DMA-Controller, Zugriffsattribute (IAR/MAR)

pect
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DMA-Controller, Zugriffsattribute (IAR/MAR)

Beitrag von pect » 7. Feb 2010 12:36

Hallo,

kann mir jemand erklaeren, was die Zugriffsattribute beim DMA-Controller bewirken?
Man muss im CR2DMA-Register zwischen den Flags User/Supervisor und Data/Program unterscheiden.

Im Buch wird dazu auf Kapitel 6.3.4 verwiesen - Zugriffsberechtigungen bei Seitenzugriffen.
Werden die U/~S, D/~P Signale vom DMA-Controller einfach nur ausgegeben um anderen snoppenden Geraeten
die Rechte zu beschraenken?


Auf den Folien ist ein Beispiel dazu, wo vom RAM in den PIA transferiert werden soll. Der RAM wurde
als Programspeicher+User deklariert, der PIA hingegen als Datenspeicher+Supervisor.
In der Uebung haben wir dagegen alles auf 0 gesetzt (User+Data).

Jemand ein Tipp? :-)

Update: Oder eventuell die Rechte, mit denen er versucht die entsprechenden Speicherbereiche zu lesen?

patriquito
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Re: DMA-Controller, Zugriffsattribute (IAR/MAR)

Beitrag von patriquito » 8. Feb 2010 09:03

Hallo pect,

es geht dabei um folgendes:

Es können unterschiedliche Zugriffskriterien für Speicherbereiche definiert werden. Z.B. könnte man definieren, dass man auf einen bestimmten Bereich nur im Supervisormodus zugreifen kann. Des Weiteren kann man Speicherbereiche für Daten und/oder Programme reservieren.

Die Signale S/~U und P/~D wirken dann einschränkend, d.h. der Adressdekoder liefert eine Speicherstelle in einem bestimmten Baustein, zusätzlich müssen die Zugriffsrechte für die ausgewählte Speicherstelle den gesetzten Statussignalen entsprechen. Der Prozessor hat übrigens die gleichen Statussignale.

Gruß
Patrick

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