klausurergebnisse online

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omidpsh2
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Re: klausurergebnisse online

Beitrag von omidpsh2 » 29. Mär 2011 00:55

Ich finde es echt blöd... Mathe war schon immer mein Lieblingsfach. Seit kurzem aber nicht mehr... Es macht keinen Spass sich so lange mit etwas beschäftigen was mir nicht wirklich hilft... (Die Übungen) die eigentlich nichts mit dem Klausur zu tun hatten...

Habe schon alle Kanoniken , Gdi 1 bis 3, Fgdi 1 -3, TgdI und sogar ein Paar Vertiefungen nur ein mal geschrieben(und bestanden) und habe sehr oft ANWENDUNGEN von Mathe 1 wiedergesehen. Mir fehlt es aber schwer zu akzeptieren, dass diese Klausur angemessen zur Studium ist.

Hätte es zwar nie gedacht das zu sagen, aber ich wünschte ich könnte meinen 3. Versuch beim Streicher in WS 11-12 schreiben.

Ausserdem lerne ich nicht für x CPs x^2+56x+2 Stunden, sondern immer nur so viel bis ich es verstanden habe und einsetzen kann...
_____________________________________________________________________________

BITTE NICHT ÜBER TUCAN ANTWORTEN.

downsampling
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Re: klausurergebnisse online

Beitrag von downsampling » 29. Mär 2011 07:23

Mirlix_ hat geschrieben:Ob die Klausur nun angemessen war oder nicht ist schwierig zu sagen, Dr. Haller-Dintelmann hat hier im Forum ja schon dazu einiges gesagt. Das die Klausursituation eine andere als in der Hausuebung ist, denke ich war in der Klausur vorgesehen. Ich fand sie auch schwer und für die Zeit sehr knapp, bin aber der Meinung das man wenn man selbst alle Hausübungen gelöst hatte und man sich nur etwas für die Klausur vorbereitet hat auf jeden Fall bestehbar war. Ich hatte 5 Bonuspunkte und kam mit der Klausur so naja zurecht. Daher sollte man im ideal Fall wenn man mehr Übungspunkte hat ähnlich gut mit der Klausur klarkommen. Man muss auch bedenken das dies eine 9 CP Vorlesung ist, also einen Aufwand von 270 Stunden verlangt. Bei 2 Vorlesungen und einer Uebung pro Woche sind dies 3*90 Minuten= 270 Minuten = 4:30 pro Woche die man in Veranstaltungen verbringt. Bei nochmal etwa 5:30 pro Woche fuer die Hausuebungen hat man eine Aufwand von 10 Stunden pro Woche im Semester. Bei 15 Uebungen sind das 150 Std, das heißt zum lernen sollte man nochmal 120 Stunden veranschlagen, ich weiss das ich da nichtmal in die Naehe von gekommen bin, natuerlich kann ich nicht sagen wie das bei anderen aussah.

An sich erlaubt unsere Uni erstmal nur eine Bonus von 0.3 der nicht zum Bestehen genutzt werden kann [1]. Evt haben die ETechniker noch eine andere Regel als wird die eine Bonus unabhängig von der Bearbeitung der Klausur erlaubt, dies könnten man auch bei uns im Fachbereich andenken, es bräuchte nur paar Leute die sich dafür einsetzen.
EDIT: Beim groben drueberschauen betrifft es genau 8 Leute die wegen der 25% Regel nicht bestehen, evt koennen diese ja nochmal im persoenlichen Gespraech mit dem Dozenten die Problematik erlaeutern und evt auf eine Loesungen kommen, nur so als Tip :)


[1]http://www.informatik.tu-darmstadt.de/f ... 08_APB.pdf
Die Hausübugen waren ehrlich gesagt teilweise noch schwerer. Aber wie gesagt habe ich für die zwei bis drei Aufgaben mit meinem Lernpartner auch wöchentlich 2-3h investiert. (dient ja auch eher dazu tief in das Skript einzusteigen)
Auf die 270 bin ich aber auch nicht wirklich gekommen.
Wenn man sich die Punkte für die Notenverteilung jedoch ansieht, fällt aber besonders auf, dass ein bestimmter Punktwert gewählt wurde um genau 50% durchzubringen. (immerhin zählt das schon unter Hochschulselektion und hat mit dem Bemessen anhand der Schwierigkeit einer Klausur nichts zu tun) Stellt man es der deutlich leichteren Streicherklausur entgegen, hat man lediglich 18 Punkte zum Bestehen gebraucht (zwar ohne Bonus den man nutzen konnte), aber dennoch für viele leichter zu erreichen. Außerdem ist der Maßstab für die Noten besser als 4.0 bei weitem niedriger!

downsampling
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Re: klausurergebnisse online

Beitrag von downsampling » 29. Mär 2011 07:26

downsampling hat geschrieben:
Mirlix_ hat geschrieben:Ob die Klausur nun angemessen war oder nicht ist schwierig zu sagen, Dr. Haller-Dintelmann hat hier im Forum ja schon dazu einiges gesagt. Das die Klausursituation eine andere als in der Hausuebung ist, denke ich war in der Klausur vorgesehen. Ich fand sie auch schwer und für die Zeit sehr knapp, bin aber der Meinung das man wenn man selbst alle Hausübungen gelöst hatte und man sich nur etwas für die Klausur vorbereitet hat auf jeden Fall bestehbar war. Ich hatte 5 Bonuspunkte und kam mit der Klausur so naja zurecht. Daher sollte man im ideal Fall wenn man mehr Übungspunkte hat ähnlich gut mit der Klausur klarkommen. Man muss auch bedenken das dies eine 9 CP Vorlesung ist, also einen Aufwand von 270 Stunden verlangt. Bei 2 Vorlesungen und einer Uebung pro Woche sind dies 3*90 Minuten= 270 Minuten = 4:30 pro Woche die man in Veranstaltungen verbringt. Bei nochmal etwa 5:30 pro Woche fuer die Hausuebungen hat man eine Aufwand von 10 Stunden pro Woche im Semester. Bei 15 Uebungen sind das 150 Std, das heißt zum lernen sollte man nochmal 120 Stunden veranschlagen, ich weiss das ich da nichtmal in die Naehe von gekommen bin, natuerlich kann ich nicht sagen wie das bei anderen aussah.

An sich erlaubt unsere Uni erstmal nur eine Bonus von 0.3 der nicht zum Bestehen genutzt werden kann [1]. Evt haben die ETechniker noch eine andere Regel als wird die eine Bonus unabhängig von der Bearbeitung der Klausur erlaubt, dies könnten man auch bei uns im Fachbereich andenken, es bräuchte nur paar Leute die sich dafür einsetzen.
EDIT: Beim groben drueberschauen betrifft es genau 8 Leute die wegen der 25% Regel nicht bestehen, evt koennen diese ja nochmal im persoenlichen Gespraech mit dem Dozenten die Problematik erlaeutern und evt auf eine Loesungen kommen, nur so als Tip :)


[1]http://www.informatik.tu-darmstadt.de/f ... 08_APB.pdf
Die Hausübugen waren ehrlich gesagt teilweise noch schwerer. Aber wie gesagt habe ich für die zwei bis drei Aufgaben mit meinem Lernpartner auch wöchentlich 2-3h investiert. (dient ja auch eher dazu tief in das Skript einzusteigen)
Auf die 270 bin ich aber auch nicht wirklich gekommen.
Wenn man sich die Punkte für die Notenverteilung jedoch ansieht, fällt aber besonders auf, dass ein bestimmter Punktwert gewählt wurde um genau 50% durchzubringen. (immerhin zählt das schon unter Hochschulselektion und hat mit dem Bemessen anhand der Schwierigkeit einer Klausur nichts zu tun) Stellt man es der deutlich leichteren Streicherklausur entgegen, hat man lediglich 18 Punkte zum Bestehen gebraucht (zwar ohne Bonus den man nutzen konnte), aber dennoch für viele leichter zu erreichen. Außerdem ist der Maßstab für die Noten besser als 4.0 bei weitem niedriger! Sieht man vor allem daran, wie viel man für die 1.0 beim Streicher brauchte. Bei uns 51 Punkte (inkl Bonus ) beim Streicher 44Punkte (inkl Bonus)

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Re: klausurergebnisse online

Beitrag von GNut » 29. Mär 2011 15:02

Ich glaube, dass viele (nicht alle!) leute die durchgefallen sind, weil sie einfach zu wenig gemacht haben. Allein schon in meiner Gruppenuebung (die Anfangs sehr ueberfuellt war) war es nicht unueblich, dass gegen Ende der Zeit nur 5-7 Leute da waren. Die meisten Leute sind, wenn sie ueberhaupt gekommen sind, bereits nach einer halben oder dreiviertel Stunde gegangen. Das lag sicher nicht daran, dass sie mit allen Aufgaben der Gruppenuebung fertig waren. Wenn dann jemandem die Uebung fehlt, ist es meistens egal, wie leicht die Klausur ist. Und der gesamte Mathe Stoff von einem Semester lernt sich nicht einfach mal in 3 Wochen. Man braucht Zeit, sich da reinzudenken und reinzuarbeiten, damit das in der Klausur auch funktioniert.
Und mal ehrlich zu einer sturen Rechenklausur: zum Sachen ausrechnen gibt es MatLab oder Mathematica, da braucht man keinen Studenten dafuer. Das ist dann meiner Meinung nach auch kein Mathe. (Sorry, wenn ich mit dem Satz einigen Leuten ans Bein pinkle, aber das ist zumindest meine Meinung zu Mathe ^^'). Dieser Beitrag soll auch nicht heissen, dass die Klausur einfach gewesen sein soll, es war halt anspruchsvoll.

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Re: klausurergebnisse online

Beitrag von downsampling » 29. Mär 2011 21:52

GNut hat geschrieben:Ich glaube, dass viele (nicht alle!) leute die durchgefallen sind, weil sie einfach zu wenig gemacht haben. Allein schon in meiner Gruppenuebung (die Anfangs sehr ueberfuellt war) war es nicht unueblich, dass gegen Ende der Zeit nur 5-7 Leute da waren. Die meisten Leute sind, wenn sie ueberhaupt gekommen sind, bereits nach einer halben oder dreiviertel Stunde gegangen. Das lag sicher nicht daran, dass sie mit allen Aufgaben der Gruppenuebung fertig waren. Wenn dann jemandem die Uebung fehlt, ist es meistens egal, wie leicht die Klausur ist. Und der gesamte Mathe Stoff von einem Semester lernt sich nicht einfach mal in 3 Wochen. Man braucht Zeit, sich da reinzudenken und reinzuarbeiten, damit das in der Klausur auch funktioniert.
Und mal ehrlich zu einer sturen Rechenklausur: zum Sachen ausrechnen gibt es MatLab oder Mathematica, da braucht man keinen Studenten dafuer. Das ist dann meiner Meinung nach auch kein Mathe. (Sorry, wenn ich mit dem Satz einigen Leuten ans Bein pinkle, aber das ist zumindest meine Meinung zu Mathe ^^'). Dieser Beitrag soll auch nicht heissen, dass die Klausur einfach gewesen sein soll, es war halt anspruchsvoll.
Ob man zu denen Übungen geht oder nicht sagt rein garnicht darüber aus, solange man die Übungen gemacht hat.
Ich war beispielweise in keiner der letzen vier Übungen, weil ich keine Zeit hatte und lieber mich mit meiner GDI Projektgruppe getroffen oder Buchführung und Vertragsrecht gelernt habe.

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Re: klausurergebnisse online

Beitrag von GNut » 30. Mär 2011 12:57

Also darf ich davon ausgehen, dass alle Leute, die ziemlich frueh von den Uebungen heimgehen oder nicht kommen die Uebung auch komplett zu Hause nachholen? Dann muesste ich wohl die Uni wechseln! Waeren ja nur langweilige Musterstudenten hier :P!

Uebrigens hier noch ein Statement, wovon ich glaube, dass es viele noch nicht gelesen haben:
RHD hat geschrieben:Liebe Hörerinnen und Hörer,

nachdem nun die Korrektur der Klausuren angelaufen ist, und ich mir auch ein erstes Bild von ein paar Bearbeitungen machen konnte, will ich gerne auch ein paar Kommentare aus meiner Sicht zur Klausur geben. Auch ich bin einigermaßen überrascht über das Ergebnis, denn ich bin weiterhin überzeugt davon, eine gut zur Vorlesung und Übung passende Klausur gestellt zu haben.

Ich will mich jetzt weniger mit den Verschwörungstheorien, die jetzt hier durch manchen Thread geistern, beschäftigen, sondern Ihnen begründen, wie ich zu dieser Einschätzung komme und wo, meiner Meinung nach, in vielen Klausuren die Sache auf das falsche Gleis geraten ist.

Damit sich nicht alle mühsam daran erinnern müssen, was die Klausuraufgaben waren, habe ich diese unter "Informationen" ins TUCaN gestellt.

Ein paar grundsätzliche Bemerkungen:

- An verschiedenen Stellen wird beklagt, dass man z.B. so absurde Dinge wie die Exponential-Reihe erkennen sollte oder wissen sollte wie die Rechenregeln in Gruppen lauten. Das finde ich reichlich seltsam, denn dies zu wissen, ist gerade Ihre Aufgabe in der Klausur, und dieses Wissen abzuprüfen, ist das Wesen einer Klausur. Die Erwartung, hier sollte der Aufgabensteller jeweils Hinweise anbringen, verstehe ich daher nicht. Und wer in der Vorlesung dabei war, wird sich durchaus an meine Einschätzung zur Wichtigkeit der Exponentialreihe erinnern...

- Bei der Erstellung der Klausur habe ich ganz bewusst, die bekannten Hassthemen (Relationen, Faktormenge/-raum, Basiswechsel) ausgespart. Eine bewusst fiese Klausur hätte anders ausgesehen.


Zu den einzelnen Aufgaben:


Aufgabe 1

Hier ist, meinem Eindruck nach, bei den meisten die Sache in den Brunnen gefallen. Diese Aufgabe war als schnelle(!) Rechenaufgabe zu Eigenwerten konzipiert. Was ich allerdings nicht vorhergesehen habe (hätte ich es können?), ist, dass sehr viele die Aufgabenstellung anscheinend nicht richtig gelesen haben. An keiner Stelle war hier verlangt (und das war Absicht!), dass Sie mir alle Eigenvektoren der Matrix ausrechnen. Die meisten haben sich allerdings im Aufgabenteil (a) sofort an dieses Unterfangen gemacht (warum?) und damit natürlich Unmengen Zeit verbraucht. Schauen Sie noch mal drauf, es war nur die Bestimmung der Eigenwerte verlangt. Das geht schnell und ist absolut Standard zu rechnen.

Im (b)-Teil ist es dann von Nutzen einen, und auch nur einen, Eigenvektor zu berechnen (so wollte ich kurz den Gauß prüfen...), denn für einen Eigenvektor v zum Eigenwert Null ist Av = 0 und damit auch A^321 v = 0, für einen Eigenvektor w zum Eigenwert 1 ist Aw = w und damit A^321 w = w und für einen Eigenvektor u zum Eigenwert -1 ist A u = - u und damit A^321 u = (-1)^321 u = - u.

Der Teil (c) ist in einer Zeile abhandelbar, denn in (a) haben Sie drei verschiedene Eigenwerte herausbekommen, die alle mindestens einen eindimensionalen Eigenraum haben müssen, also ist A diagonalisierbar.

Zusammen passt die Lösung dieser Aufgabe damit auf eine Seite. Ich wäre niemals im Traum darauf gekommen, dass mir so viele die volle Basiswechselmatrix S ausrechnen und die auch noch invertieren. Das war tatsächlich eine Fehleinschätzung meinerseits, denn diesen ganzen (unnötigen) Zeitaufwand hatte ich natürlich nicht eingepreist. Ich sehe allerdings immer noch nicht, wie ich darauf hätte kommen sollen.


Aufgabe 2:

Die Folgen und Reihen waren allesamt Standard und in verschiedensten Übungen und der Ferienübung vorbereitet:

a)
Die Folge (a_n) ist ein Derivat der immer wieder behandelten Folge 1/n und der Trick zur Behandlung von (b_n) wird in Beispiel 4.3.12 a) eingeführt, in Übungsaufgabe G38 a) i) geübt und in Ferienübung F1 a) extra noch mal aufgenommen. Mit dieser Vorbereitung halte ich auch das für eine Standard-Rechenaufgabe.

b)
In der ersten Reihe wird offensichtlich über eine Folge summiert, die keine Nullfolge ist, die zweite ist eine geometrische Reihe und die dritte eine Exponentialreihe, zwei der drei Reihen für die einsame Insel tauchen hier auf, mein Faible für diese sollte bekannt sein. Und selbst, wenn man das nicht erkennt, sind die beiden konvergenten Reihen einfache Opfer für Wurzel- und Quotientenkriterium, die jeweils sehr schnell die absolute Konvergenz liefern. Auch dieser Aufgabenteil ist aus entsprechenden Übungsaufgaben entwickelt und in der Ferienübung vorbereitet.

Auch hier: Kein Bedarf für das unbeliebte Majoranten-/Minorantenkriterium, keine Epsilons, alles Standard, fies finde ich das nicht.


Aufgabe 3:

Diese ist eine einfache Beweisaufgabe zur Gruppentheorie. Anscheinend ist das Thema aber bei vielen etwas in Vergessenheit geraten. Das ist schade, denn zumindest der Teil (a) war eigentlich geschenkt. Außerdem weiß ich nicht, was ich Ihnen noch für eine freundlichere Aufgabe geben soll, als mit dem (b)-Teil eine, die wortwörtlich als Übungsaufgbabe im Skript steht. Wer diese nicht im laufenden Semester gemacht hat, hätte ja zumindest bei der Vorbereitung mal darüber nachdenken können.

Da ich ja weiß, dass das nicht unbedingt alle machen (war ja selbst mal Studi...) habe ich außerdem den entscheidenden Schritt für den Beweis der (b) wohlkalkuliert als Ferienübung F16 d) nochmal gestellt. Damit hätten das eigentlich so gut wie alle hinbekommen sollen, zumindest weiß ich nicht, wie ich die Aufgabe noch besser vorbereiten soll, außer mich in den Hörsaal zu stellen und zu verraten, dass sie drankommt.


Aufgabe 4:

Das war die durch die Probeklausur angekündigte Beweise-oder-widerlege-Aufgabe. Auch diese Aufgaben sind nicht sonderlich fies, die erste und letzte auf jeden Fall durch das Ferienblatt vorbereitet und schon alleine durch die Bepunktung ist diese Aufgabe sehr Studi-freundlich. Warum gibt es eigentlich immer noch so viele, die diese Aufgabe gar nicht bearbeiten? Schon für einfaches Raten bekommt man hier im Schnitt zwei Punkte und das Raten sollte auch nicht viel Zeit fressen.


Aufgabe 5:

Das war sicher die schwierigste Aufgabe der Klausur (und auch so gedacht). Das Thema war aber auch schon in Übungsaufgabe (H16) mal vorgekommen. Außerdem ist diese Aufgabe nun tatsächlich eine Variation der Aufgabe 4 aus der Probeklausur.


Aufgabe 6

Multiple Choice bleibt Multiple Choice. Aber auch hier habe ich versucht, nicht irgendwelche Aufgaben zu stellen, sondern an bekannte Dinge anzudocken. Beispiele: Den Umkehrschluss in a) hatten wir am Anfang der Vorlesung mehrfach thematisiert, genauso das Vollständigkeitsaxiom in b), außerdem sind g) und h) direkte Derivate von Multiple-Choice-Aufgaben aus der Probeklausur.


Ich verstehe gut, dass sich viele ärgern, für die die Klausur nicht gut gelaufen ist und Sie haben jedes recht zu schimpfen. Was mich ärgert sind Vorwürfe, ich wolle Sie in die Pfanne hauen o.ä. Ich hoffe ich konnte Ihnen darlegen, dass ich lediglich meine Vorlesung abgeprüft habe und selbst vom Ergebnis überrascht bin. Mein Eindruck ist, dass einige ihre Methodik der Klausur-Vorbereitung noch einmal überdenken sollten und vor allem bange ich mit denjenigen, die mit ihrem Drittversuch drinhängen. Alle Klausuren von diesen KandidatInnen werde ich mir am Ende der Korrektur noch mal selbst und genauestens anschauen.

Viele Grüße

Robert Haller-Dintelmann

downsampling
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Re: klausurergebnisse online

Beitrag von downsampling » 30. Mär 2011 15:57

Ansich hat er ja nicht ganz unrecht.
zu 1) ist mir auch aufgefallen, dass viele es über die S^-1 ,etc gemacht haben, obwohl ein passender Satz im Skript stand.
zu 1 b) Hab ich nicht gemacht, weil es ganz ehrlich gesagt zu viel Zeit kostet

zu 2)Aufgabe war eigentlich auch fair. Da habe ich aber sehr viele dumme Fehler gemacht. Statt divergent zu schreiben (war offentsichtlicht) habe ich bei einer Teilaufgabe Nenner und Zähler verwechselt. Dementsprechend Grenzwert null und konvergent geschrieben. (unter Zeitdruck baut man viel Mist ) --> Exteme viele Punkte dort gelassen. :(

zu3)War meiner Meinung nach die fairste Aufgabe. Aber auch nur, wenn man sich an eine Hausübung erinnerte, in der man diverse Aquivalenzen beweisen musste. (sowas wie "wenn A otrhogornal ist, ist A invertierbar",etc

zu4) Ging eigentlich auch. Hab bei zwei Aufgaben dennoch geraten, weil die Zeit fehlte.

zu5) Hab ich ehrlich gesagt nicht kappiert.(in den letzen 10 min eh keine Zeit dafür ) Wahrscheinlich null Punkte.

zu6) Ging auch noch, obwohl ich ein paar Sachen ausgelassen habe.


Ansonten finde ich es eher erstaunlich, dass er überhaupt ein Statement abgibt. "Indirektes Zugeben", dass es doch nicht so einfach/fair war, wie gedacht?
Man sollte aber sagen, dass die VLs gut waren und die Übungen gingen einigermaßen.

Summa Summarum hat niemand die schwere der Klausur bemängelt. Diese ist durchaus angemessen für eine solche Veranstaltung. Lediglich die Relation zur Zeit, sowie zur Punkteverteilung ist ungerecht.

Also darf ich davon ausgehen, dass alle Leute, die ziemlich frueh von den Uebungen heimgehen oder nicht kommen die Uebung auch komplett zu Hause nachholen? Dann muesste ich wohl die Uni wechseln! Waeren ja nur langweilige Musterstudenten hier :P!
Natürlich nicht. Ich habe die Gruppenübungen auch erst in der letzen Woche vor den Klausuren gemacht.
(obwohl machen wieder etwas weit ergeholt ist. Nennen wir es ein bisschen nachdenken und anschließend in die Musterlösung gucken :mrgreen: )

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Re: klausurergebnisse online

Beitrag von kartzow » 30. Mär 2011 16:29

downsampling hat geschrieben:
Natürlich nicht. Ich habe die Gruppenübungen auch erst in der letzen Woche vor den Klausuren gemacht.
(obwohl machen wieder etwas weit ergeholt ist. Nennen wir es ein bisschen nachdenken und anschließend in die Musterlösung gucken :mrgreen: )

Den kann ich nicht unkommentiert stehen lassen. Die von downsampling vorgestellte Art sich auf eine Matheklausur vorzubereiten funktioniert einfach nicht. In die Musterloesung schauen ist etwas voellig anderes als sich eine Aufgabe zu erarbeiten. Nur letzteres fuehrt zu mathematischem Verstaendnis. Und sich mit so einer Vorbereitung dann zu beschweren, dass die Klausuraufgaben falsch bepunktet wurden oder es zu wenig Zeit gab, ist laecherlich.

GNut
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Re: klausurergebnisse online

Beitrag von GNut » 30. Mär 2011 16:56

ich wuerde es nicht so hart ausdruecken, aber du hast den kern der sache ganz gut getroffen. Bei den Rechenaufgaben kann man gern zur Ergebniskontrolle zur musterloesung greifen, aber vor allem fuer die Beweisaufgaben empfiehlt es sich nicht, sich mit der Musterloesung zu begnuegen. Denn die ist, wie ein korrekter mathematischer Beweis sein sollte, eben sehr gut nachvollziehbar, aber man darf sich dadurch keinesfalls vorbereitet fuehlen.
Ich wuerde dir, falls du nicht bestanden hast, fuer die naechste Mathe1 Veranstaltung empfehlen, dich wirklich mit den Aufgaben auseinanderzusetzen, bevor die Musterloesung erscheint. Ansonsten kommt man zu sehr in Versuchung, sich einfach nur die Musterloesung anzuschauen ^^ (ich bin da keine Ausnahme Xd). Du musst ja nicht mehr unbedingt jede Vorlesung besuchen, solltest aber zumindest in jeder Uebung versuchen einen grossteil der Aufgaben zu loesen und zur Not den Tutor zu Rate ziehen (dazu ist er ja da).
Ich habe bei mir die Erfahrung gemacht, dass es in Mathe so ist, dass es irgendwann einfach "klick" im Kopf macht, wenn man sich lange genug mit den Aufgaben auseinandersetzt. Man darf halt nicht den Mut verlieren, wenn die Aufgabe in 10 Minuten nicht erledigt ist, sondern eben auch mal bereit sein, eine oder sogar mehr Stunden zu investieren und dann vor allem die Ergebnisse einer Lerngruppe (3-4 Leute) zusammenzutragen. Dann erreicht man eine ganz gute Punktzahl in den Hausaufgaben und hat auch wirklich das meiste verinnerlicht und verstanden. Irgendwann fallen einem die Beweise dann ziemlich schnell ein, da du ein Gefuehl dafuer entwickelst, wie man sie anzugehen hat und welche Beweismethode funktionieren koennte.
Und man muss halt lernen, in der Klausur Ruhe zu bewahren, selbst wenn die erste Aufgabe einen zu erschlagen scheint, allein vom Aufwand her ^^'.
In dem Sinne wuensche ich allen, die es nicht bei der Einsicht noch rausreissen koennen, viel Erfolg fuer das naechste mal :)

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Re: klausurergebnisse online

Beitrag von downsampling » 30. Mär 2011 17:06

kartzow hat geschrieben:
downsampling hat geschrieben:
Natürlich nicht. Ich habe die Gruppenübungen auch erst in der letzen Woche vor den Klausuren gemacht.
(obwohl machen wieder etwas weit ergeholt ist. Nennen wir es ein bisschen nachdenken und anschließend in die Musterlösung gucken :mrgreen: )


Den kann ich nicht unkommentiert stehen lassen. Die von downsampling vorgestellte Art sich auf eine Matheklausur vorzubereiten funktioniert einfach nicht. In die Musterloesung schauen ist etwas voellig anderes als sich eine Aufgabe zu erarbeiten. Nur letzteres fuehrt zu mathematischem Verstaendnis. Und sich mit so einer Vorbereitung dann zu beschweren, dass die Klausuraufgaben falsch bepunktet wurden oder es zu wenig Zeit gab, ist laecherlich.
Was hat er für einen Sinn eine gleiche Aufgabe mehrmals zu rechnen ?
Immerhin habe ich sie gemacht, auch wenn es Monate vorher war.
Ich habe mir die Musterlösungen nur angesehen um die Vorgehensweise beim Beweisen anzueignen.
Ansonsten habe ich die Ferienübung gemacht und mir das (verhältnismäßig gründglich durchgelesen) Skript durchgelesen.
Außerdem will euch mal fragen, wie ihr euch bitte mal die eutopischen 3 Wochen Zeit hergenommen habt, die man bräuchte um alles gründlich auszuarbeiten? Es gibt Leute die 3 Wochen vor der BWL Klausur, die einen Tag vor Mathe war 10-12 h nur für das eine wirtschaftswissenschaftliche Fach gelernt haben.
Ich wuerde dir, falls du nicht bestanden hast, fuer die naechste Mathe1 Veranstaltung empfehlen, dich wirklich mit den Aufgaben auseinanderzusetzen, bevor die Musterloesung erscheint.
Ich habe bestanden und das mit mehr Punkten als die meisten.....
Das heißt aber nicht, dass ich mich nicht beschweren darf.

edit:
@kartzow

Außerdem solltest du diesen einen Beitrag von mir in den Gesamtkontext aller meiner Beiträge stellen.
Es ging nicht um alle Übungen und es ging auch nicht allgemein um die Klausurverbereitung, sondern lediglich um die letzen Übungsblätter.
Außerdem war die eine Antwort auf Gnuts Aussage auch nicht ganz ernstgmeint. (lässt denke ich mal der fette Grinsesmily vermuten ;))

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Re: klausurergebnisse online

Beitrag von GNut » 30. Mär 2011 20:14

@downsampling:
na dann glueckwunsch :)
Ich will keinem verbieten Kritik zu ueben, es hat mich nur geaergert, da ich das gefuehl hatte, dass viele leute, die sich ueber die klausur beschweren gar nicht das Statement von dem Dozenten gelesen haben. Es wird in dem Statement wohl mehr als deutlich, dass es in keinster Weise Absicht war, viele durchfallen zu lassen. Die Klausur war dem Niveau der Vorlesung entsprechend und an irgendwas muss die schwierigkeit der Klausur festgelegt werden, was in diesem Fall das Ergebnis der Hausaufgaben und der Probeklausur war (dies wurde aber gesagt).
Natuerlich liegen die Klausurtermine nie optimal, im sommersemster hab ich die Mathe2 Klausur einen Tag vor FDGI2.
Das Argument mag zwar abgedroschen klingen, aber in der Arbeitswelt werden einem die Termine auch nicht immer so gelegt, wie es einem passt. Entweder tut man sich den Stress an und kaut sich durch so wie du, oder man schiebt eine der beiden Klausuren. Die Entscheidung trifft aber letztlich der Student.

downsampling
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Re: klausurergebnisse online

Beitrag von downsampling » 30. Mär 2011 21:09

Erstmal danke :)
Außerdem hast du eigentlich schon recht bzw. habe ich leicht übertrieben. ^^

DareDevil
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Re: klausurergebnisse online

Beitrag von DareDevil » 31. Mär 2011 17:52

Ich Persöhnlich finde, dass es für viele ersties Schwer war da deren Meinung nach das erste Semster eigt. da ist sich
an das Studium zu gewöhnen und zu lernen wie man fließen muss um nicht zu scheitern.

Wenn man aber schon in ersten Semster so ein Block um den Hals bekommt dann ist klar, dass viele gestresst Studieren.
Man soll ja im ersten Semster lernen, dass Uni nicht sowie Schule ist und man seinen Studenplan / verlauf selber gestalten
und richten muss und vorallem Spaß an Studium haben soll.

Jedoch schafft es nicht jeder so einfach.
Erst recht die Studenten die von weiten kommen und schon für das Pendeln einiges an Zeit verschwenden müssen und vielleicht
noch neben bei Arbeiten schaffen es nicht. 8)

Man kann halt nichts dran ändern :D

Dennis Albrecht
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Re: klausurergebnisse online

Beitrag von Dennis Albrecht » 2. Apr 2011 01:20

Dazu sage ich (als Erstsemester) nur:

Jeder lernt durch Niederlagen am Besten.
Sag einem Student, dass er sich sein Studium einteilen soll und er fliegt auf die Fresse, da er sich übernimmt.
Lass einen Studenten auf die Fresse fallen und er teilt sich sein Studium ein, da er die Erfahrungen schon gemacht hat.

Ich hab die Klausur zwar bestanden, aber bei weitem nicht das Ergebnis davon getragen, dass ich erwartet hatte. Ich hab daraus meine Lehren gezogen. Notenmäßig sieht mein Ergebnis zwar nicht schlecht aus, aber prozentual an den 60 Punkten hab ich blamabel abgeschnitten. Und da man immer davon ausgehen sollte, dass die Veranstalter wissen, was sie tun, sollte man sich selbst auch an den wahren 100% messen, egal wie tief die Bewertungsrichtlinien gesenkt wurden.

Für die, die es nicht geschafft haben ist es nicht so angenehm, aber je früher man seine Fehler einsieht, desto eher (im Sinne von zeitiger) kann die Anpassung folgen.

Und da ich nun schonmal hier meinen Senf dazu gebe, noch ein paar weitere Sachen, die mir beim Lesen aufgefallen sind:
- Die "Bonus erst ab 25%"-Regel hat in meinen Augen seine Daseinsberechtigung, da ein Bonus grundsätzlich nicht Ergebnis einer Einzelleistung sein muss.
- Die drei Versuche sollten eigentlich allen reichen. Wer es beim dritten Mal nicht schafft, hat den Lerninhalt nicht ausreichend verinnerlicht, als dass er die Ziele der Veranstaltung erfüllen könnte, oder kann den Inhalt nicht wiedergeben oder anwenden (was alles zusammengenommen irgendwie doch wieder alles eins ergibt: RHD (sinngemäß):"Zum Lernen gehört verstehen, anwenden und erklären können"). Es wäre im Fachbereich eine Überlegung wert, ob man im dritten Versuch die Entscheidung zwischen schriftlich und mündlich dem Studenten überlassen sollte/könnte/müsste.
- Der schriftliche Leistungsnachweis missfällt mir in Folge dieser Klausur auch, da ich denke, den Stoff mündlich besser hätte rüberbringen können. Aber wer soll 500 Studenten mündlich prüfen? Und wenn eine Aufnahmebeschränkung eingeführt werden würde (allerdings bitte dann keinen NC, da die Sinnhaftigkeit eines NC mir bis heue nicht klar ist, da er die Fähigkeiten in Fächern berücksichtigt werden, die mit dem Studiumsfach rein gar nichts zu tun haben), müssten die Studenten vor dem Studium irgendwie geprüft werden, somit wäre die Verantwortung nur weitergereicht. Außerdem ist in Informatik jede Grundstudiumsveranstaltung (zumindest die im ersten Semester) immer auch auf Laien ausgelegt, daher denke ich, dass die Unbeschränktheit hier gezielt gewollt ist.

Gruß

Blackbilbao
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Re: klausurergebnisse online

Beitrag von Blackbilbao » 2. Apr 2011 10:11

Könnte mir bitte einer Erklären, warum in Mathe 1 (und ich bezieh mich jetzt auf GDI 1 alsreferenz) ich eine 4.0 bekomm obwohl ich mit bonus 27 Punkte habe...

Es ist doch so ich versteh die 25% regel das erst dann der Bonus angerechnet wird, ich versteh jedoch nicht warum man Direkt auf 4.0 ist?

In GDI 1 ist es doch (sofern ich es jetzt nicht komplett falsch verstanden habe...) so, dass ab ner bestimmten % Zahl wird da auch der Bonus gezählt, jedoch wird er dann voll gezälht und wenn 50 Punkte ne 3.7 sind bekommt man die wenn man Klausur+Bpnus 50 hat...

Bei mir läuft es z.B. darauf hinaus, dass ich 20 Punkte hab in der Klausur + 7 Bonus Punkte... bin aber trotzdem nur auf 4.0 anstatt auf 3.7 und find ich jetzt noch einen Punkt in der Klausur (einsicht) bekomm ich direkt 3.3

So ganz versteh ich diesen Punkt nicht....

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