Frage zur Klausurvorbereitung

H. Gregor Molter
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Beitrag von H. Gregor Molter » 19. Dez 2007 21:45

Anschneiden möchte ich auch nochmal so einen Korrekturvorgang. Beispiel: Wir nehmen uns Eure Klausur vor und schauen ob Ihr das "Endergebnis" richtig habt. Angenommen Ihr habt das falsch gemacht. Beim betrachtet der einzelnen Schritte die Ihr gemacht habt, fällt uns auf, dass Ihr das Konzept der Aufgabe verstanden habt aber einen Rechenfehler gemacht habt. Es kann durchaus sein, dass Euer Lösungskonzept komplett anders ist als in der Musterlösung.

Aber Ihr bekommt trotzdem ne Menge Punkte dafür. Ihr habt ja einen sinnvollen Lösungsweg dargestellt der prinzipiell funktioniert hätte. "Im Zweifel IMMER für den Studenten" gilt bei uns.

Fazit: Bitte erst die Klausurkorrektur und evtl. Einsicht abwarten bevor vorschnelle Schlüsse hier gezogen werden, oder man sich einredet sowieso nicht bestanden zu haben.

Noch ne kleine Randbemerkung von mir persönlich, ein bisschen mit Sarkasmus gewürzt: Habt Ihr erwartet, dass es an einer der Top Informatik-Universitäten in Deutschland "leicht" wird zu studieren? Wo sollten denn dann die Leute hingehen die wirklich Ihre Wissensgrenzen ausschöpfen wollen? Es gibt ja leider so direkt nichts höhergeordnetes...
Leicht können wir Euch nicht bieten. Aber fair und anspruchsvoll. Und die Perspektive auf gute Job-Chancen als TUD Absolvent.

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Beitrag von Weintraube » 19. Dez 2007 22:50

Mnemonic hat geschrieben: Noch ne kleine Randbemerkung von mir persönlich, ein bisschen mit Sarkasmus gewürzt: Habt Ihr erwartet, dass es an einer der Top Informatik-Universitäten in Deutschland "leicht" wird zu studieren? Wo sollten denn dann die Leute hingehen die wirklich Ihre Wissensgrenzen ausschöpfen wollen? Es gibt ja leider so direkt nichts höhergeordnetes...
Leicht können wir Euch nicht bieten. Aber fair und anspruchsvoll. Und die Perspektive auf gute Job-Chancen als TUD Absolvent.
Ich denke das hat keiner erwartet. Die Kritikpunkte hintsichtlich der Klausur die hier angesprochen wurden, sagen ja nicht aus, dass die Klausuren möglichst einfach sein sollen, sondern besser abgestimmt.

Das man nun erstmal auf die Korrektur warten sollte, stimme ich dir zu, allerdings sollten die Kritikpunkte ja vor der Korrektur angesprochen werden, damit diese womöglich berücksichtigt werden, wie es jetzt ja scheinbar auch der Fall ist.

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taufrisch
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Re: Aussagen von Professor Huss zur Klausur

Beitrag von taufrisch » 19. Dez 2007 22:53

Mal zu den "Top Informatik-Universitäten":

Ich glaube nicht das mich schwere Klausuren besser auf spätere Zeiten vorbereiten. Ich merke das im Vergleich zu den Übungsblättern - mit Nachdenken komme ich manchmal auf ganz pfiffige Ideen, in Klausuren ist das nicht zu wollen, da kann ich nur Stumpfsinn so schnell wie möglich runterreissen, "Wissensgrenze ausschöpfen" kann man da komplett knicken. Insofern habe ich nichts gegen einfache Klausuren, lieber Punkte auf die Übungsblätter. Wenn ihr das nicht wollt kann ich das gut akzeptieren, ist halt so wie es ist, aber ich habe nicht das Gefühl mit schweren Klausuren mehr zu lernen.

Und zum "fair und anspruchsvoll" gehört halt auch einschätzbar. Und das heißt zum Beispiel eine Probeklausur von ähnlichem Umfang, um den eigenen Stand richtig einschätzen zu können. Normalerweise rechnet man ja einfach die Klausur vom letzten Jahr, und wenn das gut klappt hat man schon mal ein gutes Gefühl...
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Beitrag von tex » 19. Dez 2007 23:06

Mnemonic hat geschrieben:Das korreliert übrigens bei uns auch mit der Bearbeitungszeit. Einmal 1 Stunde die nächste dann 2 Stunden.
Steht in der Studienordnung nicht was von 120 Minuten für diese Prüfung?
Oder wurde das für den neuen Bachelor geändert?
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H. Gregor Molter
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Beitrag von H. Gregor Molter » 19. Dez 2007 23:28

tex hat geschrieben:Steht in der Studienordnung nicht was von 120 Minuten für diese Prüfung?
Hmm. In der Tat darf dann wohl die zweite Klausur nur noch 60 Minuten sein. Bei den 1/3 und 2/3 bleibt es aber. Leider korreliert das dann doch nicht mehr. Finde ich irgendwie zum Nachteil für Euch Studenten. Schade.

Aber immerhin haben sich dadurch die "4 Std. am Stück mit Pause" Vordiplome erledigt. ;)

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Beitrag von The One and Only Markus » 20. Dez 2007 02:37

Also wenn die Klausuren immer so wären hätte ich kein Problem damit, aber wie erklärt ihr denn die Unverhältnismäßigkeit zu älteren Klausuren? Ich mein wenn ich mir mal die Semestralklausur von vor 2 Jahren ankucke, dann war die wohl objektiv gesehen wesentlich leichter als die akutelle.
Mal als Beispiel GdI2 bei Gallenbacher: Da weiß (bzw. wusste) jeder dass die Klausuren schwerer sind als die Übungen und man konnte sich drauf einstellen. Aber bei der TGI Klausur war ich dann doch etwas überrascht ;) Ich war eigentlich recht krank und bin nur gekommen, weil ich dachte, dass das ja eh leicht wird. Aber naja, man lernt nie aus.

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Beitrag von Wambolo » 20. Dez 2007 10:37

wo habt ihr die Information mit den 120min her?

Ich kann in der Prüfungsordung auf die Schnelle keine Zeitangaben finden. Ansonsten habe ich eine Übersicht gefunden wo von mindestens 120min die Rede ist:

http://www.informatik.tu-darmstadt.de/f ... _im_WS.pdf
Interpreter/Parser reported on Nov 12, 2008 8:30:04 PM:
Number too big (102 > 42).

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Beitrag von S. Oelmann » 20. Dez 2007 10:47

In der verlinken Übersicht steht, dass die TGDI-Klausur 120 Minuten dauert. Da die vorlesungsbegleitende Klausur vom 17.12. mit der Semestralklausur zusammengefasst wird, könnte man es so auslegen, dass beide Klausuren zusammen in nicht mehr als 120 Minuten bearbeitet werden dürfen. Aber ich habe meine Zweifel daran, dass die Angaben in der Übersicht verbindlich sind. Schließlich wurde der Sonderfall einer Zwischenklausur dort nicht berücksichtigt.

Man könnte ja auch meinen, dass die Semestralklausur 120 Minuten dauern muss, unabhängig von der vorlesungsbegleitenden Klausur, deren Einführung für die Professoren optional ist. Wenn eure Lehrer in der Schule kleine Tests mit euch geschrieben haben oder vielleicht auch eine Klausur mehr als es der Lehrplan vorsah, dann hat sich dadurch schließlich auch nicht die Dauer der Abschlussprüfung in dem entsprechenden Fach verkürzt.
Zuletzt geändert von S. Oelmann am 20. Dez 2007 10:54, insgesamt 2-mal geändert.

H. Gregor Molter
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Beitrag von H. Gregor Molter » 20. Dez 2007 10:49

In den Ausführungsbestimmungen zur Prüfungsordnung der TUD zum Bachelor PO 2007 steht zu §22 Abs. 5:
Die Dauer der schriftlichen Modul-
prüfungen ist im Studien- und Prüfungs-
plan (Anhang I) festgelegt.
Und im Anhang dann bei "Dauer (min)" 120.

Das min steht für "Minuten". Vielleicht wurde das ja als "mind." (mindestens) interpretiert. Aber ich sehe nirgends etwas von "mindestens".

Weintraube
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Beitrag von Weintraube » 20. Dez 2007 16:37

Mnemonic hat geschrieben: Hmm. In der Tat darf dann wohl die zweite Klausur nur noch 60 Minuten sein. Bei den 1/3 und 2/3 bleibt es aber. Leider korreliert das dann doch nicht mehr. Finde ich irgendwie zum Nachteil für Euch Studenten. Schade.
Find ich auch schade...vor allem weil das ja sehr früh aufgefallen ist...

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