Übung 12 Listenscheduling

Moderator: Eingebettete Systeme 1

db
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Übung 12 Listenscheduling

Beitrag von db »

Nabend!

Beim Listenscheduling wurde eine Prioritätsliste für alle Operationen gemacht, unabhängig von der Allokation. Dabei haben die Operationen 10 und 11 niedrige Prioritäten erhalten.
Deshalb habe ich die Operation 10 erst bei t=4 und Operation 11 bei t=5 eingetragen. Davor werden die Operationen mit Priorität 2 und 3 auf den Multiplizierern ausgeführt. Die Alus bleiben bis t=4 ungenutzt.
In der MuLö wird nicht streng nach der Prioritätenliste vorgegangen und die freien ALUs sofort für die Operationen 10 und 11 benutzt. Dass das mehr Sinn macht ist klar, aber ist das nach dem Listenscheduling-Algo auch korrekt?

momoto
Nichts ist wie es scheint
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Re: Übung 12 Listenscheduling

Beitrag von momoto »

Hallo!
db hat geschrieben:In der MuLö wird nicht streng nach der Prioritätenliste vorgegangen und die freien ALUs sofort für die Operationen 10 und 11 benutzt.
Genau!
Zum Beispiel in Zeitpunkt t=0, die Menge von Kandidaten des Ressourse ALU1 besteht nur aus dem Operation 10. Deswegen 10 gewinnt.

Ich glaube, dass das ist das erwartete Verhalten von dem Listenscheduling-Algorithmus.
:)

db
DON'T PANIC
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Re: Übung 12 Listenscheduling

Beitrag von db »

Alles andere macht auch keinen Sinn... :lol:

Felix Madlener
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Re: Übung 12 Listenscheduling

Beitrag von Felix Madlener »

Ja,
das Listenscheduling arbeitet immer auf der Kandidatenmenge für eine bestimmte Ressource. Die Prioritäten werden erst im zweiten Teilschritt verwendet, falls diese Kandidatenmenge größer als Eins ist.

Es wird also eine Kandidatenmenge für die Multiplizierer und eine für die ALUs gebildet. Beide Mengen werden immer angeguckt und nur innerhalb dieser Mengen wird dann noch zusätzlich die Priorität als Kriterium herangezogen.

Es ist also das erwartete Verhalten.

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