Checkpointing

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eichi
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Checkpointing

Beitrag von eichi » 18. Mär 2012 13:20

Hallo,

beim transaktionskonsistenten Checkpointing, sind die UNDO/REDO-Operationen ja durch den zuletzt erstellten Checkpoint beschränkt. Sprich, Undo-Recovery und Redo-Recovery ist nur für Transaktionen notwendig, die nach dem letzten Sicherungspunkt gestartet wurden. In den Folien steht jetzt (Folie 436), dass beim aktionskonsitenten Checkpointing weniger Arbeit beim Neustart verrichtet werden muss, sowohl im Hinblick auf REDO als auch UNDO. Im Härder (in der 2. Auflage, Seite 475) steht beispielsweise, dass die Qualität der Sicherungspunkte eine geringere ist, als die bei TX-konsistenten Sicherungspunkten, da die Undo-Recovery nicht mehr begrenzt ist, da ja auch "Dirty Pages" bei der Erstellung des Sicherungspunktes auf die Platte geschrieben werden. Im Prinzip ist das ja gegensätzlich zu dem was in den Folien steht.
Wie ist da der genaue Zusammenhang, was ist richtig, bzw. was verstehe ich falsch?

Gruß

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Re: Checkpointing

Beitrag von Puppetmaster » 19. Mär 2012 17:31

Sehe ich genau so. Bei aktionskonsistenten Sicherungspunkten gibt es beim Restart nicht weniger, sonder mehr zu tun (im Gegensatz zu transaktionskonsistenten). Zum Einen wird die Analysephase aufwendiger, da zusätzlich zur Log auch noch die Dirty-Page Table und die Transaction Table ausgewertet muss. Zum Anderen kann die Undo-Phase länger ausfallen.

Meine Vermutung ist, dass das Kapitel über Fuzzy-Checkpoints mal davor kam. Dann würden zumindest die Argumente bei "Restart must do less work..." stimmen.

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