HÜ4: Relative Häufigkeit

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s!mon
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Re: HÜ4: Relative Häufigkeit

Beitrag von s!mon »

f ist gegeben. B hast du im Zähler und Nenner und kürzt es raus (also du kannst ja bei Bcomp die Befehle relativ zu Balt angeben).

kutschke
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Re: HÜ4: Relative Häufigkeit

Beitrag von kutschke »

Bei mir kommt raus, dass \(R_{beide}\) langsamer ist als \(R_{opt}\), wenn auch schneller als der ursprüngliche Rechner. Da kann doch was nicht stimmen? Oder ist das gerade der Sinn der Aufgabe, das zu zeigen?


Btw. Was heißt überhaupt schneller? Ich hab die MIPS verglichen.

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m_stoica
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Re: HÜ4: Relative Häufigkeit

Beitrag von m_stoica »

MIPS reicht ja nicht aus. Die Programme von "beide" haben ja weniger Befehle. Das heißt wenn die MIPS gleich wären, wäre "beide" dennoch schneller fertig als "opt".

kutschke
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Re: HÜ4: Relative Häufigkeit

Beitrag von kutschke »

Okay, dann muss ich doch nochmal ganz doof fragen: Ich hab bei der Berechnung von CPI für beide durch die 0,71 geteilt - ist das zuviel? Eigentlich doch nicht, da mir das die ganze Geschichte auf 100% bringt. Wenn ich jetzt nochmal durch 0,71 teile, kürzt sich das ja wieder raus! Hmmm... ob das so sein sollte darüber muss ich nochmal nachdenken.

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m_stoica
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Re: HÜ4: Relative Häufigkeit

Beitrag von m_stoica »

Ich hab das genauso gemacht. Vielleicht ein vereinfachtes Beispiel zur Veranschaulichung:

Code: Alles auswählen

Befehlsklasse   Häufigkeit    CPI
Folien               50%       1
Übungen              50%       5
=> Durchschnittliche CPI = 0.5*1 + 0.5*5 = 3

Jetzt stellen wir uns einen verbesserten Compiler vor, der nur noch 50% der Befehle benötigt (sowohl für Folien, als auch für Übungen)
Das ändert nichts an der durchschnittlichen CPI. Wir haben nur weniger Instruktion aber gleich viele Zyklen pro Instruktion. Mann würde die durchschnittliche CPI also so berrechenen: (0.5*0.5*1+0.5*0.5*5)/0.5 = 3. Würde man zum schluss nicht durch 0.5 teilen, würde man 1.5 erhalten, was offensichtlich falsch ist.

kutschke
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Re: HÜ4: Relative Häufigkeit

Beitrag von kutschke »

Heißt schneller schnellerer Rechner oder schnellere Ausführung des Programms? Je nachdem müsste ich ja dann entweder die MIPS vergleichen oder (MIPSbeide * 1/0.71) / MIPSbasis

Um bei deinem Beispiel zu bleiben:
R1 habe Taktfrequ. 3 MHz, R2 6 MHz (+ besserer Kompiler)

ist R2 6/3 = 2 -mal schneller als R1 oder 6/3 * 1/0.5 = 4 -mal schneller als R1?? Ich propagiere mal die zweite Variante

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m_stoica
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Re: HÜ4: Relative Häufigkeit

Beitrag von m_stoica »

jup, die zweite Variante natürlich, die 1te Variante würde ja bedeuten, dass es für die Geschwindigkeit egal ist, wie gut der Compiler ist

Micha87
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Re: HÜ4: Relative Häufigkeit

Beitrag von Micha87 »

Soweit ich die Aufgabe verstanden habe optimiert der Compiler ja nur die Anzahl der Befehle, die CPI bleibt bei allen Instruktionen der Tabelle gleich, da die CPI ja mit der Hardwareimlementierung zusammenhängt.
Da sich die durchschnittliche CPI hingegen aus den relativen Häufigkeiten der Befehle berechnet, kommt bei mir beim CPI(comp) keine große Verbesserung heraus, da nur die einzelnen CPI anders gewichtet werden. (~ -0,06) .
Die Performanz hingegen hängt ja auch von der Befehlsmenge ab, die bei Rcomp ja nur 0,716 der Befehle von Rbasis beträgt, der Geschwindigkeitsvorteil besteht ja hier, trotz nahezu gleichem durchschnittlichen CPI.
In Aufgabe f) komm ich mit der gleichen Berechnung auf einen schlechteren CPI von Rbeide zu Ropt, jedoch zu einer erheblich besseren Performanz.
Lieg ich mit meinen Annahmen richtig? Ich bin durch die Diskussion ein wenig verwirrt ... :roll:

kutschke
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Re: HÜ4: Relative Häufigkeit

Beitrag von kutschke »

Ja, hab ich mittlerweile auch so raus

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