Frage zur Klausurvorbereitung

Osterlaus
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Beitrag von Osterlaus » 19. Dez 2007 10:23

Es schwirren hier Angaben zwischen 30 und 40 Prozent herum.

Sylvia G.
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Aussagen von Professor Huss zur Klausur

Beitrag von Sylvia G. » 19. Dez 2007 11:13

Hallo nochmal allerseits,

und hier, was Professor Huss zu unseren Punkten gerade gesagt hat:

-Zu der Sache mit dem Hilfszettel:
Er hat sich nochmals entschuldigt und zugegeben, dass das eben nicht gut gelaufen ist. Er hat uns ausserdem versichert, dass das so nicht nochmal vorkommen wird und in Zukunft RECHTZEITIG und OFFIZIELL angekuendigt wird. (Ich habe auch nochmals hervorgehoben, dass Ankuendigungen im Forum grundsaetzlich erstmal NICHT als offiziell gelten, daher sollte so etwas auf jeden Fall auf der Webseite stehen UND in der Vorlesung deutlich gesagt werden).
Was die schon geschriebene Klausur angeht, laesst sich natuerlich nicht mehr allzu viel aendern. Professor Huss meinte, er moechte es nicht in die Bewertung einfliessen lassen, ob jemand einen Hilfszettel hatte oder nicht (da ja auch manche Leute nur sehr provisorische Hilfszettel hatten...), aber wir haben angeregt, dass die Namen der Regeln der Boolschen Axiome aus der Wertung genommen werden (da das ja bei einigen der Knackpunkt gewesen ist, wo man durchaus einen Hilfszettel haette gebrauchen koennen - es hiess ja auch beispielsweise in der Klausursprechstunde, man wuerde einen Zettel dazukriegen bei der Klausur, wo diese Regeln mit Namen draufstehen, was ja dann auch nicht so gewesen ist). Er hat diesem Punkt zugestimmt, also werden die Regelnamen jetzt wahrscheinlich NICHT bewertet, die Umformungen aber selbstverstaendlich schon.

-Zum Zeitfaktor:
Wir haben ihn nochmal darauf hingewiesen, dass die Klausur zu lang gewesen ist. Er sagte, das sei eben Absicht gewesen, um die Leute zu "schocken", die nicht in die Uebungen gehen. Er meinte aber auch, er versteht dieses Problem und ist durchaus bereit, uns in der Abschlussklausur dafuer mehr Zeit zu geben fuer die Aufgaben.

-Zur Uebungsbeteiligung:
Wir waren sozusagen mit 2 Parteien bei ihm: Einmal Leute, die IMMER in der Uebung gewesen sind und dabei nie Probleme hatten und trotzdem die Klausur schwierig fanden, zum anderen Leute, die selten in den Uebungen gewesen sind, weil sie dies nicht fuer noetig hielten, da sie immer selbststaendig in der Lage waren, die Uebungen zu Hause zu loesen (und die trotzdem auch Probleme mit der Klausur hatten).
Beide Parteien waren der Meinung, dass die im Vergleich zur Klausur relativ leichten Uebungen und der ziemlich einfache Webtest einen in falscher Sicherheit wiegen, und dass gerade die leichten Uebungen wahrscheinlich der Grund sind, warum so viele Leute nicht in die Uebungen kommen (ich war zwar auch in jeder, aber ich kann das durchaus verstehen - wenn ich jede Woche in der Lage bin, die Uebung vollstaendig ohne Tutor zu loesen, warum sollte ich dann in die Uebung gehen?). Professor Huss haelt die Uebungsbeteiligung fuer sehr wichtig (also auch nochmal von mir: BITTE geht doch in die Uebungen, dann kommen Professoren vlt auch nicht auf die Idee, solche Klausuren zu stellen^^), daher, so er, auch diese Klausur in Form eines "Schocks" fuer diejenigen, die nicht in die Uebung gehen... Uns war jedenfalls wichtig, dass in Zukunft das Niveau von Uebungen und Klausur angeglichen wird. Der aus dieser Diskussion entstandene Kompromiss war: Die Uebungen sollen schwieriger gemacht werden, sodass jedes Mal auf jeden Fall eine Aufgabe dabei ist, die man eher nicht alleine loesen kann, damit mehr Leute den Besuch der Uebungen fuer noetig halten. (Bitte reisst uns nicht den Kopf ab dafuer, es ist nur zu eurem Besten... ;) )

-Zu der Sache mit der "unfairen" Aufgabenstellung:
Professor Huss meinte, es ist nicht immer moeglich, Teilaufgaben absolut voneinander unabhaengig zu machen, aber sie versuchen das natuerlich. Ausserdem werden Folgefehler natuerlich nicht gezaehlt. Sprich: Wenn ich beispielsweise in Aufgabe a etwas falsch gemacht habe und mit diesem Ergebnis in Aufgabe b weiterrechne, aber meine Loesung in sich stimmig ist, kriege ich trotzdem die Punkte fuer b. Ausser natuerlich, ich hatte durch meine falsche Loesung einen extremen Vorteil in b (zb meine Funktion war sehr viel einfacher, als die tatsaechliche Loesung, daher musste ich nur ein Gatter malen statt 5 oder so...).


So, ich hoffe, ich habe alles korrekt wiedergegeben. Ansonsten moegen mich doch bitte die Leute korrigieren, die noch bei dem Gespraech anwesend waren.

Viele Gruesse und auch schon mal Frohe Weihnachten,
Sylvia

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Beitrag von ChristianF » 19. Dez 2007 13:47

hm ich versteh aber immer noch nicht so ganz, warum die Leute "geschockt" werden sollen, die nicht in die Übungen gehen (mal abgesehen davon, dass das nicht unbedingt erreicht wurde, da auch alle anderen Menschen, die in den Übungen waren (wie ich und so^^) auch "geschockt" wurden :P)
Wenn es so wichtig ist, dass viele Leute in die Übungen gehen, dann sollen halt die Übungen zur Pflicht gemacht werden.. und nicht die Leute durch harte Klausuren dazu gezwungen werden oder?

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Beitrag von Stumpf.Alex » 19. Dez 2007 14:06

Ich fühl mich einfach gestraft und unfair behandelt, weil ich immer in die Übungen gegangen bin und mir große Mühe gemacht habe, alle Aufgaben selbstständig zu lösen! :(

Edit: Wozu bin ich jeden Freitag extra früh zur Übung aufgestanden, wenn ich eh einen Arschtritt bekomme?? Also ein Schock hätte man denen, die nicht zur Übung gehen garantiert auch anders geben können. Außerdem wie gesagt, ist doch alles freiwillig...versteh das nicht...
Zuletzt geändert von Stumpf.Alex am 19. Dez 2007 14:16, insgesamt 1-mal geändert.

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Beitrag von Georg » 19. Dez 2007 14:11

(Bitte reisst uns nicht den Kopf ab dafuer, es ist nur zu eurem Besten... Wink )
nicht doch!

ich bin mit der lösung sehr zufrieden, die ihr da ausgearbeitet habt, und freue mich schon auf die neuen, verbesserten fordernden Übungen!

bei mir ist der schock auf jeden fall angekommen, und ich werde versuchen, ihn durch mehr motivation und einsatz in den übungen zu einem einzelfall zu machen (wie ich mich kenne klappt das eh nicht *g*)
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Beitrag von ~usz » 19. Dez 2007 14:24

ich finds irgendwie unlogisch: ich will nur diejenigen leute bestrafen die nicht in die übungen gehen. trotzdem konzipier ich eine klausur die beide parteien trifft... fleissige übungsbesucher und slacker gleichermassen... i dont get it...

ps: (diejenigen welche die übungen zuhause machen sind ja "geistig" schon übungsbesucher, ich mein wichtig ist ja was hinten rauskommt, gell)

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Re: Aussagen von Professor Huss zur Klausur

Beitrag von taufrisch » 19. Dez 2007 15:37

cygne hat geschrieben:Wir haben ihn nochmal darauf hingewiesen, dass die Klausur zu lang gewesen ist. Er sagte, das sei eben Absicht gewesen, um die Leute zu "schocken", die nicht in die Uebungen gehen.
Das ist doch wohl ein Witz?

Ich finde ich es eine Sauerei das Leute die zum Beispiel krankheitsbedingt nicht in die Übung kommen können (wie ja gerade in der Winterzeit nicht selten), sich aber bemühen das zu Hause nachzuarbeiten "geschockt" und bestraft werden sollen. Die Übung soll eine Hilfe sein, aber es darf keine Informationen geben die nur Übungsteilnehmern vorbehalten bleiben.
cygne hat geschrieben:Professor Huss haelt die Uebungsbeteiligung fuer sehr wichtig (also auch nochmal von mir: BITTE geht doch in die Uebungen, dann kommen Professoren vlt auch nicht auf die Idee, solche Klausuren zu stellen^^
Wenn er will das die Leute in die Übungen gehen, dann soll er die Übungen halt anwesenheitspflichtig machen.

Dieses ganze "Wer in die Übungen geht ist gut, wer nicht gut ist war nicht in den Übungen" ist doch nur ein Vorwand um von inhaltlichen Schwächen abzulenken.

War es denn überhaupt möglich einfach nur durch Übungsbesuch 100% der Punkte zu kriegen? Ich behaupte mal Nein.

Wer sich nicht auf die Übungen verlassen hat und statt dessen viel zu Hause geübt hat wird eine viel bessere Note haben. Wer sich dagegen wie versprochen auf die Übungen verlassen hat, wir wohl eher "geschockt" worden sein.
cygne hat geschrieben:Der aus dieser Diskussion entstandene Kompromiss war: Die Uebungen sollen schwieriger gemacht werden, sodass jedes Mal auf jeden Fall eine Aufgabe dabei ist, die man eher nicht alleine loesen kann, damit mehr Leute den Besuch der Uebungen fuer noetig halten. (Bitte reisst uns nicht den Kopf ab dafuer, es ist nur zu eurem Besten... ;) )
Ah, zu unserem Besten. Bisher wurde uns versprochen das wer in die Übungen gegangen ist, in der Klausur keine Probleme haben werde. Das war offenbar unwahr. Warum sollte das jetzt plötzlich wahr werden? Weil es immer öfter wiederholt wird?

Es tut mir ja leid, die Übungsgehengeschichte habe ich vor der Klausur schon zur Genüge gehört. Es wird mal Zeit das die Ursachen woanders gesucht werden, sonst wird die Diskussion zunehmend unglaubwürdig. Und es werden wieder viele brav in die Übungen gehen und in der Klausur munter durchrasseln.

Eine bessere Probeklausur wäre zum Beispiel gut gewesen. Das Niveau der letzten Klausur ist deutlich überschritten worden, und das war vorher nicht klar.

Vielleicht diskutieren wir hier auch mal über andere Probleme der Vorlesung und Klausur. An den Übungen lag es jedenfalls nicht.
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Re: Aussagen von Professor Huss zur Klausur

Beitrag von AlexB » 19. Dez 2007 16:28

taufrisch hat geschrieben:War es denn überhaupt möglich einfach nur durch Übungsbesuch 100% der Punkte zu kriegen? Ich behaupte mal Nein.
Sagenhaft, wie Du das herausgefunden hast.
taufrisch hat geschrieben:Bisher wurde uns versprochen das wer in die Übungen gegangen ist, in der Klausur keine Probleme haben werde. Das war offenbar unwahr.
So einen Unsinn wird Dir garantiert kein Tutor versprochen haben. Genau wie bei dem obigen Zitat gehst Du von dem falschen Schluß aus, dass mit Deinem Besuch der Übung alles getan sei.

Zur Klarstellung: Das mit dem Zettel ist schlecht gelaufen, da gibt es nichts zu rütteln.

Zum "Schockeffekt": Da die Übungen in der Tat meist recht einfach gehalten sind (oder hoffentlich waren) kann denjenigen, die die Übung zu Hause vollständig rechnen kein Vorwurf gemacht werden. Jene sollten oder brauchten ja auch nicht wachgerüttelt zu werden, ebensowenig wie all die, die fleißig in den Übungen sitzen und die Aufgaben komplett und richtig lösen.

Dann gibt es aber auch die Kandidaten, die in der ersten Übung waren, gemerkt haben, dass sie Supergurus sind, fortan wegbleiben und sich nur noch die Musterlösungen der Übungen ansehen mit dem Ausspruch: "Ja, genau so hätt' ich das auch gelöst." Oder jene, die denken, dass ihnen, solange sie in der Übung anwesend sind, nichts geschehen kann, ganz gleich ob sie nur die Zeit absitzen oder nur halbfertige Lösungswege erarbeitet haben - davon zeugen Sprüche wie: "Ich war immer anwesend, es ist ungerecht, dass ich jetzt schlecht war.". All jenen sollte gezeigt werden, dass bei dieser Arbeitseinstellung das Experiment Studium sehr schnell vorbei sein kann.

Weiterhin behaupte ich, dass die Klausur sehr wohl machbar war. Provokant gefragt: Warum erwartet ihr, dass in der Klausur nur exakt das gleiche wie in den Übungen heruntergenudelt werden darf? Ihr seid nicht mehr in der Schule oder im Kindergarten. Ihr seid hier, um einen akademischen Grad zu erlangen und dazu gehört auch, exakt zu arbeiten und sich neuen oder unerwarteten Problemen stellen zu können - auch in einer Klausur.
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Beitrag von Weintraube » 19. Dez 2007 17:37

Machbar war sie vllt schon, aber nur für sehr wenige (hab bisher noch von keinem gehört dass er fertig geworden ist und behaupten konnte alle Aufgaben einigermaßen korrekt gelöst zu haben). Im Verhältnis zu den alten Klausuren war diese jedoch vom Umfang deutlich größer. Und die Begründung, die Leute "schocken" zu wollen, leuchtet mir überhaupt nicht ein, da es alle betroffen hat.

Und Leute zu bestrafen weil sie nicht in die Übung gehen halte ich generell für falsch. Ich selber war auch nicht immer bei der Übung, da ich mir die Aufgaben vorher angeschaut habe und gesehen habe ich kann die alleine lösen, und habe dies auch getan. Da ist es doch egal ob ich zu Hause sitze oder in der Uni. Wenn ich sehe ich kann die Aufgaben nicht ohne Hilfe lösen, geh ich halt in die Übung.

Zu studieren bedeutet ja auch Eigenverantwortung zu übernehmen, daher sollte jedem auch freigestellt sein ob er zur Übung geht oder nicht.

Daher hab ich kein Problem damit wenn die Aufgaben schwieriger werden, wenn es in der Klausur auch so schwer wird.

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Beitrag von ChristianK » 19. Dez 2007 18:03

Also da die Übungsaufgaben ja schon seit Jahren die gleichen sind, sehe ich mittlerweile das Problem in der Klausur. Denn die war absolut nicht mit den Klausuren aus den letzten Jahren vergleichbar. Insofern müsste man die Klausur angleichen und nicht die Übungen...

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Beitrag von mcdikki » 19. Dez 2007 19:04

Ich sehe das ähnlich. Nicht die Übung an sich ist verkehrt, auch nicht die Schweregrad der Klausur, aber die Tatsache das dieser Schweregrad einfach absolut nicht zu erwarten war. Weder von den Übung, noch dem Webtest noch den alten Klausuren!

Ich habe die alte Klausur, die für das gesamte Semester war in ca 50 Min gelöst und hatte verglichen mit der Musterlösung nur zwei kleine Fehler.
In der Klausur jetzt bin ich weder fertig geworden noch war ich besonders gut. Ich bin froh wenn es 30 Punkte werden.

Das ist das Unfaire an der Sache. Und in den Übungen war ich, habe mitgemacht (oft sogar anderen geholfen) und die sachen auch richtig gemacht.

Mein Problem mit dem Schock ist halt dass diese Klausur wichtig ist für den Schein. Wenn es eine reine Probeklausur mit Bonus wär wie beiGDI wäre dass alles vollkomen OK, so ist es aber für manche eventuell die Entscheidung diese Veranstalltung nochmal besuchen zu müssen.
Und das ist einfach nicht fair undverfehlt meiner Meinung nach ganz klar den Zweck des "wachrüttelns" einiger um Längen.

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Beitrag von dosinfo » 19. Dez 2007 19:27

Stumpf.Alex hat geschrieben:Ich fühl mich einfach gestraft und unfair behandelt, weil ich immer in die Übungen gegangen bin und mir große Mühe gemacht habe, alle Aufgaben selbstständig zu lösen! :(

Edit: Wozu bin ich jeden Freitag extra früh zur Übung aufgestanden, wenn ich eh einen Arschtritt bekomme?? Also ein Schock hätte man denen, die nicht zur Übung gehen garantiert auch anders geben können. Außerdem wie gesagt, ist doch alles freiwillig...versteh das nicht...
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Re: Aussagen von Professor Huss zur Klausur

Beitrag von taufrisch » 19. Dez 2007 20:28

AlexB hat geschrieben:Dann gibt es aber auch die Kandidaten, die in der ersten Übung waren, gemerkt haben, dass sie Supergurus sind, fortan wegbleiben und sich nur noch die Musterlösungen der Übungen ansehen mit dem Ausspruch: "Ja, genau so hätt' ich das auch gelöst." Oder jene, die denken, dass ihnen, solange sie in der Übung anwesend sind, nichts geschehen kann, ganz gleich ob sie nur die Zeit absitzen oder nur halbfertige Lösungswege erarbeitet haben - davon zeugen Sprüche wie: "Ich war immer anwesend, es ist ungerecht, dass ich jetzt schlecht war.". All jenen sollte gezeigt werden, dass bei dieser Arbeitseinstellung das Experiment Studium sehr schnell vorbei sein kann.
Du hast die Kandidaten vergessen die immer in der Übungsgruppe die Aufgaben gelöst haben, dann noch mit den Klausuren vom letzten Jahr geübt haben und sich dachten "Naja, wird ja schon in Ordnung gehen, sieht ja so schlecht nicht aus". Auch jenen wird gezeigt das das Experiment Studium sehr schnell vorbei sein kann.

Überhaupt scheint es mir bei all den Schlagworten wie "Schockeffekt" und "Studium sehr schnell vorbei", daß der Zweck dieser Klausur ist Leute rauszuhauen. Sind ja eh alles Faulenzer und Nichtswisser, die Erstsemester, das muß ihnen ausgetrieben werden, die richtigen werden schon übrigbleiben. Der Rest war halt nicht in der Übung oder ist auf jeden Fall selber schuld. :roll:
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Re: Aussagen von Professor Huss zur Klausur

Beitrag von AlexB » 19. Dez 2007 21:18

taufrisch hat geschrieben:...daß der Zweck dieser Klausur ist Leute rauszuhauen.
Ich kann Dir garantieren, dass das nicht der Fall ist.

Die Leute, die tatsächlich derart gut vorbereitet waren, wie Du es schilderst, werden auch am Ende den verdienten Lohn ihrer Arbeit bekommen. Es ist im Moment weder bekannt, wieviel Punkte der einzelne hat bzw. wie viele Punkte denn überhaupt für welche Note gebraucht werden - jetzt ein derartiges Theater zu veranstalten ist schlichtweg kindisch.

Es ist zulässig, den Übungsbetrieb und die Klausur in einer sachlichen Weise zu kritisieren, immerhin gibt es in der Tat Punkte, die man verbessern kann. Im Gegensatz zu anderen jedoch, die beispielsweise den Dialog mit dem Professor gesucht und auch gefunden haben, dienen Deine polemischen Aussagen anscheinend nur dem Frustabbau.
Stumpf.Alex hat geschrieben:Außerdem wie gesagt, ist doch alles freiwillig...versteh das nicht...
Du hast recht, der Besuch der Übungen und der Vorlesungen ist freiwillig. Du scheinst aber "freiwillig" mit "optional" zu verwechseln. Überspitzt formuliert: Der einzige, der sich dafür interessiert, ob Du die Übungen und Vorlesungen bearbeitest bzw. besuchst bist Du selbst.
Da es aber garantiert nicht im Interesse der Lehrenden liegt, Leuten das Studium zu vermiesen, sollte diese Klausur zeigen, dass man mit einer zu lässigen Arbeitsweise nicht weit kommt. Natürlich hätte man eine geschenkte Klausur stellen können, doch was wäre der Nutzen gewesen? Sollen die Leute, die schludrig arbeiten erst in ein paar Semestern auf die Nase fallen, dann dafür aber richtig?

Jetzt lasst den Kopf nicht hängen, den Offiziellen ist sehr wohl bewusst, dass das eine schwere Klausur war, so war sie auch konzipiert. Abgerechnet wird erst am Schluß.
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H. Gregor Molter
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Beitrag von H. Gregor Molter » 19. Dez 2007 21:44

Hallo,

Als "offizielle" Person möchte ich mich mal inoffziell hier in den Thread einklinken und meinen Senf dazugeben.

Ich habe die Argumente von Euch allen gelesen und kann manche sehr gut verstehen und manche eher auch nicht. Ich möchte auf ein paar Kleinigkeiten, wie gesagt inoffiziell, eingehen, da ich denke, dass Euch z.T. die Uni-Erfahrung noch fehlt und Euch meine alte Studentenerfahrung einfach mal mitteilen. Vor Weihnachten wird es aber auf jeden Fall auch noch eine offizielle Ansage geben wie im Detail mit der Klausur verfahren wird.

Klausurumfang: Vorteil einer umfangreichen Klausur ist, dass man sich eher die Aufgaben herauspicken kann, die einem eher liegen. Für uns Veranstalter hat das den Vorteil das wir mit einer umfangreichen Klausur eher das Prüfen können, was dem einzelnen eher liegt. Wir prüfen also eher ob ihr das was Ihr könnt auch "gut" könnt. Hätten wir nur eine Aufgabe über Transmission Gates dringehabt, wäre der Umfang mitnichten geringer, aber wohl bei weitem nicht so fair.

Klausurschwierigkeit: Aufgaben unter Prüfungsbedingungen sind generell schwerer, als jene, die man in der gemütlichen Übungsgruppe bearbeitet. Bis auf die Aufgabe 6 kamen die Aufgaben, vom benötigten Lösungsweg her betrachtet, definitiv in den Übungen vor.

Die "Ich werde Durchfallen" Szenarien: Bitte schreibt die zweite Klausur noch mit. Die erste Klausur macht von den Punkten her betrachtet höchstens ein Drittel der Endnote aus. Das korreliert übrigens bei uns auch mit der Bearbeitungszeit. Einmal 1 Stunde die nächste dann 2 Stunden.

Selbst wenn jemand eine leere Klausur abgegeben hätte, ist er definitiv noch nicht Durchgefallen. Fair betrachtet kann er aber wahrscheinlich keine 1.0 mehr erreichen.

Bitte, bitte wartet doch erstmal die Korrektur der Klausur ab, bevor voreilige Schlüsse gezogen werden. Wir sind doch auch nicht blöd. Wenn wir in der Korrektur merken, dass eine Aufgabe total schief geht, weil einfach keiner mit klar gekommen ist, beziehen wir doch auch diese Faktoren in die Benotung mit ein.

Wir wollen schliesslich prüfen was ihr könnt und nicht gucken was Ihr nicht könnt.

Wenn wir auf "nicht können" prüfen würden, wäre eine Aufgabe dringewesen mit verdammt vielen Gattern und Knoten. Und dann hättet Ihr die Setup- und Hold-Timings an den Gatter Ein- und Ausgängen berechnen müssen. Sowas wäre "unfair" gewesen. Aber eine Wertetabelle wie in Aufgabe 4 ausfüllen? Das war bestimmt nicht schwer.

Noch einen kleinen Nachtrag zur Korrektur. Ich habe bisher 10% der Klausuren vorab gesichtet um zu schauen wo die Leute viele Probleme hatten. Zwei Aufgaben sind auch schon "vorläufig bewertet" worden. Bisher war meines Wissens keine Klausur dabei, wo in den beiden Aufgaben weniger als 60% der Punkte erreicht worden ist. Daher kann ich viele Kritikpunkte nicht so ganz nachvollziehen. Eine Klausur war auch bisher dabei wo alles richtig aussieht, zumindest grob betrachtet.

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