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wie war's?

Verfasst: 26. Mär 2010 18:35
von Diablo
Wie immer hier die Umfrage :P

Re: wie war's?

Verfasst: 26. Mär 2010 19:03
von LinuxFan
hatte insgesamt ca. 3 Stunden lang gelernt und hatte zusammen mit meinem Hilfsblatt alles geschafft.
Fande es einfach. Genau das, was ich erwartet hatte.

Zumal ich 3 Aufgaben, die ich auf dem Hilfsblatt hatte, auch eigentlich nur abschreiben brauchte.

Re: wie war's?

Verfasst: 26. Mär 2010 19:19
von genci_007
LinuxFan hat geschrieben:hatte insgesamt ca. 3 Stunden lang gelernt und hatte zusammen mit meinem Hilfsblatt alles geschafft.
Fande es einfach. Genau das, was ich erwartet hatte.

Zumal ich 3 Aufgaben, die ich auf dem Hilfsblatt hatte, auch eigentlich nur abschreiben brauchte.

Ich hoffe das war doch ironisch gemeint !!!
Denn ansonsten kann der Herr Prof. Walther fürs nächste Jahr die Vorlesung an Sie weitergeben weil wie es aussieht brauchen Sie nur 3 Std um den Stoff eines ganzes Semesters zu verinnerlichen. Da braucht auch der Herr Prof. Walther nicht ein Semester lang um den Studenten den Stoff beizubringen. Sie würden es bestimmt in einem Tag schaffen.

3 Aufgaben auf dem Hilfsblatt?!!! Das hört sich ganz danach an als hätten Sie die Klausur gesehen oder sogar vorbereitet. Erfahrungsgemäß kann man mit drei von 7 Aufgaben bestehen.

Gruß

Re: wie war's?

Verfasst: 26. Mär 2010 19:26
von robert.n
Ich fand die Klausur tatsächlich etwas schwerer als erwartet, aber es lief trotzdem ganz gut.

Eine Frage:
Welche Maßterme und wie viele Terminierungshypothesen habt ihr?
Ich habe die Maßterme m1 = x und m2 = y und damit 3 Terminierungshypothesen (1 für die erste atomare rekursive Relationenbeschreibung und 2 für die zweite atomare Relationenbeschreibung, weil dort gleich 2 rekursive Aufrufe enthalten waren). Alles andere erschien mir wenig sinnvoll.

Konkret kam dieser Fall in den Folien aber nie vor. Das ist das einzig unschöne an dieser Klausur...

Re: wie war's?

Verfasst: 26. Mär 2010 19:27
von Juri
Hallo,

also 3-Stunden???

Ich finde das persoenlich als eine Beleidigung gegenueber, der Veranstaltung, dem Veranstalter und den Studenten, die uber das ganze Semester sich mit dem Stoff(Vorlesung, Uebungen und Praktika) beschaeftigen.

Die oben gestellten Fragen finde ich dazu sehr korrekt und sogar vollstaendig...

Es gibt Leute, fuer die diese Klausur sogar Lebensrelevant ist und du kannst dir hier an diese Stelle deine "Spass-Komentare" sparen , denke ich.

Gruss

Re: wie war's?

Verfasst: 26. Mär 2010 19:35
von fetzer
Regt euch nicht auf, manche brauchen eben mehr, andere weniger Zeit. Ich habe auch viel gelernt, weil der Stoff einfach nich ins Hirn will und fand die Klausur trotzdem nicht einfach. Hab aber auch gedacht, dass sie etwas einfacher wird und nicht etwas höher als das Niveau der Übungen...

Re: wie war's?

Verfasst: 26. Mär 2010 19:57
von LinuxFan
robert.n hat geschrieben:Welche Maßterme und wie viele Terminierungshypothesen habt ihr?
Diese Aufgabe fande ich auch nicht schön. Habe ich nicht.
genci_007 hat geschrieben:Ich hoffe das war doch ironisch gemeint !!!Denn ansonsten kann der Herr Prof. Walther fürs nächste Jahr die Vorlesung an Sie weitergeben weil wie es aussieht brauchen Sie nur 3 Std um den Stoff eines ganzes Semesters zu verinnerlichen.
Nein, es war keineswegs ironisch. Und: Ich habe keineswegs den gesamten Stoff verinnerlicht. Zwei Aufgaben wie die große Induktionsaufgabe (gab glaube ich 21 Punkte), habe ich mir komplett auf mein Hilfsblatt gedruckt. So konnte ich den Beweisverlauf einfach durchgehen und brauchte nur von natürlichen Zahlen auf Listen zu übertragen.
Diese 3 Std. sind ja auch nur "Nachlernzeit". Während des Semesters gab es ja Hausübungen, in denen man viele der in der Klausur abgefragten Themen behandeln konnte. Zwar habe ich persönlich nur 2 von 4 Hausübungen komplett alleine gemacht, aber die anderen beiden Hausübungen hatte ich mir gestern Abend angeschaut.

Was ich ohne Hilfe konnte:
Kalkülerstellungsaufgaben, Matching-Kalkül, Exception Guard, Ja/Nein-Fragen, ... (kann etwas vergessen haben)

Was auf dem Hilfsblatt stand:
Fundiertheit von Mengen, Induktionsblabla, Herleitungsblabla

Das waren eben diese Beweissachen, die ich niemals im Leben eigenständig hinbekommen würde. Und wenn ich die Möglichkeit habe, ein Hilfsblatt _auszudrucken_, dann bin ich nicht blöd und nutze das auch.
genci_007 hat geschrieben:Denn ansonsten kann der Herr Prof. Walther fürs nächste Jahr die Vorlesung an Sie weitergeben weil wie es aussieht brauchen Sie nur 3 Std um den Stoff eines ganzes Semesters zu verinnerlichen. Da braucht auch der Herr Prof. Walther nicht ein Semester lang um den Studenten den Stoff beizubringen. Sie würden es bestimmt in einem Tag schaffen.
Ich war in ca. 30 % der Vorlesungen anwesend. Ich fande sie ehrlich gesagt nicht sehr ansprechend. Ich würde wenigstens ein Mikrofon benutzen. Andere bekommen das auch hin.
genci_007 hat geschrieben:3 Aufgaben auf dem Hilfsblatt?!!! Das hört sich ganz danach an als hätten Sie die Klausur gesehen oder sogar vorbereitet. Erfahrungsgemäß kann man mit drei von 7 Aufgaben bestehen.
War das wohl ironisch gemeint? Mein Hilfsblatt habe ich angehängt. (Falls jemand es vielleicht doch noch braucht, oder für Studenten, die diese Veranstaltung noch besuchen werden). Ich hätte es auch gerne anderen gegeben (ob Interesse bestanden hätte?), nur habe ich das heute morgen um 11 Uhr schnell per PDF-Screenshots zusammengepflückt. Ich glaube nicht, dass zu dieser Zeit sich noch jemand dafür interessiert hätte.
Auf jeden Fall sind da die Sachen drauf, die ich nicht selbst kann. Und genau die Sachen kamen dran (besonders die riesige Induktionsaufgabe war doch auffällig - sie kam in gleicher Aufgabenstellung insgesamt 3 Mal in den Übungen vor - das ist doch verdächtig!)
Juri hat geschrieben:Ich finde das persoenlich als eine Beleidigung gegenueber, der Veranstaltung, dem Veranstalter und den Studenten, die uber das ganze Semester sich mit dem Stoff(Vorlesung, Uebungen und Praktika) beschaeftigen.
Ich möchte damit niemanden diskreditieren. Ich bin kein Oberperfekto, der sitzt nämlich immer neben mir :-) - nur wollte ich hier meine ehrliche Meinung ausdrücken. Dazu gibt es den Thread hier ja.
Vielleicht sollte ich meine Aussage erweitern: Ich fand die Klausur deshalb einfach, weil ich die meisten Sachen bereits von den Hausübungen konnte und den Beweis-Dingsbums auf meinem Blatt stehen hatte.

Ehrlich gesagt hatte ich keine Lust für die Klausur zu lernen... deshalb auch nur die 3 Stunden. Aber rechtfertigen muss ich mich für die Lerndauer nicht.
Juri hat geschrieben:Es gibt Leute, fuer die diese Klausur sogar Lebensrelevant ist und du kannst dir hier an diese Stelle deine "Spass-Komentare" sparen , denke ich.
Danke, dass du mich nochmal daran erinnerst, warum ich studiere. Weil ich sonst nichts zu tun habe :-D

ein etwas verwundeter
Gruß.

Re: wie war's?

Verfasst: 26. Mär 2010 21:16
von samy-delux
Ich kann die Aufregung hier auch nicht verstehen.

Habe für die Klausur auch nur ca. 5 Stunden gelernt. Meine Taktik war ungefähr folgendes: Einfaches können, Mittelschweres aufs Hilfsblatt und ansonsten Mut zur Lücke. Zur mehr hatte ich ebenfalls einfach keine Lust.
FoC und alle FGdIs sind einfach nicht mein Fall. Habe FGdI 1 & 2 im 3er Bereich hinbekommen und hoffe dies auch bei FoC und FGdI 3 geschafft zu haben. Bin froh dass es rum ist und ehrlich gesagt auch, dass ich damit jetzt (hoffentlich) erstmal nichts mehr zu tun haben werde.

Ist das jetzt verwerflich?

In diesem Sinne: Go LinuxFan! ;)

Grüße,
Samy

Re: wie war's?

Verfasst: 26. Mär 2010 23:28
von John
Wenn ich auch noch dazu erwähnen darf: Lernen konnte man bis zum Verrücktwerden, da gabs definitiv genug Stoff. Um die Klausur zu bestehen, musste man nichtmal die Folien gelesen haben. Übungen stur üben reicht da. Aber anders hab ichs bisher auch noch in keiner Klausur gesehen. Und das ist ja eigentlich auch gut so, denn mit den durchschnittlichen Klausurzeiten bleibt keine Zeit zum Denken und Übertragen auf neue Problemstellungen.

Also: Wer viel gelernt hat, der hat davon später auch mehr. Wem es nur ums Bestehen der Klausur geht, der ist auch mit wenig Lernen ganz gut gefahren find ich.

Re: wie war's?

Verfasst: 26. Mär 2010 23:50
von leviathan
robert.n hat geschrieben:Welche Maßterme und wie viele Terminierungshypothesen habt ihr?
Ich habe die Maßterme m1 = x und m2 = y und damit 3 Terminierungshypothesen (1 für die erste atomare rekursive Relationenbeschreibung und 2 für die zweite atomare Relationenbeschreibung, weil dort gleich 2 rekursive Aufrufe enthalten waren). Alles andere erschien mir wenig sinnvoll.
Habe genau die gleichen Maßterme und auch drei Hypothesen aufgestellt... und die bewiesen sich auch wunderbar - in den ersten zwei war sofort "x / -(x)" drin und in der dritten "x / x" und "y / -(y)".

Das mit dem rekursiven Aufruf als Argument in einem rekursiven Aufruf hat mich zwar irritiert, aber es zeigte sich "irrelevant", da es nur zur Variable y gehörte, und die Hypothese, die es enthielt, eine von denen war, die sich mit dem Maßterm x alleine zeigen ließen - dH man musste den Aufruf gar nicht näher betrachten. War am Ende fast zu schön - von Anfang an erschien mir die Aufgabe auch komisch.

Re: wie war's?

Verfasst: 27. Mär 2010 03:47
von LinuxFan
samy-delux hat geschrieben:Habe für die Klausur auch nur ca. 5 Stunden gelernt. Meine Taktik war ungefähr folgendes: Einfaches können, Mittelschweres aufs Hilfsblatt und ansonsten Mut zur Lücke. Zur mehr hatte ich ebenfalls einfach keine Lust.
Danke, gleiche Taktik wie bei mir. Ich dachte schon, ich hätte hier eine Flut von Empörung ausgelöst. War nicht mein Ziel ;-)

Re: wie war's?

Verfasst: 27. Mär 2010 07:12
von Ibliss
Ich habe die Klausur bestanden, ich denke knapp, mit 55 Punkten. Und ich bin mir sicher dass viele die Klausur besser geschrieben hätten wenn die Aufgabenreihenfolge umgekehrt wäre. Ich habe gehört dass der Assistent gesagt hat dass die Korrektur eine Woche dauern wird. Mal gucken wer sich am Ende freuen wird und wer nicht.

Re: wie war's?

Verfasst: 27. Mär 2010 07:47
von oren78
kann sich irgendeiner daran erinnern, ob in der induktionsaufgabe die prozedur \(\circ\) [infixr] oder [infixl] war...?
hat noch jemand für \(seq_{\mathcal I_{1} } \; \; y \circ z\) rausbekommen..?

Re: wie war's?

Verfasst: 27. Mär 2010 09:50
von Ibliss
oren78 hat geschrieben:kann sich irgendeiner daran erinnern, ob in der induktionsaufgabe die prozedur \(\circ\) [infixr] oder [infixl] war...?
Es war [infixr], denke ich.

Re: wie war's?

Verfasst: 27. Mär 2010 10:21
von robert.n
oren78 hat geschrieben:kann sich irgendeiner daran erinnern, ob in der induktionsaufgabe die prozedur \(\circ\) [infixr] oder [infixl] war...?
hat noch jemand für \(seq_{\mathcal I_{1} } \; \; y \circ z\) rausbekommen..?
Kann ich beides bestätigen.

Was mich etwas genervt hat ist der Umstand, dass für :: ebenfalls einfach nur [infixr] angegeben war. Da war ich mich nicht sicher wie ich bei der Klammerung verfahren muss... spielte aber nur beim Beweis von \(seq_{I2}\) eine Rolle.
leviathan hat geschrieben:Habe genau die gleichen Maßterme und auch drei Hypothesen aufgestellt... und die bewiesen sich auch wunderbar - in den ersten zwei war sofort "x / -(x)" drin und in der dritten "x / x" und "y / -(y)".

Das mit dem rekursiven Aufruf als Argument in einem rekursiven Aufruf hat mich zwar irritiert, aber es zeigte sich "irrelevant", da es nur zur Variable y gehörte, und die Hypothese, die es enthielt, eine von denen war, die sich mit dem Maßterm x alleine zeigen ließen - dH man musste den Aufruf gar nicht näher betrachten. War am Ende fast zu schön - von Anfang an erschien mir die Aufgabe auch komisch.
Yay, dann sind wir jetzt schon zu dritt mit diesem Verfahren. :)