Wenns mal wieder länger dauert...

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tiwoc
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Beitrag von tiwoc »

The One and Only Markus hat geschrieben: PS: Falls dich (+ 3 4) schon stört wart mal auf die kommenden Wochen :D
Ich hab grad in einer Hausübung aus dem ersten Semester die folgende Zeile gefunden:

Code: Alles auswählen

(ormap (lambda (x) (equal? x target)) (where-to-go))
Viel Spaß :)

Ich fand Scheme klasse - nach einigen Wochen. Es kann ungemein helfen, wenn man mal etwas anderes sieht als die üblichen imperativen und objektorientierten Sprachen.

The One and Only Markus
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Beitrag von The One and Only Markus »

Ich kann gern mal meine Kanibalen-Missionare-Lösung rausholen. Da vergeht einem des Lachen bei ner Komplexität von O(n^n^n) und einer Unübersichtlichkeit die nicht mehr zu überbieten ist :P

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Ottifanti
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Beitrag von Ottifanti »

The One and Only Markus hat geschrieben:Ich halte es für fatal wenn man denkt dass man 'programmieren' einfach durch Anwendung lernt. Programmieren lernt man nicht am PC, sondern indem man sich Gedanken darüber macht, welche Probleme man hat und wie man Problemlösungen (z.B. mit Hilfe einer Programmiersprache) formulieren kann. Am PC lernt man maximal was ein Werkzeug (die Sprache) alles kann (z.B. was macht eine Schleife, wozu ist ein Array gut, etc.), in GdI1 lernt man diese Funktionalität aber auch richtig anzuwenden. Mit anderen Worten: nur weil ich weiß, dass man mit einem Hammer hämmern und einer Säge sägen kann, kann ich daraus noch lange keinen Tisch bauen.
Also ich denke, es kommt darauf an, wie man "programmieren" definiert. Wenn man "programmieren" als "codieren" (= "sprechen" der Programmiersprache) versteht, dann bin ich schon der Meinung, daß man es am besten am PC, mit dem Compiler in der einen und dem Editor in der anderen Hand lernen kann.
Für die Problemlösung gewinnt man dadurch ein intuitives Verständnis, was möglich und was effizient, ineffizient, einfach oder umständlich etc. ist. In GdI I und später wird dann dieses intuitive Verständnis durch Theorie (und Praxis) untermauert, oder auch ad absurdum geführt.
Daß Informatik aber nur zu einem geringen Anteil aus "programmieren" (im obigen Sinne) besteht, möchte ich bestätigen.
The One and Only Markus hat geschrieben: In GdI1 hielt ich diesen Satz "In der Informatik geht es nicht um Computer genau wie es in der Biologie nicht um Mikroskope geht" auch für etwas merkwürdig, aber je länger man sich mit Informatik (nicht mit 'programmiern') beschäftigt desto besser begreift man, was dieser Satz wirklich aussagt.

PS: Falls dich (+ 3 4) schon stört wart mal auf die kommenden Wochen :D

Gruß,
Markus
Ich finde der Vergleich hinkt etwas, aber er gefällt mir sehr. Ich finde für die Informatik ist der Computer Forschungswerkzeug und Forschungsgegenstand gleichermaßen. Das Mikroskop ist für die Biologie jedoch "nur" Forschungswerkzeug.
Mostly harmless

The One and Only Markus
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Beitrag von The One and Only Markus »

Ja dieses 'programmieren' zu definieren ist etwas knifflig. Ich denke für die meiste, die sich nicht wissenschaftlich mit Informatik beschäftigen ist 'programmieren' in der Tat einfach 'codieren' wie du es gesagt hast. Für uns 'Wissenschaftler' sollte 'programmieren können' aber glaube ich eher 'seine Problemlösungen formal (in einer Programmiersprache) aufschreiben können' bedeuten.

Zu der Analogie:
Ist denn wirklich der Computer Forschungsgegenstand der Informatik weil dazu die Informatik da ist oder ist das nicht eher der Fall, weil man sein Werkzeug Computer besser einsetzen will?
Ich glaube eher zweiteres ist der Fall. Gehen wir mal davon aus, dass es in Zukunft etwas besseres als den Computer gibt um seine Problemlösungen zu formulieren, dann würde sich die Informatik auch nicht mehr für den Computer interessieren.

Oder um in der Analogie zu sprechen: Man erforscht in der Informatik den Computer, weil man ihn gut benutzen können will genau wie man in der Biologie Wissen über das Mikroskop erforscht um es gut einsetzen zu können. Nun gibt es an einem Mikroskop wohl nicht so viel zu erforschen wie bei einem Computer (das was es zu erforschen gibt ist wohl schon größtenteils bekannt), daher will ich mal ein anderes Beispiel bringen: In der frühen Mathematik benutze man den Abakus um zu rechen, also musste man erforschen was der alles kann und wie man ihn effizient benutzt. Als man den Taschenrechner erfunden hatte brauchte man den Abakus nicht mehr also musste man sich über den Abakus auch keine Gedanken mehr machen. Jetzt musste man den Taschenrechner und seine Möglichkeiten erforschen.

Also ist der Computer nur solange Forschungsgegenstand wie man in als Werkzeug einsetzt, danach nicht mehr, genau wie z.B. in der Mathematik der Abakus oder in der Biologie das Mikroskop.

Gruß,
Markus

SmilingJ
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Beitrag von SmilingJ »

mmh.. es ist doch immer wieder das selbe .. am anfang wir düber scheme gemotzt (btw. hab ich auch)
und wenn man dann mal 3,4 semester weiter ist, dann liest man amüsiert diese art von threads.. aber mal im ernst: wer schon programmieren kann, dem sollte es nicht schwer fallen die neue syntax zu lernen, und wer's noch nicht kann, der kanns nu schön langsam lernen .... ist doch auch besser, als wenn man zuerst sowas vorgesetzt bekommt:

Code: Alles auswählen

package gui;

public class Blubber {

	/**
	 * @param args
	 */
	public static void main(String[] args) {
		// TODO Auto-generated method stub

	}

}
das war übrigens ein abgewandelter kommentar von gunter griser - oder meine interpretation dessen, was er im java vorkurs vor 2 jahren gesagt hat.

wie schon gesagt: programmieren ist nicht alles - ich hab im 4. semester keine eine zeile code (für die uni) geschrieben und hatte trotzdem n haufen mit informatik zu tun - aber diese erkenntnis wird auch bei euch bald kommen :-)

in sofern - kopf hoch! scheme geht vorrüber, dann bekommt ihr zu den ( und )'s auch wieder { und }'s ... und wenn ihr das dann habt, dann habt ihr VeriFun (oder VeryFun? - bin zu faul nachzugucken)
Drei Menschen können ein Geheimnis bewahren, wenn zwei von ihnen tot sind. - Benjamin Franklin

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Alarion
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Beitrag von Alarion »

SmilingJ hat geschrieben:in sofern - kopf hoch! scheme geht vorrüber, dann bekommt ihr zu den ( und )'s auch wieder { und }'s ... und wenn ihr das dann habt, dann habt ihr VeriFun (oder VeryFun? - bin zu faul nachzugucken)
VeriFun. Und mir hat es damals tatsächlich fun gemacht. Wird das heute im Bachelor noch gemacht? Cool.

banshee
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Beitrag von banshee »

also nur mal um 2 sachen klar zu stellen:

1) ich habe mich nie über scheme beschwert oder mich geärgert dass wir es durchnehmen sondern ich finds halt am anfang "nur" komisch :D

2) "programmieren" lernt man definitiv am PC. schon alleine das debuggen macht da nen großen prozentteil aus. und das andere, sozusagen "effektiv programmieren" muss man sich dann im laufe der zeit irgendwie aneignen und da geb ich allen die das gesagt haben recht, das geht NICHT am pc, zumindest nicht während man programmiert *find* ;)

fly.floh
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Beitrag von fly.floh »

ich find's witzig was aus dem langeweile-threaad von der person neben mir so gerworden ist :P

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unschuldslamm
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Beitrag von unschuldslamm »

btw: ihr redet über zwei verschiedene Begriffe was "ffektiv programmieren" bedeutet....

das eine lernt man am PC, das andere nicht ;)


:P
Maybe in Ohio, but not in America!

banshee
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Beitrag von banshee »

fly.floh hat geschrieben:ich find's witzig was aus dem langeweile-threaad von der person neben mir so gerworden ist :P
dazu wars ja auch gedacht :P

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unschuldslamm
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Beitrag von unschuldslamm »

Maybe in Ohio, but not in America!

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Maradatscha
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Beitrag von Maradatscha »

um hier diesen thread nicht in vergessenheit geraten zu lassen sach ich nu mal dass man programmieren sogar während der gdi vorlesung kann!
zocken anscheinend auch

banshee
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Beitrag von banshee »

jo, wobei ich es irgendwie sinnlos finde sich mit dem notebook in die vorlesung zu setzen und zu zocken, dann kann ich auch nach hause gehen.

schlimmer waren aber diese affen aus FGDI die zu 8 in der 3.-4. letzten reihe gesessen haben und pausenlos gelabert haben.

wenn das einer von denen liest -> haltet das nächste mal die fresse bitte

dcdead
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Beitrag von dcdead »

jo, wobei ich es irgendwie sinnlos finde sich mit dem notebook in die vorlesung zu setzen und zu zocken, dann kann ich auch nach hause gehen.
Sag das mal den Leuten, die von morgens bis abends in der Uni WOW zocken... :shock:

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Maradatscha
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Beitrag von Maradatscha »

zum wow zocken braucht man aber auch nicht wirklich viel aufmerksamkeit ^^
das kann jeder neben der vorlesung und dann auch noch aufpassen

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