Mathematik im Studium

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Smotch
Gast

Mathematik im Studium

Beitrag von Smotch » 28. Aug 2011 04:01

Hallo,
ich habe eine interessierte Aussicht in Bezug auf ein Informatikstudium an der Technischen Universität Darmstadt.
Meine Mathematikkenntnisse beschreibe ich als ein durchschnittliches Wissen. Somit liegt mein Notenbereich zwischen einem "Gut" und einer "Befriedigend". Ich habe aber Zweifel, ob dies genügt, um ein Informatikstudium, vorallem an der Uni, schaffen zu können.

Selbstverständlich ist es nicht so, dass ich eine Abneigung gegenüber der Mathematik habe. Damit meine ich, dass mein Interesse schon vorhanden ist. Aber ich zweifle an meinen Fähigkeiten. Verbunden ist dieser Gedankenzug mit der benötigten Fähigkeit, gut logisch und abstrakt denken zu können. Ich weiß nicht, ob ich dies beherrsche. Ich weiß aber, dass ich manche Logikrätsel nicht gelöst habe, die ein "Mathematik-1er-Schüler" gelöst hat. Sollte ich nicht gut in dieser Denkweise sein, ist es eurer Meinung nach möglich, diese zu erlernen? Kann man durch das Üben/Lernen von weiteren Themen der Mathematik, Logikaufgaben und ähnliche Vorgehensweisen das Denken schulen?

Dankeschön!

blablub
Gast

Re: Mathematik im Studium

Beitrag von blablub » 28. Aug 2011 10:48

Ich denke schon, dass du kein 1er Schüler sein musst um unsere Mathematik hier zu schaffen (in meiner schulischen Laufbahn, hatte ich
bevor ich mich richtig ins Zeug gelegt habe, auch schon einige 5er und 6er in Mathe geschrieben). Womöglich ist es für dich aber viel mehr
Arbeit als für andere. Abstrakt denken musst du aber nicht nur in Mathe sondern auch in vielen anderen Fächern der Informatik.
Ich denke aber, dass es für ein erfolgreiches Studium an erster Stelle sehr wichtig ist, dass dich das was du studierst auch wirklich interessiert.

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hymGo
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Re: Mathematik im Studium

Beitrag von hymGo » 28. Aug 2011 11:19

Smotch hat geschrieben: Verbunden ist dieser Gedankenzug mit der benötigten Fähigkeit, gut logisch und abstrakt denken zu können. Ich weiß nicht, ob ich dies beherrsche.
Im Bezug auf Informatik habe ich mir auch gedanken darüber gemacht ob ich "abstrakt" genug denken kann. Ich finde man erlernt diese Fähigkeit nach und nach (jedenfalls kommt es mir so vor, als hätte ich mich verbessert ^^). Somit sollte das Informatik Studium, wenn man es wirklich will, sich anstrengt und nicht direkt aufgibt, zu schaffen sein :wink:

robert.n
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Re: Mathematik im Studium

Beitrag von robert.n » 28. Aug 2011 13:43

Hmm... der erste Post wurde zensiert? :?:

Schul-Noten sagen wenig über Uni-Tauglichkeit aus. Du kannst mit guten Schul-Noten total versagen und du kannst mit schlechten Schul-Noten abgehen wie eine Rakete. Wie es bei dir ausgehen wird, kann dir niemand sagen, das muss sich zeigen. Viele gehen nach 1 oder 2 Semestern an die FH und fahren damit ganz gut. Das ist bestimmt kein Beinbruch und eine Lebenserfahrung mehr.

haase
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Re: Mathematik im Studium

Beitrag von haase » 28. Aug 2011 15:48

robert.n hat geschrieben:Hmm... der erste Post wurde zensiert? :?:
Inwiefern?

robert.n
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Re: Mathematik im Studium

Beitrag von robert.n » 28. Aug 2011 15:58

Keine Ahnung, ich dachte ich hätte ihn abgeschickt, aber als ich nach paar Minuten geschaut habe war er weg. Ob er wirklich da war, weiß ich nicht.

Smotch
Gast

Re: Mathematik im Studium

Beitrag von Smotch » 28. Aug 2011 16:21

Hallo,
dankeschön für die Antworten!

Mir ist in der Tat klar, dass das logische und abstrakte Denken auch in der Informatik als Eigenes stark vertreten ist.
Ebenso hätte ich natürlich auch kein Problem damit, mir alle Mathematikthemen noch einmal anzueignen und zu trainieren.
Meine Angst liegt wie gesagt in der eventuell nicht ausreichend gut ausgeprägte Fähigkeit, diese Denkweise zu beherrschen.
Aber genau auf diese kommt es doch natürlich an. Schließlich basiert sowohl die Informatik als auch die Mathematik auf
logische Zusammenhänge, die über abstrakte Herangehensweisen angegangen werden.

Dass die Schulnote nicht viel ausmacht, ist mir natürlich klar. Immerhin besteht die Schule aus bloßem Auswendiglernen von irgendwelchen Formeln und das spätere Einsetzen dieser. Mehr als Rechnen erwartet einem hier ja nicht. Bezüglich dem Training der Denkweise gibt es auch nicht viele Informationen. Man hört ständig, dass dies ausschließlich vererbt wird und höchstens noch in jungen Jahren verbessert werden kann.

Michael.R
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Re: Mathematik im Studium

Beitrag von Michael.R » 28. Aug 2011 17:35

robert.n hat geschrieben:Keine Ahnung, ich dachte ich hätte ihn abgeschickt, aber als ich nach paar Minuten geschaut habe war er weg. Ob er wirklich da war, weiß ich nicht.
Laut Moderationsprotokoll kab es keine Zensur oder ähnliches. Warum auch :D

Pflücker
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Re: Mathematik im Studium

Beitrag von Pflücker » 28. Aug 2011 19:34

Smotch hat geschrieben: Ebenso hätte ich natürlich auch kein Problem damit, mir alle Mathematikthemen noch einmal anzueignen und zu trainieren.
Japp, das wirst du auch machen im Studium ;) Ein Dozent meinte mal, dass wir Mathematik komplett auf der abstrakten Ebene kennen lernen und faktisch war es so, dass mir mein Schul-Mathe im ertsen Semester so ziemlich gar nichts gebracht hatte ;)
Smotch hat geschrieben: Meine Angst liegt wie gesagt in der eventuell nicht ausreichend gut ausgeprägte Fähigkeit, diese Denkweise zu beherrschen.
Aber genau auf diese kommt es doch natürlich an. Schließlich basiert sowohl die Informatik als auch die Mathematik auf
logische Zusammenhänge, die über abstrakte Herangehensweisen angegangen werden.
Ich würde an deiner Stelle die Entscheidung Informatik zu studieren nicht von Mathematik abhängig machen ;) Entweder du kommst gut mit Mathematik klar oder du investierst eben entsprechend viel Zeit in die Vor- und Nachbereitungen ;) So vorab kann man es eh schlecht abschätzen, wie man mit dem Inhalt klarkommen wird ;)
Smotch hat geschrieben: Dass die Schulnote nicht viel ausmacht, ist mir natürlich klar. Immerhin besteht die Schule aus bloßem Auswendiglernen von irgendwelchen Formeln und das spätere Einsetzen dieser. Mehr als Rechnen erwartet einem hier ja nicht. Bezüglich dem Training der Denkweise gibt es auch nicht viele Informationen. Man hört ständig, dass dies ausschließlich vererbt wird und höchstens noch in jungen Jahren verbessert werden kann.
Oh, rechnen wirst du hier erstmal (bzw anfangs) nicht ;) Beweise ist das Stichwort, aber das bekommst du wie gesagt alles im ersten Semester/Mathematik 1 beigebracht, mach dir da mal nicht zuviele Gedanken ;) Wenn man alles auf Anhieb schon könnte, würde man ja nicht studieren...^^

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Re: Mathematik im Studium

Beitrag von m_stoica » 28. Aug 2011 21:25

Smotch hat geschrieben: Man hört ständig, dass dies ausschließlich vererbt wird und höchstens noch in jungen Jahren verbessert werden kann.
Was die Fähigkeit abstrakt zu denken anbelangt ist die genetische Veranlagung sicher auch ein relevanter Faktor (wenn auch nicht der einzige). Das äußert sich aber dann (meistens) auch genau dadurch, dass man sich für so Dinge wie z.B. Informatik interessiert. Das hier könnte dich in dem Zusammenhang auch interessieren: http://d120.de/universitaetserfahrung/
Zuletzt geändert von m_stoica am 12. Mär 2012 08:59, insgesamt 2-mal geändert.

Michael.R
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Re: Mathematik im Studium

Beitrag von Michael.R » 28. Aug 2011 22:36

m_stoica hat geschrieben:Das hier könnte dich in dem Zusammenhang auch interessieren: http://d120.de/universitaetserfahrung/
Wobei die Universitätserfahrung nur dann von Interesse ist, wenn du (Smotch) nicht vorhast direkt im kommenden Semester anzufangen. :wink:

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