Kritik an Java Einfürung

ChRiZz88
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Beitrag von ChRiZz88 »

Sehe ich auch so wie tiwoc...
Der Vorkurs war ingesamt richtig gut strukturiert und gehalten, selbst die Übungsaufgaben erfüllen alle in den Präsentationen vorgestellten Inhalte und besaßen auch hervorragend unterschiedliche Schwierigkeitsgrade...
Außerdem kenne ich sehr viele Winfe (mich eingeschlossen), die den Vorkurs besucht haben, dass er mit dem Mathevorkurs kollidiert, ist zwar schade, aber man muss sich eben entscheiden... Zudem geht es den Informatikern, die ihr Mathe nochmal auffrischen wollen ja genauso, die können dann den VK ihres FB's nicht besuchen...
Achja und mit der FB20-Owo hat der Vorkurs eigentlich wenig zu tun, meiner Meinung nach...

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guido
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Beitrag von guido »

Ich bin für ein Gespräch jedenfalls offen bzw. sogar sehr daran interessiert... Vielleicht meldet ihr euch Anfang 2008 mal bei mir wg. Termin?

Guido

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tiwoc
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Beitrag von tiwoc »

guido hat geschrieben:Vielleicht meldet ihr euch Anfang 2008 mal bei mir wg. Termin?
Machen wir.

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Krümelmonster
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Beitrag von Krümelmonster »

Was mir (vor allen in Hinblick auf die Klausur) nicht gefallen hat,
ist vor allem, dass nicht explizit erklärt wurde, wie man sinnvoll
kommentieren soll.

Am Anfang vom Scheme-Teil wurde in den Folien genau
erklärt. was vor jeder Prozedur stehen muss.
(Vertrag, Zweck, Beispiele)

In Java weiß ich nicht, ob man auch nur den
Methodenkopf kommentieren muss wie in Scheme
oder auch innerhalb der Methoden oder Klassen.

Oder ob z.B. Attribute auch kommentiert werden
müssen.

Es ist sehr ärgerlich zwar alles korrekt zu implementieren,
aber dann bei diesem "Kleinkram" Punkte abgezogen zu
bekommen.
Stell deinen Fuß auf einen hohen Sockel
Mach dir ein Haar aus tausend Locken
Du bleibst doch immer, was du bist!

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guido
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Beitrag von guido »

Krümelmonster hat geschrieben:Was mir (vor allen in Hinblick auf die Klausur) nicht gefallen hat, ist vor allem, dass nicht explizit erklärt wurde, wie man sinnvoll
kommentieren soll.
Sorry, das stimmt. War ein Versehen...

Es gibt bei der Probeklausur vergleichbare Aufgaben wie bei der vom Vorjahr (was Java betrifft; den Rest habe ich mir nicht angesehen). Von den zwei Programmieraufgaben gibt es bei der letzten insgesamt (für die gesamte Aufgabe) 2 Punkte für "sinnvolle" Kommentierung; Javadoc wird dabei nicht erwartet.

Für die beiden Punkte langt es, die zu implementierenden Sachverhalte "verständlich" zu kommentieren, also einen Kurzkommentar vor Methoden oder Attributen und - wenn es irgendwo der Fall sein sollte - ein Kurzkommentar bei nicht-trivialem Code in den Methoden.

Beispiel:

Code: Alles auswählen

// die x-Koordinate
int x;

// gib den Wert von x zurueck
public int getX() {
  return x;
}
ist ausreichend; ein Kommentar für das offensichtliche "return x" kann man sich natürlich sparen.

Guido

S. Oelmann
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Beitrag von S. Oelmann »

Ehrlich gesagt finde ich, dass es mit den Kommentaren oft übertrieben wird. Zu viele Kommentare machen den Quelltext nur unübersichtlicher und im Endeffekt schwerer zu verstehen. So kann ich z.B. nicht nachvollziehen, warum in kleineren Klassen vor einzelne Variablen und get- und set-Methoden unbedingt ein Kommentar gehört (wie in Dr. Rößlings Beispiel). Eigentlich sollte es offensichtlich sein, was die Methoden zurückliefern, genauso wie die Namen der Variablen oft schon für sich sprechen. Bei komplexeren Methoden oder Klassen mit vielen verschiedenen Methoden und Variablen, ist das sicher etwas anderes, aber selbst dort würde ich nicht mehr kommentieren als unbedingt notwendig ist. Für sinnvoll halte ich persönlich den Ansatz: So wenig wie möglich, so viel wie nötig.

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guido
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Beitrag von guido »

S. Oelmann hat geschrieben:Ehrlich gesagt finde ich, dass es mit den Kommentaren oft übertrieben wird. Zu viele Kommentare machen den Quelltext nur unübersichtlicher und im Endeffekt schwerer zu verstehen. So kann ich z.B. nicht nachvollziehen, warum in kleineren Klassen vor einzelne Variablen und get- und set-Methoden unbedingt ein Kommentar gehört (wie in Dr. Rößlings Beispiel). Eigentlich sollte es offensichtlich sein, was die Methoden zurückliefern, genauso wie die Namen der Variablen oft schon für sich sprechen. Bei komplexeren Methoden oder Klassen mit vielen verschiedenen Methoden und Variablen, ist das sicher etwas anderes, aber selbst dort würde ich nicht mehr kommentieren als unbedingt notwendig ist. Für sinnvoll halte ich persönlich den Ansatz: So wenig wie möglich, so viel wie nötig.
Im Prinzip kann man das so sehen. Allerdings sollten für die spätere Verwendung Methoden und Attribute immer kommentiert werden (--> Javadoc), damit man später auch ohne den Quelltext zu lesen damit arbeiten kann.

Guido

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C--
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Beitrag von C-- »

Nunja, Java Doc Kommentare sind nicht das Problem, da sie den Lesefluss vom Code nicht stören. Es gibt halt nur Tutoren die soviel Wert auf Kommentare legen, dass der Code hinterher so aussieht:

Code: Alles auswählen

//Kommentar
code
//Kommentar
code
... etc
Und das ist später schwerer zu lesen als ein Code, in dem nur die nicht-trivialen Teile kommentiert worden sind.
Team?
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mcdikki
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Beitrag von mcdikki »

Sehe ich ähnlich.

Jeder der einbischen programmiererfahrung mitbringt weiß das man:

public String getName() {
return name;
}

nicht kommentieren muss. Ausser Javacode, der kommt an jede Methode.
Das ist schon deshalb angenehm weil man bei der Verwendung eben dieser immer wieder daran errinert wird (bei Eclipse) was sie macht, was sie brauch und was sie zurück gibt.

Allerdigs funktionert das mit den wenigen Kommentaren nur, wenn namen gut gewählt sind. Denn sowas kann ohne Kommentar keiner verstehen obwohl der code nicht schwer ist!!:

public Epsilon x2y(int x, Epsilon y) {
Epsilon t = new Epsilon("abc");
do
t.set(x--)
while (x > 0 && t.getStrL != x)
return t.setY(y);
}

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Blub
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Beitrag von Blub »

n-finity hat geschrieben: Hinzufügen möchte ich vielleicht noch - auch, wenn das vllt etwas provokant klingt: Die Veranstaltung heißt: "Grundlagen der Informatik" und nicht "Einführung in die Java-Programmierung"

Ein gewisses Selbststuidum kann daher durchaus notwendig sein, wenn man komplett von Null beginnt. Wer in Mathematik nicht ableiten kann, muss sich das eben auch neben der Vorlesung aneignen.
Du musst aber auch davon ausgehen, das in der Mathemtik nicht gesagt wird: "Ihr könnt Mathematik studieren, ohne irgendwelche Kenntnisse darüber zu haben. Das wird euch alles beigebracht". In Info wars der Fall, hier wurde uns bei der Nebenfachbörse gesagt es ist egal ob wir schonmal programmierten oder nicht. Momentan scheint es so als sei es nicht egal. Ohne Vorkenntnisse ist man sozusagen am Arsch.
Thema Selbststudium. Ich studiere Mathematik mit Nebenfach Informatik. Wir müssen in Mathematik schon 2 Hausaufgaben pro Woche erledigen, wofür man im Schnitt 6-7 Stunden pro Hausaufgabe investieren muss, um sie gut zu machen. Dazu müssen wir nun noch in GDI die Hausaufgaben perfekt erledigen, die manchmal sehr ... nicht so gut formuliert sind. Ich lese schon 2 Bücher, eins über lineare Algebra und eins über Analysis. Woher soll ich die Zeit nehmen jetzt auch noch eins über Java zu lesen?
Ich habe glücklicherweise schon in meinen Ferien angefangen Java ist auch nur eine Insel zu lesen und habe wenigstens relative Vorkenntnisse, aber die Leute die es noch nie machten, haben wirklich probleme. Meine Partnerin bei den Übungen z.B. sieht momentan gar nicht durch, weil sie nie in Java programmierte.


Thema Vorkurs. Ich hätte ihn gern mitgemacht, nur leider wurden wir darüber nicht informiert, es war also sozusagen eher nur was für Informatiker, daher kann man das nicht wirklich als Grundlage nutzen. Wenn man das tut, dann müsste man ihn auch für alle anbieten.

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Chalk
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Re: Kritik an Java Einfürung

Beitrag von Chalk »

So is zwar shcon ne weile her die diskussion aber ich möchte nochmal was dazu sagen.

Füür mich Persönlich war es wie auch für einge andere extrem schwer in java reinzukommen da ich absolut keine vorkenntnisse von Java hatte .
Ich war in jeder Vorlesung und hatte auch den Vorkurs besucht, der wie von anderen shcon gesagt gut strukturiert war un man nen einstieg bekam).
Dennoch haben mich die Vorlesungen etwas verwirrt un die erste Java Hausarbeit erledigte dann den rest, gut dazu wurde shcon eine erklärung abgegeben.

Aber als kleinen verbesserungs vorschlag um mal auf die studenten einzugehen die keine Vorkentnisse haben und auch ggf. aus Zeitgründen nicht den Vorkurs besuchen konnten(man muss schließlich das Studium irgendwie bezahlen und es ist einfach verdamt teuer, oder man hatte andere Gründe) einen kleinen Java tutorial anbieten, paar grundlegende Funktionen erläutern.

Weiteres, wäre von meiner seite noch ein kleiner verbesserungs vorschlag, kleine Java aufgaben schon von beginn des Studiums Optional zur verfügung zu stellen, die jeder für sich lösen kann und so schritt für schritt sich etwas Java aneignen kann.
So kann man sich immer wieder mal mit Java beschäftigen und vergisst das nicht neben Scheme, denn vom Vorkurs blieb ebi mir nichtmehr viel haften da ich mich mehr auf Scheme konzentrierte^^ und denke es ging einigen anderen nicht anders.

Auch was eclipse angeht, ich muss sagen mich hat das programm doch ziehmlich verwirrt, und das eingebaute Tutorial hat auch nichts besser gemacht.

AlsoOO, habe ich im internet nachgeforscht um mir zu helfen und ich würde auch gerne anderen damit hhelfen, man könnte es ja auch für neulinge kentlich machen und auf der GDI Homepage verlinken, das wäre dann ein weiterer sschritt der komplikationen verinngert so lange rede kurzer sinn:

Ich habe im Internet ein Eclipse video Tutorial gefunden, welches an absolute anfänger gerichtet ist und den Einstig ind Eclipse und Java zeigt.
Hier werden einige Kniffe gezeigt die ich nie gefunden hätte, zudem wird Java echt gut erklärt so sind auch die Folien um einiges verständlicher.
Gesammtdauer sind dann ca. 3. 1/2std. und es besteht aus 16 Lexionen (immer aufgeteilt in durchschnittlich 12minuten video) in Englischer sprache.
hier is der Link: http://eclipsetutorial.sourceforge.net/

mfG Chalk

PS: falls der link, jetzt gegen Regeln verstößt, bitte löschen, wollte nur den neulingen etwas Helfen^^

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guido
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Re: Kritik an Java Einfürung

Beitrag von guido »

Chalk hat geschrieben: Weiteres, wäre von meiner seite noch ein kleiner verbesserungs vorschlag, kleine Java aufgaben schon von beginn des Studiums Optional zur verfügung zu stellen, die jeder für sich lösen kann und so schritt für schritt sich etwas Java aneignen kann.
So kann man sich immer wieder mal mit Java beschäftigen und vergisst das nicht neben Scheme, denn vom Vorkurs blieb ebi mir nichtmehr viel haften da ich mich mehr auf Scheme konzentrierte^^ und denke es ging einigen anderen nicht anders.
Genau das bieten wir ja auch an; es wurde in der Vorlesung auch darauf hingewiesen (vielleicht aber nicht deutlich genug).

Einfach mal http://webtasks.informatik.tu-darmstadt.de/webtasks ansehen, da gibt es sehr viele -- auch, aber nicht nur -- sehr einfache Aufgaben rund um Java und GdI 1/2.

Guido

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Chalk
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Re: Kritik an Java Einfürung

Beitrag von Chalk »

okay da muss ich sagen die habe ich tatsächlich nicht gesehen oder habe es wieder vergessen, dann nehme ich das in diesem punkt mal zurück.
Aber wurde das auch zu beginn von scheme schon angeboten? weil so meinte ich das in der richtung das man parallel zu scheme sich shcon auf Java vorbereiten kann.

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guido
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Re: Kritik an Java Einfürung

Beitrag von guido »

Chalk hat geschrieben:okay da muss ich sagen die habe ich tatsächlich nicht gesehen oder habe es wieder vergessen, dann nehme ich das in diesem punkt mal zurück.
Aber wurde das auch zu beginn von scheme schon angeboten? weil so meinte ich das in der richtung das man parallel zu scheme sich shcon auf Java vorbereiten kann.
Das weiß ich nicht, weil ich nicht der Dozent dieses Teils war... Eventuell nicht, da ihr ja zu dem Zeitpunkt gar nichts mit Java tun solltet (siehe didaktisches Ziel der Aufteilung Scheme / Java).

Guido

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Chalk
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Re: Kritik an Java Einfürung

Beitrag von Chalk »

Eventuell nicht, da ihr ja zu dem Zeitpunkt gar nichts mit Java tun solltet (siehe didaktisches Ziel der Aufteilung Scheme / Java).
hmm an sich macht das sinn im didaktischen teil, nur is dann leider der einstieg sehr schwierig für neulinge wenns dann mit Java losgeht.
Wurde ja schon durchgekaut will dazu auch gar nichtsmehr sagen.
Nur wenn das didaktische Ziel ist erst scheme dann Java dürfte meiner meinung nach Java nicht gleich so starten sondern etwas langsamer, da es neben den leuten die eh schon programmieren können, welche es ja immer gibt auch jene gibt nicht nicht so gut und gar keine kenntnisse haben, uund noch nebenbei arbeiten gehen müssen wodurch die zeit immer weniger wird.
Selbststudium gehört aufjedenfall dazu aber für leute die noch nebenbei arbeiten müssen is das dann etwas schwer, weswegen mein vorschlag sich darauf bezog Java von anfang an anzubieten auch wenn man eigentlich nicht so geplant hatte aber durch die verteuerung des Studiums muss man mehr arbeiten als es mal war wodurch die zeit immer weniger wird und im gleichermaßen mehr verlangt.
jedenfalls nur meine subjektive Meinung müsste man für die Zukunft mal nachdenken.

mfG Chalk

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