h7.3 Transferrate

baerchen
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h7.3 Transferrate

Beitrag von baerchen »

Ist denn die Transferrate so wie das die Aufgabe impliziert wirklich von der Umdrehungszahl abhängig oder ist es in Wirklichkeit denn nicht genau andersrum und die max. Umdrehungszahl ist durch die Lesegeschwindigkeit der Köpfe beschränkt.
Weil dann wäre ja die Transferrate in allen Zonen gleich und die Umdrehungszahl würde zum Innenbereich einer Zone hin abnehmen...

Bara2
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Beitrag von Bara2 »

Ich finde es komisch, in Übung 7 eine Aufgabe zu stellen, die große Teile einer Aufgabe aus Übung 6 enthält.
Wer damals die Aufgabe nicht hinbekommen hat, hat jetzt auch keine Chance, da es ja noch keine Lösung gibt.
Wer die Aufgabe damals richtig hatte, bekommt die Punkte fast geschenkt.

Thorti
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Re: h7.3 Transferrate

Beitrag von Thorti »

Hallo,
baerchen hat geschrieben:Weil dann wäre ja die Transferrate in allen Zonen gleich und die Umdrehungszahl würde zum Innenbereich einer Zone hin abnehmen...
Eine solche Platte musst du mir mal zeigen :shock:

Gruss Thorti
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Báka
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Beitrag von Báka »

Bara2 hat geschrieben:Ich finde es komisch, in Übung 7 eine Aufgabe zu stellen, die große Teile einer Aufgabe aus Übung 6 enthält.
Wer damals die Aufgabe nicht hinbekommen hat, hat jetzt auch keine Chance, da es ja noch keine Lösung gibt.
Wer die Aufgabe damals richtig hatte, bekommt die Punkte fast geschenkt.
Thorti hat freundlicherweise die lösunge gepostet,
das sollte weiterhelfen.

aber weil die angabe wieder 'in einem zylinder bla bla' lautet,
muss man sich irgendwie festlegen,ob man mit 8 multiplizieren muss oder nicht.
[align=center]
Bild
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[/align]

Thorti
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Beitrag von Thorti »

Hallo,
Báka hat geschrieben:aber weil die angabe wieder 'in einem zylinder bla bla' lautet,
muss man sich irgendwie festlegen,ob man mit 8 multiplizieren muss oder nicht.
In dieser Aufgabe ist nicht angegeben wie viele Platten es sind, von daher ist es für die Rechnung irrelevant :wink:
Es geht hier um die Datentransferrate, und die ist auf jeder der Scheiben gleich groß. Somit reicht es dies für eine Scheibe zu betrachten (von der Annahme ausgehend, dass immer nur von einer Scheibe gleichzeitig gelesen werden kann).

Gruss Thorti
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Bara2
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Beitrag von Bara2 »

Diesmal ist aber nicht davon auszugehen, dass in jeder Zone jeder Zylinder gleich viele Sektoren enthält, oder?

Thorti
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Beitrag von Thorti »

Hallo,
Bara2 hat geschrieben:Diesmal ist aber nicht davon auszugehen, dass in jeder Zone jeder Zylinder gleich viele Sektoren enthält, oder?
[s]Nein.[/s]
Ja.

Gruss Thorti

edited: Das hatte ich falsch verstanden, Sorry.
Zuletzt geändert von Thorti am 10. Dez 2006 18:17, insgesamt 1-mal geändert.
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mantra
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Beitrag von mantra »

Hm. Und was bringt die Aufteilung in Zonen dann? Weshalb kann sich dann die Transferrate je Zone dann überhaupt unterscheiden?

Julius
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Beitrag von Julius »

wenn dem so ist, dann gibt es keine einheitliche Transferrate für eine Zone, da diese ja durch die Anzahl der Sektoren pro Spur und der größe der Sektoren abhängt. (Die Geschwindigkeit der Plattenumdrehung ist ja gegeben)

Für was gibt es dann Zonen? Wenn auf jeder Spur unterschiedlich viele Sektoren liegen (ja so ist das bei modernen Platten), was sollen wir dann berechnen? Den Durchschnitt für eine Zone?

btw: Ich finde es eine Zumutung, dass ich bis Sonntag Abend hier im Forum sitzen muss um alle relevanten Angaben zu sammeln um eine Aufgabe so zu lösen, wie sie wohl mal gedacht war. Ich verstehe nicht, was das soll. :(

Thorti
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Beitrag von Thorti »

Hallo,

ups, die obige Aussage hab ich falsch verstenden. :oops: :oops: :oops:
Innerhalb jeder Zone hat jeder Zylinder gleich viele Sektoren.
Sorry.

Gruss Thorti
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mantra
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Beitrag von mantra »

Jetzt frage ich mich noch, ob man mit 2 mutliplizieren muss (weil eine Scheibe beidseitig beschreibbar ist) oder nicht.

Ich zweifle, weil bei der letzten Hausübung wegen 4 Scheiben mit 8 multipliziert wurde, die Schreibdichte also für eine Oberfläche von einer Spur gedacht war (was für eine Multiplikation mit 2 spricht) aber bei der Interpretation, dass zylinderweise geschrieben wird, angeblich die Multiplikation mit 8 gänzlich überflüssig war (was gegen mul x x 2) spricht.
Oder kann ich mir diese Überlegungen sparen, einfach weil dort nichts von beidseitiger Beschreibbarkeit steht?

Thorti
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Beitrag von Thorti »

Hallo,
mantra hat geschrieben: Oder kann ich mir diese Überlegungen sparen, einfach weil dort nichts von beidseitiger Beschreibbarkeit steht?
Ja.
Es wird nur von einer Seite der Scheibe gleichzeitig gelesen.

Gruss Thorti
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The One and Only Markus
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Beitrag von The One and Only Markus »

Thorti hat geschrieben:Hallo,
In dieser Aufgabe ist nicht angegeben wie viele Platten es sind, von daher ist es für die Rechnung irrelevant :wink:
Es geht hier um die Datentransferrate, und die ist auf jeder der Scheiben gleich groß. Somit reicht es dies für eine Scheibe zu betrachten (von der Annahme ausgehend, dass immer nur von einer Scheibe gleichzeitig gelesen werden kann).

Gruss Thorti
Ich glaube nicht das die Anzahl der Scheiben irrelevant ist, wenn wirklich nur von einer Scheiben gleichzeitig gelesen werden kann. Nehmen wir mal an das ein Zylinder in Zone A 100 Sektoren hat. Und nehmen wir weiter an das unser Schreib/Lesekopf 120 Runden/Sekunde dreht. Wenn der Zylinder nun nur aus einer Scheibe mit einer beschreibbaren Oberfläche besteht, kann unser Kopf 120 mal die 100 Sektoren lesen. Verteilen sich die 100 Sektoren aber auf 10 Scheiben, können wir nur noch 120 mal 10 Sektoren lesen.
Irrelevant wäre es nur wenn man von allen Scheiben gleichzeitig lesen kann.

Und die Argumentation "da steht nix von Anzahl der Scheiben, also irrelevant" kann wohl seit der letzten Festplattenaufgabe nicht mehr zählen, oder? ;)


Mal was allgemeines:
Das ist ne reine Ausrechenaufgabe, Werte in Formel einsetzen -> fertig. Der Schwirigkeitsgrad ist also eigentlich recht einfach. Machen sich denn da die Aufgabensteller keine Gedanken wenn sie so ne Aufgabe schreiben? Ich meine wie kann es sein, dass bei so einer leichten Aufgabe so viele Verständigungsschwirigkeiten auftauchen? Und das ist ja nicht die erste Festplattenaufgabe bei der erstmal über den Sinn der Aufgabe im Forum diskutiert werden muss. Und auf die Begründung der Lösung der letzten Aufgabe sind wir ja eh alle gespannt, oder? ;)

Gruß,
Markus

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mantra
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Beitrag von mantra »

Übrigens: Der Umkehrschluss zu "Da steht nix von Anzahl der Scheiben, also irrelevant" wäre doch: "Wenn etwas da steht, ist es relevant."
So zum Beispiel die vier (später beidseitig) beschreibbaren Scheiben, aus deren Bennenung wir hätten schliessen können, dass wir noch mit 4 (später 8 ) hätten multiplizieren sollen.

Aber dann steht bei Aufgabe 7.3, dass die Plattenarme 2/3 von 20.000 Zylindern nutzen können.
c&p, absichtliche Verwirrung oder ist die Aufgabe wieder mehrdeutig?

Ich musste es schon abgegeben, aber ich ich würde gerne prinzipiell wissen, wie ich mehrdeutige Aufgaben interpretieren darf.

The One and Only Markus
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Beitrag von The One and Only Markus »

mantra hat geschrieben:Übrigens: Der Umkehrschluss zu "Da steht nix von Anzahl der Scheiben, also irrelevant" wäre doch: "Wenn etwas da steht, ist es relevant."
So zum Beispiel die vier (später beidseitig) beschreibbaren Scheiben, aus deren Bennenung wir hätten schliessen können, dass wir noch mit 4 (später 8 ) hätten multiplizieren sollen.
Ist es meine Aufgabe als Student die Aufgaben zu lösen oder die Fehler des Aufgabenstellers vorherzusehn und zu korrigieren? Wenn nun mal die Angaben der Dichte auf die Zylinder bezogen wird ist nun mal das Multipliziern mit 8 ganz einfach falsch. Das jetzt beide Antworten als richtig gewertet werden resultiert einfach aus der Tatsache, das manche Übungen schon zurück gegeben wurden und die Punkte nicht mehr zurück gezogen werden können.
Wie du schon so schön formuliert hattest: "Zählt, was gemeint ist oder zählt, was auf dem Blatt steht?"

Aber diese leidige Thema ist ja denke ich schon geklärt.


Um zur eigentlichen Frage zurück zu kommen: Äußert sich jetzt noch jemand zu der Aufgabe oder muss ich die abgeben und danach erst wieder drüber diskutiern was nun die richtige Lösung ist?

Gruß,
Markus

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