Korrektur der BA. Wielange bei euch?

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Solberg
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Korrektur der BA. Wielange bei euch?

Beitrag von Solberg »

Hallo zusammen,

ich habe Mitte Oktober letztes Jahres meine BA abgegeben und warte immer noch auf die Korrektur der Arbeit. Der Prof. lässt sich ganz schön Zeit dafür.
Da es schon eine Weile her ist, wollte ich mal fragen, wielange es bei euch gedauert hat?

Ich habe ihm schon 2-mal darauf angesprochen und er meinte, dass ich ihm nicht unter Druck setzen soll.
Tut mir echt Leid, aber was soll das??? Gibt es dafür eine Frist, oder kann der Prof. ewig meine BA korrigieren?

Gruß

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oren78
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Re: Korrektur der BA. Wielange bei euch?

Beitrag von oren78 »

Solberg hat geschrieben:Hallo zusammen,

ich habe Mitte Oktober letztes Jahres meine BA abgegeben und warte immer noch auf die Korrektur der Arbeit. Der Prof. lässt sich ganz schön Zeit dafür.
Da es schon eine Weile her ist, wollte ich mal fragen, wielange es bei euch gedauert hat?

Ich habe ihm schon 2-mal darauf angesprochen und er meinte, dass ich ihm nicht unter Druck setzen soll.
Tut mir echt Leid, aber was soll das??? Gibt es dafür eine Frist, oder kann der Prof. ewig meine BA korrigieren?

Gruß
Kannst (bzw. darfst) du uns ein bisschen Kontext mitgeben? Am welchem Fachgebiet ist deine BA entstanden, wer ist der Prof. ?

Mitte Oktober letztes Jahr, das macht nach Adam Riese: knapp 5 Monate und ist alles andere als normal. Wenn der Prof. dann noch mit so einer Aussage kommt, dass du ihn nicht unter Druck setzen sollst, dann ist da definitiv was faul...Mein Rat, wende dich an den Dekan. Dieser ist die nächsthöhere Instanz, die dafür zuständig sein sollte "verschlafene" Profs ein bisschen aufzurütteln ;-)
"Unter allen menschlichen Entdeckungen sollte die Entdeckung der Fehler die wichtigste sein.", Stanisław Jerzy Lec

robert.n
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Re: Korrektur der BA. Wielange bei euch?

Beitrag von robert.n »

Ich hatte meine BA Anfang Oktober abgegeben, das Kolloquium war Mitte Dezember. Gelesen und bewertet hat mein Prof die Thesis aber erst im Januar (also nach dem Kolloquium :? ).
Ich habe ihm schon 2-mal darauf angesprochen und er meinte, dass ich ihm nicht unter Druck setzen soll.
Das finde ich dreist. Das hat mit "unter Druck setzen" doch nichts zu tun.

Zudem gibt es finanzielle Erwägungen usw. Mit einem Bachelor-Abschluss bekommt man einen höheren Stundenlohn bei den allermeisten HiWi-Jobs etc.

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Thomas
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Re: Korrektur der BA. Wielange bei euch?

Beitrag von Thomas »

oren78 hat geschrieben:Mein Rat, wende dich an den Dekan. Dieser ist die nächsthöhere Instanz, die dafür zuständig sein sollte "verschlafene" Profs ein bisschen aufzurütteln ;-)
Im Rahmen des Studiums ist es der Studiendekan, Prof. Fürnkranz. Möglich ist auch, sich an die Prüfungskommission zu wenden, da auch Abschlussarbeiten Prüfungen sind. Und: Bei uns ist der Vorsitzende der PK auch Prof. Fürnkranz (muss aber nicht so sein).
„Die Universität steht nunmehr vor der Aufgabe, die Lehre vor Qualitätseinbußen zu schützen, damit der dort vorhandene sehr gute Ruf gehalten wird.“
Rechenschaftsbericht des TU-Präsidiums 2009-2010 (Seite 20), angesichts von aktuell 23.000 Studenten und vor G8

SebFreutel
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Re: Korrektur der BA. Wielange bei euch?

Beitrag von SebFreutel »

Solberg hat geschrieben:wollte ich mal fragen, wie lange es bei euch gedauert hat?
Ein Jahr und anderthalb Monate :roll:

Aber auf Nachfragen wurde zumindest nicht so dreist reagiert wie bei dir, sondern abwechselnd mit "Ja, wir sitzen dran", "Grad ist bisschen viel zu tun wegen Veranstaltung/Konferenz XY" und "Oh Shit, vergessen!" :)

Wenn ich das Zeugnis dringend konkret gebraucht hätte (Bewerbung, HiWi-Job, vorgeschrieben Frist o.ä.), schätze ich, wär es aber deutlich schneller gegangen.

robert.n
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Re: Korrektur der BA. Wielange bei euch?

Beitrag von robert.n »

SebFreutel hat geschrieben:
Solberg hat geschrieben:wollte ich mal fragen, wie lange es bei euch gedauert hat?
Ein Jahr und anderthalb Monate :roll:
Rekord. :shock:
:arrow: http://i.minus.com/iDiiYgNjMNsIr.png

Solberg
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Re: Korrektur der BA. Wielange bei euch?

Beitrag von Solberg »

Hallo,

ich danke euch für die Antworten. Als zusätzliche Info:
1. Ich bin Informatiker, deswegen habe ich mich in unserem Forum nach Ratschlägen gewendet.
2. Ich habe eine externe BA geschrieben. Der Prof. war von Anfang an nicht sehr begeistert, trotzdem hat er das Thema akzeptiert und betreut. Jetzt macht er Sprüche wie "Ich habe davon nichts gekriegt".

Ich glaube, ich warte noch ein bisschen ab, bis ich zum Prüfunsdekanat oder wem auch immer gehe. Letztendlich entscheidet er was für eine Note ich bekommen soll.
Wie sich das von euch anhört, ist es bei mir wirklich doof gelaufen.

Gruß

*Name des Prof. verrate ich noch nicht

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Thomas
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Re: Korrektur der BA. Wielange bei euch?

Beitrag von Thomas »

Solberg hat geschrieben:Ich habe eine externe BA geschrieben. Der Prof. war von Anfang an nicht sehr begeistert, trotzdem hat er das Thema akzeptiert und betreut. Jetzt macht er Sprüche wie "Ich habe davon nichts gekriegt".
Bei der Gelegenheit weise ich mal auf das Merkblatt für externe Abschlussarbeiten hin – das hilft zwar in deinem Fall nicht :?, wird aber so vielleicht noch von mehr Studenten gelesen, die vor einer externen Arbeit stehen.
Solberg hat geschrieben:Letztendlich entscheidet er was für eine Note ich bekommen soll.
Richtig, aber wie soll man auf ihn Druck ausüben, ohne Rückschlüsse auf die Abschlussarbeit, um die es geht? Außerdem: In den Allgemeinen Prüfungsbestimmungen ist zu Abschlussarbeiten klar geregelt (§ 26 (2) Satz 2):
Das Bewertungsverfahren soll vier Wochen nicht überschreiten.
Da steht zwar nur ein „soll“, aber 18-19 Wochen sind mehr als viermal soviel Zeit, also schon ein klarer Verstoß gegen die Intention der Regelung. Über die Einhaltung der Bestimmungen wacht generell die Prüfungskommission, sie kann z.B. in Zweifelsfällen auch über die endgültige Bewertung entscheiden.
Ein Nachteil in der Bewertung darf dir eine „Beschwerde“ nicht bringen, du bestehst nur auf dein Anrecht einer angemessenen Bewertungszeit. Außerdem kann das ja Auswirkungen auf das Ende deines Bachelor-Studiums haben, was wiederum (je nach geplantem weiteren Lebenslauf) negative Folgen für dich haben kann.
„Die Universität steht nunmehr vor der Aufgabe, die Lehre vor Qualitätseinbußen zu schützen, damit der dort vorhandene sehr gute Ruf gehalten wird.“
Rechenschaftsbericht des TU-Präsidiums 2009-2010 (Seite 20), angesichts von aktuell 23.000 Studenten und vor G8

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