HÜ4: Relative Häufigkeit

kned
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HÜ4: Relative Häufigkeit

Beitrag von kned »

Hallo

Ich löse grade die 4. HÜ und wundere mich über die relative Häufigkeit:
Instruktion F: 85% bedeutet, dass Rcomp nur 85% der Instruktionen verwendet die Rbasis verwendet
Das würde also bedeuten Rcomp verwendet zu 0,85*0,17 = 14,45% die Instruktion F.
Jetzt berechne ich das für jede Instruktion und komme dann in der Summe der Instruktionsanteile nurnoch auf ca 71% - und was macht der Rechner in den restlichen 29%?

Telefonjoker
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Re: HÜ4: Relative Häufigkeit

Beitrag von Telefonjoker »

na dann ist der Rechner schon fertig.

Ich verstehe aber den Geschwindigkeitsbegriff nicht so richtig.
Vorallem, der Zusatz, dass R_comp weniger Befehle benötigt.

Ist dieses Argument denn nicht schon in der CPI_comp mit drin?
Unser Tutor meinte nämlich, dass einfach CPI_basis zu CPI_comp ins Verhältnis setzen nicht ausreiche.

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s!mon
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Re: HÜ4: Relative Häufigkeit

Beitrag von s!mon »

Deine Ausführungszeit ist doch CPI*Befehle*(1/f)

Bei der CPI berücksichtigst du nur die Umverteilung der Befehle (Befehl x mit CPI y hat jetzt Häufigkeit a statt b). Du hast aber ja auch jetzt insgesamt weniger Befehle, also ändert sich doch auch noch dieser Parameter.

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Re: HÜ4: Relative Häufigkeit

Beitrag von Puppetmaster »

Hi kned,
Instruktion F: 85% bedeutet, dass Rcomp nur 85% der Instruktionen verwendet die Rbasis verwendet
Das würde also bedeuten Rcomp verwendet zu 0,85*0,17 = 14,45% die Instruktion F.
so ganz stimmt das nicht. 85% bedeutet, dass Rcomp nur 85% der Instruktionen für Befehle der Klasse F braucht.
Die Befehlshäufigkeit bleibt weiterhin bei 17% (Was auch logisch ist, da die Benutzer durch einen andern Prozessor nicht auf einmal anfangen weniger Folien zu erstellen).

Rechnerisch macht es glaub keinen Unterschied. Aber vielleicht ist es jetzt logischer für dich, dass Du nicht auf 100% kommst.

Die 71% sind die Anzahl Instruktionen die Rcomp im Vergleich zu Rbasis benötigt (Rechne mal den Schnitt von der relativen Häufigkeit in der rechten Tabelle aus. Da kommst Du genau auf das Ergebnis).

kned
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Re: HÜ4: Relative Häufigkeit

Beitrag von kned »

Puppetmaster hat geschrieben:Hi kned,

so ganz stimmt das nicht. 85% bedeutet, dass Rcomp nur 85% der Instruktionen für Befehle der Klasse F braucht.
Die Befehlshäufigkeit bleibt weiterhin bei 17% (Was auch logisch ist, da die Benutzer durch einen andern Prozessor nicht auf einmal anfangen weniger Folien zu erstellen).
Naja, es handelt sich bei Rcomp ja um einen optimierten Compiler, das einzige was dieser optimieren kann ist die Anzahl der auszuführenden Befehle und nicht die Hardware (von der CPI abhängt). Aber wenn es eh auf das gleiche rausläuft ists ja egal :D

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Re: HÜ4: Relative Häufigkeit

Beitrag von Puppetmaster »

das einzige was dieser optimieren kann ist die Anzahl der auszuführenden Befehle
Falsch. Du musst unterscheiden zwischen Befehlen und Instruktionen.
Ein Prozessor muss (meistens) mehrere Instruktionen ausführen um einen Befehl abzuarbeiten.

Sie können keine Folie mit einer Prozessorinstruktion erstellen Herr kned.

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m_stoica
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Re: HÜ4: Relative Häufigkeit

Beitrag von m_stoica »

Befehl (engl. instruction) != Instruktion?
Wenn dem so wäre, was würde mir dann die CPI-Angabe bringen?
Für den Befehl "Folien erstellen" brauche ich 4 Zyklen pro Instruktion. Ich weiß aber nicht wie viele Instruktionen ich für den Befehl "Folien erstellen" benötige.
toll ...

Edit: So wie es mir scheint, ist "Folien erstellen" eine Befehlsklasse. Alle Befehle (=Instruktionen) dieser Klasse brauchen 4 CPI

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Re: HÜ4: Relative Häufigkeit

Beitrag von Puppetmaster »

Für den Befehl "Folien erstellen" brauche ich 4 Zyklen pro Instruktion. Ich weiß aber nicht wie viele Instruktionen ich für den Befehl "Folien erstellen" benötige.
toll ...
Musst Du auch nicht wissen um die Aufgabe bearbeiten zu können. Wenn Du die Formeln aufstellst kürzen sich die Anzahl der Instruktionen irgendwann raus.
Edit: So wie es mir scheint, ist "Folien erstellen" eine Befehlsklasse. Alle Befehle (=Instruktionen) dieser Klasse brauchen 4 CPI
Ja. Darauf können wir uns einigen.
Ich hab bisher einfach "Folien erstellen" als einen Befehl bezeichnet der mehrere Unterbefehle (Instruktionen) ausführt.
Wenn dem so wäre, was würde mir dann die CPI-Angabe bringen?
Das hast Du dir ja schon mit deinem Edit beantwortet.

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Re: HÜ4: Relative Häufigkeit

Beitrag von m_stoica »

kned hat geschrieben: Jetzt berechne ich das für jede Instruktion und komme dann in der Summe der Instruktionsanteile nurnoch auf ca 71% - und was macht der Rechner in den restlichen 29%?
Ich verstehe das ganze so: Dank des besseren Compilers, werden nur noch 85% von Instruktionen der Befehlsklasse "Folien erstellen" benötigt. Auch insgesammt werden dank der Verbesserungen viel weniger Befehle benötigt. (Bei mir sind es nur noch 68.8 %, nicht 71 %)
Um jetzt die CPI für R_comp berrechnen zu können muss man das ganze auf 100% "skalieren"

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Re: HÜ4: Relative Häufigkeit

Beitrag von Puppetmaster »

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Re: HÜ4: Relative Häufigkeit

Beitrag von mister_tt »

m_stoica hat geschrieben:(Bei mir sind es nur noch 68.8 %, nicht 71 %)
Wie denn das? Wenn ich \(0.85 * 0.17 + ... + 0.45 * 0.01\) rechne, komme ich auf \(71,6\)%...
m_stoica hat geschrieben:Um jetzt die CPI für R_comp berrechnen zu können muss man das ganze auf 100% "skalieren"
:shock: Sicher? Wenn ich das auf 100% "skaliere" bekomme ich eine Verbesserung der CPI um ~0.05 raus... Wäre ja nicht so sensationell... Da macht für mich das Ergebnis ohne Skalierung schon mehr Sinn... :?:

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Re: HÜ4: Relative Häufigkeit

Beitrag von Puppetmaster »

Du musst es natürlich auch richtign anpassen. Da kommst Du auf bedeutend mehr.

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Re: HÜ4: Relative Häufigkeit

Beitrag von m_stoica »

mister_tt hat geschrieben:
m_stoica hat geschrieben:(Bei mir sind es nur noch 68.8 %, nicht 71 %)
Wie denn das? Wenn ich \(0.85 * 0.17 + ... + 0.45 * 0.01\) rechne, komme ich auf \(71,6\)%...
tja, dann hab ich mich wohl verrechnet ;)

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Re: HÜ4: Relative Häufigkeit

Beitrag von m_stoica »

mister_tt hat geschrieben: :shock: Sicher? Wenn ich das auf 100% "skaliere" bekomme ich eine Verbesserung der CPI um ~0.05 raus... Wäre ja nicht so sensationell... Da macht für mich das Ergebnis ohne Skalierung schon mehr Sinn... :?:
Bei mir sinds ca. 0.07 =). Die Verbesserung besteht ja vorallem darin, dass du nur noch 71,6 % der Instruktionen benötigst. Auch wenn die Zyklen pro Befehl gleich bleiben bist du wesentlich schneller wenn du insgesammt weniger Befehle benötigst.

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Re: HÜ4: Relative Häufigkeit

Beitrag von DerInformator »

s!mon hat geschrieben:Deine Ausführungszeit ist doch CPI*Befehle*(1/f)
und wie bekomme ich B und f ? O.o

Also bin bei der e) jetzt... da müssen wir doch T bestimmen und vergleichen, oder?
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