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Essensverbot und Durchsetzung in den Poolräumen der RBG

Verfasst: 29. Aug 2012 11:31
von denny
hi,

da einige Studierende nicht wissen, dass sie ihren Müll selbst entsorgen sollen, müssen wir nun leider die geltende Poolraumordnung energischer durchsetzen, daher:

http://bit.ly/QROsGC

wir würden es auch nett finden, wenn die Kommilitonen andere höflich auf diese Regel hinweisen würden, für den Fall, dass der- oder diejenige noch nichts davon weiß, damit sich das besser rumspricht.

cu denny

Re: Essensverbot und Durchsetzung in den Poolräumen der RBG

Verfasst: 29. Aug 2012 15:18
von Toobee
>Aufgrund des hohen Verschmutzungsgrades des Poolraum C005 und E003, gab es Beschwerden der Reinigungskräfte

> Diese Maßnahme muss nun leider ergriffen werden, da die Poolräume in den letzten Monaten vermehrt in einem sehr schlechten Zustand hinterlassen wurden. Dies beinhaltet völlig überfüllte Mülleimer

Ich sehe hier durchaus einen kausalen Zusammenhang zwischen überfüllen Mulleimern und Beschwerden der Reinigungskräfte. Wieso man deswegen jetzt mit Hausverbotsdrohungen als Mittel reagiert mir allerdings etwas unverständlich. Wäre es nicht sinnvoller einfach mehr oder größere Mülleimer aufzustellen, beziehungsweise diese zusätzlich Mittags leeren zu lassen?

Essen in den Räumen zu verbieten scheint mir so effektiv zu sein wie ein Tempolimit auf den meisten Straßen, die Abmahnung mit dem Hausverbot als höchste Eskalationsstufe scheint mir zudem gegen den Sinn dieses Raumes gerichtet zu sein. Dort wo man arbeitet nimmt man zwangsläufig Nahrung auf, allem Kampftrommeln zuwider wird das Problem mit Unterdrückung und Einschüchterung nicht zu lösen sein, ggf. kommt die Einsicht wenn sich die Strafanzeigen gegen die Studierenden wegen wiederholten Hausfriedensbruch und Vandalismus (Essensreste?) häufen.

Gruß

P.S.:
Der Gedanke dass sich eine Reinigungskraft darüber beschwert das sie reinigen muss hat durchaus einen gewissen Unterhaltungswert.

Re: Essensverbot und Durchsetzung in den Poolräumen der RBG

Verfasst: 29. Aug 2012 15:40
von denny
hi,

nun, Essen in den Poolräumen war von Beginn an verboten, nur wurde das Verbot nie wirklich Konsequent durchgesetzt. Das holen wir nun nach. Das sich die Reinigungskraft beschwert ist sehr wohl nachvollziehbar und es nicht im mindestens etwas daran, was einen Unterhaltungswert hat, da es nicht deren Aufgabe ist, den privaten Müll der Studierenden zusammen zu räumen und zu entsorgen. Ihre Aufgabe ist es eigentlich nur, den Boden sowie die Tische zu wischen und den _Papiermüll_ zu entsorgen. Des weiteren würde ich Sie gern mal einladen, bei anfallenden Reparaturen mich zu unterstützen und unter die Tische zu klettern. Sie werden sich wundern, was dort alles zu finden ist.

Was das Verbot ins besonderen angeht: Essen und trinken ist in nahezu allen Poolräumen auf dem Campus verboten. Da bilden wir keine Ausnahme. Ich denke auch, dass die Studierenden sich daran halten und es nie zu einem Verweis kommen wird.

Re: Essensverbot und Durchsetzung in den Poolräumen der RBG

Verfasst: 29. Aug 2012 19:57
von Ibliss
Am Wochenende sind 50% der Personen im E-Pool Studenten anderer Fachbereiche. Hängt einen Warnschild im Pool aus um auch sie zu erreichen.

Re: Essensverbot und Durchsetzung in den Poolräumen der RBG

Verfasst: 29. Aug 2012 21:27
von Michl
Ibliss hat geschrieben:Am Wochenende sind 50% der Personen im E-Pool Studenten anderer Fachbereiche. Hängt einen Warnschild im Pool aus um auch sie zu erreichen.
Die sollten dann aber doch eine Zugangsberechtigung besitzen und somit die Nachricht bereits per E-Mail erhalten haben, oder?

Re: Essensverbot und Durchsetzung in den Poolräumen der RBG

Verfasst: 29. Aug 2012 22:46
von omidpsh2
Ich kann nur dem Toobee recht geben.

Abgesehen davon dass der Denny der Einzige ist der sich über das Essen und Trinken aufregt (meinen viele!) ist mein PRIVAT MÜLL kein privat müll sobald ich an der TU immatrikuliert würde. Genauso ist es auch z.B. mit meine Ausscheidungen, die ich auch nicht privat entsorge sondern beim nächst möglichen Toilette an der Uni.

Essen und trinken hat mit der sauberkeit der pools wenig zu tun. GERADE die sachen die im Automaten im E pool sind verursachen mehr müll als ein Frucht. Es ist eine Einstellung sache. Ich finde es sehr schade an einer akademische Stelle wie TU,dass die menschen nicht aufgefordert werden mehr auf die sauberkeit der räume zu achten. Anstatt dessen das hausrecht zu erwähnen scheint mir sehr armseelig. Ich glaube dass man sich dadurch auf jeden Fall besser profilieren kann, oder durch einen Schlüsselbund (sucht euch ein aus).

Die studies werden jetzt wahrscheinlich vor der Tür was essen müssen oder oben in Bistro. Der Müll wird sich also eher nur verlagern. Ich mag kein Wasser und fühle mich dadurch eher schlechter behandelt. Nur weil ich lieber apfelsaft trinke! :))

Die Reinigungskräfte sollten sich eher um überfüllte Mülleimer kümmern, weil nur erst dann kann man verlangen dass sonst kein müll rumliegt.

Wie wäre es einfach mit mehr mülleimer ? NEIN.... Lieber verbieten und kontrolieren... Putin grüsst.

GANZ EHRLICH : ich werde mein apfelsaft weiterhin trinken. Aus einem verschlossenen behälter. Was im behälter drin ist, kann nur die polizei kontrolieren, und Nicht einmal der President der TU.

Viele Grüße, Omid

P.S. Nicht übertreiben und immer cool bleiben.

Re: Essensverbot und Durchsetzung in den Poolräumen der RBG

Verfasst: 29. Aug 2012 23:59
von AlexPi11
Wieso man deswegen jetzt mit Hausverbotsdrohungen als Mittel reagiert mir allerdings etwas unverständlich.
Also ich hab' nur was von Raumverweiß gelesen, der erst nach Verwarnung(en) ausgesprochen wird. Mit was soll man den sonst drohen? Geldstrafe? Liegt doch recht nahe, dass man Leute aus den Pool wirft, die sich nicht an die Regeln des Pools halten. Die Poolregeln sind übrigens aus meiner Sicht sehr nachvollziehbar.
Dort wo man arbeitet nimmt man zwangsläufig Nahrung auf
Dem kann ich nur bezogen auf Getränke zustimmen. Aber hier wird ja rücksichtsvoll das Trinken von Wasser eingräumt. Ansonsten gibts doch die Mensa. Wer mal eben schnell sein belegtes Brötchen essen will, kann auch 'ne Pause im Freien machen.
Hängt einen Warnschild im Pool aus um auch sie zu erreichen.
Falls es nicht abgehängt wurde, sollte das Essensverbot bereits an den Türen der Poolräume aushängen. Aber ein Hinweiß das dies jetzt auch durchgesetzt fände ich auch gut. (Dann erspart man sich vll auch einiges an Gemecker, falls es zur Verwarnung kommt.)

@Omid :?:
Ich kann nur dem Toobee recht geben.

Abgesehen davon dass der Denny der Einzige ist der sich über das Essen und Trinken aufregt (meinen viele!) ist mein PRIVAT MÜLL kein privat müll sobald ich an der TU immatrikuliert würde. Genauso ist es auch z.B. mit meine Ausscheidungen, die ich auch nicht privat entsorge sondern beim nächst möglichen Toilette an der Uni.

Essen und trinken hat mit der sauberkeit der pools wenig zu tun. GERADE die sachen die im Automaten im E pool sind verursachen mehr müll als ein Frucht.
Denny, repräsentativ für die RBG, weist doch nur darauf hin, dass bestehende Regeln nun Konsequenzen haben werden. Ist doch eine nette Geste.
Natürlich ist dein Müll, dein Müll. Selbst als Geschenk muss die TU dein Müll nicht annehmen. Und natürlich hat Essen und Trinken einiges mit der Sauberkeit zu tun.
Es ist eine Einstellung sache. Ich finde es sehr schade an einer akademische Stelle wie TU,dass die menschen nicht aufgefordert werden mehr auf die sauberkeit der räume zu achten. Anstatt dessen das hausrecht zu erwähnen scheint mir sehr armseelig. Ich glaube dass man sich dadurch auf jeden Fall besser profilieren kann, oder durch einen Schlüsselbund (sucht euch ein aus).
Es wird doch darauf hingewießen auf die Sauberkeit zu achten. Auch zu Anfang, bevor ein RBG Account erstellt wird, muss man sich die Regeln doch durchlesen. Und wer soll sich jetzt dadurch profilieren? Das Verbot durchzusetzten macht doch auch erstmal nur Arbeit.
Die studies werden jetzt wahrscheinlich vor der Tür was essen müssen oder oben in Bistro. Der Müll wird sich also eher nur verlagern.
Das ist ja auch das Ziel: Keine Essensreste im Pool.

Allgemein finde ich es gut, dass man versucht die Poolregeln durchzusetzen. Ist doch im Interesse der Studenten, dass der Pool sauber ist. Außerdem sehe ich da jetzt nicht die krasse Umstellung, dass man jetzt so ein Aufstand machen muss.

Re: Essensverbot und Durchsetzung in den Poolräumen der RBG

Verfasst: 30. Aug 2012 08:44
von hstr
"* E003

In diesem Pool dürfen _eingeschränkt_ Speisen und Getränke verzehrt werden. Dies gilt für alle Nahrungsmittel, welche aus den
dortigen Automaten bezogen werden können.

Alle anderen Lebensmittel sind _außerhalb_ der Poolräume zu verzehren."

Man darf in diesem Raum also Cola, aber keine selbst mitgebrachte Apfelschorle trinken?

Re: Essensverbot und Durchsetzung in den Poolräumen der RBG

Verfasst: 30. Aug 2012 13:31
von Can
sofern ich mich nicht irre, gab es in den automaten auch "lift" - also apfelsaftschorle...

Re: Essensverbot und Durchsetzung in den Poolräumen der RBG

Verfasst: 30. Aug 2012 16:38
von Sylvia G.
Ich habe ein wenig den Eindruck, diese Diskussion wurde völlig an den Studenten/Poolnutzern vorbei geführt. Oder irre ich mich und wurde das "Müllproblem" beispielsweise mal auf einer Fachschaftssitzung von der RBG angesprochen, schon mal hier im Forum zur Diskussion gestellt oder ähnliches?

Mir kommt es jedenfalls nicht so vor, als ob die jetzige "Lösung" wirklich im Einvernehmen mit allen herausgearbeitet wurde. Aus meiner Sicht ist eine strikte Durchsetzung des Essensverbot in der jetzigen Form weder besonders toll für die Studenten, noch wird es das Müllproblem wirklich lösen:

Erstens erscheint es mir extrem inkonsistent und fragwürdig, Essen aus den Automaten zu erlauben, aber jedes andere Essen zu verbieten. Sind die Pools etwa Kinos, wo es heißt "Kein eigenes Zeug, willst du was trinken oder essen, kauf es gefälligst bei uns, wir verdienen damit schließlich unser Geld?"
Da die Pools kein kommerzielles Unternehmen sind sollte man, wenn man schon Essen und Trinken verbietet, gleich alles verbieten und die Automaten dann aber halt auch woanders aufstellen. So weit würde aber wohl niemand gehen oder?

Was mich gleich zu zweitens bringt: Ins Kino geht man ja freiwillig und zum Spaß, im Pool sitzt halt nicht jeder völlig freiwillig und aus Spaß. Manche Leute sitzen dort viele Stunden, weil sie auf die Pools als Arbeitsplatz angewiesen sind (Beispiel: Tutoren, die viele Stunden am Stück im Pool Studenten testieren und einen engen Zeitplan dabei haben; Studenten, die in Gruppenarbeit aufwendige Projekte fertig stellen müssen). Das ist ja eigentlich nach meinem Verständnis auch genau der Grund, warum es beispielsweise im E-Pool die Automaten überhaupt gibt (und die Toiletten): Damit der Raum wenn nötig als "Langzeitarbeitsplatz" (sprich nicht nur als Aufenthaltsraum mal eben zwischendurch) genutzt werden kann. Aus meiner Sicht muss man Leuten, wenn man ihnen einen solchen Arbeitsplatz zur Verfügung stellen will, auch die "Nahrungsaufnahme" in angemessener Form zugestehen. Im Gang vor den Pools bzw. auf dem Hof vorm E-Pool-Eingang (bei verschlossenem restlichem Piloty wären DAS halt genau die Alternativen, die man hat, wenn man nicht im Pool essen darf) halte ich persönlich nicht wirklich für angemessen.

Drittens gibt es bei besagten "Alternativorten" ja eben auch nicht wirklich große Mülleimer, die zum Beispiel für Pizzaschachteln geeignet wären. Selbst wenn alle Leute draußen essen, muss der Müll irgendwo hin. Er landet dann also entweder doch wieder im E-Pool, oder eben im Gang bzw. auf dem Hof (was auch niemand wollen kann). Das Müllproblem wird also nicht wirklich gelöst, trotz des Mehraufwandes für die RBG.

Viertens kommt es denke ich oft vor, dass Leute Essen dabei haben, was nicht ihre Taschen passt oder so und daher auf dem Tisch steht, aber nur aufbewahrt und nicht gegessen wird. Wie soll man diese Leute denn von den tatsächlich essenden unterscheiden? Und darf man dann also auch nicht mal mehr Essen dabei haben? Wo soll man es denn lagern wenn man den ganzen Tag unterwegs ist?

Ich verstehe ja, dass das mit dem Müll nicht toll ist, aber das Essensverbot durchzusetzen ist ja eben auch nicht die einzige mögliche Lösung. Ich finde man sollte mal mit möglichst vielen Beteiligten ausdiskutieren, was sonst noch gemacht werden kann und vielleicht weniger Nachteile hat. Mir würden da gleich mehrere Sachen einfallen, die vielleicht besser wären und allen entgegen kommen könnten:

1) Essensverbot nicht konsequent durchsetzen, sondern größere Mülleimer sowie Tücher zum Saubermachen und Reinigungsequipment bereitstellen. Ich denke schon, dass viele Leute grundsätzlich bereit sind, ihr Zeug wegzuräumen, wenn man ihnen die Mittel dazu an die Hand gibt.

2) Bereich in dem Essen explizit erlaubt ist in beiden Pools einrichten. Sowohl C als auch E Pool haben doch beide Hinterräume. Man könnte dort die Essensautomaten aufstellen, die Rechner jeweils raus, nur Tische, große Mülleimer. Das wäre übersichtlich für die Reinigungskräfte und wenn dort keine Rechner stehen, muss die RBG dort auch nichts unter den Tischen reparieren. Leute, die essen wollen, können sich dann (mit ihren Notebooks) dort niederlassen. Im restlichen Bereich Essen konsequent verbieten, mit Kontrollen und jeweils Verweisen an den Essbereich. Ich würde vermuten, eine solche Lösung würde relativ schnell und widerspruchslos angenommen werden im Vergleich zum pauschalen Essensverbot.

3) Essensverbot nicht konsequent durchsetzen, aber ein "Sauberkeitsgebot" aufstellen und konsequent durchsetzen. Von mir aus sogar jedes Mal, wenn kontrolliert wird und Müll rumliegt, die in der Nähe sitzenden Leute dazu auffordern, diesen wegzuräumen, _auch wenn es nicht ihr Müll ist_, und sie verwarnen wenn sie es nicht tun. Ich denke, wenn das eine Weile gemacht wird, kommen Leute auch ganz schnell darauf, andere, die in der Nähe sitzen, anzumeckern, wenn diese den Pool verlassen ohne ihren Müll wegzuräumen.

Vielleicht ist auch keine dieser Lösungen wirklich "besser" als das Essensverbot in den Augen aller Beteiligten, aber zumindest könnte man doch sowas mal ausdiskutieren?

Re: Essensverbot und Durchsetzung in den Poolräumen der RBG

Verfasst: 30. Aug 2012 19:26
von Toobee
Hey,
AlexPi11 hat geschrieben:
Wieso man deswegen jetzt mit Hausverbotsdrohungen als Mittel reagiert mir allerdings etwas unverständlich.
Also ich hab' nur was von Raumverweiß gelesen, der erst nach Verwarnung(en) ausgesprochen wird. Mit was soll man den sonst drohen? Geldstrafe? Liegt doch recht nahe, dass man Leute aus den Pool wirft, die sich nicht an die Regeln des Pools halten. Die Poolregeln sind übrigens aus meiner Sicht sehr nachvollziehbar.
Da man sicherlich nie oder extrem selten die Leute erwischen wird, die den Müll tatsächlich auf den Boden werfen, wird man mit den Leuten die man verwarnt beziehungsweise im Extremfall dem Raum verweist irgendwelche Bauernopfer erwischt haben, die ihr Essen/Trinken mit in den Raum genommen haben und beim Verzehr 'beobachtet' wurden. Bei der Anzahl an Besuchern die während des Semesters pro Tag den Raum besuchen würde ich mal sagen, dass es nur einige wenige sind, die ihre Essensreste nicht wegräumen (auf die gesamte Masse). Deswegen dann die Nutzung des Raumes auf eine reinen 'Verrichtungsraum' für Arbeiten zu begrenzen find ich nicht sinnvoll - wie bereits angemerkt wurde, viele 'leben' in dem Raum während dem Semester, die Nahrung wird sich nicht verbannen lassen, zumindest nicht ohne Türsteher der jeden den Einlass verwehrt der etwas mitbringt (dann ist der Raum aber leer)

Bzgl. des Raumverweis - ich weiß gar nicht ob das rechtlich möglich ist, jemanden per Hausrecht nur aus einem Raum eines öffentlichen Gebäudes zu verweisen, ohne damit ein generelles Aufenthaltsverbot für das gesamte Gebäude zu verbinden?
Dort wo man arbeitet nimmt man zwangsläufig Nahrung auf
Dem kann ich nur bezogen auf Getränke zustimmen. Aber hier wird ja rücksichtsvoll das Trinken von Wasser eingräumt. Ansonsten gibts doch die Mensa. Wer mal eben schnell sein belegtes Brötchen essen will, kann auch 'ne Pause im Freien machen.
Das Müllerzeugungspotenzial einer Wasserflasche unterscheiden sich in wie fern von einer Cola, Fanta, Apfelschorle Flasche? Bei Einwegflaschen ist der 'zurückbringt-effekt' auch Null. Wo wir dann wieder da wären wo wir jetzt sind, wer dazu neigt so etwas liegen zu lassen wird das auch weiterhin tun.
Allgemein finde ich es gut, dass man versucht die Poolregeln durchzusetzen. Ist doch im Interesse der Studenten, dass der Pool sauber ist. Außerdem sehe ich da jetzt nicht die krasse Umstellung, dass man jetzt so ein Aufstand machen muss.
Allgemein ja, aber: Es gibt eine Problembeschreibung mit a) überfüllen Mülleimern und b) Verpackungs- und anderen Resten im Raum/Tisch/Boden verteilt.
Problemlösung für ersteres ist ganz klar eine Aufstockung der Mülleimer-Kapazitäten, was man aber wohl aus Budgetgründen gar nicht erst in Erwägung gezogen hat :roll: . Das zweite Problem ist unschön und sollte verfolgt werden, wer beim Zurücklassen von Verpackungen erwischt wird darf gerne zusammengefaltet werden :-). Diese pauschale 'Kriminalisierung' von Menschen die Nahrung mit in den Raum nehmen find ich aber einfach nicht richtig und scheint mir mehr eine Verlegenheitsreaktion zu sein, damit man wenigsten 'etwas' gemacht hat.
Ich weiß nicht wie oft die Reinigungskräfte kommen, 1x wöchentlich? Ich kann nicht beurteilen welche Restmüll-Menge konkret angetroffen werden, aber wo viele Menschen durchkommen entsteht Müll. Wenn jemand den Auftrag zur Raumreinigung hat gehört es imo dazu, dass man zumindest in einem gewissen Maß (ja, schwer zu definieren welche Menge Müll außerhalb des Mülleimer verhältnismäßig ist) auch für das Entfernen von Resten auf Tisch und Boden zuständig ist.
Im Ernstfall fände ich es aber annehmbar, wenn für die Pool-Räume ggf. mehr gezahlt wird. Für die Kirmis-Menge an Besuchern die da in einer Semesterwoche durchkommt fande ich den Raum eigentlich immer annehmbar (ok, die Luft ist sicherlich ein anders Thema)!

Long-Story-Short: Diese pauschale Verwarnung und Bestrafung beim Verzehr finde ich einfach nicht angemessen, ausgehend von der Problembeschreibung in der E-Mail.

Gruß

Re: Essensverbot und Durchsetzung in den Poolräumen der RBG

Verfasst: 31. Aug 2012 00:05
von AlexPi11
@Toobee
Ich stimme zu, dass größere/mehr Mülleimer angebracht sind, falls diese ständig überfüllt sind. Da sollte man vorher beobachten, ob sich das Problem dadurch schon löst; d.h. Müll, der nicht im Eimer landet, bleibt auf akzeptablen Niveau.
Das mit der Kriminalisierung ist halt so eine Sache. Du siehst ja selbst ein, dass man kaum Verschmutzer auf frischer Tat ertappen wird; da bleibt dann halt nichts anderes übrig als generell das Essen zu verbieten. (Oder einzuschränken, bezogen auf den E-Pool).
Bezüglich der Getränke, kann ich verstehen, dass man Wasser bevorzugt, da dieses schlicht nicht klebt. Wenn man ausversehen Wasser verschüttet ist das jetzt nicht so schlimm. Bei anderen Getränken muss man eher sauber machen und hat gegebenenfalls unangenehme Gerüche.


Ich sehe das vielleicht nicht so eng, da ich sowiso nicht in den Pools esse (und eigentlich nur Wasser mitnehme). Das geht auf alle Fälle ohne Probleme auch wenn man den ganzen Tag in der Uni ist. Es stimmt aber natürlich, dass das jetzt die gemütlichste Variante für die RBG ist, wenig Rücksicht auf die Studenten zu nehmen. Wenn sich die Poolkonsumiererfront stark macht, könnt ihr(/man) ja auf ein Kompromiss hoffen.

Re: Essensverbot und Durchsetzung in den Poolräumen der RBG

Verfasst: 31. Aug 2012 13:59
von guido
Es ist sicherlich nicht so, dass sich die RBG nur möglichst einfach unliebsame Studenten vom Hals halten will, auch wenn der eine oder andere Beitrag in diese Richtung geht. Ich habe selbst schon einige Male im Pool - gerade im "Nachtpool" gesehen, wie es dort morgens aussah. Hier und da fragte man sich, ob beispielsweise die Chipstüte absichtlich über der Tastatur zum Explodieren gebracht wurde, oder wie sich sonst die Krümel auf und in der Tastatur erklären lassen. Von der "Ästhetik" abgesehen, geht es hier ja auch um Hygiene: nicht jeder hat sich vor dem Nutzen der Tastaturen komplett die Finger hinreichend gereinigt, und dazukommende (oft auch noch klebrige) Essensreste sind dann der ideal Nährboden für Keime jeglicher Art. Das muss einfach nicht sein.
Eure Appelle in allen Ehren - ja, ein Hinweis an der Tür wäre hilfreich. Aber die eigene Erfahrung im Kollegenkreis zeigt, dass sich nicht jeder von solchen Hinweisen angesprochen fühlt. Und es langen in der Tat vergleichsweise wenige, um einen ansonsten pfleglich behandelten Raum ziemlich zu "versauen". Dass andere Studenten einen dreckig vorgefundenen Arbeitsplatz erst reinigen, bevor sie sich dort hinsetzen, ist eine schöne Idee. Passieren wird dies aber doch vermutlich nur dann, wenn sie keine Alternative zu diesem Arbeitsplatz haben, weil alle anderen belegt sind - und auch dann greift wohl nicht gleich jeder zum Reinigungsset...

Re: Essensverbot und Durchsetzung in den Poolräumen der RBG

Verfasst: 1. Sep 2012 15:39
von JannikV
Es ist schon schade, dass sich die ganze Diskussion nur stellt, weil viele Personen nicht dazu in der Lage sind ihren Müll zu entsorgen und vorallem nicht darauf achten was alles mit Resten beschmutzt wird. Ich ärgere mich auch täglich darüber dass Tische verdreckt und Mäuse klebrig sind. Wenn ich bisher dort gegessen und getrunken habe, habe ich nicht auf die Tische gekrümelt oder irgendwas liegen lassen. Wenn ich schon lese dass jemand ne Bananenschale auf die Klimaanlage legt verstehe ich wirklich nicht mehr wie scheinbar zivilisierte Menschen derart rücksichtslos sein können. Genauso wie das Handtuch auf den Toiletten, das nicht bis zum Klick gezogen wird :D

Wären alle etwas sorgfältiger wäre die Aufregung jetzt gar nicht nötig...

VG

Re: Essensverbot und Durchsetzung in den Poolräumen der RBG

Verfasst: 4. Okt 2012 14:56
von denny
Da ich mal wieder nicht die Benachrichtung aktiviert hatte, ... etwas verspätet meine Antwort:

ich habe die Posts von euch überflogen und kann einerseits zustimmen, andererseits aber auch nur den Kopf schütteln. Hier mal ein paar Punkte:

1. Klar bin ich derjenige, der sich darüber beschwert, denn wir sind nur zu zweit und der Pool obliegt weitestgehend in meinen Händen. Daher achte ich penibel darauf, dass der ein paar Jahre hält
2. Beim Abbau der alten Rechner haben wir echt eklige Flüssigkeiten gefunden, die sich nur mühsam von den Tischen kratzen(!) ließen
3. Wasser ist ein persönliches Zugeständnis von mir persönlich, eben weil ich um die Luft im Pool weiß und auch, dass einige von euch viele Stunden da unten sitzen (müssen)
4. Das Hausrecht kann die RBG im Namen des Dekans sehr wohl durchsetzen, aufgrund der Missachtung der Benutzerordnung. Wir hindern euch nicht am studieren.
5. Hätte ich nie daran gedacht, das Hausrecht auch nur in Betracht zu ziehen, wenn da ein Studierender mich nicht hätten verar***** wollen, bei dem ein Brötchen auf dem Tisch lag, sagt, es liege ja nur dort und Minuten später fehlten Stücke davon, zzgl. der Krümel auf dem Tisch ... Da geht mein Puls doch ein wenig hoch. Daher auch der Punkt mit dem "kein Essen auf dem Tisch liegen lassen".
6. Stichpunkt Hygiene: Stellt einfach mal nur in die Toilette und beobachtet, wie viele den Raum verlassen, ohne auch nur den Wasserhahn angeschaut zu haben
7. Schilder(Cpool) hängen links und rechts an der Wand. Beachtet werden sie jedoch nicht. Auch Schilder an der Tür werden nur sehr selten gelesen.
8. Das mit dem E-Pool ist sehr unglücklich, kann ich persönlich aber nicht ändern, es gibt da allerdings noch die Ausnahme, dass dort weit weniger Poolrechner stehen und es damit nicht ganz so hoch problematisch ist. Ich bitte dennoch darum, sich an die Regeln zu halten :-)
9. Was die Räumlichkeiten zum Essen angeht, die gibt es bereits: Nennen sich Mensa, Bistro und Herrengarten.

@omidpsh2 Zur Dir noch ein paar Worte: Ich werde doch bestimmt nicht darum bitte, dass die Studierenden mehr auf Ordnung achten sollten, denn das sollten sie bereits zu hause gelernt haben. Größere Eimer hinzustellen ist auch Unfug, das wäre so, als würde ich sagen: Verbraucht mehr Strom, dann bekomme ich mehr Rabat beim Energieerzeuger (um mal ein aktuelles Beispiel aus der Wirtschaft zu verwenden). Es geht um Vermeidung.
Wenn ich dich mit einer Flasche sehe, bitte ich dich höflichst sie weg zu tun und weise dich auf die Regeln hin. Bei Wiederholungen musst du dann aber mit Konsequenzen rechnen oder hoffen, dass ich es bis dato wieder vergessen habe ;-)

Ein 10. Punkt würde jetzt nicht schlecht aussehen, aber irgendwie .... fällt mir dann für den Augenblick auch nichts mehr ein :-)