Klausur

Sete
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Re: Klausur

Beitrag von Sete » 19. Mär 2011 17:59

@RHD
Finde es erstmal löblich dass Sie sich hier zu Wort melden, ist nicht selbstverständlich und zeigt denke ich, dass ihnen Wohl und Leid der Studenten eben nicht vollkommen egal sind.

Muss mit etwas Abstand auch sagen, dass die Klausur eigentlich einigermaßen gut machbar gewesen wäre, wobei es aber einige kleine Faktoren gab, die sich dann zumindest bei mir sehr negativ ausgewirkt haben.
Der Größte dieser Faktoren war aus meiner Sicht die Aufgabe 1b - da hat das "Unglück" quasi begonnen.
Als jemand mit eher durchschnittlichen mathematischen Fähigkeiten denkt man nämlich leider nicht gleich daran, wie man sich die besonderen Eigenschaften von Eigenwerten/Eigenvektoren zunutze machen kann, sondern eher in die Richtung "Nach welchem Schema wurde so eine Art Aufgabe in den Übungen gelöst?". Und da kommt einem dann leider in erster Linie A^321 = S D^321 S^-1 in den Sinn.

Damit war das Schicksal dann quasi besiegelt, denn wenn man auf diesem Wege rechnet, verliert zum einen gleich einen Batzen an Zeit, zum anderen die nötige Ruhe für den Rest der Arbeit
("Wenn Aufgabe 1 schon viel Zeit beansprucht, wie soll das dann erst bei den restlichen Aufgaben aussehen?!").

In der Folge hetzt man dann durch den Rest der Arbeit, das Schreckgespenst "Zeit" stets im Rücken...

So war die Aufgabe 2 z.B. auch aus meiner Sicht eigentlich gut lösbar. Aber ohne die nötige Ruhe übersieht man z.B. auf einmal ein n und eine divergierende Reihe konvergiert auf einmal. Und wie es Murphy so will, bestimmt man dann natürlich genau für diese Reihe in der c) den Reihenwert. :?

Bei Aufgabe 3 fand ich lediglich etwas unglücklich, dass man eine Regel braucht, die nicht im Skript steht: inv(g*h) = inv(h) * inv(g).
(Ja, man kann das, sollte es wohl so im Kopf haben, trotzdem gibt es Sicherheit, wenn man das auch schwarz auf weiß bei den Gruppengesetzen nachschlagen kann.)
Ansonsten aber ok.

Zu Aufgabe 4 und 5 kann ich nur noch begrenzt was sagen - die Zeit wurde da so knapp, dass ich letztendlich nur eine Teilaufgabe der 4 bewiesen habe und beim Rest die Antworten geraten habe - Aufgabe 5 konnte ich garnicht bearbeiten.

Aufgabe 6 war immerhin ein Lichtblick - waren aus meiner Sicht keine allzu fiesen Fragen und ich hoffe zumindest, dass ich da dann doch noch den ein oder anderen Punkt einsacken konnte.


Nur mal meine persönliche Sicht auf den Verlauf der Arbeit, ich schätze mal, dass es bei dem ein oder anderem so ähnlich abgelaufen sein könnte.
Große Vorwürfe kann ich dem Veranstalter also nicht machen, Ich vermute allerdings, dass man bereits mit einer etwas einfacher gestrickten ersten Aufgabe nach dem Motto "Hirn aus und durchrechnen", wie es sie z.B. in der Probleklausur gab, letztlich auch wesentlich bessere Ergebnisse für den Rest der Arbeit erhalten hätte.
Zuletzt geändert von Sete am 19. Mär 2011 18:04, insgesamt 2-mal geändert.

Mirlix_
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Re: Klausur

Beitrag von Mirlix_ » 19. Mär 2011 18:02

Finde es auch sehr gut das sich der Veranstalter selber zu Wort melden. Ich warte auf jeden Fall gespannt auf die Ergebnisse und auf die Klausureinsicht.
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lara
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Re: Klausur

Beitrag von lara » 19. Mär 2011 18:11

obebo hat geschrieben:Super, dass Herr Dintelmann hier ein Wort spricht.

Viele meckern, weil sie einfach zu wenig gelernt haben und wahrscheinlich die Klausur nicht gepackt haben (ich gehöre dazu), aber man muss auch
erkennen, dass die Schuld bei einem selbst liegt, zumindest meistens und auch hier!

Trotzdem bleibt eine kleine Hoffnung für die, die die 25 Punkte nicht geschafft haben, dass falls die Durchfallquote zu hoch ist, die Bestehensgrenze gesenkt wird..
ich finds auch gut, dass Herr Haller-Dintelmann endlich ein Wort spricht...

Wir alle kennen Herrn Haller-Dintelmann von der Vorlesung. Ich finde die Vorwürfe, dass es Absicht des Prof.´s ist, die Studis über den Tisch zu ziehen, einfach absurd.

Zwar ist bei mir die Klausur auch nicht grad gut gelaufen und hoffe auch, dass Herr Haller-Dintelmann evtl. die Bestehensgrenze runtersetzt. Aber vorwerfen sollte man ihn nichts...

Und beim Prof. Streicher wurde auch immer die Bestehensgrenze im nachhinein heftig runtergesetzt. also, erst mal abwarten...

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Re: Klausur

Beitrag von fetzer » 19. Mär 2011 18:21

Sebastian R. hat geschrieben:@fetzer: Meine Aussage mit "das jeder mit voller Punktzahl bestehen kann" ist vielleicht etwas falsch gewählt. Damit meinte ich lediglich, dass ein Studium nicht grundlegend simpel und leicht zu bestehen sein sollte.
Eine gute Lehre kann jeden noch so schweren Algorithmus verständlich vermitteln, sodass er für andere verständlich wird. Daher lässt sich deine Aussage leicht darauf zurückführen, dass eine gute Lehre schädlich für diejenigen ist, bei denen es im Vergleich zu anderen etwas "schneller/einfacher/früher" Klick macht.
Für dich existiert scheinbar eine Abwertung des Bachelors (sic!) bei einer hohen Anzahl an Absolventen, oder verstehe ich das falsch? Nur, was ist denn schlimm daran, wenn etwas mehr Studierende ihren Abschluss erhalten, weil innerhalb der Lehre eine gute Arbeit geleistet wurde? Dann gibt es zwar mehr (und wahrscheinlich auch kompetentere) Informatiker, von denen jedoch in Zukunft noch viel mehr gebraucht werden. Daher liegt es nur im Interesse der Wirtschaft oder der Wissenschaft und damit auch des Bundes, möglichst viele durch eine universitäre Ausbildung zu bringen
Versteh mich nicht falsch. Ich will damit nicht einfache Klausuren fordern. Ich will damit nur sagen, dass "einfach" auch durch das "wie" innerhalb der Lehre bestimmt wird. Wenn die Lehre (und dazu zähle ich bewusst nicht nur die Veranstaltung, sondern auch Kurse zur Lernvorbereitung, etc, die es hier an der Uni schlichtweg zu wenig gibt) gut war, dann sind auch die Klausuren einfach. Im Optimalfall gibt es keine schwere Klausur, wobei man sich auch die Frage stellen muss, ob die Klausur an sich eine geeignete Methode zur Überprüfung des Gelernten darstellt oder nicht.

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Re: Klausur

Beitrag von Pflücker » 19. Mär 2011 18:54

Nur vorweg, ich war einer derjenigen die sich (natürlich nur meiner Meinung) so früh und umfangreich wie möglich an die Vorbereitung zur Klausur gesetzt haben, ich hätte auch gerne noch mehr Zeit investiert wäre da nicht noch das GDI1-Projekt gewesen...

Mein Problem war auch eher das Schreckgespenst Zeit denn die Klausur (wie bei Sete oben), weil ich das Gefühl hatte die Aufgabe nicht schnell genug bearbeiten zu können nach der 1) was für das ordentliche Führen eines Beweises nicht gerade vorteilhaft war ;)
Irgendwie haben mir persönlich solche Aufgaben zum "Festhalten" wie in der Probeklausur gefehlt, wo man das Gefühl hatte schonmal ganz sicher ein paar Punkte geholt zu haben.

Im übrigen würde ich Basiswechsel nicht zu den fiesen Aufgaben zählen, ich hatte eher auf genau eine solche Aufgabe gehofft ;) Aber das ist wohl wieder eine Geschmackssache...

Aber zum Kern:
Ich finde es definitiv nicht fair, wenn hier jemand Herrn Haller-Dintelmann Vorsatz unterstellt (und ich fand die Klausur auch nicht gerade prickelnd und rechne damit dass ich mir Mathe 1 nochmal zu Gemüte führen darf), denn ich habe ihn als einen Dozenten kennen gelernt, der jederzeit auch außerhalb der Sprechstunden für Fragen zu den Themen der Vorlesung ansprechbar war und ausführliche Antworten gab, wenn man bei Themen Probleme hatte.

Und ich denke jedem von uns sollte es offensichtlich sein, dass wir Studenten ihm nicht egal sind, ansonsten hätte die Vorlesung sicherlich total anders ausgesehen (beispielsweise Tafel statt dem Grafik/Schreib-Board). Ich für meinen teil habe zumindest die Mathe 1 Vorlesung gerne besucht und hoffe, dass sie so (oder gar noch besser) auch wieder im nächsten Wintersemester ablaufen wird.

Ich denke (und hoffe) jede der beiden Seiten hat aus dieser Klausur etwas gelernt...

Soviel zumindest zu meine Meinung^^

MaMaj
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Re: Klausur

Beitrag von MaMaj » 19. Mär 2011 19:27

Super Sache! Das ist wirklich vorbildlich und sehr sympathisch von Ihnen, Herr Haller Dintelmann!
Mein gutes Bild von Ihnen über das Semester hinweg haben Sie mit diesem Beitrag auf jeden Fall bestätigt.

Wer mich jetzt als Heuchler beschimpfen möchte, soll es tun. Ich habe in meinen früheren Posts nie behauptet, dass ich den aktuellen Dozenten, oder seine Helfer und Helfershelfer für unfähig, oder hinterhältig halte. Es waren einfach Aussprüche meiner Meinung und Empfindung (!!) zu bestimmten Praktiken an der Uni und wie ich sie auch im Gespräch mit anderen Studenten (oft auch super guten, mit Einser-Durchschnitt) erfahren habe. Des Weiteren sollte man auch immer berücksichtigen, dass die Studenten, welche sich hier oftmals auch gerne etwas kraftvoller über Misserfolge äußern, durchaus auch mit entsprechenden (temporären) Emotionen ihre Artikulation und Argumentation wählen. Ich habe auch Verständnis dafür, dass wir Studenten, welche wir nicht an der Gestaltung einer Lehrveranstaltung teilhaben, oft auch gar nicht wissen mit welchen organisatorischen Problemen man konfrontiert wird! Und doch sollte man auch den "unwissenden" Studenten ein Ohr leihen (und damit meine ich nicht jedes Individuum auf den Schoß zum ausweinen zu nehmen - wie mir hier schon mal sinngemäß vorgeworfen wurde), um einen guten und fortschrittlichen Weg des Miteinanders zu finden.

Im Thread zum Ferienübungsblatt habe ich auch meine Hoffnungen in die Lehrkompetenz der aktuellen Mathematik-Veranstaltungsverantwortlichen bekräftigt. Das war auch der Thread, den ich mir genau durchgelesen habe, um die Ferienübung zu meistern. Leider gab es oftmals so unterschiedliche Ansichten über richtig und falsch (auch forum-extern), dass viele Aufgaben, die sicherlich nützlich für die Klausur waren, einfach nach einiger Zeit unter den Tisch gefallen sind. Ich habe auch geflucht in der Klausur, weil ich Aufgabentypen bzw. direkt Aufgaben wiedererkannte, mich aber nicht mehr direkt an die Lösung erinnern konnte und auch in der Hektik keine Notizen mehr wiedergefunden habe.
Wie ich schon geschrieben habe: Die Panik, die ich kriege, wenn ich mich mit dem Rücken zur Wand gestellt sehe, ist unerträglich, und da geht es sicherlich vielen genau so - natürlich könnten jetzt viele argumentieren, dass dieser Leistungsdruck eine allgegenwärtiges Übel auch nach dem Studium ist und das behalten eines kühlen Kopfes ein notwendiger Softskill. Ich denke jedoch, da bewegt man sich auf sehr dünnem Eis, was erlernbare Fähigkeiten und was naturgegebene Handycaps sind und sollte bedenken, dass auch die "zart besaiteten" von uns eine faire Chance verdient haben. ;-)

Ich habe jetzt mit knapp drei Tagen Abstand zur Klausur auch nochmal über vieles nachgedacht und habe auch die Klausur-Aufgaben, welche ich noch aus dem Kopf wusste, nachgearbeitet. Und oft war ich kurz davor mit dem Kopf gegen die Wand zu schlagen, weil die Lösung so offensichtlich war. Z.B. die fünfte (?) Aufgabe mit dem Beweis über Untervektorraum-Dimensionen. Eine Zeichnung auf einem Schmierblatt hat mir plötzlich genügt um zu verstehen, was von mir verlangt wurde. Plötzlich ergaben zwei eindimensionale Untervektorräume repräsentiert durch die X- bzw Y-Achse einen zweidimensionalen Untervektorraum. D'oh! Ich denke alleine mit der naivsten Beschreibung des Sachverhaltes in umgangssprachlichem Deutsch hätte ich hier Punkte erreichen können, welche mir inkl. Bonus zum bestehen gereicht hätten. Von der Aufgabe 1 ganz zu schweigen, welche ich zu Hause plötzlich innerhalb von wenigen Minuten komplett auf dem Zettel erschlagen, erstochen und bezwungen habe.

Aber genau hier liegt ja irgendwie auch das Problem: Man hatte in der ganzen Klausurumgebung einfach plötzlich das subjektive Gefühl nichts vom Stoff verstanden zu haben. Ich denke eine Lösung wäre es für das nächste Semester, wenn bei solchen Aufgaben vielleicht auch eine Bearbeitungszeit-Richtlinie mitgegeben wird, so dass man sich zu Hause ein Bild davon machen kann, wie viel Zeit man für die Ideenfindung maximal verbuchen darf. Die Hausübungen gingen wie gesagt über eine Woche mit freier Kommunikation. Viele rechnen einfach nicht damit, dass dieses Niveau auch in einer so zeitbefristeten Klausur abverlangt wird - was auch bei vielen Aussagen zur Ferienübung bereits deutlich wurde.

Ich hoffe dieser Dialog zwischen Studenten und Veranstalter wird auch weiterhin möglich sein und nicht nur nach einer kritisierten Klausur.

Ich möchte mich auch entschuldigen, falls ich durch meine Ausführungen jemanden persönlich verletzt haben sollte.

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Re: Klausur

Beitrag von MaMaj » 19. Mär 2011 19:50

fetzer hat geschrieben:
Sebastian R. hat geschrieben:@fetzer: Meine Aussage mit "das jeder mit voller Punktzahl bestehen kann" ist vielleicht etwas falsch gewählt. Damit meinte ich lediglich, dass ein Studium nicht grundlegend simpel und leicht zu bestehen sein sollte.
Eine gute Lehre kann jeden noch so schweren Algorithmus verständlich vermitteln, sodass er für andere verständlich wird. Daher lässt sich deine Aussage leicht darauf zurückführen, dass eine gute Lehre schädlich für diejenigen ist, bei denen es im Vergleich zu anderen etwas "schneller/einfacher/früher" Klick macht.
Für dich existiert scheinbar eine Abwertung des Bachelors (sic!) bei einer hohen Anzahl an Absolventen, oder verstehe ich das falsch? Nur, was ist denn schlimm daran, wenn etwas mehr Studierende ihren Abschluss erhalten, weil innerhalb der Lehre eine gute Arbeit geleistet wurde? Dann gibt es zwar mehr (und wahrscheinlich auch kompetentere) Informatiker, von denen jedoch in Zukunft noch viel mehr gebraucht werden. Daher liegt es nur im Interesse der Wirtschaft oder der Wissenschaft und damit auch des Bundes, möglichst viele durch eine universitäre Ausbildung zu bringen
Versteh mich nicht falsch. Ich will damit nicht einfache Klausuren fordern. Ich will damit nur sagen, dass "einfach" auch durch das "wie" innerhalb der Lehre bestimmt wird. Wenn die Lehre (und dazu zähle ich bewusst nicht nur die Veranstaltung, sondern auch Kurse zur Lernvorbereitung, etc, die es hier an der Uni schlichtweg zu wenig gibt) gut war, dann sind auch die Klausuren einfach. Im Optimalfall gibt es keine schwere Klausur, wobei man sich auch die Frage stellen muss, ob die Klausur an sich eine geeignete Methode zur Überprüfung des Gelernten darstellt oder nicht.
Absolut meine Meinung! Danke! ;)

Klausuren sind wirklich ein fragwürdiges Thema, mit dessen Beantwortung wohl aber noch einige Generationen zu Kämpfen haben werden. Leider macht die Lehr- und Prüfmethodik nicht so rasante Fortschritte, wie der Inhalt, welcher dadurch vermittelt und geprüft wird.
Das ist so, wie ich in einem früheren Post sagte: Oft werden Studenten rausgekegelt (und hier nicht wieder Vorsatz unterstellen, sondern einfach das metaphorische Bild zur spaßigen Veranschaulichung nutzen), welche es an sich wirklich "drauf" haben und vielleicht mit entsprechendem Abschluss und der damit verbundenen Akzeptanz in der Arbeitswelt, für viele neue und wertvolle Erkenntnisse sorgen würden. Alleine die Beschränkung auf drei Versuche ohne mündlichen Joker war in meinen Augen ein absoluter Rückschritt in die graue Vorzeit. Noch ein Schritt weiter in die Vergangenheit und wir hauen wieder mit Linealen auf die Finger. Ich persönlich liebe mündliche Prüfungen, weil ich mit dem gesprochenen Wort viel besser meine Gedanken formulieren kann und auch besser im direkten, und lokalen Dialog erkennen kann, was man von mir fordert und in welche Richtung sich eine Diskussion bewegt. Dass es diese Möglichkeit nicht mehr gibt, ist für mich ein kleiner Weltuntergang und beflügelt wieder meine Phantasie, welche entgegen der Behauptung arbeitet, dass die Durchfallquote gesenkt werden soll. Bologna-Prozess hin oder her, Prüfungsbestimmungen rauf oder runter, sollte der Mensch nicht mit gesundem Verstand entscheiden dürfen, wann man einen Studenten für kompetent genug hält, damit dieser einen Abschluss erlangen kann? Bestehensgrenzen anpassen, oder das Aufgabenniveau ändern, sind auch keine exakten Anpassungen der Stellgrößen und bewegen sich absolut im Graubereich objektiver Einschätzung - das wird jedoch geduldet und ist allgemeine Praktik, unsichere Kandidaten auf alternativem Wege zu prüfen nicht.

Ich habe ja schon das Beispiel mit der GDI 2 Lernveranstaltung gegeben, in der ein sensationeller Notenschnitt erreich wurde. Auch hier hatte ich persönlich nicht das Gefühl nichts aus der Veranstaltung gelernt und nichts für den Erfolg getan zu haben. Gegenteiliges war der Fall: Wir haben in Gruppen monatelang gelernt, Datenstrukturen gepaukt und die Operationen darauf trainiert, etc. Die Klausur hat auch den gesamten Stoff abgefragt. Sie hat es aber auf eine Weise gemacht, auf welche sie uns, die gelernt haben, nicht überforderte und doch Studenten, welche nichts gelernt haben, enttarnt hat.
Und genau bei dieser Klausur wurden Stimmen laut, die eben "fetzers" vermeintlichen Unterton betonten. Man muss sich nur mal die Inforz dieser Zeit durchlesen und man weiß, was ich meine!
Zuletzt geändert von MaMaj am 19. Mär 2011 20:26, insgesamt 1-mal geändert.

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Re: Klausur

Beitrag von MaMaj » 19. Mär 2011 19:51

... Doppelpost? Ups...
Zuletzt geändert von MaMaj am 19. Mär 2011 20:24, insgesamt 1-mal geändert.

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Re: Klausur

Beitrag von spyro.makedonski » 19. Mär 2011 20:04

Als ich jetzt denke(nach der Initiale Verzweiflung), die Klausur war machbar... Ich war nur unglücklich dass ich meine Gemütsruhe verloren habe und dann ist die Panik gekommen und von daher alles nach unten. :(
Es ist auf jeden Fall nicht eine gute Gefühl zu wissen dass ich die Klausur wahrscheinlich nochmal machen muss aber für nächstes mal werde ich versuchen my Coolness auf der Klausur nicht zu verlieren.

Allgemein finde ich die Veranstaltung gut organisiert und Prof. Haller-Dintelmann hat sehr gut und freundlich das Material vorgestellt.

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Re: Klausur

Beitrag von MaMaj » 19. Mär 2011 20:22

Sete hat geschrieben: Als jemand mit eher durchschnittlichen mathematischen Fähigkeiten denkt man nämlich leider nicht gleich daran, wie man sich die besonderen Eigenschaften von Eigenwerten/Eigenvektoren zunutze machen kann, sondern eher in die Richtung "Nach welchem Schema wurde so eine Art Aufgabe in den Übungen gelöst?". Und da kommt einem dann leider in erster Linie A^321 = S D^321 S^-1 in den Sinn.
Hier musst du aufpassen, denn es werden sofort Stimmen laut, dass jemand mit nur "durchschnittlichen" Fähigkeiten eh keinen Platz an einer Universität hat. Ich bin jedoch nicht mal der Meinung, dass man unbedingt gleich "durchschnittlich", oder schlechter sein muss, um auf den falschen Weg zu geraten. Mathematik ist doch genau das Fachwissen, welches wie ein guter Wein reifen muss. Man sagt doch nicht umsonst, dass mathematische Argumentation eine eigene Sprache darstellt. Selbst die sprachbegabtesten Menschen brauchen oft Jahre um jede Nuance einer Sprache in Fleisch und Blut übergehen zu lassen.

Mathematik 1 ist meiner Meinung nach besonders davon betroffen komplett falsche didaktische Ziele in einer falsch angelegten Zeitspanne erreichen zu wollen. Man versucht Studenten innerhalb von knapp sechs Monaten Grammatik, Vokabular, Sprachgefühl, Umgangston und Umgangssprache einzutrichtern. Lernen auf Pump auf höchstem Niveau und auch der Grund dafür, wieso viele nur knapp bestehen und nach der Veranstaltung eigentlich keinerlei mathematisches Verständnis besitzen. In Mathe 2 wird dann von vorne gelernt und bei Mathe 3 ebenso. Und wenn das nicht schon schlimm genug wäre: Mathe 2 und 3 enthalten oft nur noch Bruchteile der in Mathe 1 erforderlichen Themen. Somit verkümmern einige Themengebiete wieder komplett. Ich kann mich nicht erinnern großartige Beweisaufgaben in Mathe 2 durchgearbeitet zu haben - aber vielleicht habe ich auch einfach nur wieder alles vergessen, nachdem Mathe 2 bestanden war?!

Das soll nicht bedeuten, dass die Veranstalter gezielt die Studenten überfrachten wollen! Das bedeutet, dass das gesamte Studium sehr unstrukturiert wirkt und die eine Veranstaltung nichts von der anderen weiß.
Wie sonst kann man sich erklären, dass einige spätere Veranstaltungen einen wirklich großen Teil für das wiederaufarbeiten von Stoff direkt in der Vorlesung verbraten, welcher eigentlich sitzen sollte, während bei anderen Veranstaltungen einfach mal vorausgesetzt wird, dass der Student das irgendwo mal gehört haben sollte. Und auch das ist kein direkter Vorwurf an die Verantwortlichen, denn ich bin mir sicher, dass alle Aspekte zu berücksichtigen, einfach unmöglich und ein Semester kurz ist. Hier sollte man vielleicht doch über die Anhebung der Regelstudienzeit nachdenken und die Menge an Lehrstoff über einen größeren Zeitraum vermitteln.
Zuletzt geändert von MaMaj am 19. Mär 2011 20:29, insgesamt 1-mal geändert.

MaMaj
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Re: Klausur

Beitrag von MaMaj » 19. Mär 2011 20:24

Viel Erfolg beim Cool-bleiben, ich habs nicht geschafft!

robert.n
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Re: Klausur

Beitrag von robert.n » 19. Mär 2011 21:30

MaMaj hat geschrieben:(...) Mathematik ist doch genau das Fachwissen, welches wie ein guter Wein reifen muss. Man sagt doch nicht umsonst, dass mathematische Argumentation eine eigene Sprache darstellt. Selbst die sprachbegabtesten Menschen brauchen oft Jahre um jede Nuance einer Sprache in Fleisch und Blut übergehen zu lassen.

Mathematik 1 ist meiner Meinung nach besonders davon betroffen komplett falsche didaktische Ziele in einer falsch angelegten Zeitspanne erreichen zu wollen. Man versucht Studenten innerhalb von knapp sechs Monaten Grammatik, Vokabular, Sprachgefühl, Umgangston und Umgangssprache einzutrichtern. Lernen auf Pump auf höchstem Niveau und auch der Grund dafür, wieso viele nur knapp bestehen und nach der Veranstaltung eigentlich keinerlei mathematisches Verständnis besitzen. In Mathe 2 wird dann von vorne gelernt und bei Mathe 3 ebenso. Und wenn das nicht schon schlimm genug wäre: Mathe 2 und 3 enthalten oft nur noch Bruchteile der in Mathe 1 erforderlichen Themen. Somit verkümmern einige Themengebiete wieder komplett. Ich kann mich nicht erinnern großartige Beweisaufgaben in Mathe 2 durchgearbeitet zu haben - aber vielleicht habe ich auch einfach nur wieder alles vergessen, nachdem Mathe 2 bestanden war?!

Das soll nicht bedeuten, dass die Veranstalter gezielt die Studenten überfrachten wollen! Das bedeutet, dass das gesamte Studium sehr unstrukturiert wirkt und die eine Veranstaltung nichts von der anderen weiß.
Wie sonst kann man sich erklären, dass einige spätere Veranstaltungen einen wirklich großen Teil für das wiederaufarbeiten von Stoff direkt in der Vorlesung verbraten, welcher eigentlich sitzen sollte, während bei anderen Veranstaltungen einfach mal vorausgesetzt wird, dass der Student das irgendwo mal gehört haben sollte. Und auch das ist kein direkter Vorwurf an die Verantwortlichen, denn ich bin mir sicher, dass alle Aspekte zu berücksichtigen, einfach unmöglich und ein Semester kurz ist. Hier sollte man vielleicht doch über die Anhebung der Regelstudienzeit nachdenken und die Menge an Lehrstoff über einen größeren Zeitraum vermitteln.
Bravo!

Mich hat bei Mathe 1 von Anfang an geärgert, dass etwa die Hälfte der Vorlesungszeit für irgendwelche Beweise draufging, die sowieso niemand verstanden hat. Es war auch der Entwicklung unserer eigenen Fähigkeiten zur Beweisführung nicht wirklich dienlich. In meinen Augen war das der Hauptgrund dafür, dass die Vorlesung als so schrecklich empfunden wurde. Bemerke: Noch heute gibt's Leute die ernsthaft behaupten, man würde das brauchen, das wäre der Anspruch einer Universität, bla bla. Zugegeben - manche zentrale Beweise sind wichtig. Darum sage ich: Die Dosis macht das Gift! ;-)

In Mathe 3 wurde ich schließlich darin bestätigt, dass eine Mathe-Vorlesung, die den Fokus weniger auf das Beweisen der Sätze und Theoreme sondern mehr auf das Erklären derselben sowie Vorrechnen von Beispielen legt deutlich angenehmer ist. Tatsächlich muss ich sagen, dass Mathe 3 hervorragend war. Wenn jemand doch an den Beweisen interessiert war hat er diese fast immer ausführlich im Skript vorgefunden, also konnte auch niemand etwas vermissen.

Am langsamten haben sich bei mir die Fähigkeiten zur Beweisführung entwickelt. Darum finde ich es immer noch absurd, dass uns schon in den ersten Mathe-Übungen allerlei Beweise abverlangt wurden. Und ich bin auch skeptisch, was ich von der jetzigen Mathe 1 - Veranstaltung halten soll - der Anteil an Beweisen in den Übungen hat offenbar noch zugenommen. Ich bin mir nämlich nicht sicher, ob ein einfaches mehr solcher Beweisaufgaben auch zu einem schnelleren Erwerb der entsprechenden Fähigkeiten führen.

Wirklich verstanden habe ich das Thema Beweisführung übrigens erst in FGdI 3 sowie Einführung in FoC, da wurde es nämlich auf formaler Ebene eingeführt und nicht so pillepalle informell wie in Mathe 1 ("ein Beweis ist eine lückenlose Herleitung"; lückenlos heißt natürlich aus Sicht des Profs :wink: ).
fetzer hat geschrieben:Eine gute Lehre kann jeden noch so schweren Algorithmus verständlich vermitteln, sodass er für andere verständlich wird. Daher lässt sich deine Aussage leicht darauf zurückführen, dass eine gute Lehre schädlich für diejenigen ist, bei denen es im Vergleich zu anderen etwas "schneller/einfacher/früher" Klick macht.
Für dich existiert scheinbar eine Abwertung des Bachelors (sic!) bei einer hohen Anzahl an Absolventen, oder verstehe ich das falsch? Nur, was ist denn schlimm daran, wenn etwas mehr Studierende ihren Abschluss erhalten, weil innerhalb der Lehre eine gute Arbeit geleistet wurde? Dann gibt es zwar mehr (und wahrscheinlich auch kompetentere) Informatiker, von denen jedoch in Zukunft noch viel mehr gebraucht werden. Daher liegt es nur im Interesse der Wirtschaft oder der Wissenschaft und damit auch des Bundes, möglichst viele durch eine universitäre Ausbildung zu bringen
Versteh mich nicht falsch. Ich will damit nicht einfache Klausuren fordern. Ich will damit nur sagen, dass "einfach" auch durch das "wie" innerhalb der Lehre bestimmt wird. Wenn die Lehre (und dazu zähle ich bewusst nicht nur die Veranstaltung, sondern auch Kurse zur Lernvorbereitung, etc, die es hier an der Uni schlichtweg zu wenig gibt) gut war, dann sind auch die Klausuren einfach. Im Optimalfall gibt es keine schwere Klausur, wobei man sich auch die Frage stellen muss, ob die Klausur an sich eine geeignete Methode zur Überprüfung des Gelernten darstellt oder nicht.
Nochmal Bravo!

Kleines aber: Natürlich ist es nicht schädlich, wenn es mehr Absolventen gibt dank guter Lehre! Anders sieht es aus, wenn es mehr Absolventen gibt, weil man einfach mal die Anforderungen herunterschraubt.

Flo S
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Re: Klausur

Beitrag von Flo S » 19. Mär 2011 21:37

Sete hat geschrieben:Muss mit etwas Abstand auch sagen, dass die Klausur eigentlich einigermaßen gut machbar gewesen wäre, wobei es aber einige kleine Faktoren gab, die sich dann zumindest bei mir sehr negativ ausgewirkt haben.
Der Größte dieser Faktoren war aus meiner Sicht die Aufgabe 1b - da hat das "Unglück" quasi begonnen.
Als jemand mit eher durchschnittlichen mathematischen Fähigkeiten denkt man nämlich leider nicht gleich daran, wie man sich die besonderen Eigenschaften von Eigenwerten/Eigenvektoren zunutze machen kann, sondern eher in die Richtung "Nach welchem Schema wurde so eine Art Aufgabe in den Übungen gelöst?". Und da kommt einem dann leider in erster Linie A^321 = S D^321 S^-1 in den Sinn.

Damit war das Schicksal dann quasi besiegelt, denn wenn man auf diesem Wege rechnet, verliert zum einen gleich einen Batzen an Zeit, zum anderen die nötige Ruhe für den Rest der Arbeit
("Wenn Aufgabe 1 schon viel Zeit beansprucht, wie soll das dann erst bei den restlichen Aufgaben aussehen?!").
Im Zweifelsfall erstmal die Aufgabe kurz überfliegen und sich dann an die Aufgaben setzen, die man gut kann bzw die eine gute Punkt/Zeit-Ratio haben.
Ich hab z.B. Aufgabe 1 nicht bearbeitet, da mir keine schnelle Lösung einfiel, stattdessen die anderen 5 Aufgaben gerechnet und danach nochmal überprüft.
Lies sich in der Zeit gut machen, ohne, dass ich irgendwo hetzen musste.
Sete hat geschrieben:Bei Aufgabe 3 fand ich lediglich etwas unglücklich, dass man eine Regel braucht, die nicht im Skript steht: inv(g*h) = inv(h) * inv(g).
(Ja, man kann das, sollte es wohl so im Kopf haben, trotzdem gibt es Sicherheit, wenn man das auch schwarz auf weiß bei den Gruppengesetzen nachschlagen kann.)
Ansonsten aber ok.
Naja, dafür braucht man mit Sicherheit keine Regel. Solche Umformungen hatten wir doch in den Übungen zu genüge.
~(g * h) = ~(g * h) * n = ~(g * h) * g * ~g = ~(g * h) * g * n * ~g = ~(g * h) * (g * h) * ~h * ~g = n * ~h * ~g = ~h * ~g
Geht auchnoch anders, aber im Endeffekt kommt man darauf, dass man immer irgendwo die Kommutativität braucht.
Sete hat geschrieben:Zu Aufgabe 4 und 5 kann ich nur noch begrenzt was sagen - die Zeit wurde da so knapp, dass ich letztendlich nur eine Teilaufgabe der 4 bewiesen habe und beim Rest die Antworten geraten habe - Aufgabe 5 konnte ich garnicht bearbeiten.

Aufgabe 6 war immerhin ein Lichtblick - waren aus meiner Sicht keine allzu fiesen Fragen und ich hoffe zumindest, dass ich da dann doch noch den ein oder anderen Punkt einsacken konnte.
Wie gesagt - bei der 4 hätte man einfach nur 4 mal Wahr bzw Falsch hinschreiben müssen und hätte dafür höchstwahrscheinlich schon 2 Punkte bekommen.
Die meisten Aussagen dort waren aber auch relativ leicht würde ich mal sehen. Kann sein, dass sie unter Zeitdruck dann blöd wirkten.

Würde sagen einfach mal abwarten, wie der Schnitt ausfällt. Weiter über eine geschriebene Klausur zu diskutieren verändert daran ja eh nix :s

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Re: Klausur

Beitrag von MaMaj » 19. Mär 2011 21:48

Flo S hat geschrieben: Würde sagen einfach mal abwarten, wie der Schnitt ausfällt. Weiter über eine geschriebene Klausur zu diskutieren verändert daran ja eh nix :s
Richtig, und das ist leider das Traurige für all diejenigen, welche jetzt im dritten Versuch waren, oder wie es wohl bei mir sein wird, in den dritten Versuche geraten, wenn das jetzt schief geht.
Egal wie gut man dann in dem Thema in einer stress-abgemilderten Situation ist, so sehr kann man versagen, weil einem beim dritten Versuch die Nerven durchgehen. Jemandem dem das Studium nicht egal ist, wird es dann jedoch so ergehen (ich glaube hier darf ich in meine Kristallkugel schauen).

Wie sieht es eigentlich aus? Darf man dann eigentlich überhaupt nichts mehr studieren, was Mathematik 1 als Veranstaltung enthält, sogar wenn die Themen nicht gleich sind? Darf man dann z.B. auf die FH wechseln und trotzdem Informatik studieren, oder ist das dann auch passé? Weiß da jemand was?

lara
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Re: Klausur

Beitrag von lara » 19. Mär 2011 21:52

ich bin auch der Meinung...

Weitere Diskussion wird nichts ändern.

Ich denke einfch, dass die Aufgabenstellung nicht eindeutig war, deshalb wusste man nicht, was verlangt wird.

Hoffen wir alle, dass Herr Haller-Dintelmann die Bestehensgrenze runtersetzt..

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