die: 3) hier greifen kann!
hoffe es hat dir geholfen...
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Re: Frage zu Folgen (Übung 3)

Beitrag von m_stoica »

remove(1,2) = remove(((),1),2) \(\rightarrow\) (remove((),2), 1) \(\rightarrow\) ((),1) \(=1\)

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oren78
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Re: Frage zu Folgen (Übung 3)

Beitrag von oren78 »

hab noch vergessen zu sagen, das bei 4.) 5.) gelten soll: \(l \neq (\;)\) ansonsten wäre das programm nicht deterministrisch...
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Re: Frage zu Folgen (Übung 3)

Beitrag von m_stoica »

okay in der lösung steht halt auch nichts von "l != ( )"

Warum sollte es außerdem schlimm sein, wenn es nicht deterministisch ist?

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Dickinson4o
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Re: Frage zu Folgen (Übung 3)

Beitrag von Dickinson4o »

m_stoica hat geschrieben:okay in der lösung steht halt auch nichts von "l != ( )"

Warum sollte es außerdem schlimm sein, wenn es nicht deterministisch ist?
naja, weil dein programm dann nicht wüsste was er nun genau machen soll, wenn es mehrere optionen hätte
den aktuellen parameter auszuwerten...

empe
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Re: Frage zu Folgen (Übung 3)

Beitrag von empe »

Wenn man Regel 3 rauswirft, muss man konsequenterweise auch Regel 2 rauswerfen. Das war auch der Grund für diesen Thread und weil (d)=((),d) verwendet werden kann, kann man das so machen:

\(1.) \; remove((\;), d) = (\;)\) mit: \(d \in D\)
\(4.) \; remove((l, d), d) = remove(l, d)\) mit: \(d \in D, l \in D^{*}\)
\(5.) \; remove((l, a), d) = (remove(l, d), a)\) für: \(a \in D, l \in D^{*}\) mit \(a \neq d\)

Das ist dann auch eindeutig/deterministisch.

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