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lara
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Re: heh

Beitrag von lara » 17. Mär 2011 21:59

Cpro hat geschrieben:
yetisports hat geschrieben: Die Reihe mit (-1)^n * n/(n+1) divergiert meiner Meinung nach gegen -unendlich, da dass, was man dazuzählt, immer kleiner ist als das, was man als nächstes abzieht. (-1/2 + 2/3 - 3/4 + 4/5 ...)
Also mein PC sagt mir da, der Reihenwert für n = 1 bis 1000 ist: -0,69264743055982 und 0,306353568441179
;)
Soweit ich es noch im Erinnerung habe, ist n/(n+1) keine Nullfolge und somit nicht konvergenz insgesamt.

kain
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Re: heh

Beitrag von kain » 17. Mär 2011 22:11

genci_007 hat geschrieben:
everybody hat geschrieben:war die klausur legal :shock: ???
das frag ich mich auch !!!

Zwischen der Probeklausur und der Klausur liegen Welten, sogar Universen.
Was wollten die überhaupt von uns ???

Nein, nein, es kommt... gleich... => Dimensionen...

kain
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Re: heh

Beitrag von kain » 17. Mär 2011 22:15

lara hat geschrieben:vielleicht wird die Bestehensgrenze nochmal runtergesetzt, wenns bei allen so schlimm war.

ich fand die klausur auch schwer...

ich auch...

MaMaj
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Re: heh

Beitrag von MaMaj » 17. Mär 2011 22:30

An dieser Uni, wie an allen deutschen Unis zählt nicht das Wohl des studentischen Individuums, sondern das Wohl der statistischen Institutionswertschätzung. Eine Uni, welche eine zu gute Bestehensquote hat, zählt weitläufig nicht als eine seriöse Lehranstalt. Es muss sortiert und aussortiert werden. In der Informatik, in der es keinen NC gibt, geschieht das durch solche Klausuren, oder einfach ausgedrückt: Es waren zu viele Studenten für Mathe 1 angemeldet, es gibt zu viele Studenten im ersten Semester, man will euch / uns nicht!!! Wäre die Klausur nach dem Probeklausurschema verlaufen, so könnte man wohl von einer Bestehensquote von 80% rechnen - die Probeklausur war pädagogisch korrekt: Es wurden bisher behandelte Themen abgefragt, welche in ihrer Form der Aufgabenstellung ein grundlegendes Verständnis und die Bereitschaft zum lernen abverlangen.
Dann würden aber guttenbersche Kritiken laut, man könnte sich an der TU-D im Bereich Informatik seine Abschlüsse erkaufen. Somit wurde aussortiert.

Ich habe die Mathe 1 Klausur jetzt zum zweiten Mal geschrieben und muss dazu folgendes sagen:

Versuch eins war absolut an meinem Unwissen gescheitert. Ich hatte damals, vor vielen, vielen Semestern, einfach nicht das Wissen. Das war gerechtfertigt und ich ärgere mich heute, nach dieser Klausur ganz besonders, dass ich Nr. 1 damals aufgrund mangelnder Kenntnis in der Induktions-Beweisführung und Matrix-Rechnung nicht bestanden habe. Diese Lücken habe ich mehr als nur ausgefüllt und bin deutlich tiefer in die Materie gestiegen.

Versuch zwei war jedoch absolut der Super-Gau (Super Größter Anzunehmender Unfall - hat eigentlich jemals jemand über diese schwachsinnige Superlative nachgedacht?).
Ich habe eben mit einigen Studenten in den höheren Semestern des Mathematikstudiums gesprochen und sie waren alle der Meinung, dass so eine Klausur, auf dem Niveau, noch nicht mal sie in 90 Min. eindeutig lösen könnten, vor allem wenn nicht eine direkte Vorbereitung auf so Fragetypen stattgefunden hat. Bei uns war es dieses ominöse Ferienblatt, welches wohl noch als rechtlicher Vorwand dazwischengeklatscht wurde, um eine "Vorbereitung" auf die Klausur zu illusionieren. Zu großer Aufwand für eine Musterlösung? Bullshit! Jemand muss den Stoff doch wenigstens ein mal durchgerechnet haben - ein Scan der handschriftlichen Lösung hätte doch gereicht - wir verlangen ja nicht, das sich jeder mit Tex auskennt! Das war kalkuliert!

Die Klausur war wohl für viele Mathe-Geeks bestehbar und die Bestehensgrenze wird, wie bei so vielen anderen Klausuren an der TU-D, nachträglich so korrigiert werden, dass es zu keinen Statistikausrutschern kommen wird. Bestes Beispiel der jüngsten Vergangenheit: HCI. Die Klausur war super leicht, trotzdem haben sehr viele versagt, weil deren Antworten nicht den Katalogantworten Wort für Wort genügten. Nach dem ersten Notenschock wurde die Bestehensgrenze so korrigiert, dass, oh Wunder die Einser die selbe Größenordnung hatten wie die Fünfer - und dazwischen gab es eine Gleichverteilung. Die Noteneinsicht gab weiteres Preis: Man konnte Punkte rausholen, da deren Punktekatalog doch nicht die gesamte Winterkollektion enthielt. Das ist alles sehr dubios - ein Schelm, wer Böses dabei denkt. Lasst mich der Schelm sein!

Das wird aber vielen von uns wohl nicht weiter helfen. Ich wette heute haben einige Studenten nicht bestanden, die an sich absolut das Zeug zu richtig guten Fachkräften hätten - aber Deutschland hat ja bekanntlich genug Fachkräfte!

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Re: heh

Beitrag von bruse » 17. Mär 2011 22:47

MaMaj hat geschrieben:Versuch zwei war jedoch absolut der Super-Gau (Super Größter Anzunehmender Unfall - hat eigentlich jemals jemand über diese schwachsinnige Superlative nachgedacht?).
Ein GAU ist, wie Du geschrieben hast, der "Größte Anzunehmende Unfall" - die schwerwiegendste Störung, die noch beherrschbar sein muss. Tritt irgendwo (z.B. in einem AKW) ein GAU auf, kommt es in der Regel nicht zu schwerwiegenden Schäden, weil ja vorgeplant wurde. Beispiel zweistrahliges Flugzeug: Der Ausfall eines Triebwerks ist noch beherrschbar - fliegt man eben mit einer Turbine weiter.
Ein Super-GAU ist eben "über" dem GAU. Für so eine Katastrophe ist nicht vorgeplant. Das wäre bei unserem Flugzeug der simultane Ausfall beider Triebwerke - dafür gibts dann keinen Plan (in der Praxis schon, aber ich glaub der Vergleich ist klar, oder?).
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Re: heh

Beitrag von Mirlix_ » 17. Mär 2011 23:01

Da ich öfters mit dem Dozent für Mathe1 zu tun hatte will ich einwerfen das es keineswegs gewollt ist möglichst viele Student durchfallen lassen, im Gegenteil, das Ziel der Umstellung von Mathe war neben vielen anderen Zielen vorallen die hohen Durchfallquoten zu senken. Daher denke ich eher das hier eine ueberschaetzung der Studenten staffgefunden hat und dies hoffentlich in die Korrektur mit einfliesst. An sich hat unsere FB nicht das Ziel Studenten auszusieben, sondern eher sie zu behalten, das heisst natuerlich nicht das man Klausuren so macht das jeder sie besteht, etwas(je nach Veranstaltung mehr oder weniger) Arbeit der Studenten ist nötig.

Ich fand die Klausur auch recht happig und im Vergleich zur Probeklausur uebertrieben schwer und Umfangreich. Zum Ferienuebungsblatt denke ich das Mathematiker ein Pool an Aufgaben haben bei denen man weiss das sie lösbar sind, aber man keine Loesungsweg hat, daher finde ich die Argumentation an sich schlüssig und es gab in der Klausur keine Aufgabe die es nur auf dem Ferienblatt gab, daher musste man als Student sich nicht mit dem Ferienuebungsblatt beschaeftigt haben um die Klausur schaffen zu koennen, somit find ich das Argument das es als rechtliche Absicherung veroeffentlich wurde doch recht abstruse.
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Re: heh

Beitrag von azak » 18. Mär 2011 00:12

MaMaj hat geschrieben:An dieser Uni, wie an allen deutschen Unis zählt nicht das Wohl des studentischen Individuums, sondern das Wohl der statistischen Institutionswertschätzung. Eine Uni, welche eine zu gute Bestehensquote hat, zählt weitläufig nicht als eine seriöse Lehranstalt. Es muss sortiert und aussortiert werden. In der Informatik, in der es keinen NC gibt, geschieht das durch solche Klausuren, oder einfach ausgedrückt: Es waren zu viele Studenten für Mathe 1 angemeldet, es gibt zu viele Studenten im ersten Semester, man will euch / uns nicht!!! Wäre die Klausur nach dem Probeklausurschema verlaufen, so könnte man wohl von einer Bestehensquote von 80% rechnen - die Probeklausur war pädagogisch korrekt: Es wurden bisher behandelte Themen abgefragt, welche in ihrer Form der Aufgabenstellung ein grundlegendes Verständnis und die Bereitschaft zum lernen abverlangen.
Dann würden aber guttenbersche Kritiken laut, man könnte sich an der TU-D im Bereich Informatik seine Abschlüsse erkaufen. Somit wurde aussortiert.

Ich habe die Mathe 1 Klausur jetzt zum zweiten Mal geschrieben und muss dazu folgendes sagen:

Versuch eins war absolut an meinem Unwissen gescheitert. Ich hatte damals, vor vielen, vielen Semestern, einfach nicht das Wissen. Das war gerechtfertigt und ich ärgere mich heute, nach dieser Klausur ganz besonders, dass ich Nr. 1 damals aufgrund mangelnder Kenntnis in der Induktions-Beweisführung und Matrix-Rechnung nicht bestanden habe. Diese Lücken habe ich mehr als nur ausgefüllt und bin deutlich tiefer in die Materie gestiegen.

Versuch zwei war jedoch absolut der Super-Gau (Super Größter Anzunehmender Unfall - hat eigentlich jemals jemand über diese schwachsinnige Superlative nachgedacht?).
Ich habe eben mit einigen Studenten in den höheren Semestern des Mathematikstudiums gesprochen und sie waren alle der Meinung, dass so eine Klausur, auf dem Niveau, noch nicht mal sie in 90 Min. eindeutig lösen könnten, vor allem wenn nicht eine direkte Vorbereitung auf so Fragetypen stattgefunden hat. Bei uns war es dieses ominöse Ferienblatt, welches wohl noch als rechtlicher Vorwand dazwischengeklatscht wurde, um eine "Vorbereitung" auf die Klausur zu illusionieren. Zu großer Aufwand für eine Musterlösung? Bullshit! Jemand muss den Stoff doch wenigstens ein mal durchgerechnet haben - ein Scan der handschriftlichen Lösung hätte doch gereicht - wir verlangen ja nicht, das sich jeder mit Tex auskennt! Das war kalkuliert!

Die Klausur war wohl für viele Mathe-Geeks bestehbar und die Bestehensgrenze wird, wie bei so vielen anderen Klausuren an der TU-D, nachträglich so korrigiert werden, dass es zu keinen Statistikausrutschern kommen wird. Bestes Beispiel der jüngsten Vergangenheit: HCI. Die Klausur war super leicht, trotzdem haben sehr viele versagt, weil deren Antworten nicht den Katalogantworten Wort für Wort genügten. Nach dem ersten Notenschock wurde die Bestehensgrenze so korrigiert, dass, oh Wunder die Einser die selbe Größenordnung hatten wie die Fünfer - und dazwischen gab es eine Gleichverteilung. Die Noteneinsicht gab weiteres Preis: Man konnte Punkte rausholen, da deren Punktekatalog doch nicht die gesamte Winterkollektion enthielt. Das ist alles sehr dubios - ein Schelm, wer Böses dabei denkt. Lasst mich der Schelm sein!

Das wird aber vielen von uns wohl nicht weiter helfen. Ich wette heute haben einige Studenten nicht bestanden, die an sich absolut das Zeug zu richtig guten Fachkräften hätten - aber Deutschland hat ja bekanntlich genug Fachkräfte!
wo ist der iLike button?

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Re: heh

Beitrag von MaMaj » 18. Mär 2011 00:15

@Super-GAU: Die semantische Bedeutung ist mir bewusst. Trotzdem macht die Wortwahl keinen direkten inhaltlichen Sinn und die Bezeichnung hat sich nur wegen dem populären Wortklang eingebürgert, besonders wenn man die Zeit, in der das Wort geprägt wurde mit berücksichtigt (Stichwort: Supercrema). Super (lateinisch für "über", "darüber hinaus") macht semantisch zwar Sinn, klingt aber doch in der Kombination mit "Größter Anzunehmender Unfall" etwas befremdlich! ;) Dies aber nur am Rande und es soll jetzt auch nicht weiter zu einem OT-Spam ausarten! :)

@Ferienübung: Ich sage es nur, wie ich es als Student empfinde. Für mich ist es nicht ersichtlich, wie eine solche Überschätzung der Studenten von den Veranstaltern her stattfinden kann. Als Laie würde ich sagen: Absoluter Realitätsverlust seitens der Klausurverantwortlichen. Der Mensch braucht anscheinend immer wieder "Katastrophen" um sich zu sagen "oh ha... beim nächsten Mal wissen wir es besser". Dabei lässt er die Geschichte komplett außer acht und tritt immer wieder ins Fettnäpfchen.

Man wusste doch, an welchen Klausurtypen und -schwierigkeitsgraden duzende von Studenten bisher versagt haben. Wieso sollte sich ich das plötzlich ändern? Wegen den Übungen in diesem Wintersemester? Die Übungen waren für eine Woche ausgelegt und viele Studenten haben in Gruppenarbeit tagelang daran gesessen, ohne dass sie letztendlich immer absolut korrekte Abgaben hatten.
Wenn doch die Durchfallquote gesenkt werden sollte, dann nimmt man doch nicht solche Aufgaben in einer so befristeten Klausur - welche vom Niveau eigentlich VORAUSSETZT, dass man die Ferienübung ohne größere Probleme hätte lösen können müssen. Die Zeit war für das Lösen der Ferienübung pro Aufgabe um ein vielfaches Höher, die Kommunikationsfreiheit eindeutig liberaler und trotzdem gab es genug Fragezeichen, ob man denn richtig gerechnet hat, oder nicht, da das Aufgabenniveau viel höher als bei den Hausübungen war.

Da kann ich einfach für mich nicht gelten lassen, dass der Aufwand zu groß gewesen wäre eine Musterlösung zu stellen, welche von allen Tutoren und Assistenten erstellt hätte werden können - schließlich mussten am 17.03. alle Studenten innerhalb von 90 Minuten sechs ähnlich schwere Aufgaben lösen. Das ist für mich ein Ungleichgewicht in der Kompetenzverteilung (der Lehrling übertrifft seinen Meister).

Ich habe z.B. den Großteil der Ferienübung (meines Erachtens nach) gelöst... trotzdem war ich heute überfordert und nachdem mir nach einigen Fehlversuchen dann auch die Zeit davon lief, nervös und nicht mehr in der Lage neue Ansätze auszuprobieren. Trotzdem halte ich mich nicht für einen schlechten Studenten ohne mathematisches Grundgeschick und komme auch in meiner Arbeitswelt bisher super zurecht. Doch nach dieser Misere heute muss ich wirklich darüber nachdenken, ob es sich für mich lohnt meinen Abschluss an der TU-D weiter in Angriff zu nehmen, oder ob ich nicht lieber einen anderen Ausweg suche. Ein drittes Mal halten das meine Nerven einfach nicht durch (und an Mathe 1 möchte ich wirklich nicht scheitern, wenn ich doch alle anderen Klausuren bestanden habe).

Nebenbei:
Ich kann mich außerdem noch an den Fall erinnern, als eine Grundlagenveranstaltung (GDI 2 - anyone?) in den letzten Jahren sehr gut ausgefallen war, weil die Klausur wirklich gut lösbar war und wirklich nur als Beleg diente, dass der Student den Stoff verstanden und den Inhalt gelernt hat: Da haben sich einige Geeks richtig beleidigt gefühlt, wie man denn das Niveau der Uni so runterziehen könnte. Anscheinend fanden sie ihre Einser-Note nicht mehr "besonders" genug, da ein guter Prozentsatz an Studenten diese Note bekommen hat. Gerüchten zufolge soll es damals sogar tadelnde Gespräche mit den entsprechenden Veranstaltungs-Verantwortlichen gegeben habe... Das ist aber auch wieder nur eine Randnotiz, die aber zu eben diesen Ansichten vieler Studenten an der TU-Darmstadt führt. Man traut einfach der Uni-Belegschaft nicht. Die Sätze "Lernen auf Pump" und "Gewürfelte Klausuren" / "Gewürfelte Klausurergebnisse" sind hier weit verbreitet. Und ich glaube nicht, dass es nur an frustrierten Studenten liegt, welche für ihre Faulheit mehr Erfolg erwarten würden. Ich kann zumindest von mir guten Gewissens behaupten: Ich tue und lerne viel für meinen Erfolg an dieser Uni - und heute habe ich wieder mal einen Schlag ins Gesicht bekommen.

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Re: heh

Beitrag von oren78 » 18. Mär 2011 00:29

MaMaj hat geschrieben:...wie bei so vielen anderen Klausuren an der TU-D, nachträglich so korrigiert werden, dass es zu keinen Statistikausrutschern kommen wird. Bestes Beispiel der jüngsten Vergangenheit: HCI. Die Klausur war super leicht, trotzdem haben sehr viele versagt, weil deren Antworten nicht den Katalogantworten Wort für Wort genügten. Nach dem ersten Notenschock wurde die Bestehensgrenze so korrigiert, dass, oh Wunder die Einser die selbe Größenordnung hatten wie die Fünfer - und dazwischen gab es eine Gleichverteilung
Eine sehr intressante (und korrekte) Beobachtung ! 8) Ich habe in diesem Semester eine Veranstaltung mitbetreut, in der exakt das selbe "Schema" angewendet wurde - man bilde sich selbst ein Urteil, weswegen sowas gemacht wird...
"Unter allen menschlichen Entdeckungen sollte die Entdeckung der Fehler die wichtigste sein.", Stanisław Jerzy Lec

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Re: heh

Beitrag von -py- » 18. Mär 2011 00:51

Die Klausur war eine einzige Katastrophe... Hatte mir 7 Bonuspunkte schwer erkämpft und jetzt hab ich die Klausur voll in den Sand gesetzt... :cry:

Aber schon interessant - die Unterschiede zwischen den Posts in diesem Thread und dem aus dem letzten Jahr...

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Re: heh

Beitrag von mba » 18. Mär 2011 00:53

"º∆@@ª††®®©∫√ç" - bitte substituieren mit allen Schimpfwörtern die einem spontan dazu einfallen.
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Re: heh

Beitrag von oren78 » 18. Mär 2011 00:54

MaMaj hat geschrieben:Ich tue und lerne viel für meinen Erfolg an dieser Uni - und heute habe ich wieder mal einen Schlag ins Gesicht bekommen.
MaMaj, ganz ehrlich - du sprichst mir "direkt aus der Seele..."

Wenn du über Leute redest, die viel Einsatz bringen und trotzdem immer wieder aufs Neue von der Uni eins in die Fresse kriegen, dann bin ich dein Mann ;-)
Ich hatte schon viele solcher Erlebnisse hier gehabt (so wie bei dir heute) die mich immer wieder vor die Frage gestellt haben aufzugeben und zur FH oder ähnliches zu wechseln. Trotzdem bin ich hier geblieben - alleine schon deswegen um all diese Ochsen mit meiner Anwesenheit zu strafen 8)

Weißt du, eine wichtige Sache habe ich hier an der TU definitiv gelernt (neben den ganzen Informatik Zeugs) ---> Wenn man hier "überleben" will, muss man kämpfen bis zum Umfallen und man muss Ungerechtigkeit ertragen können. Hat man es jedoch geschafft, das Ganze zu ertragen, wird man dementsprechend belohnt und glaub mir - ich weiß wirklich GENAU wovon ich rede, überzeuge dich von einigen alten Threads hier im Forum, insbesondere zu denen der Veranstaltung FoC :lol:
Gib also nicht einfach so auf und kehre der TU den Rücken zu, dies wäre zu einfach...
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Re: heh

Beitrag von mba » 18. Mär 2011 00:58

Und wie heißt es so schön, nach 3 "Assi" Klausuren kommt eine normale. Der Trick dabei ist es nur den richtigen Zeitpunkt zu erwischen und nicht vorher von der Uni fliegen. (FoC Klausur gestern, war alle mal machbar, im Vergleich zu einigen "Notizen" die ich von vorherigen gesehen habe :shock: )
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Re: heh

Beitrag von cwb38 » 18. Mär 2011 01:06

Ich will nicht sagen, dass die Klausur richtig schwer war; vermutlich ist die Musterlösung sogar sehr simpel, sodass man sich selbst verfluchen wird, dass man nicht darauf gekommen ist.
Allerdings war es wohl zwingend erforderlich, bei jeder der gestellten Aufgaben (MC vielleicht ausgenommen) um 100 Ecken zu denken, was einem in einer Stresssituation wie einer Klausur sicherlich nicht leicht fällt, um die Aufgaben in der gestellten Zeit lösen zu können.
Mir selbst ist dies sicher nicht besonders gut gelungen, obwohl ich mich gut vorbereitet gefühlt habe, da ich das Skript mehrfach durchgearbeitet habe (ich habe sogar eine handschriftliche Zusammenfassung erstellt; liegt jetzt massakriert im Abfalleimer) und versucht hatte, möglichst jede Hausübung mit maximaler Punktzahl abzugeben (was mir so ziemlich jedes Wochenende im vergangenen halben Jahr versaut hat).
Deshalb finde ich es schade, nachdem mit einer selbst ohne sonstige Vorbereitung durchaus befriedigend lösbaren Probeklausur Hoffnungen auf sehr erfolgreiches Abschließen geweckt wurden, dass die an sich eigentlich sehr positiv verlaufene Veranstaltung mit einem so deprimierendem Erlebnis enden muss ....

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Re: heh

Beitrag von mba » 18. Mär 2011 01:22

cwb38 hat geschrieben:Ich will nicht sagen, dass die Klausur richtig schwer war; vermutlich ist die Musterlösung sogar sehr simpel, sodass man sich selbst verfluchen wird, dass man nicht darauf gekommen ist.
Allerdings war es wohl zwingend erforderlich, bei jeder der gestellten Aufgaben (MC vielleicht ausgenommen) um 100 Ecken zu denken, was einem in einer Stresssituation wie einer Klausur sicherlich nicht leicht fällt, um die Aufgaben in der gestellten Zeit lösen zu können.
Mir selbst ist dies sicher nicht besonders gut gelungen, obwohl ich mich gut vorbereitet gefühlt habe, da ich das Skript mehrfach durchgearbeitet habe (ich habe sogar eine handschriftliche Zusammenfassung erstellt; liegt jetzt massakriert im Abfalleimer) und versucht hatte, möglichst jede Hausübung mit maximaler Punktzahl abzugeben (was mir so ziemlich jedes Wochenende im vergangenen halben Jahr versaut hat).
Deshalb finde ich es schade, nachdem mit einer selbst ohne sonstige Vorbereitung durchaus befriedigend lösbaren Probeklausur Hoffnungen auf sehr erfolgreiches Abschließen geweckt wurden, dass die an sich eigentlich sehr positiv verlaufene Veranstaltung mit einem so deprimierendem Erlebnis enden muss ....
dito. Das weckt Frustration, weil man nun damit rechnen muss wieder aufs neue lernen zu müssen (und nein es wird nicht so wie früher beim Streicher). Ab jetzt kann man damit rechnen, dass auch die nachschreibe Klausur nicht einfacher wird und überall Fallen eingebaut sind. Ich habe gehofft, dass die Klausur ähnlich zu den Übungen wird, bzw. zumindest dass die ersten zwei Aufgaben recht schnell und "einfach" zu lösen sind. Nun fasst man sich an den Kopf und denkt, scheiße waren die Assistenten nicht auch selber mal Studenten?!
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