Vorlesungsaufzeichnungen

Wambolo
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Vorlesungsaufzeichnungen

Beitrag von Wambolo » 25. Okt 2009 21:59

Hallo liebe Veranstalter,

ich finde es super, dass die Vorlesungen aufgezeichnet werden - allerdings möchte ich hierzu noch einen Verbesserungsvorschlag machen
und zwar wäre es schön wenn man neben dem Dozenten noch die aktuelle Folie + Stifteingaben sehen könnte, so wie das
bspw. mit Lecturnity möglich ist. Meiner Meinung nach würde das den Wert der Aufzeichnung deutlich erhöhen.

kde
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Re: Vorlesungsaufzeichnungen

Beitrag von kde » 25. Okt 2009 22:08

Ich schließe mich der Anfrage an. In NCS und aktuell GDI1 klappt das ja auch ganz gut mit der Folieneinblendung.
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cracker2010
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Re: Vorlesungsaufzeichnungen

Beitrag von cracker2010 » 25. Nov 2009 13:06

Ja, aber dann müsste man ja von der schönen Eigenentwicklung abstand nehmen und sich zur Konkurrenz bekennen. Oder man müsste Arbeit investieren und dieses Aufnahmeprogramm auf diesem MHL oder wie das Teil heißt installieren. Wie auch immer, es wäre ein Bekenntnis, dass es eben nicht so super toll ist. Finde die Aufzeichnungen so relativ unbrauchbar, da man weder sieht, auf welcher Folie man gerade ist, noch die Stiftbewegungen verfolgen kann. Da kann man sich auch gleich das Bild sparen und die Aufzeichnungen als MP3 bereitstellen.

Sorry, wenn das jetzt extrem hart rüber kommt, aber irgendwie werde ich das Gefühl nicht los, dass sich die Informatiker mit Vorliebe abgrenzen und ihr eigenes Ding drehen wollen, statt sich der Masse anzuschließen, wo man zumindest in dem Bereich eine bessere Qualität bieten kann. Überall reichen HRZ-Accounts, bei den Informatikern müssen es RBG-Accounts sein. Überall wird bei Aufzeichnungen, zumindest was ich so mitbekommen habe, auf Lecturnity zurückgegriffen, in den Piloty-Räumlichkeiten nutzt man den MHL. Das finde ich insgesamt doch ziemlich nervig.

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Re: Vorlesungsaufzeichnungen

Beitrag von dEeP-fRiEd » 25. Nov 2009 13:49

cracker2010 hat geschrieben:Ja, aber dann müsste man ja von der schönen Eigenentwicklung Abstand nehmen und sich zur Konkurrenz bekennen.
Also soweit ich weiß unterstützt die DLH (digital lecture hall) auch das speichern / weitergeben der annotierten/bemalten Folien, nur wird das leider selten genutzt (hatte erst in einer Veranstaltung das Glück).

Allerdings funktioniert das auch nicht in der Art wie Lecturnity das macht; sprich die Folien werden nicht mit der Video/Ton Aufzeichnung verknüpft. (Kann man dann aber zumindest parallel dazu manuell durchblättern.)
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Re: Vorlesungsaufzeichnungen

Beitrag von cracker2010 » 25. Nov 2009 14:06

Also bei NCS wurde nicht DLH benutzt. Ob das jetzt der Lecturnity-Recorder war oder ein anderer, kann ich nicht sagen. Ich weiß nur, dass dieser Recorder auch in anderen Vorlesungen verwendet wird. Und wenn die DLH nicht so funktional und oder komfortabel ist, wie andere Produkte, die Uniweit im Einsatz sind, sollte man eben umsteigen oder es eben so weiterentwickeln, dass sie den andern Produkten ebenbürtig sind. Kann es ehrlich gesagt eh nicht verstehen, wieso man unbedingt was anderes, eigenes machen muss, wenn die Uni viel Geld für Produkte ausgibt (die auch funktionieren), nur um eben nicht diese Produkte nutzen zu müssen.

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Re: Vorlesungsaufzeichnungen

Beitrag von RomanMertyn » 26. Nov 2009 13:46

Digital Lecture Hall ist ein Projekt des Fachgebiets Telekooperation, wenn es euch etwas daran nicht gefällt, könnt ihr mithelfen, es zu verbessern.
Ein gutes Shared Whiteboard können die meisten von euch schon implementieren :D
Hier sind die weiterführende Informationen:
http://www.tk.informatik.tu-darmstadt.d ... -hall-dlh/
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Re: Vorlesungsaufzeichnungen

Beitrag von Fl4sh » 29. Nov 2009 23:14

Ja, ok... Aber welche Vorteile bringt denn jetzt wirklich diese Eigenentwicklung, wenn es das ganze schon - funktionierend - gibt?

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Re: Vorlesungsaufzeichnungen

Beitrag von RomanMertyn » 30. Nov 2009 00:04

Fl4sh hat geschrieben:Ja, ok... Aber welche Vorteile bringt denn jetzt wirklich diese Eigenentwicklung, wenn es das ganze schon - funktionierend - gibt?
:D Wiso dann Informatik studieren, es gibt doch für alles schon ein Programm oder Tool oder sonst noch was.
Da verweise ich gerne auf die Vorlesung Grundlagen der BWL 1 besonders an die Definitionen von Bedarf, Bedürfnisse usw.
Diese hier gefählt mir auch:
...werden Bedürfnisse als Empfindungen eines Mangels in Verbindung mit dem Wunsch, ihn zu beheben, definiert.
Ich musste vor kurzem eine Recherche über die Software machen müssen, für ein Seminarraum. Es ging darum "free hand"-Notizen auf einem Wacom-Display, eines Professors den Studenten zu Verfügung zu stellen. Die Zuordnung der Notizen zu den Folien war noch nicht mal gefordert, geschweige den Video oder Audio aufnahmen. Lange Rede, kurzer Sinn: Ich habe es nicht geschafft eine Software zu finden, die tatsächlich alle Anforderungen erfühlte. Und das nach 2 Wochen Arbeit(20 Arbeitsstunden).

Vorteile:
Forschung wird vorangetrieben.
Studente können ihre Skills bei der Arbeit an diesem Projekt verbessern.
Studente der späteren Generationen profitieren davon.
Uni kann Lizensgebühren für die Software sparen.
Elite-Uni Status wird durch solche Projekte bestätigt

Wenn man die aktuelle Entwicklungen mit dem Campus-Software ansieht, teilt die UNI-Leitung diese Ansicht nicht. Auch Lecturnity Software, Clix-System und FirstSpirit CMS sind bei weitem nicht perfect (mit FirstSpirit arbeite ich selbst, spreche also mit aus eigener Erfahrung) werden aber trotzdem eingesetzt und Lizensgebühren werden freulich gezahlt.
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Re: Vorlesungsaufzeichnungen

Beitrag von cracker2010 » 30. Nov 2009 13:00

Es ist lobenswert, dass man Probleme und Nachteile der von der TU eingekauften Mittel sieht und versucht diesen durch Eigenentwicklungen entgegen zu treten. Ebenso ist es lobenswert, die Studenten, die ja vornehmlich davon profitieren sollen, in die Entwicklungsarbeiten mit einzubeziehen. Aber bei allem Respekt, wir Studenten sind keine Versuchskaninchen! Bei uns geht es nicht darum, unsere Freizeit irgendwie auszugestalten, dass wir deshalb die TK1-Vorlesung besuchen, sondern darum etwas zu lernen, damit wir so gut wie möglich auf die Berufswelt vorbereitet sind, sei es in der Forschung oder in der Wirtschaft, und irgendwann unseren Abschluss erhalten. Die Uni bekommt dafür ja auch jährlich oder pro Semester, ich weiß das nicht mehr so genau, ca. 10.000€ pro Student vom Staat, also kann man doch wohl erwarten, dass die Lehre auch auf eine Art und Weise gestaltet wird, die für den Studenten optimal ist. Die TU Darmstadt an sich versucht dies auch so gut wie möglich umzusetzen, indem sie Lecturnity, Clix und ein Campus Management System eingekauft hat und den Studenten sowie den Lehrstühlen zur Verfügung stellt. Ob das nun optimale Lösungen sind, sei mal dahin gestellt. Ich kann daher nicht nachvollziehen, vor allem wenn man den Begriff Elite-Uni-Status ins Spiel gebracht wird, wieso man an der Stelle mit aller Macht gegen den Strom schwimmt und partout die bereitgestellten Mittel nicht verwenden will, obwohl die DLH entweder nicht den Funktionsumfang von Lecturnity bietet oder die Usability so schlecht ist, dass nicht einmal das Fachgebiet selbst den vollen Funktionsumfang ihrer Entwicklung in ihren Veranstaltungen einsetzt.

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Re: Vorlesungsaufzeichnungen

Beitrag von RomanMertyn » 30. Nov 2009 15:05

cracker2010 hat geschrieben:... sondern darum etwas zu lernen, damit wir so gut wie möglich auf die Berufswelt vorbereitet sind, sei es in der Forschung oder in der Wirtschaft, und irgendwann unseren Abschluss erhalten.
In Ihrem Berufswelt erwarten euch auch die heterogene Umgebungen und Problemstellungen für die ihr selbst die Lösungswege erarbeiten musst. Daher ist viel eher die Arbeit mit den verschiedensten Büchern,Papers und RFC'' angesagt als mit den aufgezeichneten Vorlesungen.

Folgender ist meine persönliche Meinung:
Und insgesamt finde ich diese Einstellung, einfach nur sch.... lecht. Ich weiß zwar, das seit dem einführen von Bachelor-Studiengängen das Leben von Studenten viel schwerer geworden ist. Die Studenten sollten aber dem Uni auch etwas zurück geben nicht nur etwas fordern.

Ihr habt diese UNI bestimmt bewusst ausgewählt. Nachgedacht, welcher Uniabschluss die meisten Vorteile bittet, welcher Uni den besten Ruf hat.
Und dieser Uni hat ihren Ruf durch seine Absolventen erhalten, nicht nur durch Professoren. Und diese Absolventen hatten noch nicht einmal DHL.

Ansonsten fragt doch mal direct den Herr Prof. Mühlhäuser in der Vorlesung, wieso Lecturnity nicht eingesetzt wird.
Er wird das bestimmt besser erklären können als ich.
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Re: Vorlesungsaufzeichnungen

Beitrag von Immanuel Schweizer » 1. Dez 2009 08:14

Morgen :)
Nur um diese Diskussion einmal abzukürzen.
Ich habe in Freiburg angefangen zu studieren (Hier wird Lecturnity entwickelt) und konnte dann beim Studium in Darmstadt auch nicht verstehen, weshalb diese teilweise auf eigene Lösungen setzen.
Wenn man aber Forschung im Bereich e-Learning machen will, dann muss man frei sein neue Ideen in Tools umzusetzen.
Das geht natürlich nur, wenn man eigene Software oder offene Software benutzt.

Eine Universität muss immer beides unter einen Hut bringen, Forschung und Lehre. Und die Forschung im Bereich "e-Learning" ist quasi die Schnittstelle. Forschung, um die Lehre zu verbessern.
Das dabei nicht immer alles funktioniert, ist ärgerlich, aber es ist auf dem Weg hin zu einer besseren Lösung, leider nicht zu vermeiden.
Und wer will den ernsthaft eine Monopolisierung des Markts für e-Learning Software?

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Re: Vorlesungsaufzeichnungen

Beitrag von guido » 1. Dez 2009 08:53

Ich nutze selbst aktiv Lecturnity (aus verschiedenen Gründen, die wenig mit DLH zu tun haben - mehr mit der "Mangelausstattung" des Audimax hinsichtlich Audio und Beamern). Sicherlich unterscheiden sich DLH und Lecturnity in einigen Punkten, und ich gebe auch gerne zu, dass derzeit die Aufzeichnung von Videos mit Lecturnity besser klappt als mit dem DLH.

Allerdings muss ich auch sagen, dass Lecturnity sich nicht wirklich gut bedienen lässt und ich froh bin, wenn ich es nicht mehr nutzen muss. Dies liegt nicht nur daran (wie oben teilweise angedeutet), dass es "eine fremde Software ist und das ist böse" - diese Einstellung finde ich sowieso falsch, auch wenn sie sich gegen Microsoft / Windows richtet :lol:

Im Folgenden beziehe ich mich nicht auf TK 1 (mit der ich nichts zu tun habe), sondern auf meine Erfahrungen mit GdI 1 (Audimax bzw. C205) sowie ICS 1 (C120). Der Aufwand, den man in Lecturnity stecken muss, darf man nicht unterschätzen. Einerseits muss natürlich die Software installiert und lizensiert sein. Dann verarbeitet die Software (etwa bei unserem "Leih-Tablet PC" in der GdI / ICS 1) teilweise nur PowerPoint 2003 - die Materialien sind aber in Office 2007 geschrieben und müssen vorher auf einem separaten Rechner (!) konvertiert werden.
  • Lecturnity unterstützt ausschließlich PowerPoint. Es gibt zwar auch eine "Screen Grabbing"-Modus, der ist aber nicht gerade optimal. Will man also etwas anderes zeigen ("hier ist die Seite für die Anmeldung zur Prüfung", sonstige aktuelle Materialien, ein Video, ...), muss man es in PowerPoint einbetten - oder darauf verzichten. Außerdem kann Lecturnity nicht alles korrekt importieren - man sieht immer erst bei bzw. nach dem Import, welche Inhalte durch den Import kaputt gegangen sind (etwa einige Animationseffekte, Linienzüge, ...). Das ist sehr ärgerlich, zumal man die Materialien in Lecturnity nicht mehr bearbeiten kann - ich müsste also nach dem Import wieder in PowerPoint gehen, die an sich korrekte Animation "anpassen", neu importieren, testen ob es nun besser ist, ...
  • Die Stifte in Lecturnity gibt es in exakt vier Farben sowie Textmarker. Beide Typen haben eine jeweils feste Breite; ich kann also weder die Schriftfarbe variieren - was manchmal durchaus sinnvoll wäre - noch die Strichbreite ändern.
  • Springt man zu schnell über eine Folie (etwa mit einer Verweildauer von unter einer Sekunde), kann Lecturnity nachher die Materialien mit einem recht unspezifischen Fehler nicht exportieren - man muss dann ggf. das betreffende Segment manuell herausschneiden (!), bevor der Export funktioniert.
  • Die "History-Funktion" des DLH, bei der die vorherige(n) n Folien auf dem zweiten Beamer zu sehen sind, fehlt. Diese kann je nach Aufmerksamkeit der Hörer :wink: oder Inhalt der Folien sehr hilfreich sein.
  • Bei Lecturnity sehen die Hörer das gleiche wie der Dozent. Das muss an sich ja kein Nachteil sein; im DLH hingegen habe ich als Dozent zwei virtuelle Bildschirme, zwischen denen ich wechseln kann. Damit kann ich einfach PowerPoint auf Bildschirm 1 laufen lassen und gleichzeitig - ohne dass es jemand sieht - beispielsweise eine Webseite auf Bildschirm 2 vorbereiten. Mit einem Klick kann ich dann umschalten. Natürlich kann ich auch die Webseite annotieren.
  • Zuletzt sind im DLH auch Interaktionsmöglichkeiten ("TVremote") integriert, so dass der Dozent sofort sehen kann, wenn Fragen eingereicht werden oder Studierende etwa das Vorlesungstempo bewerten. In Lecturnity bräuchte ich dazu entweder einen zweiten Rechner oder müsste stets - sichtbar für alle - hin- und herschalten.
Es gibt also durchaus Gründe, warum wir den DLH nicht für "ungeeignet" halten :-)

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Re: Vorlesungsaufzeichnungen

Beitrag von cracker2010 » 1. Dez 2009 14:10

Das Lecturnity Probleme hat und auch die DLH nicht perfekt ist, glaube ich. Ich kann auch nachvollziehen, dass die Entwicklung eines eigenen System im Forschungsbereich e-Learning unumgänglich ist. Was ich jedoch trotz allem nicht nachvollziehen kann, dass sich bei einer Veranstaltung die Mühe gemacht und der Mehraufwand in Kauf genommen wird, um den Studenten eine möglichst optimale Vorlesungsaufzeichnung zu bieten, bei einer anderen Veranstaltung, wo man zudem die Leistungsfähigkeit der Eigenentwicklung unter Beweis stellen kann, nur eine Video-Aufzeichnung in schlechter Auflösung und fehlenden Blick auf die Vorlesungsfolien zur Verfügung stellt. Gerade hier sind doch die Erwartungen besonders hoch, wo man eigentlich auch erwarten sollte, dass man sich hier in besonderer Weise ins Zeug legt. Die ganzen Aufzeichnungen sind ja shließlich auch für jeden einsehbar. Auch für die "Konkurrenz".

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Re: Vorlesungsaufzeichnungen

Beitrag von cracker2010 » 2. Dez 2009 12:15

Wann werden eigentlich die Aufzeichnungen der letzte Woche hochgeladen? Ich meine, die Klausur nähert sich ja mit großen Schritten.

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Re: Vorlesungsaufzeichnungen

Beitrag von Wambolo » 10. Dez 2009 17:19

Ich verstehe die Argumentation nicht ganz, dass man eine eigene Lösung einsetzen muss, um zu forschen oder entwickeln. Die Funktion seiner eigenen Lösung kann man ja auch in kurzen Versuchen testen. Ich möchte an dieser Stelle nicht falsch verstanden werden, ich finde es super, dass Ihr Euch überhaupt die Mühe macht die Vorlesung aufzuzeichnen, aber die aktuelle Lösung ist dann ja mehr oder weniger nicht marktreif, wenn die Ergebnisse nicht besser ausfallen können als jetzt. Überspitzt formuliert könnte man meinen, dass jemand mit einer besseren Handykammera die Aufzeichnungen gemacht hat.
Herr Mühlhäuser macht in der Vorlesung oft nützliche Anmerkungen und diese beziehen sich häufig auf "live"erstellte Notizen. Das heißt der Hörer kann dem Verlauf der Vorlesung oft nicht 100%ig folgen ohne eben jene Notizen zu sehen. Im Prinzip hat die Aufnahme den selben Wert wie eine Audioaufnahme.

Die Aufzeichnungen der NCS-Vorlesung aus dem vergangenen Semester waren dagegen vorbildlich. An anderer Stelle wird hier im Forum darüber diskutiert, wofür man überschüssiges Geld ausgeben soll. Da wäre es doch schön Hiwis einzustellen die sich um eine ordentliche Aufzeichnung und deren Nachbearbeitung kümmern. Vielleicht könnt Ihr ja dafür Gelder beantragen.

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