Praxis 2 c)

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m_stoica
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Praxis 2 c)

Beitrag von m_stoica » 18. Nov 2010 16:03

Hallo,

"Die Eckpunkt-Normalen aus b) sind nach Dreiecksfläche gewichtet (warum?)."
Darunter vertehe ich, dass je größer die Fläche des Dreiecks ist, desto mehr fällt die Normale des Dreicks
ins Gewicht wenn die gesammt Normale "aufsummiert" wird.

Ich bin mir aber nicht ganz sicher was der nächste satz bedeutet:
"Alternativ sollen die Normalen in dieser Aufgabe mit dem Winkel des Dreiecks am betrachteten
Eckpunkt gewichtet werden (acos des Skalarprodukts der normierten Kantenvektoren)."

heißt das z.B. das jetzt hier auf dem Bild die Normale des roten Dreiecks 4mal so
stark ins gewicht fällt, wie die des gelben Dreiecks?
winkel.png
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thomas_kalbe
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Re: Praxis 2 c)

Beitrag von thomas_kalbe » 19. Nov 2010 14:27

ja so in etwa. Der Effekt soll sein, dass schmale Winkel nicht so stark beitragen wie große, was bei der Gewichtung mit Flächennormalen nicht unbedingt der Fall ist.
Eventuell sollte auch noch durch 2*PI geteilt werden. Der visuelle Unterschied zwischen beiden Varianten ist eventuell (je nach Modell) auch gar nicht so groß.

Ziel war, zu erkennen, dass man eben "irgendwas" machen kann um die Eckpunktnormalen zu bestimmen, auch wenn das
Vorgehen nicht unbedingt optimal ist -- die beiden Verfahren aus dem Übungsblatt sind sehr einfach und funktionieren für "organische" Modelle (Bunny) recht gut.
Problematisch wird es bei "scharfen" Kanten bzw. Ecken, wie etwa bei einem Würfel. Dann müsste man eigentlich mehr als eine Normale pro Eckpunkt verwenden bzw.
Dreiecke, die sich an einem Vertex treffen, zu "smoothing groups" zusammenfassen. Das war uns aber zu komplex für die Übung ...

t.

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